DE34004C - Rückschlagventil für Dampfkessel - Google Patents
Rückschlagventil für DampfkesselInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22D—PREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
- F22D11/00—Feed-water supply not provided for in other main groups
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Rückschlagventil für Dampfkessel.
Diese Erfindung betrifft die Construction von Rückschlagventilen für Dampfkessel, welche auf
der Innenseite der Kesselwand liegen und den Zweck haben, das Entweichen von Dampf in
solchen Fällen zu verhindern, wo Unfälle eintreten, die eine Störung der Wasserzuführung
veranlassen.
In der Regel sind die Rückschlagventile an der Aufsenseite der Kesselmantel angeordnet
worden, und in Fällen, wo den Leitungsrohren ein Unfall zustiefs, wurde die Ventilleitung gewöhnlich
an ihrer schwächsten Stelle, d. h. an der Verbindungsstelle, mit dem Kessel zerstört.
Dadurch wurde das Ventil von dem Kessel getrennt und dieser ohne Absperrvorrichtung
gelassen, so dafs der Dampf entweichen konnte und Menschenleben in unmittelbarer Nachbarschaft
der Kessel in Gefahr geriethen.
Die vorliegende Ventilconstruction läist sich
an jedem Dampferzeuger anbringen; in der Zeichnung ist ein solches Ventil für Lokomotivoder
horizontale Kessel in drei Modificationen dargestellt.
Fig. ι ist ein Verticalschnitt durch einen Theil eines Lokomotivkessels, wobei der
Flantsch B des Ventils an der Aufsenseite des Kesselmantels befestigt ist.
Fig. 2 zeigt eine ähnliche Ventilanordnung wie Fig. i, nur ist der Flantsch JB an der
inneren Seite der Kesselwand G befestigt und das Ventil in Verbindung mit einem äufseren
Ventil C dargestellt, was namentlich bei Hochdruckkesseln rathsam sein dürfte. .
Fig. 3 ist ebenfalls ein Verticalschnitt durch eine Ventilanordnung, bei welcher der Befestigungsflantsch
wiederum an der inneren Seite der Kesselwand angebracht ist; das Zuführungsrohr i hat hier noch eine nach innen
gerichtete Verlängerung, so dafs das Speisewasser unterhalb des Dampfraumes in jedem
Theile des Kessels abgegeben werden kann.
A ist das Ventilgehäuse, welches mit einem Flantsch B versehen ist und den Ventilsitz 0
enthält, α ist ein Klappenventil, welches mit
dem Gehäuse mittelst eines in einem Scharnier beweglichen Armes a' derart verbunden ist,
dafs es sich auf dem Sitz ο drehen kann, ohne aufser Verbindung mit dem Arm α' zu kommen.
An der unteren Seite hat das Ventil a einen Ansatz E, der zur Aufnahme eines Werkzeuges
dient, mit welchem ein Abschleifen oder Adjustiren der Auflagefläche des Ventils von
aufsen vorgenommen werden kann, ohne dafs man das Ventil herauszunehmen oder den
Kessel zu besteigen braucht. Der Arm a' hat an seinem oberen Ende einen Nasenansatz e,
um den Ausschlag des Ventils zu begrenzen und dessen zu weites Oeffnen zu verhindern.
Das Ventilgehäuse hat einen Ansatz, in welchem das Scharnierende des Armes a' derart steckt,
dafs derselbe und damit das ganze Ventil nicht lose werden kann, selbst wenn der Scharnierstift
brechen sollte.
Es wird beabsichtigt und ist gerade ein Vorzug der Anordnung, den Flantsch B des Ventils,
wie in Fig. 2 und 3 dargestellt, im Innern des Kessels anzubringen; es ist dies jedoch
nicht durchaus nothwendig, so lange nur der
Ventilsitz innerhalb des Mantels, nämlich der Stelle liegt, an welcher gewöhnlich der Bruch
am leichtesten eintritt, falls die Zuführungsleitung beschädigt werden sollte. Wird deshalb
der Flantsch B an der Aufsenseite des Kesselmantels, wie in Fig. ι dargestellt, befestigt,
so stört das keineswegs die Sicherheit und den durch diese Ventilconstruction zu erreichenden
Schutz, weil bei einem Unfall das Zuführungsrohr an der Stelle brechen würde,
wo es an dem Gehäuse A befestigt ist.
Die Wirkungsweise dieses Ventils ist dieselbe wie die aller anderen Rückschlagventile. Das
Speisewasser wird mittelst eines Injectors oder einer Pumpe etc. durch das Zuleitungsrohr i
in Richtung des Pfeiles eingelassen. Der Ueberdruck des Wassers hebt das Ventil und der
innere Druck im Kessel schliefst es wieder und hält es geschlossen, sobald die Zuführung abgesperrt
ist.
Statt des Klappenventils α kann auch ein gerade geführtes Ventil wie C, Fig. 2, angeordnet,
überhaupt ein Rückschlagventil jeder
praktischen Construction benutzt werden, wenn
das Ventil nur im Innern des Kessels angeordnet wird.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:
Bei Dampfkesseln:ι. Die Anordnung und Befestigung des Rückschlagventils an der inneren Seite des Kesselmantels. - 2. Die Verbindung des im Innern des Kessels angeordneten Rückschlagventils mit einem äufseren Rückschlagventil C.
- 3. Die Construction des Ventils a mit Ansatz E zur Aufnahme eines Bearbeitungswerkzeuges von aufsen her.
- 4. Die Anordnung des Ventilgehäuses A mit dem Ansatz Z), iir welchem das Scharnierende des das Ventil α tragenden Armes α' mit oder ohne Nasenansatz e steckt, so dafs selbst beim Brechen des Scharnierstiftes das Ventil in seiner Lage bleibt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE34004C true DE34004C (de) |
Family
ID=309945
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT34004D Expired - Lifetime DE34004C (de) | Rückschlagventil für Dampfkessel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE34004C (de) |
-
0
- DE DENDAT34004D patent/DE34004C/de not_active Expired - Lifetime
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