DE338043C - Spannvorrichtung fuer Stoffwalzen - Google Patents

Spannvorrichtung fuer Stoffwalzen

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DE338043C
DE338043C DE1920338043D DE338043DD DE338043C DE 338043 C DE338043 C DE 338043C DE 1920338043 D DE1920338043 D DE 1920338043D DE 338043D D DE338043D D DE 338043DD DE 338043 C DE338043 C DE 338043C
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DE
Germany
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roller
fabric
rollers
shaft
clamping device
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Application number
DE1920338043D
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English (en)
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AG MASCHF
Rieter Ingolstadt GmbH
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AG MASCHF
Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C9/00Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines
    • D05C9/08Appliances for holding or feeding the base fabric in embroidering machines in machines with horizontal needles
    • D05C9/10Work holders or carriers
    • D05C9/12Holding or stretching arrangements for the base fabric in embroidery work holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Spannvorrichtung für Stoffwalzen. Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung für die Stoffwalzen für Schiffchenstickmaschinen.
  • Diese Stoffwalzen werden aus Holz oder dünnwandigem Eisen- oder Stahlblech hergestellt. Die älteren Holzwalzen haben sich für kurze Maschinen gut bewährt. Für die neuerdings gebauten längeren Maschinen hat sich die Metallrohrwalze eingeführt. Die Verwendungsgründe liegen in den Eigenarten der Walzen selbst und sind genügend bekannt.
  • Die bisher verwendeten Stoffwalzen waren nur an ihren beiden Enden mit Sperrorganen ausgerüstet, um den eingespannten Stoff zu spannen. Da die Stickmaschine heute aber iii ihrer Länge noch nicht die äußerste Grenze erreicht hat; werden auch an .die Stoffwalze noch immer neue Anforderungen gestellt. Es hat sich vor allem .gezeigt, @daß eine Doppelseitige Spannung -der Walze auf die ungeheure Arbeitslänge nicht mehr ausreichend ist. Unter dem Einfluß der Torsion stellt sich der .Nachteil heraus, daß die Spannung im mittleren Teil erheblich nachließ. Durch die ungleichmäßige Spannung des Stoffes erfolgte ein ungleichmäßiges Besticken des Stoffes; ,die Musterungen verliefen nicht gradlinig über die Breite.
  • Der Nachteil könnte durch Verstärkung der Wandungen des Rohres oder entsprechende Vergrößerung des jetzigen Rohrdurchmessers teilweise abgeholfen werden. Diese scheinbaren Verbesserungen lassen sich aber in der Praxis nur mit neuen Nachteilen verwenden.
  • Auch die bisher angewendeten Stützungen können höchstens das Durchbringen der Wälze vermeiden; auf die Torsion der Welle haben sie keinen Einfluß.
  • Zweck der Erfindung ist es, die Nachteile zu beseitigen, ohne die Wandstärke des Rohres oder dessen Durchmesser zu verändern. Zu diesem Zweck werden die Stoffwalzen nicht mehr wie bisher nur an ihren Enden gespannt und durch Sperrglieder gehalten, sondern außerdem noch an einer oder mehreren Stellen auf der Walze verteilt.
  • In der Zeichnung sind als Beispiel einige Ausführungsmöglichkeiten der neuen Spannvorrichtung dargestellt.
  • Nach Fig. r ist eine Spannung an drei Stellen angenommen. Die Sperrglieder sind durch einfache Sperräder angedeutet, in welche Sperrklinken eingreifen; die Sperrklinken sind der- Einfachheit wegen weggelassen. Es ist nur die obere Spannwalze veranschaulicht.
  • In den Seitenteilen des Gatters i ist die Spannwalze 2 drehbar gelagert, die an ihren beiden Enden die bekannten Spannvorrichtungen 3 besitzt. - An der rechten Seite dreht sich .die Walze auf einem am Gatterseitenteil gelagerten Bolzen q.. Am linken Gatterseitenteil ist eine Welle 5 gelagert, auf welchem das andere Ende der Walze 2 sitzt. Die Welle 5 reicht bis ungefähr zur Mitte des Walzenrohres und trägt an diesem Ende eine Buchse 6, die mit der Walze 2 fest verbunden ist. An dem über das Gatterseitenteil verlängerten Ende sitzt ein Sperrad 7. Die Lagerstelle 8 ist als Stützlager für die Welle 5 gedacht. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Nachdem der zu bestickende Stoff in die an den Stoffwalzen und Gatterseitenteilen angebrachten Spannschienen eingehangen und aufgerollt ist, wird zuerst die mittlere Sperrvorrichtung der Walzen mittels der Sperräder 7 fest angespannt. Auf ,diese Weise erhält man unter allen Umständen in der Mitte der Maschine eine schöne gleichmäßig gespannte Stoffbahn, aus der sich leicht und bequem so alle Falten und Unebenheiten herausbringen lassen. Nun werden die äußeren Enden zur vollständigen Verspannung der Walzen durch die Sperräder 3 straffgezogen, und zwar so, daß auf der ganzen Länge -der Stofffläche eine vollständig gleichmäßige Spannung auftritt. Ein Nachspannen der Mitte durch das Sperrad 7 nach dem Spannen der Außenräder 3 kann nötigenfalls den Wert der auf diese Weise erhaltenen sauber gespannten Stoffebene noch erhöhen.
