DE3347980C2 - Single-lens reflex camera - Google Patents
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B19/00—Cameras
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- G03B19/12—Reflex cameras with single objective and a movable reflector or a partly-transmitting mirror
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Description
Die Erfindung betrifft eine einäugige Spiegelreflexkamera der im Ober
begriff des Patentanspruchs angegebenen Gattung.
Eine solche Spiegelreflexkamera ist aus der DE-OS 25 42 076 bekannt und
weist einen aus der Sucherlage in die Aufnahmelage und zurück schwenkbaren
Träger für einen Hauptspiegel, ein als Gelenkviereck ausgebildetes Getriebe
für den Hauptspiegel mit einem ersten, schwenkbar mit dem Hauptspiegel ver
bundenen Antriebshebel, einen an der Rückseite des Hauptspiegel-Trägers
angeordneten, schwenkbar gelagerten Träger für einen Nebenspiegel zur Um
leitung eines Teils des eine teildurchlässige Zone des Hauptspiegels passie
renden Lichtes auf ein lichtempfindliches Element, wobei der Nebenspiegel um
eine feste Achse am Hauptspiegel-Träger drehbar ist, und schließlich einen
an dem Hauptspiegel-Träger angelenkten zweiten Antriebshebel für den Neben
spiegel-Träger auf, der bei in der Sucher-Lage befindlichen Hauptspiegel von
diesem weggeklappt und bei in der Aufnahme-Lage befindlichen Hauptspiegel an
diesen herangeklappt ist.
Ein Problem bei einer solchen einäugigen Spiegelreflexkamera liegt in der
erforderlichen, exakten Justierung von Hauptspiegel- und Nebenspiegel-Trä
ger, wie sie für die einwandfreie Belichtungs-Messung einerseits und ein
klares, gut erkennbares Sucherbild andererseits erforderlich ist.
Bei der bekannten einäugigen Spiegelreflexkamera ist diese Justierung nicht
gewährleistet, da es bspw. aufgrund von Fertigungstoleranzen, aber auch
durch Abnutzung und Verschleiß, zu Verschiebungen der relativen Lage der
beiden Träger zueinander kommen kann.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine einäugige Spiegel
reflexkamera der angegebenen Gattung zu schaffen, die eine sehr exakte Ju
stierung von Hauptspiegel- und Nebenspiegel-Träger ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des
Patentanspruchs angegebenen Merkmale erreicht.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen im wesentlichen darauf, daß
sowohl der Hauptspiegel-Träger als auch der Nebenspiegel-Träger mit Spiel
mit den zugehörigen Antriebshebeln verbunden sind, so daß auch bei Schwan
kungen in den Fertigungs-Toleranzen die einzelnen Spiegel sehr exakt zu
einander ausgerichtet und justiert werden können.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Be
zugnahme auf die beiliegenden, schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 teilweise im Querschnitt eine Draufsicht auf eine einäugige
Spiegelreflexkamera,
Fig. 2 teilweise in Form eines Vertikalschnittes eine Ansicht von
hinten auf einen Teil der Spiegelreflexkamera nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Teils nach Fig. 2,
Fig. 4 eine Ansicht von hinten auf den Schnellrückschwenkmechanismus
dieser Spiegelreflexkamera,
Fig. 5 eine Seitenansicht des Spiegelantriebsmechanismus dieser
Spiegelreflexkamera,
Fig. 6 eine Seitenansicht des Spiegelschwenkmechanismus dieser Spie
gelreflexkamera,
Fig. 7 eine Seitenansicht des Spiegelschwenkmechanismus, in bezug auf
die Darstellung nach Fig. 6 von der gegenüberliegenden Seite
aus gesehen,
Fig. 8 eine schematische Darstellung der räumlichen Beziehung zwischen
den verschiedenenTeilen des Spiegelschwenkmechanismus und ihren
Drehpunkten,
Fig. 9 eine Draufsicht auf den Auslösemechanismus dieser Spiegelre
flexkamera,
Fig. 10 eine Seitenansicht der Beziehung zwischen dem Verschluß und dem
Schnellrückschwenkmechanismus,
Fig. 11 eine Ansicht von hinten auf die Verknüpfung zwischen der Ver
schlußanordnung und dem Schnellrückschwenkmechanismus,
Fig. 12 eine Seitenansicht der Bewegung der verschiedenen Teile des
Spiegelantriebsmechanismus, und
Fig. 13 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform des Spiegel
antriebsmechanismus.
Die Fig. 1 und 3 zeigen eine einäugige Spiegelreflexkamera mit einem Ge
häuse 1, in dem eine Kammer 2 für eine Filmpatrone durch eine Wand 3 und eine
Kammer 4 zum Aufspulen des Films durch eine Wand 5 gebildet werden. Ein
Spiegelgehäuse 6 ist in einer Vertiefung befestigt, die zwischen den Wänden
3 und 5 angeordnet ist. Eine an der Vorderseite des Gehäuses 1 befestigte
Frontplatte 7 dient zur Abdeckung der Vorderseite des Spiegelgehäuses.
