DE336925C - Spielzeughandgranate - Google Patents

Spielzeughandgranate

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Publication number
DE336925C
DE336925C DE1919336925D DE336925DD DE336925C DE 336925 C DE336925 C DE 336925C DE 1919336925 D DE1919336925 D DE 1919336925D DE 336925D D DE336925D D DE 336925DD DE 336925 C DE336925 C DE 336925C
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DE
Germany
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leg
weight
firing pin
hand grenade
toy
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Expired
Application number
DE1919336925D
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CARL RAMMNER
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CARL RAMMNER
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B27/00Hand grenades
    • F42B27/08Hand grenades with handle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Spielzeughandgranate. Bei der den Erfindungsgegenstand bildenden Spielzeughandgranate wird der Schlagbolzen durch die beim Fall, Schlag oder Stoß hervorgerufene Erschütterung ausgelöst, gleichgültig, welche Lage die Handgranate -beim Auftreten der Erschütterung-einnimmt, so daß ein Versagen der Zündung durch einen abnormalen Aufschlag oder eine -unrichtige Stoßrichtung ausgeschlossen ist. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß der in bekannter Weise mit einem unter .Feder--Wirkung stehender Hebelarm in Verbindung stehende Schlabbolzen durch einen frei bewegbaren Spannfinger- mit Kröpfüng in der Spannungslage gehalten Wird, bis der durch einen Stoß oder Schlaghervorgerufene, unter Wirkung eines Gewichtes vermehrte Ausschlag des nachgiebigen Spannfingers den Hebelarm und den Schlagbolzen freigibt.
  • Auf den - Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in verschiedenen Aüsführungs-_formen beispielsweise .dargestellt, und zwar zeigt: ` Fig. i einen Längsschnitt durch die Spielzeughandgranate, -Fig. z die Auslösevorrichtung in der Entspannungsstellung, Fig. 3 eine zu Fig. z gehörige Seitenansicht der Auslösevorrichtung und: Fig. ¢ eine Einzeldarstellung des Spann-%ngers.
  • Fig. $ bis 8 sind Darstellungen verschiedener anderer Ausführungsformen .der Auslösevorrichtung. . -Bei der Ausführungsform nach Fig. i bis 4 besteht der Kopf a und der daran befindliche Stiel b aus massivem Holz. -An der Stirnseite des Kopfes a befindet sich eine konische Bohrung d zur Aufnahme* des finit einen Knallblättchen e versehenen Knallkorkens f. Die Bohrung ist zweckmäßig mit einer einen Befestigungsbund g' tragenden Metallhülse g . ausgekleidet, in .deren Boden eine Öffnung h zum Durchgang des Schlagbolzens i vorgesehen ist. Der Schlagbolzen i besitzt einen - mit einer Nase k versehenen Hebelarm 1, der zur Erzielung einer besseren Federung zu einer Öse 1' gebogen und als Schenkel m weitergeführt ist. Der Schenkel m ist mit einer weiteren Befestigungsöse in! versehen und wird durch Schrauben n und! o gehalten, die sich in den Ösen l' und m' hefinden. Von der Befestigungsöse W aus verläuft der Schenkel m" freitragend und ist mit 'einem Gewichtp aus Blei o. dgl. versehen, welches dazu dient, beim Werfender Granate den durch den Schenkelteil-' in der Spannungslage gehaltenen Hebelarm 1 mit dem Schlagbolzen i freizugeben. Um dies nach jeder Richtung hin zu .gewährleisten, ist der Schenkelteil m" zweimal rechtwinklig abgebogen, so daß ein Steg g gebildet wird, -unter den sich die Rundung der Nase k legt (Fig- 4).
  • Bei einem Stoß oder Schlag auf .die Handgranate wird sich das Gewicht p weiter bewegen und einen Ausschlag des frei beweglichen, jedoch federnden . Schenkelteils W" herbeiführen, wodurch der gespannte, den Schlagbolzen-i trabende Hebelarm l frei wird und der Schlagbolzen i durch das Loch h im Hülsenboden g gegen das Knallblättchen e schnellt.
  • Die Auslösung des Schlagbolzens i wird in jedem Fall, gleichgültig, wie die Handgranate fällt, durch die Erschütterungen der beweglich angeordneten Spannfinger stattfinden, die sich unter der Aufschlagwirkung zunächst bewegen, unter der Federwirkung sodann nach der entgegengesetzten Seite ausschlagen, welche Bewegungen sich wiederholen, so daß ein Vibrieren der Spannfinger eintritt, durch welches ein, sicheres Auslösen erfolgen muß, selbst wenn die Stoßrichtung den Spannfinger zunächst gegen die Nase k drückt, was z. B. bei einem Aufschlag des Kopfes der Hand granate der Fall ist. Außerdem ist zu beachten, daß beim Auftreffen des Kopfes oder Stieles die Handgranate noch seitlich umfällt und die Auslösung bewirkt, wenn sie nicht bereits erfolgt sein sollte. Da auch der Steg q federt (Fig. 4.), wird eine Auslösung auch stattfinden, wenn der Aufschlag in der Längsrichtung der Spannfinger erfolgt.
