DE337481C - Selbsttaetige Sackfuell- und Waegevorrichtung - Google Patents

Selbsttaetige Sackfuell- und Waegevorrichtung

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DE337481C
DE337481C DE1919337481D DE337481DD DE337481C DE 337481 C DE337481 C DE 337481C DE 1919337481 D DE1919337481 D DE 1919337481D DE 337481D D DE337481D D DE 337481DD DE 337481 C DE337481 C DE 337481C
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scales
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/30Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled
    • B65B1/32Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled by weighing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Selbsttätige Sackfüll- und Wägevorrichtung. -Gegenstand der Erfindung bildet eine selbsttätiüe Sackfüll- und Wägevorrichtung, die sich von den bekannten Vorrichtungen dieser -Art im wesentlichen durch den ununterbrochen in_ - 'Umdrehung versetzten Verteiluxigstrichter unterscheidet, .der mehrere zum Anbringender zu füllenden Säcke bzw. Gefäße mit umlaufendem Füllstutzen und eine ununterbrochen laufende Auflockerungströmmel aufweist, wobei jeder Füllstutzen mit einer elektrisch angetriebenen Waage ausgestattet ist, bei der die Auslösung bzw. die Schließung des Stromkreises eines Servomotors bzw. Solenoids durch Quecksilberkontakt geschieht, während die ausgelöste Absperrklappe durch Gewicht oder Federkraft geschlossen wird. .
  • Die zu füllenden Behälter werden auf der einen Seite des den umlaufenden Verteilungstrichter tragenden Rahmens an die Füllstutzen gebracht und auf der anderen Seite, nachdem sie mit dem durch Einstellung dier Waage bestimmten Gewicht des einzufüllenden Füllgutes beschickt sind, abgenommen. In dem Schüttrumpf ist, entgegen den bekannten Vorrichtungen dieser Art, .ein ununterbrochen umlaufender Verteiler angeordnet, woraus sich der Vorteil einer sehr gesteigerten Leistung ergibt.
  • Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigen die Fig. r und 2 die Vorrichtung im Schnitt in um 9o° zueinander versetzten Ebenen und in Fig. 3 im Aufriß. Die Fig.3 bis 6 stellen Einzelheiten einer der elektrischen- Waagen. und der von ihr betätigten Abschlußklappe dar, -die ausgelöst und geschlossen-wird und hierdurch die Zufuhr des einzufüllenden Gutes unterbricht, sobald der Sack u. dgl. das an der Waage vorher eingestellte Gewicht aufweist.
  • In den Fig. r bis 3 bedeutet a den Schüttrumpf, durch den das in die Säcke u. dgl. zu füllende Material aufgegeben wird.
  • Unterhalb desselben befindet sich eine durch die Antriebskraft &s Apparates, z. B. des Elektromotors b, in Umdrehung versetzte, mit Schlagleisten c versehene Verteilertrommel d, die dazu dient, das aufzufüllende Gut zu verteilen und aufzulockern, um dessen Zusammenhalten in dem darunter wagerecht umlaufenden Verteilungstrichter e und den zum Aufhängen der Säcke u. d;gl. dienenden Anschlußstutzen f zu verhüten. Der Antrieb des Verteilungstrichters erfolgt durch ein Riemengetriebe g vom Elektromotor aus vermittels der Vorgelegewelle dz des Schrauben-und Schneckenrädergetriebes i, k und des Ritzels L, das in den Zahnkranz -in des Verteilungstrichters eingreift. Durch diese Art des Antriebs wird der Verteilungstrichter in eine sehr langsame Umdrehung versetzt, so daß die bei der Bühne n (Fig. 3) an die auf die Waagen einwirkenden Rohrstutzen o angehängten Säcke u. dgl. gefüllt