DE3401426C2 - Bauelementsatz mit einer Befestigungsvorrichtung - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Bauelementsatz der im Oberbegriff des Anspruchs 1 definier
ten Gattung.
Die bei derartigen Bauelementsätzen miteinander zu verbindenden Knoten-, Bogen- oder
Rohrelemente enthalten allgemein eine Vielzahl von 90°- oder 180°-Bögen, T-Stücken,
Winkeln oder Kreuzstücken, die mit Hilfe von dazwischen liegenden geraden Rohr
elementen baukastenartig zu zwei- oder dreidimensionalen Gebilden wie Dekorations- oder
Möbelgestellen, Messe- und Ausstellungsständen, Rahmen, Pendeltürgriffen, Griffstangen,
Handtuchhaltern, Geländern und Handläufen od. dgl. zusammengesetzt werden.
Um zu erreichen, daß an den Stoßstellen der meistens axial und bündig aneinander
stoßenden Elemente lediglich haarfeine Stoßfugen sichtbar sind, weist das Anschlußende
eines der beiden miteinander zu verbindenden Elemente häufig eine Aufnahmeöffnung auf,
in die ein Einlegeteil einschiebbar ist, das am Anschlußende des anderen Elements
entweder dauerhaft oder durch eine Schraubverbindung od. dgl. lösbar befestigt ist
(DE-OS 24 60 382). Zur Befestigung der beiden Elemente aneinander dient ein Querstift,
der eine Querbohrung des einen Elements im Bereich von dessen Aufnahmeöffnung sowie
eine darauf ausgerichtete Querbohrung des Einlegeteils wenigstens teilweise durchsetzt.
Entsprechende Befestigungsvorrichtungen sind auch bei anderen bekannten Montage
systemen (DE-OS 26 32 696) erforderlich oder erwünscht, die normalerweise durch
Schraubverbindungen aneinander befestigt werden, weil es zuweilen Montageaufgaben
gibt, die ohne Querverstiftungen nicht lösbar sind.
Die Anwendung von Querstiften hat normalerweise zur Folge, daß die radial außen
liegenden Querstiftenden auffällige Lichtpunkte darstellen, insbesondere wenn zur
Erzielung einer ausreichenden Stabilität Querstifte aus Stahl od. dgl. verwendet werden
und die zu verbindenden Elemente auf ihrer Außenseite mit einem farbigen Kunststoff
ummantelt sind. Außerdem ergeben sich unerwünschte Demontagemöglichkeiten für
Unbefugte. Es ist daher bereits bekannt, die Querbohrungen auf einer Seite der Elemente
nach Art eines Sacklochs enden zu lassen, damit nur ein störender Lichtpunkt entsteht. So
gebildete Querstiftverbindungen lassen sich allerdings nach der Montage nur dadurch
wieder lösen, daß der Querstift mittels eines Dorns nach der einen oder anderen Seite
herausgeschlagen wird, so daß sich nach erfolgter Demontage dieselben Nachteile wie bei
Anwendung einer die Elemente vollständig durchsetzenden Querbohrung ergeben.
Querstifte aus Stahl haben in Verbindung mit Elementen, die innerhalb eines Kunststoff
mantels eine Metall- oder Stahleinlage aufweisen, außerdem den Nachteil, daß sie
elektrisches Potential annehmen können, was insbesondere bei Anwendung des Montage
systems im Behindertenbereich oder in medizinisch genutzten Räumen unbedingt ver
mieden werden muß. Dieser Nachteil läßt sich dadurch, daß die Querstifte tiefer in die
Elemente eingeschlagen werden, als deren Außenumfang entspricht, nur begrenzt aus
schalten, weil eine Potentialannahme immer noch mit Hilfe von in die Querbohrung
eingeführten Metallgegenständen herbeigeführt werden könnte.
