DE337472C - Greiferscheibe fuer Kettenschleppbahnen - Google Patents
Greiferscheibe fuer KettenschleppbahnenInfo
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- DE337472C DE337472C DE1919337472D DE337472DD DE337472C DE 337472 C DE337472 C DE 337472C DE 1919337472 D DE1919337472 D DE 1919337472D DE 337472D D DE337472D D DE 337472DD DE 337472 C DE337472 C DE 337472C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B12/00—Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
- B61B12/10—Cable traction drives
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Nach dem Hauptpatent wird die selbsttätige Einstellung des der jeweiligen Gliederlänge
der Ketten von Kettenschleppbahnen entsprechenden Abstandes der Greifklauen der zum Antrieb solcher Ketten dienenden Greiferscheiben
dadurch erreicht, daß diese Greifklauen in radialen Führungen der Greiferscheibe
verschiebbar sind, in denen sie in unbelastetem Zustande so weit vorgeschoben
werden, daß sie beim Auflaufen der Kette in einigem Abstand vor der Endfläche des zu ergreifenden
Kettengliedes mit der Kette zum Eingriff gebracht werden, um das Aufsetzen von Kettengliedern auf die Greiferscheibe bei
zu großer Gliedlänge zu vermeiden. Bei der weiteren Drehung der Scheibe wird dann die
betreffende Greifklaue unter Zusammenwirken ihrer Drehbewegung und der Annäherungsbewegung
des gespannten auflaufenden Kettentrums so lange einwärts gezogen, bis bei
entsprechendem Fortschreiten dieser radialen Annäherung die Greifklaue an den betreffenden
Ketten in der Umfangsrichtung zum Anliegen kommt und durch den entstehenden tangentialen Druck die Greiferscheibe in
ihrer radialen Führung festbremst.
Bei dieser Einrichtung ist selbst dann, wenn zur Auswärtsbewegung der Greifklauen
Schraubenspindeln dienen, deren Schraubensteigung so bemessen ist, daß sie
durch die beim Anlaufen der Greifklaue gegen den gespannten Kettentrum sich ergebende Radialkraft eben noch rückwärts gedreht werden, noch eine gewisse Unsicherheit
der selbsttätigen Einstellung in gewissen Grenzen dahin möglich, daß die Reibung der
Vorschubschrauben sich infolge ungleichmäßiger Schmierung, wie sie schon durch Temperaturschwankungen
veranlaßt werden kann, ändert. Um die damit verbundene Überempfindlichkeit der selbsttätigen Einstellung
und besonders auch weiteres Einwärtsgleiten der Greifklauen nach Übergang der stärksten
Zugkraft auf die jeweilig nachfolgende Greifklaue sicher zu vermeiden, wird nach
vorliegender Erfindung die Einwärtsbewegung der Greifklaue an einer bestimmten Stellung ihrer Umfangsbewegung, wo sie die
tangentialeKettenzugkraft durchAngreifen an dem entsprechenden Kettenglied übernommen
haben, gesperrt. Die Sperrung kann je nach der Ausbildung der Vorschubvorrichtung in
verschiedener Weise ausgeführt werden. Bei der im Hauptpatent dargestellten Einrichtung,
bei welcher der Vorschub mittels radialer, durch Reibungsräder herausgedrehter Schraubenspindeln bewirkt wird, wird diese
Sperrung vorzugsweise mittels Sperrklinketi bewirkt, die während der Vorschubbewegung
der Schraubenspindeln durch eine feststehende, zur Greiferscheibe konzentrische Hubscheibe außer Eingriff mit ihren auf den
Vorschubspindelachsen angebrachten Sperrzahnkränzen gehalten werden, während bei
entsprechender Winkelstellung der Greiferscheibe nach Vollendung der Auflaufbewegung
der Kette die Sperrklinke mit ihren Sperrzahnkränzen in Eingriff gebracht und bis zur Ablauf stellung der betreffenden Klaue
in dieser Eingriffsstellung gehalten werden. Durch diese Mittel wird erreicht, daß unbeschadet
der selbsttätigen Einstellung des der Kettengliedlänge entsprechenden tangentialen
Abstandes der benachbarten Greifklauen die letzteren während ihres wirksamen
Eingriffs mit der Kette gehindert werden, in radialer Richtung weiter nachzugeben, wodurch
besonders auch beim Eintreten von Belastungsänderungen erwünschte nachträgliche Stellungsänderungen der Greifklauen vermieden
werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine derartige Einrichtung in
ao Fig. ι in Oberansicht, in
ao Fig. ι in Oberansicht, in
Fig. 2 im radialen Schnitt durch die Greiferscheibe dargestellt.
