DE9214043U1 - Spenderbox für schlauch- oder drahtförmige Ware - Google Patents

Spenderbox für schlauch- oder drahtförmige Ware

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Description

Köln, den 14. Januar 1993
Anmelder: Thomas & Betts Corporation
Mein Zeichen: T 39/282
Spenderbox für schlauch- oder drahtförmige Ware
Die Erfindung betrifft eine Spenderbox für schlauch- oder drahtförmige Ware mit einem Umkarton, mit einer in diesem angeordneten Spulenführung für eine Spule aus einem zylinderförmigen Kern und zwei Flanschen zur Aufnahme der schlauch- oder drahtförmigen Ware und mit einer Öffnung in einer Schmalseite des Umkartons zum Hinausführen der schlauch- oder drahtförmigen Ware.
Wärmeschrumpfende Schläuche, Isolierschläuche, Draht und ähnliche Ware werden in verschiedenen Gebinden, unter anderem auf Kleinspulen im Umkarton angeboten. Zur Vereinfachung der folgenden Beschreibung werden in dieser ausschließlich Schläuche genannt. Hierunter sind dann auch andere gleichartige Waren zu verstehen. Der Umkarton stellt sich als eine Spenderbox dar. In dieser wird der Schlauch nicht nur auf Vorrat gehalten, sondern kann auch aus dieser herausgezogen, abgeschnitten und dann verarbeitet werden. Spenderboxen sind im Stand der Technik bekannt. Es gibt Spenderboxen, bei denen die Spulen nicht geführt sind, und Spenderboxen, bei denen sie geführt sind. Ungeführte Spulen neigen bei einem Herausziehen des Schlauches zu einem Verkanten. Sie verklemmen sich in dem Umkarton soweit, daß der Schlauch nur mit Gewalt oder überhaupt nicht mehr aus dem Umkarton herausgezogen werden kann. Bei Spenderboxen mit geführten Spulen drehen sich diese bei Herausziehen des Schlauches. Dieser läßt sich mit geringem Kraftaufwand gleichmäßig aus dem Umkarton herausziehen. Zum Führen der Spule werden im allgemeinen aus Kunststoff tiefgezogene Teile verwandt. Diese werden als Einsatz
in den Umkarton hineingesetzt oder fest mit diesem verbunden. Der Umkarton besteht aus Pappe. Die bekannten Spulenführungen bestehen, wie ausgeführt, aus Kunststoff. Manchmal werden auch zwei verschiedene Kunststoffe verwandt. Dies erschwert die heute so wichtige Entsorgung. Die Pappe muß von dem Kunststoff und gegebenenfalls müssen auch die verschiedenen Kunststoffe voneinander getrennt werden. Zusätzlich zu diesem werkstoffbedingten Nachteil haftet den bekannten Spenderboxen häufig noch ein weiterer Nachteil an. Bei vielen Umkartons weist eine Schmalseite übereinander zwei Querschlitze auf. Durch den einen wird der Schlauch herausgezogen. In den anderen wird das freie Ende des Schlauches nach dem Abschneiden der gewünschten Länge eingesteckt. Damit wird das Schlauchende fixiert. Infolge der Steifheit des Materials des Schlauches löst sich das freie Ende jedoch häufig aus dem einen Querschlitz. Dann kommt es vor, daß das Schlauchende insgesamt in den Umkarton zurückspringt. Dann kann das Schlauchende nur mit Mühe wieder aus dem Umkarton herausgezogen werden. Häufig reißt auch der zwischen den Querschlitzen verbleibende Steg ein.
Von diesem Stand der Technik ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Spenderbox mit Führung der Spule so auszubilden, daß sie sich aus einem einzigen Werkstoff herstellen läßt. Dann läßt sie sich auch ohne Schwierigkeit und zeitgemäß entsorgen. Weiter soll die Spenderbox so gestaltet sein, daß der Schlauch sicher durch die Öffnung geführt wird und nicht dazu neigt, in den Umkarton zurückzurutschen.
