DE337353C - Druck- und Ruecklaufregler fuer den durch eine Pumpe gefoerderten Brennstoff bei Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Druck- und Ruecklaufregler fuer den durch eine Pumpe gefoerderten Brennstoff bei Verbrennungskraftmaschinen

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DE337353C
DE337353C DE1917337353D DE337353DD DE337353C DE 337353 C DE337353 C DE 337353C DE 1917337353 D DE1917337353 D DE 1917337353D DE 337353D D DE337353D D DE 337353DD DE 337353 C DE337353 C DE 337353C
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    • F02M37/00—Apparatus or systems for feeding liquid fuel from storage containers to carburettors or fuel-injection apparatus; Arrangements for purifying liquid fuel specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
    • F02M37/04—Feeding by means of driven pumps
    • F02M37/16—Feeding by means of driven pumps characterised by provision of personally-, e.g. manually-, operated pumps
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    • F02M59/14—Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps having other positive-displacement pumping elements, e.g. rotary of elastic-wall type
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    • F02M2700/13—Special devices for making an explosive mixture; Fuel pumps
    • F02M2700/1317—Fuel pumpo for internal combustion engines
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Description

  • Druck- und Rücklaufregler für den durch eine Pumpe geförderten Brennstoff . bei Verbrennungskraftmaschinen. Aus Gründen der Sicherheit ist man bei Luftfahrzeugen bestrebt, den Brennstoff dem Motor nicht mehr durch einen Druckbehälter, sondern durch - eine Brennstoffpumpe -zuzuführen. Die Brennstoffpumpe arbeitet aber nicht immer gleichmäßig, und es ist daher erforderlich, in die Druckleitung einen Druck-oder Rücklaufregler einzuschalten, der einen konstanten Überdruck des Brennstoffs aufrechterhält und die vom Vergaser des Motors nicht aufgenommenen Brennstoffmengen zum Behälter zurückleitet.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art wird der Brennstoff von der mit Kolben oder Membran arbeitenden Pumpe einem Windkessel mit einem durch Federkraft belasteten Überlaufventil zugeführt. Die Benutzung eines Windkessels hat sich aber als nicht zuverlässig erwiesen, weil die Luft aus dem Windkessel durch den Brennstoff fortgespült wird, wodurch starke Druckschwankungen auftreten.
  • Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Rücklaufregler, bei dem dieser Nachteil beseitigt ist. Zu diesem Zweck ist an Stelle des Winkelkessels und des belasteten Überlaufventils eine Membran vorgesehen, die einerseits unter dem unmittelbaren Druck des von der Pumpe geförderten Brennstoffs, anderseits unter der Wirkung einer Feder steht und mit einem einfachen Rücklaufventil verbunden ist. Dadurch wird ein nachgiebiger, auf einen bestimmten Höchstdruck einstellbarer Druckraum erhalten, der dauernd gänzlich mit Brennstoff gefüllt ist, ohne mit einem den Druck regelnden Luftraum in Verbindung zu stehen.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Bei der Ausführungsforfn nach Fig. i tritt der von der Pumpe kommende Brennstoff durch die Zuleitung i in den Raum 2 ein, der durch eine elastische Membran 3 abgegrenzt wird. Eine Leitung 4 führt den Brennstoff zum Vergaser des Motors. Eine dritte Leitung 5 dient zur Rückführung des überschüssigen Brennstoffs zum Behälter. Zur Regelung dieser Rückführung ist die Membran 3 unter die Wirkung einer Druckfeder 7 gesetzt und mit einem Ventilkörper 8 versehen, der die Rücklaufleitung 5 nach Bedarf öffnet und schließt. Steigt die Druckwirkung der Pumpe über ein bestimmtes Maß hinaus, so weicht