DE338018C - Zeichengeraet - Google Patents

Zeichengeraet

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Publication number
DE338018C
DE338018C DE1919338018D DE338018DD DE338018C DE 338018 C DE338018 C DE 338018C DE 1919338018 D DE1919338018 D DE 1919338018D DE 338018D D DE338018D D DE 338018DD DE 338018 C DE338018 C DE 338018C
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DE
Germany
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quadrant
ruler
drawing device
rigidly connected
axis
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Expired
Application number
DE1919338018D
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Krupp Stahl AG
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Krupp Stahl AG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L7/00Straightedges
    • B43L7/10Plural straightedges relatively movable
    • B43L7/12Square and pivoted straightedges

Landscapes

  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Zeichengerät. Die Erfindung bezieht sich auf solche für Reißbretter bestimmte Zeichengeräte, die einen Winkel, einen Winkelmesser und einen Maßstab in sich vereinigen. Die Erfindung bezweckt in erster Linie, ein Zeichengerät dieser Art zu schaffen, das ein schnelles und genaues Auszeichnen von Geraden gestattet, die unter verschiedenen, bestimmten Winkeln geneigt sind und in einem Punkte zusammentreffen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und. zwar zeigt Fig. i eine aufrechte Ansicht des Zeichengerätes nebst den benachbarten Teilen einer Reißschiene und Fig. 2 einen .Schnitt nach 2-2 der Fig. i, von links gesehen.
  • An dem unteren Ende eines aufrecht stehenden Bügels A ist ein liegender Zapfen a1 befestigt, der an seinem freien Ende eine lose drehbare Rolle B trägt (Fig. 2). An der oberen Hälfte des Bügels A ist ein dem Zapfen a1 paralleler Träger C verschiebbar und mittels einer in eine Längsnut a' des Bügels A eingreifenden Stellschraube D feststellbar. An dem freien Ende des Trägers C sind zwei liegende und senkrecht zu diesem verlaufende Arme cl und c' angeordnet. Die Arme cl und c' sind gleich lang und tragen an ihren freien Enden lose drehbare Rollen E und El, deren Drehachsen zur Drehachse der Rolle B parallel sind. Die radialen Mittelebenen der drei Rollen B, E und El fallen in eine Ebene. Mittels der Rollen B, E und El ist der Bügel A an den beiden schmalen Flächenft und f' einer Reißschiene F verschiebbar, die mit einer Auflageleiste f3 für Zeichenstifte, Radiergummi, Zirkel usw. ausgerüstet ist. Gegen ein Abgleiten der Rollen B, E und El von -den Flächen f l- und f 2 ist der Bügel A durch Blechklammern G gesichert, die an dem Zapfen B und den Armen cl und c' befestigt sind und die Reißschiene F in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise umklammern. Das obere Ende des Bügels A ist als kugeliger .Kopf ausgebildet und mit einer Bohrung versehen, in der eine Hülse As befestigt ist (Fig. 2). Die Längsachse der Bohrung der Hülse As ist der Längsachse des Trägers C parallel. Die Hülse As besitzt ein aus dem kugeligen Kopfe des Bügels A herausragendes und mit Gewinde a4 versehenes Ende, auf das eine mit entsprechendem Muttergewinde versehene Kappe H aufgesetzt ist. In der Kappe H ist durch Vernietung eine die Bohrung der Hülse As durchdringende und mit ihrer Spitze h' aus dieser herausragende Nadel Hl befestigt. Das in die Kappe H eingeschnittene Muttergewinde ist kürzer als der mit Gewinde a4 versehene Teil der Hülse As, und -die Nadelspitze h' kann daher durch entsprechendes Drehen der Kappe H weiter aus der Hülse A3 herausgeschraubt werden. An der Hülse A3 ist mittels einer Nabe il ein Quadrant J sch-,vingbar gelagert. Der Quadrant I ist mit einer Gradeinteilung i' und einer Verzahnung i3 .ausgerüstet (Fig. i), mit der ein auf einer Welle K sitzendes Ritzel k1 in Eingriff steht (Fig. 2). Die Welle K ist an einem gabelartigen Lagerkörper M drehbar, der seinerseits an dem Zapfen & in -der als Fig. z ersichtlichen Weise um eine liegende Achse schwingbar ist. Der Lagerkörper M steht dabei unter der Wirkung einer Feder N, deren Enden an dem Bügel A und dem Lagerkörper M angreifen und die das Ritzel k1 gegen die Verzahnung i3 des Quadranten J anpreßt. Auf dem aus dem Lagerkörper M herausragenden Ende der Welle K ist ein zum Drehen des Ritzels k1 bestimmter Einstellknopf k' sowie ein mit zwei Marken k3 ausgerüsteter Zeiger k4 befestigt. Die Marken k3 des Zeigers k' stehen zwei gleichen Feineinteilungen in'- gegenüber, die auf einer an dem Lagerkörper M befestigten Scheibe M' aufgetragen sind. An der Scheibe M' ist ferner eine Marke m3 vorgesehen, die der Gradeinteilung des Quadranten J gegenüberliegt. An der Nabe il des Quadranten f sind noch in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise zwei senkrecht zueinander stehende und mit Maßstäben ausgerüstete Lineale J4 und JI befestigt, deren an der Zeichenfläche anliegende Kanten iß und i' sich in einem Punkte schneiden, der in die Achse der Nadel Hl fällt.
  • Wie das beschriebene Zeichengerät beim Antragen von Winkeln, beim Messen von Winkeln und beim Messen .von Längen benutzt wird, ist klar und braucht daher nicht besonders erläutert zu werden. Es sei aber besonders darauf hingewiesen, daß es durch Einschrauben der Nadelspitze lag in die Zeichenfläche möglich ist, den Mittelpunkt festzulegen, um den sich der Quadrant J sowie die Lineale J4 und J' drehen, und daß man daher rasch und genau eine Reihe von Gera-@den antragen kann, die sich alle in ein und demselben (durch Nadelsitze h' festgelegten) Punkte schneiden und von denen jede eine durch Vermittlung der Einstellvorrichtung k', K, k1, i3, J, @tt3, i3, k3, ml auf das genaueste einstellbare Neigung aufweist. Ein weiterer Vorteil des Gerätes liegt darin, daß das Ritzel k1 durch einfaches Abwärtsschwenken des Lagerkörpers M außer Eingriff finit der Verzahnung i3 gebracht werden kann; so daß der Quadrant J nebst den Linealen J4 und JI beim Verstellen um größere Winkel rasch grob in die neue Winkelstellung gebracht werden kann, worauf die Feineinstellung durch Vermittlung der. erwähnten Einstellvorrichtung erfolgt. Außerdem ist am Geräte vorteilhaft, daß seine Bauart die Anbringung des Gerätes auch bei solchen Reißschienen F ermöglicht, die mit einer - als besonders zweckmäßig erwiesenen - Auflageleiste f s für Zeichenstifte usw. ausgerüstet sind.

