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Luftdichte Verbindung der Metallflächen für Dämpfe oder Gase enthaltende Vakuum- gefässe.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine luftdichte Verbindung von Metallflächen für Dämpfe oder Gase enthaltende Vakuumgefässe. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass der abgeschwächte und nach unten abgebogene breite Rand des Deckelflansches in eine tiefe, am Rande des Gefässflansches ausgebildete Rille hineingreift, und unter starkem Andrücken des Deckels zum Gefässflanseh mit den beiden inneren Flächen der Rille durch Hart-oder Weichlot bei vollkommener Durchwärmung mittels elektrischem Erhitzers (Ofens) verlötet wird.
Durch diese Verbindung wird der Deckel am Gefäss in vollkommener Weise befestigt, so dass keine andern Verbindungsmittel, z. B. Schrauben, erforderlich sind. Gleichzeitig wird das Eindringen zur Lötstelle von warmen Dämpfen der Flüssigkeit im Gefäss, welche durch ihre chemische Einwirkung oder durch Wärme die Verbindung angreifen könnten, vollständig verhindert, zu welchem Zwecke zwischen die beiden Flansche noch eine Asbesteinlage gelegt wird, die beim Löten zwischen den beiden Flanschen stark zusammengepresst wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Der abgesetzte Flansch B des Verbindungsstückes. A ist unten mit einem schwachen, kragenartige Rand C versehen. Dieser Rand wird mit einem kleinen Spiel in die Rille D des Vakuumgefässes E eingeschoben, wobei der abgeschwächte Teil des Flansches B auf die Sitzfläche F zu liegen kommt. Die luftdichte Verbindung des Kragens C gegenüber der Rille D wird folgendermassen erzielt :
An die Aussenseite der Rille D wird der Heizkörper G eines elektrischen Ofens angesetzt, der den ganzen Umfang gleichmässig auf die verlangte Temperatur erwärmt. Die Rille D wird dann mit einer reinen, anorganischen Masse H, z.
B. mit Hart- oder Weichlot ausgefüllt. Diese Masse H wird durch die Wärme des elektrischen Ofens geschmolzen und verbindet sich infolge der Adhäsion sowohl mit dem Kragen C als auch mit der Rille D, so dass nach dem Erkalten und Erstarren der Masse eine luftdichte
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Dämpfe oder Gase des Vakuumgefässes durch eine Asbesteinlage I, die zwischen die beiden verbundenen Teile B und E eingelegt und eingepresst wird, geschützt, so dass der Zutritt der Dämpfe oder Gase aus dem Vakuumgefässe in die Rille D vollständig verhindert wird.
Die Form und die Wandstärke der einzelnen verbundenen Teile wird so gewählt, dass das luftdichte Anliegen durch ein zu starkes Erhitzen beim Verbinden im erwärmten Zustande nicht bedroht wird und dass bei den Temperaturunterschieden, welchen das ganze Stück im Betriebe unterliegt, eine freie Dilatation ermöglicht wird.
Sollte sich in besonderen Fällen ein Kühlen der Verbindungsmasse als notwendig erweisen, dann wird der Raum L zwischen der Rille D und dem Teile E abgeschlossen und mit einer kühlenden Flüssig-
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durch den Heizkörper des elektrischen Ofens G geschmolzen.
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