DE341206C - Umlaufkoerper mit um die Nabe frei schwingendem gefederten Kranz - Google Patents

Umlaufkoerper mit um die Nabe frei schwingendem gefederten Kranz

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DE341206C
DE341206C DE1920341206D DE341206DD DE341206C DE 341206 C DE341206 C DE 341206C DE 1920341206 D DE1920341206 D DE 1920341206D DE 341206D D DE341206D D DE 341206DD DE 341206 C DE341206 C DE 341206C
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hub
rim
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torque
recirculating
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DE1920341206D
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Siemens Schuckertwerke AG
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Siemens Schuckertwerke AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/50Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members
    • F16D3/56Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members comprising elastic metal lamellae, elastic rods, or the like, e.g. arranged radially or parallel to the axis, the members being shear-loaded collectively by the total load

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Umlaufkörper mit um die Nabe frei schwingendem ,gefederten Kranz. Es ist bekannt, bei Urnlatifkürpern, wie Zahnrädern und Ankern elektrischer Maschinen, Kranz und Nabe gegeneinander abzufedern. Hierdurch sollen die Übertragung von Stößen von einem zum anderen dieser Teile und die insbesondere an Fahrzeugen damit verbundenen Schüttelerscheinungen vermieden werden. Es sind, nun Anordnungen bekannt geworden, bei denen der gefederte Kranz auf dein Umfang der Nabe gleitet. Flierbei entsteht aber Reibung, durch die die aufeinandergleitenden Teile abgenutzt werden und die Zentrierung des Kranzes verlorengeht. Um diesen Nachteil zu vermeiden, hat man vorgeschlagen; Kranz und Nabe durch federnde Arme miteinander zu verbinden. Diese Arme müssen indessen sowohl die Drehmomentstöße abfangen als auch die radialen Kräfte zwischen Kranz und Nabe aufnehmen. Sie sind also sehr vielseitig beansprucht und daher der Bruchgefahr in hohem Maße ausgesetzt.
  • Nach der Erfindung wird eine bruchsiohjre Verbindung zwischen Kranz und Nabe dadurch hergestellt, .daß das Drehmoment und die radialwirkenden Kräfte durch besondere Maschinenteile getrennt voneinander übertragen werden. Dies wirrt dadurch erreicht, daß zur Übertragung des Drehmomentes ein Satz von Fpdcirn und ztir Aufnahme der radialwirkenden Kräfte ein Satz von abstandhaltenden Zwischengliedern Verwendung findet. Als abstandhaltende Zwischenglieder werden zweckmäßig dünne federnde Speichen, am besten Blattfedern, verwendet, --die .in radialer Richtung des Umlaufkörpers .esnpri.. starken Widerstand gegen Zug und Druck .besitzen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung' ist r in Fig. i der Zeichnung dar, stellt. Mit 1r ist die Nabe, mit k der Kranz eines Drehkörpers bezeichnet, der im vorliegenden Fall die Gestalt eines Zahnrades hat. Kranz und Nabe werden nach der Erfindung durch Blattfedern ,- zusammengehalten, die in radialer Richtung steif, in der Umlaufrichtung nachgiebig sind und die radiale Kräfte zwischen Kranz und Nabe aufnehmen. Zur Aufnahme des Drehmomentes dienen besondere Federn f, die im vorliegenden Fall mit einem Ende an .der Nabe befestigt sind und mit dem anderen Ende, gen Vorsprünge des- Kranzes -drücken.
  • Der Spalt s zwischen Kranz- und Nabe wird zweckmäßig so klein bemessen, daß beim Bruch der Federn N nur eine ganz geringe radiale Verschiebung zwischen Kranz und Nabe möglich ist. Hierdurch werden weitere Beschädigungen, die infolge dieser Verschiebung an anderer Stelle eintreten könnten, vermieden.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Er- i findung ist in Fig. 2 und 3 an einem Anker- f körper dargestellt, der mit seinem Kranz a gegen seine Nabe in abgefedert ist. Als abstandhaltende Verbindungsmittel zwischen Kranz und Nabe dienen Blattfedern d" die in Schlitzen der beiden Teile sitzen. Zur Aufnahme des Drehmomentes werden gebogene Blattfedern t verwendet, die mit der Biegungsstelle an der- Nabe in aufliegen und mit ihren Enden in der Umfangsrichtung= gegen t den Kranz drücken. Sie werden durch Stifte r- gespannt, die in die Nabe- in -eingesetzt sind und konische Enden besitzen, die I die Einführung der Stifte in die Löcher er- I leichtern. In Fig.2 der Zeichnung ist auf der rechten Seite der Schnitt durch die Mittelebene eines solchen Stiftes gezeigt. Gegen Verschiebung in achsialer Richtung werden die Federig durch Ringe g gehalten, die nveckmäßig aus einzelnen Segmenten hergestellt werden, die auf dem. Umfang derI Nabe so verteilt sind, daß sie das Heraus- I nehmen der einzelnen Federn oder Federsätze t gestatten, um so beim Bruch von Federn ein I schnelles Auswechseln zu ermöglichen. Die Spannstifte werden gegen Herausfallen entweder dadurch geschützt, daß ihre Haltelöcher in den Segmenten nicht ganz durchgeführt werden, oder daß die durchgeführten Löcher durch Platten abgedeckt werden, wie es in der Zeichnung :dargestellt ist.
  • 3-AuBet - den. angeführten sind auch noch andere Ausführungsformen der Erfindung denkbar, bei denen Drehmoment und radialwirkende Kräfte zwischen Kranz und Nabe getrennt voneinander übertragen werden.
  • Dürch die Erfindung ist bei guter reibungsloser- Federung die Bruchgefahr für die Verbindung zwischen Kranz und Nabe beträchtlich herabgesetzt. Sollte dennoch ein Bruch stattfinden, so kann durch die Verwendung eines engen Spaltes weiterer Schaden leicht vermieden werden.

