DE698513C - Verfahren und Vorrichtung zum Ausseigern von Blei aus Zink - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Ausseigern von Blei aus Zink

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DE698513C
DE698513C DE1938Z0024550 DEZ0024550D DE698513C DE 698513 C DE698513 C DE 698513C DE 1938Z0024550 DE1938Z0024550 DE 1938Z0024550 DE Z0024550 D DEZ0024550 D DE Z0024550D DE 698513 C DE698513 C DE 698513C
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furnace
lead
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zinc
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DE1938Z0024550
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Wilhelm Duewelshaupt
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MARGARETE DUEWELSHAUPT
Zinkhuettenwerke Oberspree G M
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MARGARETE DUEWELSHAUPT
Zinkhuettenwerke Oberspree G M
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J1/00Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J1/02Main electrodes
    • H01J1/13Solid thermionic cathodes
    • H01J1/15Cathodes heated directly by an electric current
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B7/00Working up raw materials other than ores, e.g. scrap, to produce non-ferrous metals and compounds thereof; Methods of a general interest or applied to the winning of more than two metals
    • C22B7/001Dry processes
    • C22B7/004Dry processes separating two or more metals by melting out (liquation), i.e. heating above the temperature of the lower melting metal component(s); by fractional crystallisation (controlled freezing)
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Ausseigern von Blei aus Zink Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ausseigern von Blei aus bleihaltigem Zink im Raffinierofen in drei aufeinanderfolgenden Temperaturstufen und einen für die Durchführung des Verfahrens dienenden Zinkraffinierofen.
  • In mehreren Temperaturstufen durchgeführte Seigerverfahren sind bereits bekannt; so ist z. B. schon vorrieschlagen worden, ein aus mehreren Bestandteilen bestehendes Metallgemisch, das in der Hauptsache Blei und Zinn enthält, zum Schmelzen zu erhitzen und es dann bis in die Nähe des eutektischen Punktes, etwa 1S2° C, abkühlen zu lassen. Hierbei kristallisiert in bekannter Weise hauptsächlich das Blei aus, das Tiber den Betrag der eutektischen Zusaininensctzun.- vorhanden ist, während bei der eiitelctisclien Temperatur nur noch das Eutektikiim selbst flüssig ist. Die Erfindung bezweckt die Steigerung der Reinheit von Raffinadezink, insbesondere die Verminderung des Bleigehaltes. Dies war bisher nur möglich, wenn an die Raffination des Rohzinkes eine, fraktionierte Destillation angeschlossen wurde. Erfindungsgemäß wird eine Verringerung des Bleigehaltes dadurch erzielt, daß die Raffination bei drei aufeinanderfolgenden Temperaturstufen durchgeführt wird, wobei die Temperatur in der ersten Stufe etwa 55o bis 6oo° C, in der zweiten Stufe etwa 450 bis 5oo° C und in der dritten Stufe etwa 5oo bis 52o° C beträgt. Die Wirkung der ersten Stufe entspricht etwa derjenigen der üblichen Raffinieröfen: hier wird die Beschickung geschmolzen, und der größte Teil des Bleigehaltes des Rohziiil:s setzt sich ain Boden des Herdes ab. Die sich Hieran crlinclungsgemül.3 anschließende zweite Stufe liat nun eine verminderte Temperatur, und diese bewirkt, daß noch mehr Blei aus-(Y.schieden wird, da die Bleiausscheidung durch die Temperaturverminderung begünstigt wird. In der zweiten Stufe erhält man <llso bereits weitergehend gereinigtes Zink, als dies bisher bei der einstufigen Raffination, bei welcher die Bleiausscheidung bei steigender Temperatur zu erfolgen hatte; möglich war. Die dritte Stufe dient zur erneuten Temperatursteigerung auf die zum leichten Vergießen des gewonnenen Raffinadezinks zu Platten erforderliche Gießtemperatur.
  • Gemäß der weiteren Erfindung wird bei dem oben beschriebenen Verfahren das raffinierte Zink bei seinem Eintritt in die dritte Stufe vom Bleisumpf getrennt, damit das ausgeschiedene Blei bei der Temperatursteigerung in der dritten Stufe nicht `nieder in das Zink in Lösung gehen kann, was insbesondere infolge der dauernden Störung des Zinkbades in dieser Stufe durch das von Zeit zu Zeit vorgenommene Abkellen leicht vorkommen könnte.
  • Durch das erfindungsgemäße Verfahren kann der Bleigehalt des Raffinadezinkes auf weniger als i0/, vermindert werden, so daß das auf diese Weise gewonnene Raffinadezink für viele Zwecke, für welche bisher Feinzink verwendet werden mußte, schon unmittelbar brauchbar wird.
  • Den Gegenstand der weiteren Erfindung bildet ein zur Durchführung des obenbeschriebenen Verfahrens dienender Raffinierofen, dessen Herd in drei Zonen eingeteilt ist, die von der Beschickung nacheinander durchlaufen werden: Ein in drei öder mehrere Abteilungen eingeteilter Schmelz- und Raffinierofen für Erze und vornehmlich Eisenlegierungen ist bereits bekannt, jedoch dienen diese Abteilungen nicht dazu, um die erfindungsgemäßen Temperaturstufen einhalten zu können, sondern um bei fortlaufendem Betriebe- verschiedene Maßnahmen, wie z. B. Zusatz von Legierungsbestandteilen, Entschwefeln, Entphösphoren usw., vorzunehmen.
  • Bei dem neuen Ofen wird das Zinkbad zur Erzielung der verschiedenen Temperaturen in den drei Zonen zweckmäßig indirekt beheizt, sei es durch Abgase, sei es elektrisch oder in anderer Weise: Bei der Abgasheizung können die Temperaturunterschiede in den einzelnen Zonen durch verschieden starke Ausbildung der den Abgaskanal vom Herd trennenden Gewölbeteile in den einzelnen Zonen erzielt «erden oder durch Verwendung verschieden wärmedurchlässiger Stoffe für diese Gewölbeteile.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Raffinierofens gemäß der Erfindung im vertikalen Längsschnitt Gärgestellt. Der Herd i ist mit den Beschickungsöffnungen 2, 3 und mit der Abkellöffnung 4 versehen: Im Herd sind durch die Überlauftrennwände 5 und 6 drei Zonen 7, 8 und 9 gebildet. Oberhalb des Herdes ist ein zur Beheizung der Beschickung dienender Rauchgaskanal iö vorgesehen. Zwecks Erzielung der gewünschten Temperaturunterschiede in den drei Zonen sind die die einzelnen Zonen bedeckenden Gewölbeteile aus verschieden stark wärmedurchlässigem Baustoff hergestellt, z. B. bestehen die Gewölbeteile I i und 13 oberhalb der Zonen 7 und 9 aus Siliciumcarbid verschiedener Stärke, während der Gewölbeteil 1ä oberhalb der Zone 8 aus Chamotte besteht. Infolge der geringeren Wärmedurchlässigkeit des Gewölbeteiles i2 ergibt sich in der Zone 8 eine verminderte Temperatur: Der Boden des Herdes ist entgegen der üblichen Bauart, von Raffinieröfen nach der Beschickungsseite des Ofens zu geneigt, damit das ausgeseigerte Blei in dieser Richtung abläuft, um durch die Abstichöffnung 1q, aus dem Ofen entfernt zu werden. Die Trennwand 5 zwischen den Zonen 7 und 8 ist unten mit einer den Ablauf des Bleies aus der Zone 8 ermöglichenden Öffnüngi5 versehen, während die Trennwand 6 keine solche Öffnung aufweist; damit das in die Zone 9 gelangende gereinigte Zink vom Bleisumpf getrennt ist: Der Ofen ist in bekannter Weise mit einer Luftkühlung unterhalb des Bodens versehen, um das Ausscheiden des Bleis zu begünstigen.