Claims (1)

  1. .C ATENT-ANsPRÜGFIE i. Für Reißbretter bestimmtes und einen Winkel, Winkelmesser und Maßstab in sich vereinigendes Zeichengerät, dadurch gekennzeichnet, daß an eine längs einer Reißschiene (F) verschiebbaren Träger (A) ein mit einem Maßstabe (J4, JI) starr verbundener Quadrant (J) um eine Achse schwingbar ist, deren Durchdringungspunkt durch die Zeichenfläche feststellbar ist. z. Zeichengerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Lagerkörper (As) des mit einem Maßstabe (J4, J5) starr verbundenen Quadranten (J) eine Nadel (Hl) angeordnet ist, deren Längsachse in die Drehachse des Quadranten (J) fällt und deren Spitze (lag) zum Eindringen in die Zeichenfläche gebracht werden kann. 3. Zeichengerät nach Anspruch i oder 2, dadurch .gekennzeichnet, daß der Träger (A) des mit einem Maßstäbe (J4, JE) starr verbundenen Quadranten (J) durch einen Bügel gebildet ist, an dem *die zur Auflage auf die Reißschiene (F) bestimmten Organe (B, E, El, G) durch Vermittlung von Armen (a1, G, cl, c`) an- geordnet sind. q.. Zeichengerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Verstellen des Quadranten (J) bestimmte Ritzel (k1) ausschaltbar ist zwecks rascher Verstellung des Quadranten (J) um größere Winkel.
DE1919338018D 1919-10-30 1919-10-30 Zeichengeraet Expired DE338018C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE338018T 1919-10-30

Publications (1)

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DE338018C true DE338018C (de) 1921-06-11

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DE1919338018D Expired DE338018C (de) 1919-10-30 1919-10-30 Zeichengeraet

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