DE336109C - Verfahren zur Herstellung von Eckenausfuellungen fuer Giessereimodelle - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Eckenausfuellungen fuer Giessereimodelle

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DE336109C
DE336109C DE1919336109D DE336109DD DE336109C DE 336109 C DE336109 C DE 336109C DE 1919336109 D DE1919336109 D DE 1919336109D DE 336109D D DE336109D D DE 336109DD DE 336109 C DE336109 C DE 336109C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C33/00Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor
    • B29C33/42Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor characterised by the shape of the moulding surface, e.g. ribs or grooves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Eckenausfüllungen für Gießereimodelle. Bei der Herstellung von Modellen für den Eisen- oder Stahlguß werden die inneren Flächenwinkel und Ecken, wo beim späteren Gußstück ein in den Winkeln. sich anschmiegender Übergang der Flächen und keine scharfwinklige Begrenzung derselben gewünscht wird, durch eine Hohlkehle ausgefüllt.
  • Zur Ausfüllung geradliniger Flächenwinkel wird dieses leicht durch die Verwendung entsprechend zugeschnittenen Holzes erreicht. Bei ungeradlinigen Flächen- oder Kurvenwinkeln ist man jedoch auf die Benutzung weniger zweckentsprechender Mittel angewiesen. Entweder ist man genötigt, die Modelle vom Tischler gleich mit gefüllten Ecken herstellen zu lassen, oder man benutzt zur Eckenfüllung Kitt, Wachs, Blei oder Gips. Diese Mittel sind jedoch wegen ihrer Umständlichkeit alle ziemlich teuer.
  • Besonders brauchbar und von der Technik deshalb bisher fast allein angewandt ist das Ausfüllen der Flächenwinkel durch ein Lederband. Dieses Band wird auf besonderen Maschinen aus Blankleder zugeschnitten und zeigt im Querschnitt ungefähr die Figur eines gleichschenklig-rechtwinkligen Dreiecks mit über die Katheten hinaus verlängerter Hypothenuse. BEim Gebrauch wird es durch Leim oder Nägel in der Winkelkante befestigt und schmiegt sich mit den seitlichen, papierdünnen Lappen besonders gut den Flächen an. Hiermit lassen sich Kurvenwinkel von jeder Krümmung ausfüllen und die benachbarten Flächen in gleichmäßigem Übergang gut miteinander verbinden.
  • Für diesen Zweck kann nur wertvolles Blankleder, das ganz ungenügend ausgenutzt wird, Verwendung finden, da hauptsächlich die Oberseite des Leders gebraucht wird, während der größte Teil der Narbenseite abfällt. Dieses ist besonders bei der gegenwärtigen Lederknappheit sehr mißlich.
  • Durch die deutsche Patentschrift 150959 wurde bereits vorgeschlagen, eine Tafel oder Platte aus Pappe, Kork, minderwertigem Leder usw. mit einer glatten, festen Stofflage zu versehen und aus dieser Platte Streifen als Füllstreifen zu schneiden. Diese Streifen haben sich jedoch als unbrauchbar erwiesen, weil ihnen die schmiegbaren Seitenlappen fehlen.
  • Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun ein Verfahren, ein Band von der gleichen äußeren Form und geschmeidigen Beschaffenheit wie Blanklederband herzustellen, durch das in gleicher Weise wie mit diesem eine gute Eckenfüllung und Verbindung angrenzender Flächen miteinander erreicht wird.
  • Beispielsweise wird eine geschmeidige Folie aus Kollodium-Rizinusöl in Form eines Streifens mit einem geschmeidigen, aber schmaleren Streifen Filz, Stoff, Hanfschnur u:.dgl. vom Querschnitt eines ungefähr gleichschenklig-rechtwinkligen Dreiecks hinterklebt. Dieses Band läßt sich vorzüglich in die Ecken eines Modells einkleben, schmiegt sich auch in den Kurven den Flächen tadellos an und hat gegenüber Leder noch den Vorzug größerer Wasserbeständigkeit bei der Herstellung der Form.
  • Eine Folie von der gewünschten Geschmeidigkeit erhält man weiter durch Bestreichen von dünnstem Spaltleder, Stoff oder Papier mit einem der bekannten geschmeidigen Zelluloseesterlacke, z. B. Kollodium einerseits und Rizinusöl "oder Naphthensäureester oder Rübölsäureäthylester oder Rübölsäuremonoglyzerinester oder Körper von gleicher Wirkung anderseits; ferner Azetylzellulose einerseits und Triazetin oder Triphenylphosphat oder Dikresylkarbonat oder Körper von gleicher Wirkung anderseits. Diese Mischungen lassen sich mit oder ohne Füllung durch Farbzusatz verwenden und sind auch auf Glas-oder Metallplatten verstreichbar, von denen sie sich in Form sehr geschmeidiger Folien abziehen lassen.
  • Ferner lassen sich geschmeidige Folien durch Bestreichen von dünnstem Spaltleder, Stoff oder Papier mit geeigneten Leinöllacken, z. B. Wachstuchlacken, Tauchlacken usw. oder durch Bestreichen mit Gummilösungen oder den bekannten Imprägnierkörpern mit ähnlichen Eigenschaften herstellen.
  • Der zum Hinterkleben der Folien benutzte schmalere Streifen mit dreieckigem Querschnitt besteht zweckmäßig aus einem geschmeidigen und doch festen Stoff, wie Baumwoll , Hanf-, Lederschnur, Filz u. dgl. m. - Er kann zur Erreichung eines dreieckigen Querschnitts einteilig aus einem dicken oder mehrfach gefalteten dünnen Stoff oder auch mehrteilig aus einem oder verschiedenen Stoffen zusammengesetzt sein, z. B. einem Tuchstreifen und einer dreieckig geflochtenen Hanf- oder Baumwollschnur. Die Herstellung der Eckenfüllung kann auch durch nachträgliches Tränken eines mit passenden dreieckigen Streifen hinterklebten Papiers oder dünnen Stoffes mit den oben aufgezählten Mitteln erfolgen.
  • In - der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht.
  • Fig. i ist die Ansicht eines Modells mit gebogener Hohlkehle, welche mit der Eckenausfüllung versehen ist.
  • Fig. 2 ist das Modell von der Seite gesehen.
  • Fig. 3 zeigt einen Schnitt der Folie, auf die der dreieckige Streifen aufgeklebt ist.
  • a ist die Folie, b der dreieckige Streifen, c ein mit der Modellhohlkehle versehenes Modell.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Verfahren zur Herstellung von Eckenausfüllungen für Gießereimodelle, dadurch gekennzeichnet, daß eine geschmeidige Folie aus Kollodium-Rizinusöl, Zelluloseesterlack, Leinöllacken, .Gummilösungen u. dgl. m. mit oder ohne Einlage oder Farbzusatz mit einem geschmeidigen, aber schmaleren Streifen Filz, Stoff, Hanfschnur u. dgl. von ungefähr dreieckigem Querschnitt hinterklebt wird.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von Eckenfüllungen für Gießereimodelle gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem passenden dreieckigen Streifen hinterklebtes Papier öder dünner Stoff nachträglich mit einem geeigneten Mittel getränkt wird. _
DE1919336109D 1919-12-16 1919-12-16 Verfahren zur Herstellung von Eckenausfuellungen fuer Giessereimodelle Expired DE336109C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2537960A (en) * 1945-03-16 1951-01-16 Raymond I Billington Plastic composition comprising mineral powder, wood dust, and adhesive

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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