Claims (3)

  1. PATIENT ANSl'RÜCHC: i. Verfahren zum Ausseigern von Blei aus Zink im Raffinierofen in drei aufeinänderfolgenden Temperaturstufen, dadurch gekennzeichnet; daB die Temperatur in der ersten Stufe etwa 55o bis 6oo° C, in der zweiten Stufe etwa q.5o bis 5oo° C und in der dritten Stufe etwa 5oo bis 52o° C beträgt, wobei das Zink vom ausgeseigerten Blei bei Eintritt in die dritte Raffinationsstufe getrennt wird.
  2. 2. Raffinationsofen zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er in drei Abteilungen eingeteilt ist, deren Heizung so regelbar oder so eingestellt ist, daß die erste sich an die Eintrittsstelle des Metalls anschließende Abteilung eine Temperatur von etwa 55o bis 6oo° C, die mittlere Abteilung eine solche von .45o bis 5oo° C und die letzte eine solche von 5oo bis 52o° C hat.
  3. 3. Raffmationsofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ahteilungen des Ofens durch Überlauftrennwände gebildet sind und die @rennwürrde zwischen der an der Eintrittsseite des Ofens befindlichen Abteilung und der mittleren Abteilung unten durchbrochen ist. 4.. Raffinationsofen nach Anspruch 2 mit Heizung durch Rauchase, dadurch -ckennzeichnet, daß zwecks Erzielung der erwünschten verschiedenen Temperaturen der einzelnen Ofenabteilungen das den Rauchgaskanal gegen den Herd abschließende Gewölbe über den einzelnen Abteilungen verschieden stark bemessen oder aus verschieden wärmedurchlässigem Baustoff hergestellt ist.
DE1938Z0024550 1938-05-08 1938-05-08 Verfahren und Vorrichtung zum Ausseigern von Blei aus Zink Expired DE698513C (de)

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