DE340558C - Mantelkochgefaess - Google Patents

Mantelkochgefaess

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DE340558C
DE340558C DE1919340558D DE340558DD DE340558C DE 340558 C DE340558 C DE 340558C DE 1919340558 D DE1919340558 D DE 1919340558D DE 340558D D DE340558D D DE 340558DD DE 340558 C DE340558 C DE 340558C
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DE
Germany
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cooking vessel
heat exchanger
jacketed
heat
cavity
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DE1919340558D
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HERMANN KISLINGER
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HERMANN KISLINGER
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/56Preventing boiling over, e.g. of milk
    • A47J27/57Milk-boiling vessels with water or steam jackets, e.g. with signaling means
    • A47J27/575Milk-boiling vessels with water-bath

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

  • Mantelkochgefäß. Es gibt Körper, die, über einen gewissen Grad- hinaus erhitzt, in ihrem inneren. Gefüge Umbildungen erleiden, derart, daß sie entweder ganz unbrauchbar oder aber wenigstens stark entwertet werden.
  • Einer der wichtigsten hierher gehörenden flüssigen Körper ist wohl die Milch, die u. a. die Eigenschaft besitzt, daß durch längeres Erhitzen bis zum Sieden gewisse, für den menschlichen Knochenbau . außerordentlich wichtige Nährsalze ausgeschieden werden, wobei auch das den Appetit anregende Aroma ungünstig beeinflußt "wird.
  • Zweck der nachfolgend beschriebenen Erfindung ist es nun, zu verhindern, daß eine Substanz über eine beliebig bestimmte Temperatur hinaus erwärmt wird.
  • Auf der Tatsache aufbauend, d'aß es Metalllegierungen gibt, die je nach ihrer Zusammensetzung ganz bestimmte Schmelzpunkte besitzen (z. B. Woodsmetall etwa 65°, Rosesmetall etwa 95 °), besteht die Erfindung in der Heranziehung dieser Eigenschaft der Metalle zu folgender selbsttätig wirkender Einrichtung.
  • Das in Fig. i und z im Schnitt dargestellte Ausführungsbeispiel ist ein Mantelkochgefäß. Das eigentliche Kochgefäß a ist von, einem Mantel b umgeben, dessen Boden c unmittelbar .mit einem Wärmeübertrager rd verbunden ist. Dieser Wärmeübertrager reicht aber nicht ganz hinauf bis an den Boden des Innengefäßes a, sondern läßt dort für die Schmelzlegierung e einen bestimmten Zwischenraum frei, welchen bei Anfang des Kochprozesses die Legierung e unter Berührung mit dem Wärmeübertrager d ausfüllt. Hier also ist die Legierung gewissermaßen nur die Fortsetzung des Wärmeübertragers d, denn sie übermittelt nur den Wärmefluß von d nach a.
  • Nimmt d nun eine zu hohe Temperatur an, so schmilzt die für diesen Schmelzpunkt zusammengesetzte Legierung aus ihren Wärmeübertragungsteileri heraus und fließt in den tiefer gelegenen ringförmigen Hohlraum zwischen dem unteren Bodenteil des Mantels b und dem Wärmeübertrager d.
  • Da nun eine direkte Wärmeüberleitung -außer durch die eingeschlossenen Dämpfe und Gase, neben, einer schwächer wirkenden Wärmestrahlung - nicht mehr stattfinden kann, ist eine weitere Temperatursteigerung im Innengefäß a ausgeschlossen.
  • Von! .dem . Zustand! der Legierung - ob schon geschmolzen oder noch nicht - kann man sich schnell überzeugen, indem man das Gefäß am Handgriff f hochhebt und es leicht hin, und her' bewegt.
  • Die geschmälzene Legierung fließt von selbst wieder in ihre ursprünglichen Räume zurück, wenn man den erwärmten Inhalt des Gefäßes a, ausgießt und' das Gefäß ganz umgestülpt erst etwas erkalten läßt, bevor man zu dessen Reinigung übergeht.
  • Fig. i, zeigt das Ausführungsbeispiel im Anfangsstadium bei Beginn des Erwärmens und Fig.2 nachdem die gewünschte Erwärmung erreicht ist.

Claims (2)

  1. a PATENTANSPRÜCHE r. Mantelkochgefäß, dessen Inhalt nur bis zu einem bestimmten Wärmegrad erhitzt werden. soll,dadurch gekennzeichnet, daß während der Erhitzung der- obere Teil des Hohlraumes zwischen dem Kochgefäß (a) und dem Mantel (b) durch eine bei dem bestimmten Wärmegrad schmelzende Metallegierung (e) ausgefüllt wird, welche mit dem am Boden (c) angeordneten Wärmeübertrager (d) in Berührung steht und beim Schmelzen in den Hohlraum zwischen dem unteren Bodenteil des Mantels (b) undl dem Wärmeübertrager (d) fließt und-.' dadurch die weitere Wärmeübertragung auf das eigentliche Kochgefäß (cc) aufhebt.
  2. 2. Mantelkochgefäß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß -der teilweise mit der Schmelzlegierung ausgefüllte Hohlraum zum anderen Teil luftleer gemacht ist oder auch mit einem -beliebigen Gas gefüllt wird.
DE1919340558D 1919-06-26 1919-06-26 Mantelkochgefaess Expired DE340558C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2640478A (en) * 1948-11-23 1953-06-02 Margaret Thurston Flournoy Heat storing cooking utensil
DE1293403B (de) * 1965-05-12 1969-04-24 Loetkolben U Loetapp Fabrik Er Koch- und Warmhaltetopf
WO2000048493A1 (en) * 1999-02-16 2000-08-24 Abraham Koren Method and apparatus for indirectly heating a liquid

Cited By (3)

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DE1293403B (de) * 1965-05-12 1969-04-24 Loetkolben U Loetapp Fabrik Er Koch- und Warmhaltetopf
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