  • Die Buchse 6 kann, falls die Walze 2 aus zwei Teilen zusammengesetzt ist, gleichzeitig als Kupplungsstück für die zwei Rohre dienen. Die bekannten Stützvorrichtungen können natürlich auch bei der neuen Vorrichtung noch vorhanden, sein.
  • Nach Fig. 2 erfolgt die Spannung an vier Stellen. Mit rdieser Einrichtung kann natürlich eine noch genauere und größere Spannung des Stoffes erzielt werden.
  • Entsprechend der Welle 5 ist hier auch am rechten Ende eine Welle 5' statt des Bolzens 4 vorhanden, die durch eine Buchse 6' -mit der Walze 2 verbunden ist und am äußeren Ende ein Sperrad 7' trägt.
  • Soll bei ganz besonders langen Walzen an noch mehr als zwei Stellen eine Hilfsspannung erfolgen, so kann, wie F,ig. 3 für eine Seite zeigt, die Welle 5 eine Hohlwelle sein, in welcher eine weitere Welle 9 liegt, die weiter als Welle 5 ins Innere -der Stoffwalze reicht und ebenfalls durch eine Buchse 1o mit der Walze verbunden ist. Durch ein Sperrad i i wird diese Spannvorrichtung betätigt.
  • Die Handhabung und Wirkungsweise ist in allen Fällen die gleiche, wie bereits beschrieben.
  • Es können natürlich auch die bisher bekannten Sperrorgane an den Enden .der Walzen ganz wegfallen, wenn genügend mittlere Sperrvorrichtungen in Anwendung kommen (Fig.3). Auch die Zahl der ineinanderlaufenden Wellen 5, 9 mit entsprechend viel Buchsen läßt sich erhöhen.
  • Die Hilfspannung der Welle 2 kann statt von innen auch von außen erfolgen, wie die weiteren Ausführungen zeigen.
  • Nach Fig. 4 und 5 sind durch einen Bolzen 12 drehbar verbunden zwei die Stoffwalze umgreifende klauenförmige Teile 13, 14 angeordnet. Der untere Teil 13 ist nach rück wärts verlängert und trägt an diesen Arm 15 eine Schraube 16, die sich gegen den Arm 17 des Teiles 13 legt. Durch Anziehen der Schraube können die Teile 13, 14 gegen die Stoffwalze gepreßt werden. Wird nun auf den Arm 15 ein Druck ausgeübt, so wird eine Spannung .des Stoffes erzielt. Durch ein an dem Träger des bekannten Stützlagers 19 angelenktes, mit Rasten versehenes Sperrstück 18 wird die Walze in der gespannten Lage gehalten.
  • *Um eine zuverlässige Klemmwirkung durch die Teile 13, 14 zu erzielen, werden diese zweckmäßig zur Erhöhung der Reibung mit geeigneten Einlagen versehen.
  • Die Fig. 6 und 7 zeigen eine Ausführungsform, bei welcher besondere Spannwalzen 2o auf Welle 21 angeordnet sind, die Spannräder 22 besitzen, welche durch Klinken 23 festgehalten werden können.
  • Durch diese mit einer zwecks Erhöhung der Reibung rauhen Oberfläche versehenen Walzen kann, wie bei den anderen Ausführungen, eine getrennte Regelung der Spannung i» der Mitte und an den Seitenerfolgen, damit die zu bestickende Fläche vollständig gleichmäßig ist. Bei ,der unteren Stoffwalze werden diese Spannwalzen von unten gegen die Walze gedrückt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spannvorrichtung für die Stoffwalzen von Schiffchenstickmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß das Spännen der Walze durch von innen oder außen auf .den mittleren Teil der Stoffwalze wirkende Hilfsspannvorrichtungen unterstützt wird.
  2. 2. Spannvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß in die Stoffwalze (2) an einer oder beiden Seiten Wellen (5) in den Hohlraum der Walze führen, die durch Walzenmitnehmer (6) (Buchsen) mit .dieser verbunden sind und am äußeren Ende der Wellen Sperrglieder (7) tragen.
  3. 3. Spannvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere ineinanderliegende Hohlwellen (5, 9 . . .) vorhanden sind, deren jede durch eine Buchse (6, 1o. . .) mit der Walze (2) verbunden ist und jede Welle ein Sperrglied (7, 11 ... ) trägt.
  4. 4. Spannvorrichtung nach Anspruch i bis 3, .dadurch gekennzeichnet, daß in der Walze (2) Scheiben (8) angeordnet sind, die sowohl zur Versteifung,der Walze als auch zur Lagerung,der Welle (5) dienen.
  5. 5. Spannvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsspannvorrichtung aus ein oder mehreren zangenartig wirkenden Klemmbackenpaaren (13,z8) besteht, die durch je eine Schraube (16) gegen Sie Walze gepreßt und durch je ein Sperrstück (18) in der Spannlage gehalten werden.
  6. 6. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer besonderen über bzw. unter der Stoffwalze angeordneten Welle (21) Spannwalzen (2o) sitzen, die unabhängig voneinander drehbar und mittels Sperrgliedern (22) sperrbar sind.
DE1920338043D 1920-06-23 1920-06-23 Spannvorrichtung fuer Stoffwalzen Expired DE338043C (de)

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DE (1) DE338043C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN101805966A (zh) * 2010-04-07 2010-08-18 王仁坤 一种绣花机自动布夹

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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