DE336477C - Hemmvorrichtung fuer die Zaehlscheiben von Sprossenradrechenmaschinen - Google Patents

Hemmvorrichtung fuer die Zaehlscheiben von Sprossenradrechenmaschinen

Info

Publication number
DE336477C
DE336477C DE1918336477D DE336477DD DE336477C DE 336477 C DE336477 C DE 336477C DE 1918336477 D DE1918336477 D DE 1918336477D DE 336477D D DE336477D D DE 336477DD DE 336477 C DE336477 C DE 336477C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counting
locking device
disks
stops
sprossenwheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1918336477D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE336477C publication Critical patent/DE336477C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

  • Hemmvorrichtung für die Zählscheiben von Sprossenradrechenmaschinen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Hemmvorrichtung für die Zählscheiben an Rechenmaschinen mit Einstellrädern von einstellbarer Zähnezahl, bei welchen Maschinen die Hemmung für die Zählscheiben durch Anschläge oder Steuerflächen betätigt wird, die teils auf dem Einstellrade und gegenüber demselben fest und teils auf der die Zähne betätigenden Kurvenscheibe und gegenüber dem Einstellrade beweglich angeordnet sind.
  • Bei Hemmvorrichtungen dieser bekannten Art herrscht der Nachteil, daß die gegenüber den Einstell- oder Sprossenrädern festen Anschläge entweder auf verhältnismäßig langen, von der Mitte des Sprossenrades- ausgehenden Armen oder nahe dem Umfang des Sprossenrades gelagert werden müssen; wodurch es aber notwendig wird, in der Kurvenscheibe Schlitze anzuordnen, um deren Drehung im Verhältnis zu den Anschlägen zu ermöglichen. Im ersteren Falle entsteht eine unnötige Vermehrung des Gewichtes und im zweiten Falle große Schwierigkeiten mit Rücksicht auf die Zähne des Einstellrades und die auf der Kurvenscheibe befindlichen Schlitze.
  • Vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beseitigen und ist dadurch gekennzeichnet, daß die festen Anschläge oder Rollen c, die mit der Hemmung b einer Zahlenstelle zusammenarbeiten, auf dem der nächst höheren Zahlenstelle angehörenden Sprossen- oder Einstellrad e angeordnet sinü. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß, obwohl die Anschläge auf einem Sprossenrad gelagert sind, die -die Anschläge tragenden Arme überflüssig werden. Ebenso werden besondere Schlitze in den Kurvenscheiben entbehrlich..
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht, wobei Fig. i einen senkrechten Schnitt einer Rechenmaschine gemäß der Erfindung zeigt. Fig. a ist eine Ansicht der Zwischenräder, Zehnerschalthebel und, Hemmkörper, gesehen in der Richtung II der Fig. i, wobei die Zählscheiben fortgelassen sind.
  • Fig.3 ist eine entsprechende Ansicht, gesehen aus der Richtung III der Fig. i.
  • Fig. q. zeigt eine Vorderansicht dreier mit Ans.rhlagrollen versehener Einstellräder, Fig. 5 _ eine Seitenansicht der Räder nach Fig. q., Fig. 6 einen Einzelteil.
  • Wie bekannt, besteht der Hemmechanisrrius für die Zählscheiben a aus einem Sperrhaken, einem Hebel o. dgl. b, den festen Anschlägen oder Steuerflächen c, die am Einstellrade e befestigt sind, und einer an der Kurvenscheibe d angebrachten Steuerfläche f, welche beweglich zum Einstelrrade angeordnet ist.
  • Die festen Anschläge sind hier durch Rollen ersetzt. Die Zehnerübertragungshebel sind. mit g bezeichnet und stehen unter Einwirkung der Zehnerschaltungsorgane h der Zählscheiben, so daß sie zu gewissen Zeitpunkten .die Zehnerschaltungszähne i im Einstellwerk seitwärts führen können zwecks Vorschaltung der nächst höheren Zählscheibe.
  • Der Sperrhebel b ist gabelförmig ausgebildet und besitzt seitlich derartig verschobene Schenkel (Fig. 6), daß der eine Schenkel im Eingriff mit dein Triebrad der Zählscheibe steht, während der andere Schenkel im Eingriff mit den Anschlägen oder Steuerflächen c oder f steht und dabei freien Spielraum für die Griffe k der Kurvenscheiben liefert (Fig.3). Die Zwischenräder sind mit L bezeichnet.
  • Die festen Anschläge c .des Sprossenrades sind in folgender Weise angeordnet.
  • Wenn die Räder in- Fig. q., von links an gerechnet, die Tausend-, Hundert- und Zehnereinstellräder bezeichnen, so ist z. B. das Hunderteinstellrad mit drei Anschlägen oder Rollen versehen, die in derselben Ebene wie der Anschlag f der Kurvenscheibe des Zehnereinstellrades liegen. Genannte drei Anschläge oder Rollen wirken also während der Drehung des Einstellwerkes zusammen und ersetzen vollständig die obenerwähnten, auf dem zugehörigen Zehnereinstellrad befestigten Anschläge. Die Zapfen der Rollen (in Fig. i voll ausgezogen gezeigt, während die Rallen mit gestrichelten- Linien angedeutet sind) sind unmittelbar auf dem Hunderteinstellrade befestigt, d. h. auf dem der nächst höher liegenden Zahlenordnung zugehörenden Einstellrade. Die Rollen des Einereinstellrades sind demgemäß auf .dem Zehnereinstellrad usw. angebracht.
  • Durch diese Anordnung wird der Vorteil erreicht, daß die Rollen c unmittelbar auf dem Einstellrade gelagert werden -können, wodurch die die üblichen Anschläge tragenden Arme überflüssig werden. Ferner werden auch besondere Schlitze in den Kurvenscheiben entbehrlich, weil die Rollen auf den den Kurvenscheiben abgewendeten Seiten der Einstellräder gelagert sind.