Die Lösung für diese Aufgabe ergibt sich bei der Spenderbox der eingangs genannten Gattung nach der Erfindung durch eine in den Umkarton einschiebbare Platte mit einem in diese eingestanzten und so herausdrückbaren Stanzteil, daß es zusammen mit der Platte die Spulenführung bildet. Die Spulenführung wird somit durch eine in den Umkarton einsetzbare Platte gebildet. Diese ist so vorbehandelt, geprägt, gestanzt oder perforiert, daß sich das sogenannte Stanzteil aus ihr
herausdrücken läßt. Mit wenigen und einfachen Handgriffen läßt sich dieses so falten oder biegen und stecken, daß es zusammen mit der Platte eine Führung für die Spule bildet.
In einer zweckmäßigen Ausgestaltung ist vorgesehen, daß das Stanzteil einen kreisförmigen Abschnitt und zwei von diesem ausgehende Stege aufweist, der Durchmesser des kreisförmigen Abschnittes dem Innendurchmesser des Kernes entspricht und die Stege mit ihren freien Enden nach dem Herausdrücken des Stanzteiles aus der Platte mit dieser verbunden bleiben und/ oder verbindbar sind. Der kreisförmige Abschnitt und die beiden Stege bilden gemeinsam einen von der Platte gehaltenen Vorsprung oder ein Lager. Auf dieses kann die Spule mit ihrem zylinderförmigen Kern aufgesetzt werden. Da die Spule auf ihren beiden Seiten mit ihren Flanschen an den Innenseiten des Umkartons anliegt, wird sie sicher geführt. Der Durchmesser der Flansche entspricht der Höhe oder Breite des Umkartons. Damit ergeben sich große Flächen, mit denen die Spule an den Innenseiten des Umkartons anliegt. Damit wird sie weder bei einem ruckartigen noch einem schrägen Herausziehen des Schlauches aus der Öffnung verkanten.
Es wurde ausgeführt, daß der kreisförmige Abschnitt zusammen mit den beiden Stegen einen Vorsprung bildet. Dabei verlaufen die beiden Stege parallel zu dessen Längsachse. Im einzelnen sieht die Erfindung hierzu vor, daß ein Steg mit der Platte entlang einer Knicklinie verbunden ist und der andere Steg in einen ebenfalls zum Stanzteil gehörenden Steckanker übergeht und dieser nach dem Herausdrücken des Stanzteiles aus der Platte so in dieser verankerbar ist, daß die Stege unter einem Winkel von 90° von dieser abgehen. Der eine Steg ist somit ständig mit der Platte verbunden und wird beim Ausbilden des Vorsprunges oder Lagers entlang der Knicklinie um 90° gedreht. Der andere Steg ist mit dem sogenannten Steckanker verbunden. Dieser wird so in Schlitze hineingesteckt, daß auch der mit ihm verbundene Steg um 90° abgewinkelt werden kann und dann parallel zur Längsachse des sich bildenden Vorsprunges verläuft.
Zweckmäßig werden die Funktionen so auf die beiden Stege aufgeteilt, daß der untere entlang der Knicklinie mit der Platte verbunden bleibt, während der obere Steg in den Steckanker übergeht.
Für die Form des Steckankers hat sich als zweckmäßig herausgestellt, daß dieser einen mit dem oberen Steg verbundenen Verbindungssteg und an dessen Enden je eine Ankerspitze aufweist und in der Platte Schlitze an solchen Stellen vorgesehen sind, daß die Ankerspitzen bei herausgedrücktem Stanzteil in diese einsteckbar sind. Nach dem Herausdrücken des Steckankers, der beiden Stege und des kreisförmigen Abschnittes aus der Platte werden die Stege entlang der genannten Knicklinien um 90° gebogen oder geknickt und der Steckanker mit den Ankerspitzen in die beiden Schlitze eingesteckt. Das heißt, daß das Stanzteil zum Ausbilden des Lagers aus der Platte herausgedrückt wird, die Stege entlang der Knicklinien gebogen und die Ankerspitzen in die Schlitze eingesteckt werden. Zweckmäßig weisen die Ankerspitzen verbreiterte Enden auf. Dies verlangt, daß die Ankerspitzen schräg in die Schlitze eingeschoben und/oder ihre verbreiterten Enden dabei etwas zusammengedrückt werden. Anschließend verhindern sie aber ein Herausziehen der Ankerspitzen aus den Schlitzen.