die Membran 3 unter Zusammendrücken der Feder 7 so weit zurück, daß der Ventilkörper 8 die Öffnung der Rückleitung 5 freigibt und der überschüssige Brennstoff zum Behälter zurückfließt. Beim Nachlassen des Förderdrucks bewegt sich die Membran unter Entspannung der Feder 7 vor und veranlaßt dadurch einen gleichmäßigen Abfluß des Brennstoffs durch die Leitung q. zum Vergaser. Um der Membran ein weites Spiel zu ermöglichen, ist der. Ventilkörper 8 so ausgebildet, daß er. in der Schließstellung verschiebbar ist und somit innerhalb gewisser Grenzen eine Bewegung der Membran ohne Öffnen des Rücklaufventils gestattet.
  • Infolge der auflösenden Eigenschaften flüssiger Brennstoffe für elastische Membranen genügen den zu stellenden Anforderungen nur Membranen aus Leder oder ähnlichen Stoffen, die durch den Brennstoff zwar geschmeidig, aber auch porös werden. Infolgedessen können gewisse Mengen des Brennstoffs durch die Membran hindurchtreten, die sich dann in dem die Feder enthaltenden Raum hinter der Membran ansammeln. Zu ihrer Rückführung nach dem Benzinbehälter dient eine Leitung 6.
  • Bei der beschriebenen Vorrichtung ist der Brennstoffdruck weit gleichmäßiger als bei den mit Windkessel und- Überlaufventil versehenen Einrichtungen, und zwar ° einmal wegen des Fortfalls der Luft und sodann, weil der Staudruck im Rücklaufrohr 5 ohne nennenswerten Einfluß auf den Abfluß des Brennstoffs ist, im Gegensatz zu den entsprechenden Verhältnissen bei einem Rücklaufventil.
  • Der Raum, in dem sich die Feder 7 befindet, läßt sich von Brennstoff freihalten, wenn man, wie Fig. 2 zeigt, eine zweite Membran 9 verwendet, die in einem gewissen Abstand hinter der Membran 3 angeordnet ist und von dieser durch den entsprechend verlängerten Ventilkörper 8 bewegt wird, und wenn man den Raum zwischen den beiden Membranen mit einem Abfluß io zum Behälter versieht.
  • Wird der Ventilkörper 8 durch den Federraum ganz hindurchgeführt und mit einem Handgriff 14 versehen, und werden ferner in der Zuleitung i ein Rückschlagventil i i, in der Ableitung 4 ein Rückschlagventil 12 und endlich in der Rücklaufleitung 5 ein Rückschlagventil 13 -angeordnet, so kann der Rücklaufregler mittels des Handgriffs 14 als Hilfspumpe beim Anlassen des Motors zum Füllen der Rohrleitungen mit Brennstoff verwendet werden, und zwar unabhängig von der mit dem Motor gekuppelten eigentlichen Brennstoffpumpe.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: r . Druck- und Rücklaufregler für den durch eine Pumpe geförderten Brennstoff bei Verbrennungskraftmaschinen, gekennzeichnet durch eine einerseits unter dem unmittelbaren Druck des von der Pumpe geförderten Brennstoff, anderseits unter der Wirkung einer Feder (7) stehende Membran (3 }, die mit einem Rücklauf ventil (5) verbunden ist.
  2. 2. Druck- und Rücklaufregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (8) des Rücklaufventils in der Schließstellung verschiebbar ist und innerhalb gewisser Grenzen eine Bewegung der Membran ohne Öffnen des Rücklaufs ermöglicht.
  3. 3. Druck- und Rücklaufregler nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl in den Zu- und Abgängen (i und .a.) der Druckleitung als auch in der Rücklaufleitung (5) zum Brennstoffbehälter je ein Rückschlagventil (11, 12, 13) angeordnet und die Druckregelungsmembran (3) mit einem äußeren Handgriff (1q.) versehen ist, derart, daß durch Hin- und Herbewegen der Membran von Hand der Druckregler als Hilfspumpe beim Anlassen des Motors benutzbar ist.
DE1917337353D 1917-11-29 1917-11-29 Druck- und Ruecklaufregler fuer den durch eine Pumpe gefoerderten Brennstoff bei Verbrennungskraftmaschinen Expired DE337353C (de)

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