DE340569C - Apparat zur Projektion farbiger Kinobilder mit drei Objektiven - Google Patents

Apparat zur Projektion farbiger Kinobilder mit drei Objektiven

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DE340569C
DE340569C DE1919340569D DE340569DD DE340569C DE 340569 C DE340569 C DE 340569C DE 1919340569 D DE1919340569 D DE 1919340569D DE 340569D D DE340569D D DE 340569DD DE 340569 C DE340569 C DE 340569C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B33/00Colour photography, other than mere exposure or projection of a colour film

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Video Image Reproduction Devices For Color Tv Systems (AREA)

Description

Bei der Herstellung lebender Bilder in natürlichen Farben ist es bekannt, gleichzeitig drei Teilbilder durch drei verschiedene , F,arbenfilter, z. B. ein blaues, ein rotes und ein grünes, mit drei Objektiven mit parallelen Achsen aufzunehmen. Es ist ferner 'bekannt, derartige Teilbilder als ein einziges färbiges Bild wiederzugeben unter Anwendung- der erwähnten Farbfilter und dreier Objektive.
Bei der Wiedergabe farbiger lebender Bilder dürfen die Achsen der Objektive während der Wiedergabe nicht parallel laufen, da sich in diesem Falle die drei erzeugten Bilder nicht vollkommen decken würden. Man hat daher schon eine gleichzeitige Winkeldrehung der beiden äußeren Objektive durch Drehung eines gemeinsamen Einstellorgans erstrebt. Hierbei ist es erforderlich, damit eine genaue Deckung der drei Teilbilder möglich wird,
ao eine sehr feine Winkeldrehung zu ermöglichen, eine Aufgabe, die durch die im folgenden beschriebene Erfindung gelöst wird. Sie ist in den Figuren an einem Wiedergabeapparat dargestellt. Fig. 1 bedeutet einen
«5 senkrechten Schnitt durch einen Wiedergabeapparat und Fig. 2 einen wagerechten durch denselben.
i, 2 und 3 sind die Fassungen von drei gleich großen und gleich lichtstarken, kreisrunden Objektiven, welche in bekannter Weise in den Objektivrohren 4 durch Stellschrauben 5 (Fig. 2) verschiebbar sind. 6 sind Ste'Mhebel zu Blenden bekannter Art in den Objektivrohren 4. Von letzteren ist jedes auf bekannte Weise an einer Platte 7 befestigt. Diese Platten 7 sind verschiebbar auf einer Platte 8 gelagert, die auf einem Rahmen 9 befestigt ist. Dieser Rahmen 9 bildet die Vorderplatte der Projektionskammern 10. Die Platten 7 werden zwischen Führungsleisten 11 auf der Platte 8 so geführt, daß die mittelste Platte 7 auf bekannte Weise mit Hilfe einer Stellschraube 12 aufwärts und abwärts verschoben werden kann, während die äußersten Platten 7 mittels Stellschrauben 13 unabhängig voneinander, im übrigen aber auf bekannte Art auf die mittlere Platte 7 zu oder von ihr ab verschoben werden können. Die Platte 8 ist zwischen den Objektivrohren 4 mit Schrauben 14 auf dem Rahmen 9 festgespannt, wird aber mit ihren vier außerhalb der äußersten Rohre 4 gelegenen Ecken am Rahmen 9 vermittels vier Federn 15 festgehalten, deren jede ihren im Rahmen 9 befestigten, frei durch die Platte 8 gehenden Gewindezapfen 16 umschließt, und jeweils ihre Ecke der Platte 8 gegen den Rahmen 9 preßt, so daß diese beiden. Teile dicht aneinander schließen.
An der Rückseite jeder der genannten vier
Ecken der Platte 8 ruht ein zylindrischer Stift 17. Diese Stifte 17 sind jeweils in einem Vorsprung 18 auf der Rückseite des Rahmens 9 verschiebbar gelagert; diese Vor-S Sprünge 18 dienen wiederum als Lager für zwei senkrechte, zylindrische Stangen 19, welche von einem durch eine nicht angegebene Feder betätigten Kopf 20 in der in Fig. 1 angegebenen Stellung gehalten werden, so daß die Stifte 17 den dünnsten Stellen der konischen Verjüngungen 21 der Stangen 19 gegenüberliegen. 22 ist eine in Lagern 23 auf dem Rahmen 9 gelagerte, längs der Rückseite des Rahmens liegende Achse, welche zwei gleiche exzentrische Scheiben 24 trägt, die mit den Stangen 19 zusammenwirken. Dieses Zusammenwirken erfolgt derart, daß bei Drehung der Achse 22 die Stangen 19 herabgedrückt werden. Die konischen Flächen der Stangen 19 in den Verjüngungen 21 zwingen durch diese Bewegung die Stifte 17 gegen die Rückseite der Ecken von Platte 8. Hierdurch bilden die rechts und links von den Schrauben 14 liegenden Teile der Platte 8, welche schwach federn, und somit die beiden äußeren auf dieser Platte 8 angebrachten Platten 7 einen kleinen Winkel gegen die mittelste Platte 7. Dadurch werden auch die
- beiden äußeren Objektivachsen sich etwas gegen die mittlere Objektivachse neigen.
Indem man die Scheiben 24 mehr oder weniger dreht, kann man die beiden äußeren Objektive mehr oder weniger gegen das mittlere drehen. Dadurch ist man timstande, eine überaus feine Einstellung der auf dem Bildschirm wiedergegebenen Teilbilder vorzunehmen, so daß die Teilbilder sich vollkommen genau decken, wodurch man eine bisher unerreicht scharfe und reine Farbenwiedergabe erzielt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Apparat zur gleichzeitigen Projektion der zusammengehörigen Teilbilder von lebenden Bildern nach der Mehrfarbenmethode mit drei getrennten Objektiven, von welchen die beiden äußeren gegen das mittlere durch ein gemeinsames Einstellorgan gedreht werden können, gekennzeichnet durch eine längs der Vorderplatte des Apparates liegende Achse (22) mit zwei exzentrischen Scheiben (24), die mit zwei zur Achse (22) senkrecht angeordneten Stangen (19) zusammenwirken, 'welche in zwei oder mehreren Vorsprüngen (18) auf der Rückseite der Vorderplatte verschiebbar gelagert sind; jeder Vor sprung. (18) umschließt einen zu den Stangen (19) senkrechten Stift (17), dessen eines Ende in eine konische Verjüngung (21) der Stange (19) hineinragt und dessen anderes Ende an der Rückseite des äußeren Teiles, zweckmäßig einer Ecke einer die Objektive tragenden Platte (8) ruht, deren hinter den beiden äußeren Objektiven liegenden Teile nach vorn gezwungen werden und dadurch eine Drehung der beiden äußeren Objektive bewirken, wenn die exzentrisehen Scheiben (24) durch Drehen mittels der Achse (22) die Stangen (19) herunterbremsen, indem die konischen Verjüngungen (21) dieser Stangen hierdurch die Stifte (17) gegen die Rückseite der Ecken der Platte (8) drücken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1919340569D 1918-07-12 1919-11-06 Apparat zur Projektion farbiger Kinobilder mit drei Objektiven Expired DE340569C (de)

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