DE337906C - Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Zinkstaub - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von ZinkstaubInfo
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Zinkstaub. Die Bestrebungen, die gleichzeitig mit der Gewinnung des Rohzinks entfallenden Zinkstaubmengen erheblich zu steigern, sind bisher ohne Erfolg gewesen. So ergab sich denn vor einigen Monaten die Tatsache, :laß wir in Deutschland über große Mengen Rohzink verfügten, während an Zinkstaub ein außerordentlicher Mangel war, ohne daß die Rohzink produzierenden Hütten in der Lage waren, diesen Verhältnissen durch gesteigerte Zinkstaubproduktion Rechnung zu tragen, weil ihnen kein Verfahren zur Verfügung stand, um mit den für die Rohzinkproduktion bestehenden Öfen Zinkstaub in großem Umfange herzustellen.
- Dieser Mangel ist nun durch die neue Erfindung behoben, und zwar mit dem Erfolg, daß, während bisher etwa 9o Prozent Rohzink und ro Prozent Zinkstaub produziert wurden, jetzt etwa 15 Prozent Rohzink und 85 Prozent Zinkstaub erhalten werden.
- Die Vorbedingung für die Bildung von Zinkstaub besteht darin,-daß man die aus der Muffel heraustretenden heißen Zinkdämpfe. möglichst schnell auf eine Temperatur abkühlt, welche unterhalb des Zinkschmelzpunktes liegt.
- Bisher wird Zinkstaub in der Weise gewonnen, daß man an die Vorlage, in welcher die Hauptmengen der Zinkdämpfe zu flüssigem Zink sich verdichten, einen Ballon aus dünnem Blech ansetzt, in den diejenigen Zinkdämpfe, welche sich in der Vorlage nicht verdichtet haben, eintreten und hier einer schnellen Abkühlung unterliegen, die zur Zinkstaubbildung führt. Die Herstellung dieser Zinkstaubmengen war ursprünglich nicht angestrebt, sondern sie war ein Notbehelf, um die Zinkverluste möglichst zu verringern. Mit dieser Apparatur war es anderseits aber auch unmöglich, den gegebenen Zinkstaubentfall nennenswert zu vergrößern, wenn sich dies etwa aus irgendwelchen wirtschaftlichen Gründen empfahl.
- Das alte Verfahren der Zinkstaubgewinnung wird in den Fig.r und z veranschaulicht.
- Fig. r ist ein Längsschnitt durch die Muffel,mit der Vorlage; Fig. 2 ist ein Ballon im Längsschnitt.
- Die Vorlage a sitzt mit ihrem Ende b in der Muffel M, die Zinkdämpfe treten in den erweiterten Raum c hinein und kondensieren sich dort größtenteils zu flüssigem Zink. Der geringe nicht kondensierte Teil der Zinkdämpfe tritt durch die Öffnung d in den Ballon e und wird hier in Form von Zinkstaub niedergeschlagen.
- Im Gegensatz hierzu besteht die Erfindung darin, daß man den Querschnitt des Durchgangs zwischen Muffel und Zinkstaub-Niederschlagsraum verengt gegenüber dem Querschnitt, der bei den für die Zinkverflüssigung üblichen Vorlagen noch verwendbar ist.
- Die Erfindung wird durch die Fig. 3 und ¢ veranschaulicht. Fig.3 stellt einen Schnitt durch die Muffel und das Verbindungsstück zwischen Muffel und Blechballon dar. Fig. q. ist ein Schnitt durch den Blechballon.
- Das Verbindungsstück f, dessen Anschlußende g in seiner äußeren Form und in den äußeren Abmessungen zweckmäßg dem einer gewöhnlichen Vorlage entspricht, wird ebenso wie die Vorlage in die Muffel M einlutiert. Im Gegensatz zur Vorlage ist das Verbindungsstück f mit einem verhältnismäßig engen Durchgangskanal la für die Zinkdämpfe versehen. Zweckmäßig wird der Durch= gangskanal h nach der Muffel hin abfallend gestaltet, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, um etwa auftretendes flüssiges Zink zu zwingen, in die Muffel zurückzufließen und von neuem zu verflüchtigen. An das Verbindungsstück wird bei i der Blechballon h angesetzt, der in seinen Abmessungen so viel größer gehalten ist, als den größeren niederzuschlagenden Zinkstaubmenggen entspricht. Im übrigen entspricht seine Einrichtung im wesentlichen der gewöhnlichen Blechballonkonstruktion.
- Es hat sich jedoch als zweckmäßig erwiesen, die übliche Austrittsöffnung L für die nicht kondensierbaren Reduktionsgase mit einer Regelungsvorrichtung zu versehen, um zu verhindern, daß bei Nachlassen der Zinkdampfentwicklung gegen Ende der Reduktionsperiode Luft in den Ballon hineintritt und Zinkstaub oxydiert.
- Der große Vorteil der Erfindung besteht, abgesehen von der Möglichkeit, größere Mengen Zinkstaub überhaupt zu produzieren, darin, daß man jeden beliebigen Zinkofen ohne wesentliche Kosten und Zeitverlust jederzeit ganz oder teilweise auf die Zinkstaubgewinnung umstellen kann, indem man einfach die bisherigen Vorlagen durch die beschriebene Einrichtung ersetzt. Ebenso ist man ohne weiteres in der Lage, jederzeit wieder zur Rohzinkgewinnung überzugehen, indem man die Öfen mit Vorlagen ausstattet. Die .Folge ist, daß man den wirtschaftlichen Bedürfnissen gegebenenfalls vbn Tag zu Tag Rechnung tragen kann.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Gewinnung von Zinkstaub in normalen Zinköfen und normalen Muffeln, dadurch gekennzeichnet, daß man den Querschnitt des Durchgangs zwischen Muffel und Zinkstaub-Niederschlagsraum verengt gegenüber dem Querschnitt, der bei den für die Zinkverflüssigung üblichen Vorlagen noch verwendbar ist.
- 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Ballon und Muffel an Stelle der Vorlage ein mit einem engen Durchgang versehenes Verbindungsstück zwischengeschaltet ist, dessen Anschlußende an die Muffel in seiner äußeren Form und seinen äußeren Abmessungen dem. einer gewöhnlichen Vorlage entspricht.
- 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchgangskanal des Verbindungsstückes nach der Muffel hin abfallend gestaltet ist. d. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Austrittsöffnung (l) des Ballons für das in der Muffel gebildete Kohlenoxyd mit einer DrosseIvorrichtung versieht.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE337906T | 1919-12-13 |
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|---|---|---|---|
| DE1919337906D Expired DE337906C (de) | 1919-12-13 | 1919-12-13 | Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Zinkstaub |
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