Fig. 3 zeigt die Sperrvorrichtung eirier der Vorschubspindeln in größerem Maßstabe in
Oberansicht,
Fig. 4 in Seitenansicht.
In der Greiferscheibe 1 sind, wie bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent, die Greifklauen 2 in radialen Führungen 3 verschiebbar angeordnet,- deren obere Öffnung durch einen auf die Scheibe aufgeschraubten Ring S abgedeckt ist. An den inneren Enden der Führungsnuten 3 sind die Vorschubspindeln 7 gelagert, auf deren Achse je ein Reibrad 10 sitzt, welches in einer entsprechenden Ausfräsung des Greifersdheibenkörpers in radialer Richtung unverschiebbar ruht. - An der inneren Seite dieser Reibräder ist je ein Sperrzahnring 18 angebracht, welcher gegenüber je eine Sperrklinke 19 um einen am Körper der Greiferscheibe angebrachten Zapfen 20 drehbar angeordnet ist. Auf diesen Zapfen 20 ist außerdem frei drehbar ein Htibhebel 21 angeordnet, der nahe seiner Drehstelle einen in dem Bereich der Sperrklinke 19 aufragenden Ansehlag 22 hat, gegen den die Sperrklinke durch eine zwischen ihr tmd dem Hubhebel 21 angeordnete Feder 23 gedrückt wird. Der Hubhebel 21 hat an seinen freien Enden einen aufwärts ragenden Zapfen 24, welcher in eine Kurvennut 25 eingreift, die nahe dem äußeren Rande der Unterseite einer auf der Oberseite der Greifer-•seh'eibe lose aufliegenden Hubscheibe 26 eingreift.
In der Greiferscheibe 1 sind, wie bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent, die Greifklauen 2 in radialen Führungen 3 verschiebbar angeordnet,- deren obere Öffnung durch einen auf die Scheibe aufgeschraubten Ring S abgedeckt ist. An den inneren Enden der Führungsnuten 3 sind die Vorschubspindeln 7 gelagert, auf deren Achse je ein Reibrad 10 sitzt, welches in einer entsprechenden Ausfräsung des Greifersdheibenkörpers in radialer Richtung unverschiebbar ruht. - An der inneren Seite dieser Reibräder ist je ein Sperrzahnring 18 angebracht, welcher gegenüber je eine Sperrklinke 19 um einen am Körper der Greiferscheibe angebrachten Zapfen 20 drehbar angeordnet ist. Auf diesen Zapfen 20 ist außerdem frei drehbar ein Htibhebel 21 angeordnet, der nahe seiner Drehstelle einen in dem Bereich der Sperrklinke 19 aufragenden Ansehlag 22 hat, gegen den die Sperrklinke durch eine zwischen ihr tmd dem Hubhebel 21 angeordnete Feder 23 gedrückt wird. Der Hubhebel 21 hat an seinen freien Enden einen aufwärts ragenden Zapfen 24, welcher in eine Kurvennut 25 eingreift, die nahe dem äußeren Rande der Unterseite einer auf der Oberseite der Greifer-•seh'eibe lose aufliegenden Hubscheibe 26 eingreift.
Die Hubseheibe 26 wird durch einen in
diese Scheibe eingreifenden Anschlagstift 27
■ andrehbar gehalten, der mittels Schraube und
Mutter 28 in einem Schlitz 29 eines beispiels-
weise an dem Querbalken 12 angebrachten
A-fisehlagflanschesso in der Umfangsrichtung
um einen gewissen Winkel verstellbar gehalten wird. Die Kurvennut 25 der Hubscheibe
26 verläuft in dem Winkelraum zwischen dem auflaufenden und dem ablaufenden Kettentrum
16 bzw. 17 etwas weiter einwärts, in dem dazwischenliegenden Winkelraum nahe
am Außenrande der Scheibe.