Claims (1)

  1. -PATENT-ANSPRÜCHE: i. Umlaufkörper mit um die Nabe frei schwingendem gefederten Kranz, dadurch gekennzeichnet; .daß Drehmoment und radialwirkende Kräfte zwischen Kranz und Nabe voneinander durch einen Satz von Federn und durch einen Satz von abötandhaltenden Zwischengliedern übertragen werden. a. Umlaufkörper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Kranz und Nabe nur durch einen engen Spalt voneinander getrennt sind. 3. Umlaufkörper nach Anspruch i, da--durch gekennzeichnet, daß als abstandhaltende Zwischenglieder dünne feiernde Speichen, zweckmäßig Blattfedern, verwendet werden. q:. Umlaufkörper., nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dünnen federnden Speichen zwischen Nabe und Kranz in Schlitzen dieser beiden Teile- sitzen. -5. Umlaufkörper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme des Drehmomentes gebogene Blattfedern dienen, die mit der Biegungsstelle an der Nabe liegen und mit ihren Enden in der Umfangsrichtung gegen den Kranz,drücken, 6. Umlaufkörper nach Anspruch - i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern zur Aufnahme des Drehmomentes durch konisch in die Nabe eingesetzte Bolzen gespannt werden. 7. Umlaufkörper nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme des Drehmomentes dienenden Federn durch Ringsegmente gehalten werden, die das Herausnehmen einzelner Federn oder Federsätze ermöglichen.
DE1920341206D 1920-06-13 1920-06-13 Umlaufkoerper mit um die Nabe frei schwingendem gefederten Kranz Expired DE341206C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4224807A (en) * 1977-01-28 1980-09-30 Ilie Chivari Elastic coupling
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US20100222149A1 (en) * 2009-03-02 2010-09-02 Exedy Corporation Damper mechanism

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