In einer zweckmäßigen Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Platte durch eine Knicklinie in einen Hauptteil und eine Klappe unterteilt ist, die Knicklinie durch die Schlitze verläuft und der untere Steg mit dem Hauptteil verbunden ist. Die Maße der Platte entsprechen im wesentlichen den Innenmaßen der Breitseite des Umkartons. Damit läßt sie sich einfach in diesen einschieben. Weiter wird sie in diesem praktisch ohne Spiel gehalten. Die Knicklinie ermöglicht ein Herunterklappen der Klappe gegenüber dem Hauptteil der Platte. Bei einem solchen Herunterklappen der Klappe werden die in der Knicklinie liegenden Schlitze besser zugänglich. Die Ankerspitzen des Steckankers lassen sich einfacher in die
Schlitze einstecken. Anschließend wird die Klappe hochgeklappt und liegt wieder in einer Ebene mit dem Hauptteil.
In einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der Umkarton eine untere und eine obere Deckelklappe aufweist, in der unteren Deckelklappe eine aus dieser herausdrückbare Lasche vorgesehen ist, die Lasche nach dem Herausdrücken einen Ausschnitt freigibt und der Schlauch von der Spule ausgehend durch den Ausschnitt durchführbar ist. Dies bedeutet, daß das Schlauchende von der Spule ausgehend durch diesen Ausschnitt durchtritt und dann zwischen der unteren und der oberen Deckelklappe aus dem Umkarton geführt wird.Zwischen dieser unteren und der oberen Deckelklappe wird der Schlauch sicher geführt. Gleichzeitig wird er durch Reibungsschluß zwischen der unteren und oberen Deckelklappe gehalten. Damit wird verhindert, daß er nach einem Herausziehen aus dem Umkarton infolge seiner Elastizität auf die Spule zurückläuft und damit nicht weiter von außen erfaßbar ist.
Schläuche und dergleichen werden in verschiedenen Abmessungen, Farben und Werkstoffen benötigt und in den Handel gebracht. Es kommt vor, daß ein Anwender mehrere Schlauchsorten benötigt und bei sich auf Vorrat hält. Hierzu kauft er sich mehrere Spenderboxen mit den verschiedenen Schlauchsorten. Es wäre nun schön und zweckmäßig, wenn diese beim Anwender an einer Stelle dicht an dicht stehen würden. Dies verringert den Platzbedarf. Weiter schafft es Ordnung. Es vereinfacht dann auch die Anwendung. Der Anwender kann die verschiedenen Spenderboxen mit den verschiedenen Schlauchsorten mit einem Blick erfassen. Ohne Mühe, Suchen oder sonstigen Aufwand kann er die verschiedenen Schlauchsorten aus den verschiedenen Spenderboxen herausziehen. Zum Erreichen dieser Vorteile sieht die Erfindung in einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung vor, daß an einer Schmalseite des Umkartons Steckanker und an dessen anderer Schmalseite zu deren Aufnahme Schlitze vorgesehen sind. Das heißt, daß zwei nebeneinandergestellte Spenderboxen durch die an den Umkartons vorgese-
henen Steckanker und Schlitze miteinander verbunden werden können. Zweckmäßig sind die Steckanker und die Schlitze an den Kanten zwischen den Breit- und Schmalseiten angeordnet. Die Steckanker sollten aus einer Breitseite des Umkartons herausdrückbar sein. Der Anwender wird die von ihm gewünschte Zahl Spenderboxen kaufen. Aus diesen drückt er die Steckanker heraus. Dann stellt er sie Breitseite an Breitseite nebeneinander. Er steckt die Steckanker eine Umkartons in die Schlitze des benachbarten Umkartons. Damit bildet er sich ein Lager der verschiedenen Schlauchsorten.