Die beschriebenen Nachteile könnten im Prinzip durch Anwendung von an sich bekannten
Abdeckkappen (DE-AS 20 65 284) und von zum Einschlagen in Sacklöcher bestimmten
Zylinderstiften vermieden werden, die mit Innengewinden versehen sind, die mit auf diese
aufgedrehten Schrauben aus den Sacklöchern herausgezogen werden können (Klein,
Martin:Einführung in die DIN-Normen, fünfte Auflage, B.G. Teubner Verlagsgesell
schart, Stuttgart 1965, S. 400 bis 405). Dadurch würde sich allerdings ein zusätzliches
Problem ergeben. Bei Bauelementsätzen der hier interessierenden Art ist es nämlich
allgemein üblich, die Querbohrungen der verschiedenen Elemente nicht exakt axial
aufeinander auszurichten, sondern etwas relativ zueinander zu versetzen. Dadurch wird
der Vorteil erzielt, daß beim Einschlagen der Querstifte eine Axialspannung erzeugt wird,
die wesentlich zur Stabilität der Verbindung und des gesamten Montagesystems beiträgt.
Beim Einsetzen der Zylinderstifte ist es daher erforderlich mit erheblicher Kraft auf diese
einzuschlagen. Dies hat häufig zur Folge, daß sich deren Innengewindeabschnitte ver
formen, wobei diese Verformung zwar geringfügig sein kann, aber insbesondere im
Endbereich, d. h. dort auftritt, wobei bei der Demontage das Werkzeug, die Schraube od. dgl.
eingedreht werden soll. Dadurch wird die erwünschte Funktion des Zylinderstifts
praktisch zerstört, d. h. die durch die Anwendung des Zylinderstifts gewünschte Demonta
gemöglichkeit ist nicht mehr gegeben, weil sich das zur Demontage verwendete Werkzeug
nicht mehr eindrehen läßt. Dieser Nachteil tritt um so eher auf, je kleiner der Durch
messer des Zylinderstifts gewählt wird bzw. je schlechtere Materialqualitäten gewählt
werden, um dadurch möglichst kleine Querbohrungen, Kostenreduzierung od. dgl. zu
ermöglichen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Bauelementsatz der eingangs
bezeichneten Gattung so auszubilden, daß nicht nur die oben genannten Nachteile, sondern
auch Zerstörungen der Gewindeabschnitte der Zylinderstifte bei der Montage der Bauele
mentsätze weitgehend vermieden werden.
Zu Lösung dieser Aufgabe sind die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 vor
gesehen.
Die Erfindung bringt insbesondere den Vorteil mit sich, daß der Querstift bereits vor der
Montage mit der Abdeckkappe zu einer Einheit zusammengefügt und daher durch Schläge
auf die Abdeckkappe eingeschlagen werden kann. Dadurch wirkt die Abdeckkappe als
Puffer, der eine Beschädigung des Gewindeteils des Querstifts selbst dann sicher ver
meidet, wenn die Querbohrungen des Einlegeteils und des einen Elements nicht exakt axial
aufeinander ausgerichtet sind, um durch das Einschlagen des Querstifts eine Axialspan
nung zu erzeugen. Zur Demontage der so geschaffenen Verbindung ist es lediglich
erforderlich, die Abdeckkappe mittels eines Werkzeugs, z. B. eines spitzen Messers, zu
entfernen und dann den Querstift mittels eines weiteren, mit dem Gewindeteil zusammen
wirkenden Werkzeugs herauszuziehen.
Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit der belliegenden Zeichnung an einem
Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Montagesystem mit einer erfindungsgemäßen Befesti
gungsvorrichtung;
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Befestigungsvorrichtung längs der Linie II-II der Fig.
1;
Fig. 3 eine Einzelheit A der Fig. 2 in vergrößerter Darstellung bei abgenommener
Abdeckkappe; und
Fig. 4 einen Querschnitt durch die Befestigungsvorrichtung längs der Linie IV-IV in Fig.
2 sowie ein Gerät zur Demontage des Querstifts der Befestigungsvorrichtung.
Das Montagesystem nach Fig. 1 besteht aus zwei stangen- oder
rohrförmigen Rohrelementen 1 und einem rohr- oder stangen
förmigen 180°-Bogenelement 2. Die Elemente 1 und 2 grenzen
längs feiner Stoßfugen 3 aneinander. Die Anschlußenden des
vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden Bogenelements 2
weisen in bekannter Weise (DE-OS 26 32 696) bis an die Stirn
flächen reichende Aufnahmeöffnungen 4 auf, die sich nach in
nen zu konisch verjungten und im Anschluß daran als Gewinde
bohrungen ausgebildet sind. Die Rohrelemente 1 bestehen da
gegen vorzugsweise aus je einem rohrförmigen Kunststoffman
tel 5, in den eine Metalleinlage 6 eingeschoben ist, die am
Anschlußende den Kunststoffmantel 5 überragt und zur Zentrie
rung mit Paßsitz in der Aufnahmeöffnung 4 des Bogenelements 2
geführt ist, so daß im Bereich der Stoßfuge 3 nur der Kunst
stoffmantel 5 an das wegen der Aufnahmeöffnung 4 rohrförmige
Anschlußende des Bogenelements 2 stößt.
