DE337623C - Zungen-Schlitz-Verbindung fuer runde Behaelter - Google Patents

Zungen-Schlitz-Verbindung fuer runde Behaelter

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DE337623C
DE337623C DE1915337623D DE337623DD DE337623C DE 337623 C DE337623 C DE 337623C DE 1915337623 D DE1915337623 D DE 1915337623D DE 337623D D DE337623D D DE 337623DD DE 337623 C DE337623 C DE 337623C
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D3/00Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65D3/00Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines
    • B65D3/22Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines with double walls; with walls incorporating air-chambers; with walls made of laminated material

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Description

  • Zungen-Schlitz-Verbindung für runde Behälter. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Zungenschlitzverbindung für runde Behälter, bei der die mit einem Hals versehenen Zungen an dem einen Ende in abgesetzte Schlitze, am anderen- Ende des die Zarge bildenden Bandstreitens eingeführt werden. Von den bekannten Ausführungen dieser Art unterscheidet sich die den Gegenstand der Erfindung bildende dadurch, daß die Entfernung der abgesetzten Schlitze von dem Rande des Streifens gleich der Halslänge der Zungen ist, die von dem Ende des Streifens überragt werden, wobei die Zungen von. außen in die Schlitze eingeschoben werd.-n. Infolge dieser Ausführung wirkt das mit den Schlitzen versehene Ende-des Streifens als eine Art federnder Sperrkeil oder Sicherungsblattfeder, indem es sich gegen die Zungenwurzel stemmt und Verengungen des Behälters verhindert, der auf diese Weise sowohl gegen Verengung wie gegen. Erweiterung gesichert ist. Es wird auch bei dieser Art der Verbindung eine sehr gute federnde Anlage der übereinanderliegenden Streifenendteile aneinander herbeigeführt. Außerdem sind bei dieser Verbindung die Befestigungszungen besser als bisher gegen Beschädigung beim Ineinanderschieben von derartigen Zargen zwecks Herstellung verstärkter Zargen oder beim Einfüllen oder Entnehmen. des Behälterinhaltes geschützt.
  • Auf der Zeichnung ist: Fig. i ein Papierstreifen, der zur Herstellung der Zarge dient, Fig. 2 ein Durchschnitt durch den hülsenförmig zusammengebogenen Streifen vor dem Zusammenstecken der Endteile, Fig.3 eine schaubildliche Darstellung der Hülse nach dem Zusammenstecken der Endteile, aber vor dem Hinbiegen derselben in die richtige Endlage, Fig. 4 eine teilweisse Stirnansicht der Hülse nach Fertigstellung der Verbindung, Fig.5 eine Seitenansicht der Hülse in gleichem Zustande.
  • Der Behälter besitzt vorteilhaft, aber nicht notwendigerweise, kreisförmigen Querschnitt. Seine Zärge besteht aus einer oder mehreren ineinandergesteckten Hülsen aus Papier. Die Hülse wird aus einem gemäß Fig. i zugerichteten Papierstreifen io hergeste11t. Dieser Streifen io ist an einem Ende so ausgeschnitten, daß längsgerichtete Zungen i i entstehen, die vorteilhaft an einem Ende zugespitzt sind. Dieselben besitzen Schultern 12 und abgesetzte Hälse 13. Am anderen Ende ist der Streifen mit einer gleichen Anzahl von Ouerschlitzen 14 versehen:, welche auf der nach innen gerichteten Seite mit seitlichen Erweiterungen 15 versehen sind. Durch letztere können die Zungen hindurchgeführt werden, während die Schlitze 1:1 selbst die gleiche Breite wie die Hälse 13 haben. Anderseits ist der Abstand a zwischen den äußeren Kanten 16 der Schlitze 14 und der Endkante des Streifens io gleich der Länge b der Hälse i3.
  • Zur Herstellung der Zarge wird der Papierstreifen io zunächst gemäß Fig. a derart hülsenförmig gebogen, daß die Enden nach einwärts zu liegen kommen. Die pfeilförmigen Zungen i i werden dann entsprechend Fig. 3 in die Schlitze 14 eingeführt und die Hälse 13 in den schmäleren Teil der Schlitze hineingezogen, wobei die Enden des Streifens noch einwärts gebogen bleiben..