Zu Beginn wurde ausgeführt, daß die Spenderbox umweltfreundlich und einfach entsorgt werden soll. Sie soll sich aus einem Werkstoff herstellen lassen. Dies beschriebene erfindungsgemäße Konstruktion läßt dies zu. Umweltfreundlich und besonders kostengünstig wird man sowohl die Platte als auch die Spule und den Umkarton aus Pappe, insbesondere Recycling-Pappe, herstellen. Dies senkt die Werkstoffkosten bei der Herstellung. Gleichzeitig bildet es ein Verkaufsargument.
Am Beispiel der in der Zeichnung gezeigten Ausführungsform wird die Erfindung nun weiter beschrieben. In der Zeichnung ist:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der Platte mit noch nicht herausgedrücktem Stanzteil,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung der Platte mit heruntergeklappter Klappe und damit teilweise herausgedrücktem Stanzteil,
Fig. 3 eine weitere perspektivische Darstellung der Platte nach der Ausbildung der Spulenführung und dem Einstekken des Steckankers in seine Schlitze,
Fig. 4 ein Schnitt entlang der Schnittlinie IV - IV in Fig. 3 zur Darstellung der Spulenführung mit aufgesetzter
Fig. 5 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung der Spulenführung mit der Spule beim Einschieben in den Umkarton und
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung des Umkartons nach dem Einsetzen der Spulenführung mit der Spule, nach teilweisem Verschließen und mit einer schematischen Darstellung des Zusammensteckens von zwei Umkartons.
Die Figuren 1 bis 3 zeigen die Platte 12 aus dem Hauptteil 14 und der Klappe 16. Hauptteil 14 und Klappe 16 sind entlang der Knicklinie 18 miteinander verbunden. In der Platte 12 ist das sogenannte Stanzteil 20 ausgebildet. Es wird durch Stanzen der Platte 12 entlang der ausgezogenen und das Stanzteil 20 umschließenden Linien gebildet. Das Stanzteil 20 besteht aus dem kreisförmigen Abschnitt 22, dem unteren Steg 24, dem oberen Steg 26 und dem Steckanker 28. Dieser besteht aus dem Verbindungssteg 30, den beiden Ankerspitzen 32 und deren verbreiterten Enden 34. Entlang der Unterkante des unteren Steges 24 bleibt das Stanzteil 20 mit der Platte 12 verbunden. Hier ist eine Knicklinie 36 ausgebildet. Diese entsteht durch Eindrücken oder Prägen der Platte 12. Das gleiche gilt für die weiteren Knicklinien 36 zwischen der Oberkante des unteren Steges 24 und dem kreisförmigen Abschnitt 22, zwischen diesem und der Unterkante des oberen Steges 26 und zwischen dessen Oberkante und dem Steckanker 28. In der Knicklinie 18 zwischen dem Hauptteil 14 und der Klappe 16 liegen zwei Schlitze 38. Bei Blick auf Fig. 1 oder Fig. 2 liegen diese genau unter den Ankerspitzen 32. Die Platte 12 dient zur Ausbildung der Spulenführung 40. Hierzu wird die Klappe 16 in Richtung des in Fig. 1 eingezeichneten Pfeiles nach hinten oder unten weggeklappt. Es entsteht das in Fig. 2 gezeigte Bild. Hierdurch werden der obere Steg 26 und der Steckanker 28 frei. Nun werden der kreisförmige Abschnitt 22 und damit auch die beiden Stege 24 und 26 aus der Ebene der Platte 12 herausgeschwenkt. Anschließend werden
die beiden Stege 24 und 26 entlang der sie einschließenden Knicklinien 36 um je 90° umgebogen. Während dieser Bewegung werden die beiden Steckanker 3 2 in Richtung der beiden in Fig. 2 eingezeichneten Pfeile nach unten geschoben und in die Schlitze 38 eingesteckt. Es wurde gesagt, daß sie hierzu etwas verkantet werden. Dies läßt dann das Einschieben der verbreiterten Enden 34 in die Schlitze 38 zu. Mit diesen Arbeiten entsteht die Spulenführung 40. Diese wird in den Figuren 3 und 4 gezeigt. Abschließend wird die Klappe 16 in Blickrichtung des in Fig. 3 gezeigten Pfeiles nach vorne oder oben geklappt. Sie nimmt wieder ihre in Fig. 3 in strichpunktierten Linien eingezeichnete Ausgangslage ein. Die Spulenführung 40 ist damit fertig. Die Spule 42 kann aufgeschoben werden. Die Spule 42 besteht aus dem zylinderförmigen Kern 44 und den beiden Flanschen 46. Ein Schlauch 48 ist auf sie aufgewickelt.