Die Befestigungsvorrichtung für die Rohr- und Bogenelemente 1
und 2 enthält ein Einlegeteil 7, das beispielsweise als Bol
zen ausgebildet ist, der an seinem einen Ende ein Außengewin
de 8 aufweist und mit diesem in den als Gewindebohrung aus
gebildeten Teil der Aufnahmeöffnung 4 geschraubt wird. An
seinem anderen Ende ist der Bolzen 7 zweckmäßig zylindrisch
ausgebildet, damit er lose und ggf. mit Paßsitz in die Aufnah
meöffnung des Rohrelements eingeschoben werden kann, und mit
einer Querbohrung 9 versehen. Zur festen Verbindung eines
der Rohrelemente 1 mit dem Bogenelement 2 dient ein Querstift
10, der durch eine den Kunststoffmantel 5 und die Metallein
lage 6 durchsetzende Querbohrung 11 in die Querbohrung 9 des
Bolzens 7 eingetrieben wird. An der der Querbohrung 11 dia
metral gegenüberliegenden Seite weist das Rohrelement 1 eine
weitere, jedoch als Sackloch 12 ausgebildete Querbohrung auf,
die zur Aufnahme des Querstiftendes dient, ohne nach außen
hin sichtbar zu sein. Ist der Innenquerschnitt der Metall
einlage 6 größer als der Außenquerschnitt des Bolzens 7,
dann wird in die Metalleinlage 6 zweckmäßig zunächst ein
Füllstück 14 eingelegt, das eine den Bolzen 7 aufnehmende
axiale Bohrung und eine auf die Querbohrungen 11 und 12
ausgerichtete Querbohrung aufweist und zusätzlich, bei
spielsweise mittels Eindrückungen an der Metalleinlage 6,
zumindest in axialer Richtung fest mit dem Rohrelement 1
verbunden werden kann.
Nach dem Einschlagen des Querstifts 10 ist die hergestellte
Verbindung zwischen dem Rohrelement 1 und dem Bogenelement 2
nur dadurch wieder lösbar, daß der Kunststoffmantel 5 in
Höhe des Sacklochs 12 mit einem Dorn od. dgl. zerstört wird,
um eine das ganze Rohrelement 1 durchsetzende Querbohrung
zu schaffen, und dann der Querstift 10 nach der einen oder
anderen Seite herausgeschlagen wird. Zur Vermeidung einer
solchen Zerstörung des Kunststoffmantels 5, die nach einer
erneuten Montage sichtbar wäre, wird der Querstift 10 erfin
dungsgemäß an seinem radial außen liegenden, d. h. vom Sack
loch 12 entfernten Ende mit einem Gewindeteil 15 versehen,
das gemäß Fig. 3 ein Innengewinde aufweist. In dieses Innen
gewinde kann auch nach erfolgter Montage eine kleine Schraube
18 (Fig. 4) eingedreht und mit dieser der Querstift 10
durch die Querbohrung 11 herausgezogen werden, ohne daß
das Sackloch 12 zerstört werden muß.
Damit der in der Regel aus Stahl bestehende Querstift 10
keinen störenden Lichtfleck in dem meistens farbigen Kunst
stoffmantel 5 bildet, weist der Querstift 10 erfindungsge
mäß eine Abdeckkappe 16 mit einem rückwärtigen Haltestift 17
auf, der mit Preßsitz in das Innengewinde des Gewindeteils 15
gedrückt werden kann. Dabei ist der Querstift 10 um das der
Höhe der Abdeckkappe 16 entsprechende Stück verkürzt, damit
die aus Querstift 10 und aufgesetzter Abdeckkappe 16 gebil
dete Einheit entsprechend Fig. 1 und 2 so in die zugehöri
gen Querbohrungen 11, 9 und 12 eingeführt werden kann, daß
das äußere Ende der Abdeckkappe 16 nach der Montage nicht
nur den Querschnitt der Querbohrung 11 ausfüllt, sondern
auch bündig mit der Außenfläche des Kunststoffmantels 5 ab
schließt. Wird dabei die Abdeckkappe 16 aus demselben Material
wie der Kunststoffmantel 5 hergestellt, ist nach der Montage
an der Stelle des Querstifts 10 allenfalls eine geringfügige,
kaum sichtbare Unregelmäßigkeit in Form der Fuge zwischen
Abdeckkappe 16 und Kunststoffmantel 5 vorhanden, die gleich
zeitig gegen unbefugte Demontage schützt.