  • Sodann wird das Ende 17 des Streifens zwischen die Hälse 13 und das Ende 18 des Papierstreifens aufgebogen. Dadurch vermag das Ende 18 des Papierstreifens in der durch Fig. 4 veranschaulichten Art gegen die Innenwand der Hülse hin nach außen zu federn. Die die Zarge bildende Hülse hat jetzt das durch Fig. 5 dargestellte Aussehen und man sieht, daß der Teil 17 zwischen den Zungen ii und dem Teil 18 festgehalten wird, indem er sich gegen die Schultern 12, und die Wurzel der Zungen legt. Wird der Versuch gemacht, den Umfang der Hülse zu erweitern, so wird diesem durch die Zungenschultern 12 entgegengewirkt. Ebenso kann die Hülse nicht verengt werden, da der Teil 17 zwischen die Schultern 12 und die Wurzel der Zungen i i stramm hineinpaßt. Auch kann keins der Enden des Streifens gegen das andere seitlich verschoben werden, da die Hälse 13 in den schmäleren Teilen der Schlitze 14 liegen, und diese Teile gerade nur eben so weit sind, daß die Hälse darin glatt und ohne Falten liegen können. Kurz, die Enden des Streifens sind gegen jede seitliche Verschiebung ebensowohl in der Querrichtung wie in- der Umfangsrichtung gesichert, so daß die Hülsen einen fest bestimmten Umfang haben.
  • Falls der Behälter wasserdicht oder flüssigkeitsdicht sein soll, so wird das zu seiner Herstellung verwendete Papier vorteilhaft, bevor die Zungen und Schlitze ausgeschnitten werden, mit einer geeigneten Masse, wie Paraffin, Wachs o. dgl., getränkt oder mindestens einseitig bekleidet. Derart getränktes Papier ist bekannt und im Handel erhältlich. Soll die Tränkung nach der Herstellung der Hülse geschehen, so kann sie dadurch bewirkt werden, daß die Hülse in geschmolzenes Paraffin o. dgl. getaucht und so lange warm gehalten wird, bis das überschüssige Paraffin abgetropft ist. Wenn die Hülse aus schon imprägniertem oder getränktem Papier hergestellt wird, so wird sie einfach in irgendeiner passenden Art, beispielsweise in einem Ofen, so weit erhitzt, daß das Wachs o. dgl. weich wird oder schmilzt. Da die natürliche Federkraft des Papiers das Bestreben zeigt, die Hülse radial zu erweitern, so werden die den Verschluß bildenden Teile straff gegeneinandergedrückt, so daß, wenn das Wachs weich wird und nachher bei der Abkühlung der Hülse erstarrt, die aneinanderliegenden Flächen zusammengeklebt werden und alle Fugen sich mit Wachs füllen. Mithin ist es unmöglich, -daß Wasser o. dgl. durch die Fugen hindurchtritt. In Praxis werden die Schlitze und Zungen auf maschinellem Wege gestanzt, so däß sie genau zusammenpassen und so durch das Schmelzen und nachträgliche Erstarren des Wachses oder sonstigen Mittels, mit welchem das Papier oder dessen Enden getränkt sind, eine vollständige Fugendichtung herbeigeführt wird.
  • Wenn das verwendete Papier genügend Festigkeit und Steifheit für den Zweck besitzt, welchem dier Behälter dienen soll, so kann die Zarge nunmehr als fertig betrachtet werden, und die Verschlüsse können angebracht werden. Andernfalls können die Zargen auf beliebige Stärke gebracht werden, indem zwei oder mehrere Hülsen ineinandergesteckt werden. Die inneren Hülsen können mit :derselben Verbindung wie die äußere Hülse hergestellt werden, besitzen aber einen geringeren Durchmesser.

Claims (1)

  1. PATRNT-ANspRUcH Zungen-Schlitz Verbir;dung für runde Behälter, bei der die mit einem Hals versehenen Zungen an dem einen Ende in. abgesetzte Schlitze, am anderen Ende des die Zarge bildenden Bandstreifens eingeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernung' der abgesetzten Schlitze (i4, 15, 16) von dem Rande des Streifens gleich der Halslänge- der Zungen ist, die von dem Ende .des Streifens überragt werden, wobei die Zungen von außen in die Schlitze eingeschoben werden.
DE1915337623D 1914-06-04 1915-06-04 Zungen-Schlitz-Verbindung fuer runde Behaelter Expired DE337623C (de)

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US191507741XA 1914-06-04 1914-06-04

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