Claims (1)

  1. PATRNT-ANSPRUCTi: Hemmvorrichtung für die Zählscheiben von Sprossenradrechenmaschinen, bei welchen die Hemmung der Zählscheiben durch Anschläge oder Steuerflächen bewirkt wird, die teils auf dem Einstellrade und gegenüber demselben fest und teils auf der die Zähne einstellenden Kurvenscheibe und gegenüber dem Einstellrade beweglich angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Anschläge oder Rollen (c), die mit der Hemmung (b) einer Zahlenstelle zusammenarbeiten, auf dem der nächst höheren Zahlenstelle angehörenden Sprossen- oder Einstellrad (e) angeordnet sind.
DE1918336477D 1917-05-30 1918-04-07 Hemmvorrichtung fuer die Zaehlscheiben von Sprossenradrechenmaschinen Expired DE336477C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE336477X 1917-05-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE336477C true DE336477C (de) 1921-05-03

Family

ID=20308247

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1918336477D Expired DE336477C (de) 1917-05-30 1918-04-07 Hemmvorrichtung fuer die Zaehlscheiben von Sprossenradrechenmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE336477C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE336477C (de) Hemmvorrichtung fuer die Zaehlscheiben von Sprossenradrechenmaschinen
DE682804C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Umschalten der Laengsbewegung des Farbbandes in Aufzeichnungsgeraeten o. dgl.
DE833045C (de) Vorrichtung an Schreibmaschinen zum Umkehren der Bewegungsrichtung des Papierwagens
DE704993C (de) Ringspinnmaschine mit Antiballonringen
DE746508C (de) Rechenmaschine mit einem in der Ruhelage einerendsvorstehenden Zählwerkschlitten.
AT130404B (de) Einrichtung zur Ermöglichung der Linealverschiebung bei Rechenmaschinen.
DE332366C (de) Zwischen das Schaltrad und dessen Antrieb eingeschaltete Vorrichtung zum Verstellen des Bildbandes im Fenster von Reihenbilderapparaten
DE682484C (de) Postenzaehleranordnung an Registrierkassen und Buchungsmaschinen
DE614258C (de) Blockdruecker
DE685986C (de) Zehntastenrechenmaschine
DE468840C (de) Zehnerschaltvorrichtung fuer Addierwerke von Registrierkassen u. dgl.
DE928430C (de) Sperrvorrichtung fuer das Einstellwerk an Rechenmaschinen, insbesondere Sprossenradmaschinen
DE639663C (de) Schreibrechenmaschine
AT85436B (de) Registrierkasse für Gasthöfe o. dgl.
DE483247C (de) Rechenmaschine mit einem oder mehreren Zaehlwerken, die, je nachdem summiert oder subtrahiert wird, in einem oder im anderen Drehsinn angetrieben werden
DE718533C (de) Rechnende Schreibmaschine oder aehnliche Buchungsmaschine
AT83979B (de) Anordnung an Sperrvorrichtungen für die Zählscheiben von Rechenmaschinen.
AT57632B (de) Addlermaschine mit Druckvorrichtung.
DE411293C (de) Sprechmaschine mit zwei oder mehreren Plattentellern
DE645797C (de) Entladevorrichtung fuer Pendelbecherwerke
DE407990C (de) Registrierkasse mit einer Vorrichtung zum Drucken einer laufenden Nummer auf Kontrollstreifen und sonstige Belege
AT87816B (de) Zehnerschaltung für das Zählwerk von Rechenmaschinen, deren Antrieb vom Stellwerk aus durch Senkung des Zählwerkes in die Stellwerksgetriebe erfolgt.
DE386911C (de) Vorrichtung an Rechenmaschinen
DE415648C (de) Schlittenschaltung fuer Rechenmaschinen
AT39669B (de) Rechenmaschine.