Die Abdeckkappe 16 wird zweckmäßig vor der Montage des Quer
stifts 10 auf diesen aufgesetzt. Hierdurch wird beim Einschla
gen des Querstifts 10 vermieden, daß sich dessen Gewindeteil
15 verformt und eine spätere Demontage mittels der Schraube 18
unmöglich wird. Die Gefahr einer Verformung besteht nämlich
insbesondere dann, wenn die Querbohrung 9 vor der Montage be
wußt nicht koaxial zu den Bohrungen 11 und 12 ausgerichtet wird,
um zwischen den Elementen 1 und 2 beim Einschlagen des Quer
stifts 10 eine axiale Spannung zu erzeugen. Abgesehen davon
schützt die Abdeckkappe 16 vor den erwähnten Potentialannah
men, die sich bei direkter Berührung des über die Metallein
lage 6 geerdeten Querstifts 10 ergeben könnten.
Fig. 4 zeigt die in das Innengewinde des Gewindeteils 15 ein
drehbare und zum Herausziehen des Querstifts 10 aus dem Rohr
element bestimmte Schraube 18. Ist das Herausziehen des Quer
stifts 10 mittels der Schraube 17 nicht oder nur mit großem
Kraftaufwand möglich, wird zweckmäßig das aus Fig. 4 ersicht
liche Hilfsgerät eingesetzt. Dieses enthält ein Unterteil 19,
das mit seiner mit Filz belegten Unterseite auf dem Rohrele
ment 1 abgestützt wird und eine von der Schraube 18 durchrag
te Mittelbohrung besitzt. An seiner Umfangsfläche weist das
Unterteil 19 ein Außengewinde auf, auf das ein Oberteil 20
mit einem entsprechenden Innengewinde aufgeschraubt ist. Das
Oberteil 20 weist ebenfalls eine von der Schraube 18 durchrag
te Mittelbohrung auf, deren Querschnitt so bemessen ist, daß
sich der Schraubenkopf auf den die Mittelbohrung umgebenden
Außenabschnitt des Oberteils 20 auf legen kann. Im übrigen
wird die Länge der Schraube 18 so gewählt, daß ihr Kopf nach
dem Eindrehen in den Querstift 10 in der aus Fig. 4 ersicht
lichen Weise auf dem Oberteil 20 aufliegt. Wird nun das Ober
teil 20, z. B. mittels einer Zange oder eines Schraubenschlüs
sels, relativ zum Unterteil 19 derart gedreht, daß es sich
von diesem axial nach außen zu lösen versucht, dann werden
der Schraubenkopf und dadurch auch die Schraube 18 ein
schließlich des daran befestigten Querstifts 10 aus dem Rohr
element 1 herausgezogen. Um zu vermeiden, daß sich der Schrau
benkopf dabei mit dem Oberteil 20 mit- und aus dem Querstift
10 herausdreht, weist die Schraube 18 zweckmäßig ein Rechts
gewinde, die Verbindung zwischen Oberteil 20 und Unterteil 19
ein Linksgewinde auf.
Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbei
spiel beschränkt, das sich auf verschiedene Weise abwandeln
läßt. So kann beispielsweise das Gewindeteil 15 des Querstifts
10 ein Außengewinde aufweisen, das an einem im Querschnitt
verringerten Abschnitt des Querstifts 10 ausgebildet ist, wäh
rend die Abdeckkappe 16 anstelle des Haltestifts 17 eine das
Gewindeteil aufnehmende Bohrung aufweist. Weiterhin eignet
sich die beschriebene Befestigungsvorrichtung nicht nur zur
Verbindung von Rohr- oder Bogenelementen der beschriebenen
Art, sondern auch für solche, bei denen die Rohrelemente
keine Metalleinlagen aufweisen oder die Bogen- oder anderen
Knotenelemente mit derartigen Metalleinlagen versehen sind.