  • Um den Hebelarm l spannen zu können, ist an, demselben ein Draht r angebracht, der durch dien Kopf nach außen geführt ist und mittels eines Ringes an einem Stift s befestigt werden. kann, wodurch die Auslösevorrichtung gesichert ist.
  • Bei der in Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform der Auslösevorrichtung wird der Schlagbolzen i achsial verschoben und steht unter Wirkung einer Spiralfeder t, die in einer Hülse u ruht und gegen den Schaft v bzw. dessen Anschlagscheibe w drückt. Am Schaftende greift das Zugorgan r an, während sich die Nase k in der Spannungslage gegen einen Vorsprung des mit dem Gewicht p versehenen Hebels x legt, der eine Öse besitzt und durch die Schraube o gehalten wird. Das freie Ende x" legt sich gegen einen festen Punkt und verbürgt die Federung.
  • Bei der Ausführung nach, Fig. 7 trifft der mit dem Gewicht p versehene Schenkel m nach seiner Freigabe gegen den achsial geführten Schlagbolzen i, der durch eine Spirglfeder t' wieder aus dem Knallkorken f zurückgezogen wird. Der andere Schenkelur" des mit einer Befestigungsöse l' ausgestatteten gebogenen Drahtes besitzt äm Ende einen Haken y, der sich um den Steg q legt und den Schenkel m in seiner Spannungslage hält, bis dessen Bewegung durch Aufschlagen der Handgranate den Steg q vorn Haken y befreit.
  • Fig. 8 zeigt eine Ausführung, bei welcher das Gewicht p an einer an dem einen: Ende festgemachten Spiralfeder _ i angeordnet ist, die frei nach allen Seiten schwingen kann. Das Gewicht steht durch ein biegsames Zugorgan 2 mit einem um Achse 3 drehbaren Winkelhebel q. in Verbindung, auf den sich die Nase k des Schaftes v stützt, wobei die Druckrichtung etwas über den Mittelpunkt der Achse 3 herausfällt, die Drehung des Winkelhebels aber durch dessen Anliegen am Schaft v verhindert wird. Beim Aufschlagen der Handgranate wird dem Gewicht p in der Aufschlagrichtung eine Bewegung erteilt, durch die das- Zugorgan 2 den Winkelhebel q. um Achse 3 dreht, wodurch der Nase k der Stützpunkt fortgenommen wird. Der Winkelhebel q. wird durch eine Feder '5 wieder zurückgedrückt.
  • Um eine Auslösung auch dann zu bewirken, wenn die Handgranate auf den Kopf fällt, geht von. der Spiralfeder i ein Arm 6 ab, der beim Aufschlagen der Handgranate durch die Last des Gewichtes die Feder i zusammenstaucht und somit am Zugorgan 2 zieht.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spielzeughandgranate, deren Schlagbolzen durch einen federnden Spannfinger in der Spannungslage abgestützt wird, d'ad'urch gekennzeichnet, daB das den Schlagbolzen (i) in die Zündstellung bewegende Organ durch einen am freien Ende mit Gewicht (p) versehenen federnden Schenkel (ur") mittels einer Kröpfung (q) in seiner Spannungslage gehalten wird; bis bei einer Erschütterung der Handgranate infolge. des Beharrungsvermögens des Gewichtes der Schenkel mit der Kröpfung derart bewegt wird, daß der Spannfinger und der Schlagbolzen freigegeben werden, um eine Zündung zu bewirken.
  2. 2. Spielzeughandgranate nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Bern Schlagbolzen (i) verbundener Hebelarm (l) .durch, eine Federungsöse (l') mit einem festen Schenkel (m) und dieser durch eine zweite- Federungsöse (ur') mit dem das Gewicht (p) tragenden freien Schenkel (m") in, Verbindung steht, hinter dessen Kröpfung (q) sich die Nase (k) des Hebelarmes (l) legt. 3..
  3. Spielzeughandgranate nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der achsial verschiebbare Schlagbolzen (i) unter Wirkung einer Spiralfeder (t) steht, während sich die am Schaft (v) befindliche Nase (k) -in der Spannungslage gegen eine Kröpfung (x) des mit dem Gewicht (p) versehenen. frei schwingenden Schenkels legt. q..
  4. Spielzeughandgranate nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Gewicht (p) versehene Schenkel (m) am Steg (q) durch einen Haken (y), der sich an einem. mit dem Schenkel (nz) verbundenen zweiten Schenkel (zrz") befindet, gehalten wird (Fig. 7).
  5. 5. Spielzeughandgranate nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine einerseits mit dem Gewicht (p) ausgerüstete, andererseits befestigte, nach allen Seiten frei schwingbare Schraubenfeder (i), deren Bewegungen durch ein biegsames Zugorgan (a) auf einen drehbar angeordneten Winkelhebel (4) übertragen werden, auf den sich die Nase (k) des Schlagbolzenschaftes (v) stützt (Fig.8).
DE1919336925D 1919-08-20 1919-08-20 Spielzeughandgranate Expired DE336925C (de)

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