sind, wenn sie nach .einer halben Umdrehung des Verteilungstrichters an der Bühne n @ anlangen, wo sie abgenommen werden. In den Verteilungstrichter ist auf dessen Boden ein Blechkegel r eingesetzt, der dazu dient, ein glattes Abfließen des einzufüllenden Materials in die Stuzen_ f .zu : . erleichtern. Die Vorgelegewelle h kann auch von einer Transmission aus, z. B. vermittels der Riemenscheibe g1, angetrieben werden, wobei sie auch durch den Riemen g die Verteilertrommel in Umdrehung versetzt. Die Säcke u. dgl. werden mit Hilfe der Gurte oder Bänder, die durch Bandschlösser t angezogen werden können (Fig. 5), an die Rohrstutzen o angehängt. Letztere sind an .die Endendes gabelförmigen Waagebalkans zc bei v aasgelenkt. Der Waagebalken schwingt in den Schneiden zel und trägt das verschiebbare Gewicht x, das an einer Skala auf dasjenige Gewicht eingestellt wind, mit dem der Sack u. dgl. beschickt werden sollen. Sobald dieses Gew icht erreicht ist, schlägt der Waagebalken nach oben aus, wobei der am Ende des Waagebalkens befestigte Stößel y (Fig. 5 und 6) den Schwinghebel z zum Anschlag bringt, der vermittels des Kontaktstiftes i, der in das zum Teil mit Quecksilber gefüllte Näpfchen 2 eintaucht, den Strom schließt. Infolgedessen wird durch das Soleasoid q. die Nase 5 des Schwinghebels 3 aus der Kerbe 6 des doppelarmigen Hebels 7 ausgehoben, so daß die Abschlußklappe 8 in dem Anschlußstutzen f durch den nach unten fallenden Gewichthebel 9 geschlossen wird. Der betreffende, jetzt mit dem voraus festgelegten Gereicht .des einzufüllenden Gutes beschickte Sack o. dgl., der inzwischen an .der Bühne p angelangt ist, wird nun abgenommen und an dem betreffenden Stutzen, nachdem derselbe wieder oberhalb der Bühne angelangt ist, ein neuer leerer Sack o. dgl. angehängt, wonach die Klappe 8 durch Anheben des Gewichthebels 9 von Hand wieder geöffnet wird. Für jeden der Stutzen f ist sellbstredend eine der vorbeschriebenen Waagen mit elektrischer Auslösung der Sehlußklappe vorgesehen.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Sackfüll- und Wägevorrichtung für körniges, mehliges o. dgl. Füllgut, welche die Zufuhr des einzufüllenden Gutes abschneidet, sobald das an der Waage eingestellte Gewicht erreicht ist, wobei mehrere Gefäße bzw. Säcke gleichzeitig an einem drehbaren Gestell angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere mit Waagen: ausgerüstete Füllstutzen (f) an einer ununterbrochen in Drehung versetzten Fülltonne oder Schüttrumpf (a) angeordnet sind, während die Auflockerung und Verteilung des Füllgutes an mehrere Füllstutzen durch eine mit Schlagleisten (c) versehene, ununterbrochen in Bewegung versetzte Verteilertrommel (d) geschieht.
  2. 2. Selbsttätige Saekfüll- und Wägevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß ein Waageballen (u, Fig.4) in Verbindung mit einem Stößel (y, Fig. 5 und 6), einem Schwinghebel (z, Fig: ¢), einem verstellbaren Kontaktstift (i) und einem Kontakt (2, Fig.6) einen Stromkreis schließt oder unterbricht, wobei in bekannter Weise ein Servomotor oder Solenoid (4) in Tätigkeit tritt, durch welchen ein klinkenartiges, ineinandergreifendes Hebelsystem (3, 5, 6, 7, Fig. 5) ausgelöst und. die Klappe (8) kraftschlüssig geschlossen wird.
DE1919337481D 1919-02-15 1919-02-15 Selbsttaetige Sackfuell- und Waegevorrichtung Expired DE337481C (de)

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