DE341072C - Verfahren und Vorrichtung zur Abreinigung des bei der elektrischen Gasreinigung niedergeschlagenen Staubes - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Abreinigung des bei der elektrischen Gasreinigung niedergeschlagenen Staubes

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DE341072C
DE341072C DE1919341072D DE341072DD DE341072C DE 341072 C DE341072 C DE 341072C DE 1919341072 D DE1919341072 D DE 1919341072D DE 341072D D DE341072D D DE 341072DD DE 341072 C DE341072 C DE 341072C
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DE1919341072D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/74Cleaning the electrodes
    • B03C3/743Cleaning the electrodes by using friction, e.g. by brushes or sliding elements

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  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Abreinigung des bei der elektrischen Gasreinigung niedergeschlagenen Staubes. Zusatz zum Patent 339728. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Erweiterung des im Anspruch 2 des Hauptpatents 339728 gekennzeichneten Abreinigungsverfahrens. Letzteres besteht ja in: x. Unterbrechung des Saugzuges, 2. Unterbrechung der Stromzuführung, 3. Spülung mit Reingas im Gegenstrom. Gemäß vorliegender Erfindung wird eine weitere Maßnahme zur Abreinigurg herar_-gezogen q.. die mechanische Reinigung.
  • Die mechanischen Mittel können an sich bekannt sein. Hierzu gehören: Das Hervorrufen von Erschütterungen in den Niederschlagsrohren durch Klopfhämmer oder ähnliche Mittel, die Anwendung des weiter unten beschriebenen, für die elektrische Gasreinigung im besonderen ausgebildeten Verfahrens und der Vorrichtung, die im wesentlichen in der Bewegung eines Ringes an den inneren Rohrwandungen entlang besteht, und anderen.
  • Das Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, daß von den durch das Hauptpatent unter Schutz gestellten Maßnahmen zum mindesten die unter r und z genannten mit der unter q. aufgeführten zu einem einheitlichen Abreinigungsvorgang verbunden werden. Aus den vier einzelnen Maßnahmen werden je nach der Beschaffenheit des Staubes folgende Modifikationen des Abreinigungsvorganges möglich: bestimmten Zeitfolge wechselnd (An spiuch 2). Auf diese Weise hat man es in der Hand, für jede Anlage den für die Beschaffenheit des Staubes günstigsten Abreinigungsvorgapg zur Anwendung zu bringen.
  • Die wirtschaftlichen Fortschritte, die diese Abreinigungsvorgänge darstellen, bestehen darin, daß es durch sie nunmehr möglich wird, die elektrische Gasreinigung, die hinsichtlich niedriger Betriebs- und Anlagekosten sämtliche anderen Gasreinigungsarten übertrifft, mit wirksamem Erfolge anzuwenden und ihr Anwendungsgebiet fast unbegrenzt auszudehnen.
  • Für die mechanische Abreinigungsmaßnahme wurde noch ein besonderes Verfahren ausgegebildet, für das die Zeichnung eine Ausführungsform darstellt. In jedem Niederschlagsrohr b ist ein Ring a angeordnet, der z. B. durch zwei oder mehrere Stangen c an der Innenwand der Rohre entlang bewegt werden kann. -Grundbedingung für die Anbringung des Ringes, der sich während der Niederschlagsperiode in der gezeichneten Stellung befindet, ist, daß der Abstand x des Ringes von der Aufhängestange und der Abstand y der inneren unteren Ringkante von dem oberen Ende der Mittelelektrode in der Stellung des Ringes während der Niederschlagsperiode höchstens gleich; vorteilhaft aber ein gewisses Stück größer ist als die Schlagweite z zwischen den beiden Elektroden, um den Übergang .der Elektrizität vom Ring zur Aufhängestange bzw. zur Mittelelektrode zu vermeiden. Die Tragstangen c werden durch Stopfbüchsen auf dem Deckel des Oberteils nach außen geführt und oben durch ein Querstück d miteinander verbunden. Vorteilhaft ist die Verbindung sämtlicher Stangen c der Ringe a einer Rohrgruppe in einem Querstück. Die Stangen sind naturgemäß so lang zu machen, daß bei Stellung des Querstückes in der gezeichneten Lage der Abstreifring sich am unteren Ende des Rohres befindet. Die Querstücke und mit ihnen die daran befestigten Abstreifringe werden auf bekannte Weise durch Winden, Druckwasser oder Druckluft gesenkt und wieder gehoben.
  • In den Fällen, wo das gereinigte Gas hinter dem Ventilator einen so geringen Druck hat, daß die Aufstellung eines besonderen Ventilators zum Abblasen der Isolatoren und zur Beförderung der Spülgase geboten erscheint, ist es von Vorteil, auch gereinigtes Gas zum Heben der Querstücke zu verwenden, wobei man gleichzeitig- das aus den Hubzylindern austretende Gas als Spülgas benutzt.
  • Der Ringkörper kann an sich zum Abstreifen des Staubes dienen. Er kann jedoch auch mit federnden, segment- oder bürstenartigen Abstreifern e ausgerüstet werden.
  • In ganz besonderen Fällen, wenn es sich namentlich um allerfeinsten und leichtesten Staub handelt, kann man den Ring nach den Rohrwandungen zu düsenartig ausbilden und an Stelle der Stangen c Rohre verwenden, die man durch ein geeignet gestaltetes Querstück und einen Schlauch mit einer Vakuumleitung in Verbindung bringt zum Zwecke der Absaugung des Staubes von den Rohrwandungen.