Fig. 5 zeigt wieder die Spule 42 auf ihrer Spulenführung 40. Zur Vereinfachung der Darstellung ist die Knicklinie 18 nicht eingezeichnet. Fig. 5 zeigt weiter den Umkarton 50. Dieser besteht aus den beiden Breitseiten 52, von denen eine sichtbar ist, den beiden Schmalseiten 54, von denen auch nur eine sichtbar ist, dem Boden 56 und den beiden Laschen 58. Von diesen ist auch nur eine sichtbar. Der Umkarton 50 weist weiter die untere Deckelklappe 60 mit der Lasche 62 auf. Wie Fig. 6 zeigt, wird ein Ausschnitt 64 bei Herausdrücken der Lasche 62 frei. Zum Umkarton 50 gehört weiter die obere Dekkelklappe 66 mit einem breiten Steckanker 68 und zwei schmalen Steckankern 70. Sämtliche Steckanker weisen verbreiterte Enden 72 auf. Diesen Steckankern 68 und 70 liegen Schlitze 74 in der Knicklinie 76 gegenüber. Die Figuren 5 und 6 zeigen weiter noch aus einer Breitseite 52 herausdrückbare Steckanker 78. Diesen liegen Schlitze 80 an der anderen Schmalseite des Umkartons 50 gegenüber.
Zum Ausbilden einer Spenderbox wird die Spulenführung 40 mit der Spule 42 in Richtung der in Fig. 5 eingezeichneten Pfeile in den offenen Umkarton 50 geschoben. Die untere Deckel-
klappe 60 wird entlang der Knicklinie 62 nach hinten oder unten weggeklappt. Ihre im einzelnen nicht bezeichnete Lasche wird in den Umkarton eingeschoben. Die Lasche 62 wird nach oben geklappt oder behält ihre in Fig. 5 eingezeichnete Lage bei. Sie nimmt dann die in Fig. 6 eingezeichnete Lage ein. Der Schlauch 48 wird aus dem Ausschnitt 64 herausgezogen. Die obere Deckelklappe 66 wird in Richtung der in Fig. 6 eingezeichneten Pfeile nach unten geklappt. Ihre Steckanker 68 und 70 werden in die Schlitze 74 eingesteckt. Damit ist der Umkarton 50 geschlossen und die Spenderbox fertiggestellt. Wie sich Fig. 6 entnehmen läßt, wird der Schlauch 48 zwischen der unteren Deckelklappe 60 und der oberen Deckelklappe 66 geführt. An der Lasche 62 mit ihrer Öffnung kann die Spenderbox am Bügel eines Verkaufsregals aufgehangen werden. Der Anwender kann, falls er mehrere Spenderboxen gekauft hat, die Steckanker 78 aus einer Breitseite 52 herausdrücken und in die Schlitze einer benachbarten Spenderbox einschieben. Die Grifflasche 82 erleichtert das Erfassen und Manipulieren der Steckanker 78.