Wenn bei der Drehung der Greiferscheibe der Zapfen 24 des Hubhebels 21 aus dem weiter
einwärts in den am Rande der Kurvenscheibe verlaufenden Teil übergeht, so wird dadurch der Hubhebel und mit ihm die am
Anschlage 22 durch die Feder 23 festgehaltene Schaltklinke 19 auswärts geschwungen, so
daß sie in den Bereich des Sperrzahnkranzes 18 gelangt. Infolge des Eingreifens dieser
Sperrklinke wird die weitere Drehung der betreffenden Schraubenspindel 7 im Sinne der
Einwärtsbewegung der durch sie gestützten Greifklaue 3 gehindert. Die an der Eingriffstelle
der Sperrklinke erreichte Einstellung der Greifklaue wird also so lange festgehalten,
bis in" der Gegend der Ablauf stelle der Kette der Zapfen 24 des Hubhebels 21 durch die
entsprechende Einbiegung der Kurvennut läuft, welche diese Hebel und damit die
Schaltklinke 19 einwärts schwingt. Die durch die Berührung der Vorschubscheiben 10 am
feststehenden Reibschuh zwischen dem ablaufenden und auflaufenden Trum bewirkte Vorschubbewegung der Greifklauen kann deshalb
ohne Eingriff der Sperrklinke in den Sperrzahnkranz 18 erfolgen. Dieser Eingriff
würde übrigens den Vorschub nicht hindern, wesentlich ist dagegen, daß in dem Wirikelraum,
in welchem die Einwärtsbewegung der Greifklauen unter dem Zusammenwirken der
Drehung und der Annäherungsbewegung zwischen Kette und Greifscheibe zwecks selbsttätiger Einstellung der radialen Greifklauenlänge
erfolgt, die Sperrklinke von dem Sperrzahnkranz 18 zurückgezogen bleiben, so
daß in diesem Raum die selbsttätige Einstellung nicht gehindert wird.
Durch entsprechende Einstellung der Hubscheibe mittels Verschiebung der Anschlagschraube
28 in dem Stellschlitz 29 ist es-möglich, die Eingriffstelle der Sperrklinken nach
Bedarf so festzulegen, daß unbeschadet der selbsttätigen Einstellung die obenerwähnten
Störungen infolge zu großer Labilität der Greifklaueneinstellung vermieden werden.
Statt der dargestellten Einrichtung kann man natürlich auch andere ähnlich wirkende Sperr-Vorrichtungen
zum Aufheben der Drehbewegung der Vorschubschrauben benutzen. Auch
bei anderer Ausbildung der Vorschubvorrichtungen kann man entsprechende Einrichtungen
treffen, um die in dem nötigen Winkelraum freie Einwärtsbewegung der Greifklauen
von einer bestimmten zweckmäßig re-
gelbaren Stelle an aufzuheben und die Klauen in der erreichten Grenzlage während ihrer
Zugwirkung festzuhalten.
Claims (2)
1. Greiferscheibe für Kettenschleppbahnen nach Patent 336206, dadurch gekennzeichnet, daß die unter dem Zusammenwirken
der Drehbewegung der Greiferscheibe und der Annäherungsbewegung des auflaufenden Kettentrums erfolgende
selbsttätige Einwärtsbewegung der vorher zwangläufig nach außen geschobenen
Greifklauen durch eine Sperrvorrichtung beim Erreichen einer gewissen inneren Grenzstellung gehemmt wird.
2. Greiferscheibe nach Anspruch 1, bei
welcher unter Benutzung radialer, mittels einer Reibscheibe gedrehter Schraubspindeln
zum Vorschub der Greifklauen die die Einwärtsbewegung hemmende Vorrichtung in Gestalt eines mit der Vorschubschraube
verbundenen Sperrzahnkranzes besteht, mit welcher eine Sperrklinke entgegen der der Einwärtsbewegung der
Greifklauen entsprechenden Drehbewegung der Vorschubschrauben zusammenwirkt und welche durch die Drehbewegung
der Greifefscheibe selbst gegenüber einer feststehend gehaltenen Hubscheibe'
in dem für die freie Einwärtsbewegung der Greifklauen in Betracht kommenden
Winkelraum außer Eingriff mit dem Sperrzahnkranz gehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE337472T | 1919-05-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE337472C true DE337472C (de) | 1921-06-01 |
Family
ID=6221504
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919336206D Expired DE336206C (de) | 1919-05-13 | 1919-03-11 | Greiferscheibe fuer Kettenschleppbahnen |
| DE1919337472D Expired DE337472C (de) | 1919-05-13 | 1919-05-13 | Greiferscheibe fuer Kettenschleppbahnen |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919336206D Expired DE336206C (de) | 1919-05-13 | 1919-03-11 | Greiferscheibe fuer Kettenschleppbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE336206C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0285516A3 (de) * | 1987-03-30 | 1989-03-22 | Jan Krzysztof Kunczynski | Schwebebahn-System und -Anlage mit parallelen Zugseilen |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN112373492B (zh) * | 2020-11-27 | 2023-11-03 | 江苏伟正电气科技有限公司 | 一种矿用架空乘人装置牵引钢丝绳制动装置 |
-
1919
- 1919-03-11 DE DE1919336206D patent/DE336206C/de not_active Expired
- 1919-05-13 DE DE1919337472D patent/DE337472C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0285516A3 (de) * | 1987-03-30 | 1989-03-22 | Jan Krzysztof Kunczynski | Schwebebahn-System und -Anlage mit parallelen Zugseilen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE336206C (de) | 1921-04-28 |
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