Claims (6)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Verfahren zur Abreinigung des bei der elektrischen Gasreinigung mit in Gruppen unterteilten Rohren niedergeschlagenen Staubes gemäß Anspruch 2 des Patentes 339728, dadurch gekennzeichnet, daß nach Unterbrechung des Saugzuges und des elektrischen Stromes eine mechanische Abreinigung mit oder ohne gleichzeitige Verwendung von gereinigtem Spülgas vorgenommen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die bei den einzelnen Rohrgruppen jeweils aufeinanderfolgenden Abreinigungsvorgänge bei jedesmaliger Unterbrechung des Saugzuges und der Spannung die übrigen Abreinigungsmaßnahmen zusammen oder einzeln in einer bestimmten Zeitfolge wechseln.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als mechanische Abreinigungsmaßnahme ein Ring im Innern des Rohres entlang geführt wird, der den Staub von den Rohrwandungen abschiebt. q..
  4. Einrichtung für das Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Körper nach der Rohrwendung zu düsenartig ausgebildet ist und durch hohle Tragstangen mit einer Vakuumleitung zur Absaugung des niedergeschlagenen Staubes von der Rohrwandung in Verbindung gebracht werden kann.
  5. 5. Verfahren zum Bewegen der Ringkörper gemäß den Ansprüchen 3 und dadurch gekennzeichnet, daß hierzu gereinigtes Gas verwendet wird, das zugleich als Spülgas beim Abreinigungsvorgang dienen kann.
  6. 6. Staubabstreifvorrichtung für das Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Körper besondere, bürstenartige oder federnd segmentartige Abstreifer trägt.
DE1919341072D 1919-10-26 1919-10-26 Verfahren und Vorrichtung zur Abreinigung des bei der elektrischen Gasreinigung niedergeschlagenen Staubes Expired DE341072C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0433152A1 (de) * 1989-12-12 1991-06-19 Commissariat A L'energie Atomique Elektrofilter mit Abreinigungssystem
ITVI20090034A1 (it) * 2009-02-24 2009-05-26 Daisy Srl Apparato per l'abbattimento delle polveri sottili auto-pulente per canne fumarie

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0433152A1 (de) * 1989-12-12 1991-06-19 Commissariat A L'energie Atomique Elektrofilter mit Abreinigungssystem
ITVI20090034A1 (it) * 2009-02-24 2009-05-26 Daisy Srl Apparato per l'abbattimento delle polveri sottili auto-pulente per canne fumarie

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