DE337127C - Seemine, bei der die Zuendung durch eine Magnetnadel erfolgt - Google Patents

Seemine, bei der die Zuendung durch eine Magnetnadel erfolgt

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DE337127C
DE337127C DE1915337127D DE337127DD DE337127C DE 337127 C DE337127 C DE 337127C DE 1915337127 D DE1915337127 D DE 1915337127D DE 337127D D DE337127D D DE 337127DD DE 337127 C DE337127 C DE 337127C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B22/00Marine mines, e.g. launched by surface vessels or submarines
    • F42B22/04Influenced mines, e.g. by magnetic or acoustic effect

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Seemine, bei der die Zündung durch eine Magnetnadel erfolgt. Die Erfindung stellt eine Weiterausbildung der Mine nach Patent 299158 dar, welche eine durch den Ausschlag einer Magnetnadel beeinflußte Zündvorrichtung besitzt, wobei die Schwingungen dieser Magnetnadel durch einen festen Magneten gedämpft werden. Gemäß der Erfindung werden mehrere, insbesondere zwei Magnetnadeln verwendet, die sich auf ihre Gegenpole einstellen, wobei ein Hilfsmagnet die Nadeln in einer bestimmten Lage festhält, so daß nur außergewöhnliche Erschütterungen imstande sind, die Nadeln in Schwingungen zu versetzen, die aber infolge der gegenseitigen magnetischen Anziehung nur nach gleichen Richtungen erfolgen können. Hierbei ist die Kontakteinrichtung so gestaltet, daß die beiden Nadeln zwei gegeneinander versetzte Kontaktstifte gleichzeitig zur Stromschließung berühren müssen, das Hin- und Herpendeln der Nadeln vermag infolgedessen keinen Stromschluß herbeizuführen. Nähert sich aber ein eisernes Schiff, welches unter dem Eizfluß des Erdfeldes zu einem Magneten geworden ist, so schlagen beide Magnetnadeln nach entgegengesetzten Richtungen -aus und bilden eine gemeinschaftliche Stromschlußbrücke für den Zünder.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung in vier Figuren dargestellt. In der Fig. i ist auf der Grundplatte a das Magnetgestell b befestigt, welches den beweglichen Magnetnadeln dl, d' zur Lagerung dient. Auf die Platte a ist ferner die Isolierplatte e aufgeschraubt, auf welche die beiden Kontaktständer f l, f' aufgesetzt sind. Ferner ist auf die Platte a das Winkelstück g aufgesetzt, welches Träger des Hilfsmagneten h ist. In der Fig. 2 ist die Draufsicht des Apparates in der Ruhelage ersichtlich, während in der Fig. 4. die Wirkungsweise des Apparates zii ersehen ist, wobei an die Kontaktständer fl, f 2 der Zündstromkreis i, k, 1, m angeschlossen ist. Die Fig. 4. zeigt eine Anordnung der Magnetnadeln in einer Ebene nebeneinander gelagert.
  • Das Spiel des Apparates ist nun wie folgt: In der Ruhelage stellen sich die beiden um ihre Achse sich drehenden Magnetnadeln selbsttätig so ein, daß ihre Gegenpole sich einander gegenüber stehen. Alsdann erfolgen alle Drehungen nach jeder Richtung gemeinschaftlich, doch werden dieselben durch den Hilfsmagneten 1s gedämpft, der mit den umgekehrten Polen den Magnetnadelenden zugekehrt ist. Wie nun aus der Fig. 3 zu ersehen ist, kann durch das gemeinschaftliche Hin- und Herpendeln der Magnetnadeln und das Antreffen der Nadeln bald an den einen Kontakt f', bald an den anderen f 2 kein Stromschluß entstehen. Erst durch einen noch hinzukommenden überwiegenden magnetischen Einfluß schlagen die Magnetnadeln entgegengesetzte Wege ein und bilden eine leitende Brücke zwischen den Kontakten f1 und f', wodurch der Zündstromkreis schlossen wird. Die Magnetnadeln können auch nebeneinander drehbar gelagert werden, wie dieses die Fig. ¢ zeigt, dieselben fixieren ihre Stellung durch die Gegenpole ihrer Spitzen, wobei ein Hilfsmagnet zur größeren Sicherheit Gewähr bietet. Es können noch mehrere Magnetnadeln zusammenwirkend belagert werden und mehrere Kontakte hierbei mitwirken, alles zu dem Zweck, denselben Erfolg zu erzielen, ohne daß das Wesen der Erfindung geändert wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRUcIi: Seemine nach Patent 299158, bei der die Zündung der Sprengladung durch eine bei der Annäherung eines Eisenschiffes ausschlagende und hierbei den Stromkreis schließende Magnetnadel erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere bewegliche, durch einen festen Magneten in ihrer Mittellage gehaltene Magnete derart gelagert sind, daß ihre Gegenpole sich gegenüber einstellen können, während sie unter dem Einfluß eines hinzukommenden stärkeren Magneten (Schiffes) entgegengesetzte Drehrichtungen einschlagen und dabei die Strombrücke zwischen zwei Kontaktteilen herstellen.
DE1915337127D 1915-06-20 1915-06-20 Seemine, bei der die Zuendung durch eine Magnetnadel erfolgt Expired DE337127C (de)

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