Das Einlegeteil kann anstelle des Bolzens 7 einen beispielsweise
aus Kunststoff bestehenden Ansatz aufweisen, der über das An
schlußende des Bogenelements nach vorn vorsteht, mit diesem
aus einem Stück hergestellt ist und in Fig. 1 die aus dem
Bolzen 7 und dem Füllstück 14 bestehenden Befestigungsele
mente ersetzt. Außerdem könnte die Anordnung auch so getroffen
sein, daß der Querstift 10 durch entsprechende Querbohrungen
des Bogen- oder anderen Knotenelements eingeschlagen wird und
daß daher diejenigen Bauteile der Befestigungsvorrichtung,
die in Fig. 1 dem Rohrelement zugewiesen sind, am Bogenelement
vorgesehen werden und umgekehrt. Die beschriebene Befestigungs
vorrichtung ist ferner nicht auf solche Anwendungsfälle be
schränkt, bei denen die üblichen Schraubverbindungen (DE-OS
26 32 696) mangels Drehbarkeit der zu verbindenden Rohr- und
Knotenelemente nur durch Stiftverbindungen miteinander ver
bunden werden können, sondern kann auch überall dort ange
wendet werden, wo aus irgendwelchen Gründen Stiftverbindun
gen bevorzugt werden. Weiterhin kann die beschriebene Befe
stigungsvorrichtung auch zur Verbindung von zwei Rohrelemen
ten oder von zwei Knotenelementen benutzt werden und so aus
gebildet sein, daß ein lose in die Anschlußenden beider zu
verbindenden Elemente einschiebbares Einlegeteil an beiden
Enden verstiftet wird. Weiter kann die beschriebene Befesti
gungsvorrichtung zur Drehsicherung einer Schraubverbindung
verwendet werden, mit welcher Rohr- und/oder Knotenelemente
verschraubt sind. Schließlich ist es möglich, auf der sicht
baren Oberfläche der Abdeckkappe ein Firmenzeichen od. dgl.
anzubringen, z. B. durch Spritzguß bei der Herstellung der
Abdeckkappe. Hierdurch wird die Aufmerksamkeit eines Betrach
ters von der Fuge zwischen der Abdeckkappe und der übrigen
Oberfläche des Rohrelementes abgelenkt und der Anschein er
weckt, als diene der von der Abdeckkappe umgrenzte Bereich
nur zur Anbringung des Firmenzeichens.
Claims (5)
1. Bauelementsatz, bestehend aus wenigstens zwei mit Kunststoffmänteln (5) versehenen
Knoten-, Bogen- oder Rohrelementen (1, 2) und einer Befestigungsvorrichtung, die aus
einem in eine Aufnahmeöffnung wenigstens eines der beiden Elemente (1) lose einschieb
baren oder einschraubbaren und am anderen Element (2) befestigten oder befestigbaren
Einlegeteil (7) und einem aufeinander ausgerichtete Querbohrungen (9, 11) des einen
Elements (1) und des Einlegeteils (7) wenigstens teilweise durchragenden Querstift (10)
besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Querstift (10) an seinem radial außen liegenden
Ende ein Gewindeteil (15) und eine zum bündigen Abschluß mit dem Kunststoffmantel (5)
des einen Elements (1) bestimmte Abdeckkappe (16) aufweist, die mit einem mit Preßsitz
in das Gewindeteil (15) einsteckbaren Haltestift (17) oder einer das Gewindeteil mit Preßsitz auf
nehmenden Bohrung versehen ist.
2. Bauelementsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckkappe (16)
in Material und Farbe dem Kunststoffmantel (5) des einen Elements (1) angepaßt ist.
3. Bauelementsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in axialer
Richtung gemessene Gesamtlänge des Querstifts (10) und der aufgesetzten Abdeckkappe
(16) kleiner als der Durchmesser des den Querstift (10) aufnehmenden Teils des einen
Elements (1) ist.
4. Bauelementsatz nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß in der sichtbaren Oberfläche der Abdeckkappe (16) ein Firmenzeichen angebracht ist.
5. Bauelementsatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Firmenzeichen
zusammen mit der Abdeckkappe (16) durch Spritzguß hergestellt ist.
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