Claims (1)

  1. Köln, den 14. Januar 1993
    Anmelder: Thomas & Betts Corporation
    Mein Zeichen: T 39/282
    SCHUTZANSPRÜCHE
    1. Spenderbox für schlauch- oder drahtförmige Ware mit einem Umkarton, mit einer in diesem angeordneten Spulenführung für eine Spule aus einem zylinderförmigen Kern und zwei Flanschen zur Aufnahme der schlauch- oder drahtförmigen Ware und mit einer Öffnung in einer Schmalseite des Umkartons zum Hinausführen der schlauch- oder drahtförmigen Ware, gekennzeichnet durch eine in den Umkarton (50) einschiebbare Platte (12) mit einem in diese eingestanzten und so herausdrückbaren Stanzteil (20), daß es zusammen mit der Platte (12) die Spulenführung (40) bildet.
    2. Spenderbox nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stanzteil (20) einen kreisförmigen Abschnitt (22) und zwei von diesem ausgehende Stege (24, 26) aufweist, der Durchmesser des kreisförmigen Abschnittes (22) dem Innendurchmesser des Kernes (44) entspricht und die Stege (24, 26) mit ihren freien Enden nach dem Herausdrükken des Stanzteiles (20) aus der Platte (12) mit dieser verbunden bleiben und/oder verbindbar sind.
    3. Spenderbox nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steg (24) mit der Platte (12) entlang einer Knicklinie (36) verbunden ist und der andere Steg (26) in einen ebenfalls zum Stanzteil (20) gehörenden Steckanker (28) übergeht und dieser nach dem Herausdrücken des Stanzteiles (20) aus der Platte (12) so in dieser verankerbar ist, daß die Stege (24, 26) unter einem Winkel von 90° von dieser abgehen.
    -2-
    4. Spenderbox nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
    3, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Steg (24) entlang der Knicklinie (36) mit der Platte (12) verbunden ist.
    5. Spenderbox nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
    4, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Steg (26) in den Steckanker (28) übergeht.
    6. Spenderbox nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
    5, dadurch gekennzeichnet, daß der Steckanker (28) einen mit dem oberen Steg (26) verbundenen Verbindungssteg (30) und an dessen Enden je eine Ankerspitze (32) aufweist und in der Platte (12) Schlitze (38) an solchen Stellen vorgesehen sind, daß die Ankerspitzen (32) bei herausgedrücktem Stanzteil (20) in diese einsteckbar sind.
    7. Spenderbox nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerspitzen (32) verbreiterte Enden (34) aufweisen.
    8. Spenderbox nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
    7, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (12) durch eine Knicklinie (18) in einen Hauptteil (14) und eine Klappe (16) unterteilt ist, die Knicklinie (18) durch die Schlitze (38) verläuft und der untere Steg (24) mit dem Hauptteil (14) verbunden ist.
    9. Spenderbox nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
    8, dadurch gekennzeichnet, daß der Umkarton (50) eine untere und eine obere Deckelklappe (60, 66) aufweist und in der unteren Deckelklappe (60) eine aus dieser herausdrückbare Lasche (62) vorgesehen ist, die Lasche (62) nach dem Herausdrücken einen Ausschnitt (64) freigibt und die schlauch- oder drahtförmige Ware (48) von der Spule (42) ausgehend durch den Ausschnitt (64) durchführbar ist.
    &Igr;&Ogr;. Spenderbox nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Schmalseite (54) des Umkartons (50) Steckanker (78) und an dessen anderer Schmalseite (54) zu deren Aufnahme Schlitze (80) vorgesehen sind.
    11. Spenderbox nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckanker (78) und die Schlitze (80) an den Kanten zwischen den Breit- und Schmalseiten (52, 54) angeordnet sind.
    12. Spenderbox nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckanker (78) aus einer Breitseite (52) des Umkartons (50) herausdrückbar sind.
    13. Spenderbox nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (12), die Spule (42) und der Umkarton (50) aus Pappe, insbesondere Recycling-Pappe bestehen.
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