DE337879C - Trocken-, Roest- und Darrvorrichtung - Google Patents
Trocken-, Roest- und DarrvorrichtungInfo
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- DE337879C DE337879C DE1919337879D DE337879DD DE337879C DE 337879 C DE337879 C DE 337879C DE 1919337879 D DE1919337879 D DE 1919337879D DE 337879D D DE337879D D DE 337879DD DE 337879 C DE337879 C DE 337879C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B11/00—Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive
- F26B11/02—Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles
- F26B11/028—Arrangements for the supply or exhaust of gaseous drying medium for direct heat transfer, e.g. perforated tubes, annular passages, burner arrangements, dust separation, combined direct and indirect heating
Landscapes
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Description
- Trocken-, Röst- und Darrvorrichtung. Bei Trocken-, Röst- und Damvorrichtungen, idie durch Feuergase beheizt werden, spielt bekanntlich @die Verhütung der Feuergefahr eine wichtige Rolle, d'' durch eind'ringendle Funken oder überhitzte Bestandteile der Heizgase das Gut, besonders wenn es leicht brennbar ist, leicht zur Entzündung gebracht werden kann. Der inföfge des starken Zuges entstandene heftige Brand führt in der Regel zu einer schnellen, kaum rechtzeitig zu verhütenden Zerstörung der gesamten Anlage.
- Deshalb ist die Befreiung ,der Heizgase von Zündbestandteilen eine wichtige Aufgabe, die gemäß der Erfindung durch Anwendung eines an sich bekannten Fliehkraft-Staubiabscheiders nach Art eines Zyklons gelöst werden soll, der im Heizgaswe@g zwischen Wärmeerzeuger und den das zu behandelnde Gut aufnehmenden" Behälter eingeschaltet ist und wobei die Eintrittstelle für die Zusatzluft zwischen dem Funkenäbscheider und dem das Gut aufnehmenden Behälter angeordnet ist.
- Ein Ausführungsbeispiel ist in .der Zeichnung in Fig. r in der Seitenansicht, teilweise im senkrechten Schnitt, und in Fig.2 im Grundriß dargestellt.
- Der Fuchs der Feuerung a mündet tangential oder annähernd tangential in den Fliehkraftabscheider c. Dieser an sich bekannte Abscheider besteht aus einem zylindrischen, sich nach unten kegelförmig verengenden Hohlraum. Die abgeschiedenen festen Teile werden unten entnommen, während' oben eine Öffnung vorgesehen ist, durch welche die gereinigten Feuergase in idie Trommel b für das zu behandelnde Gut unterstützt von dem Absauger e abziehen.
- Die Wirkung ist folgernde: Die Feuergase strömen unter dem Einfluß .des Absaugers e tangential in &en Fliehkraftabscheider c ein und führen eine kreisende Bewegung aus; die aus der Feuerung mitgerissenen Funken und sonstigen brennenden oder glühenden Bestandteile werden dadurch zum Erlöschen gebracht, :daß sie gegen die kalten Außenwände' geschleudert, zerschellt und abgekühlt werden. Leichte Funkenteilchen bleiben an der Wand des Ahscheiders hängen und verbrennen dort; die Asche wird durch nachfolgende größere Teufe abgescheuert und fällt nach unten. Es, können also keine Teilchen .in brennendem oder glühendem Zustand in den Behälter b gelangen.
- Die Einführung dler Zusatzluft erfolgt durch! .die regelbare Öffnung d, deren Eintritt zwischen dem Funkenabscheider und dem das Gut aufnehmenden Behälter b angebracht ist. Infolge dieser Anordnung der Eintrittstelle für die Zusatzluft hinter -dem Abscheider können die Abmessungen des letztgenannten nur klein gehalten werden; denn man würde offenbar größere Abmessungen für den Zyklon vorsehen müssen, wenn man ihm außer den Feuergasen auch die Zusatzluft zuführte.
- Einern und d emselben Fliehkraftabscheid'er können die Heizgase mehrerer Feuerungen zugeführt werden.
- Wenn auch die Anwendung des Fliehkraft- Funkenfängers für unmittelbare te$eizung des Gutes besondere Bedeutung hat, so ist sie auch für Vorrichtungen mit mittelbarer Beheizung nicht ausgeschlossen; denn bei einer solchen ist die Befreiung der Feuergase von Zündbestandteilen ebenfalls wichtig, da sie leicht durch Undichtigkeiten in das Innere des Trockenraumes gelangen können.
- Der Fliehkraftabschender kann aus Mauerwerk, Blech o. dgl. bestehen. Nicht .unbedingt erforderlich ist es, 1a8 er an seinem oberen Teil zylindrisch ist; der Hohlkegel kann bereits an der höchsten Stelle beginnen.
Claims (1)
- PATE NT-ANsPIitlcl#: Trocken-, Röst- -und Darrvorrichtung, gekennzeichnet durch :die Anwendung eines an sich bekannten Fliehkraft-Staubabscheiders (c), der in den Heizgasweg zwischen Wärmeerzeuger (a) und den das zu behandelnde Gut aufnehmenden Behälter (b) eingeschaltet ist, wobei die Eintrittstelle (d) für die Zusatzluft zwischen dem Funkenabscheider (c) und dem das Gut aufnehmenden Behälter (b) angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE337879T | 1919-03-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE337879C true DE337879C (de) | 1921-06-09 |
Family
ID=6221944
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919337879D Expired DE337879C (de) | 1919-03-22 | 1919-03-22 | Trocken-, Roest- und Darrvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE337879C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1126320B (de) * | 1950-09-30 | 1962-03-22 | Kurt J Menning | Verfahren zum Trocknen von Schuettgut |
-
1919
- 1919-03-22 DE DE1919337879D patent/DE337879C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1126320B (de) * | 1950-09-30 | 1962-03-22 | Kurt J Menning | Verfahren zum Trocknen von Schuettgut |
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