In einem Bereich, den das Spiegelgehäuse 6 abdeckt, weist die Frontplatte 7
eine Öffnung 9 für die Aufnahme des Objektivs auf.
Eine Verschlußeinheit 11 zur Betätigung eines Schlitzverschlusses 10 be
findet sich in einem Raum, der durch die Wand 5 und die rechte Seitenwand
des Spiegelgehäuses 6 begrenzt wird, wie man in Fig. 1 erkennt. Ein
Schnellrückschwenkmechanismus 12 ist an der Innenseite der Frontplatte 7 an
gebracht, während ein Spiegelantriebsmechanismus 13, 14 an den gegenüber
liegenden Seiten des Spiegelgehäuses 6 angeordnet ist. Ein lichtempfind
liches Element 15, im allgemeinen ein photoelektrischer Wandler, ist in
dem Boden des Spiegelgehäuses 6 angeordnet, und ein Teil
des Lichts, welcher durch ein Aufnahmeobjektiv hindurchgeht,
wird von einem einem Sucher zugeordneten Hauptspiegel 16
durchgelassen und dann durch einen Unterspiegel 17 reflektiert
um auf das Element 15 aufzutreffen. Ein Signal von dem Ele
ment 15 ist wirksam, um eine Belichtungssteuereinheit oder
eine Entfernungsbestimmungseinheit zu betätigen, wobei die
elektrische Schaltung schematisch mit 18 bezeichnet ist.
Der Aufbau des Schnellrückschwenkmechanismus 12 und des
Spiegelantriebsmechanismus 13, 14 wird nunmehr anhand von Fig.
4 bis 7 beschrieben. In Fig. 4 ist eine feststehende Welle
27 dargestellt, auf welcher ein Einstellhebel 28 für ein
schnelles Rückschwenken drehbar gehaltert ist. Der Hebel
28 wird bei einem Filmaufwickelvorgang im Uhrzeigersinn ge
dreht. Eine Spiegel-Schwenkfeder 29 ist an der Welle 27
angeordnet, und eines ihrer Enden liegt an einem umgeboge
nen Teil 28 b eines Arms 28 a des Hebels 28 an, während ihr
anderes Ende durch einen Zwischenhebel 30 vorsteht, wie
später noch beschrieben wird. Folglich wird, wenn der Hebel
28 im Uhrzeigersinn gedreht wird, die Feder 29 gespannt.
Ein Arm 28 c erstreckt sich seitlich von dem Hebel 28 und
sein freies Ende 28 d ist umgebogen; ein Ende der Feder 29
ist auf einer Bewegungsbahn des umgebogenen Teils 28 d an
geordnet. Ein Stift 28 e ist an dem Hebel 28 befestigt, und
ein Ende 31 a einer Rückholfeder 31, die an der feststehenden
Welle 19 angeordnet ist, liegt an dem Stift an, während
ihr anderes Ende 31 b an einem Stift 20 anliegt, welcher an
der Frontplatte 7 (siehe Fig. 1) befestigt ist. Wenn der
Hebel 28 im Uhrzeigersinn gedreht wird, wie in Fig. 4 darge
stellt ist, wird die Feder 31 gespannt. Der Hebel 28 weist
einen weiteren Arm 28 f auf, dessen Seitenkante mit einem
umgebogenen Teil 28 g versehen ist. In dem unteren Teil der
Fig. 4 ist eine feststehende Welle 32 dargestellt, an
welcher eine Einstellklinke 33 drehbar gehalter ist. Die
Einstellklinke 33 weist einen Stift 33 a auf, an welchem eine
Feder 34 anliegt, durch deren Federkraft die Klinke 33 im
Uhrzeigersinn gedreht wird, wie in Fig. 4 dargestellt ist.
In dem dargestellten Zustand hat sich die Klinke gedreht,
bis eine an ihr ausgebildete Arretierstufe 33 b mit dem umge
bogenen Teil 28 g des Hebels 28 in Anlage kommt, um ihn zu
verriegeln, wodurch dann eine Rückkehr-Winkelbewegung des
Hebels 28 verhindert ist, während die Spiegel-Schwenkfeder
29 und die Rückführfeder 31 beide gespannt gehalten sind.
Wie später noch beschrieben wird, wird die Einstellklinke
33 entriegelt oder kommt von dem umgebogenen Teil 28 g des
Hebels 28 außer Anlage, wenn der Stift 33 a durch die Träg
heitskraft des laufenden zweiten Rollos eines in der Brenn
ebene liegenden Verschlusses unmittelbar vor der Beendigung
einer Verschlußbetätigung abwärts angetrieben wird.
In Fig. 5 ist der Zwischenhebel 30, durch welchen ein
Ende der Feder 29 vorstehen, drehbar auf einer feststehenden
Welle 35 gehaltert, welche an dem Spiegelgehäuse 6 (Fig. 1)
gehaltert und einen gebogenen und nach unten verlaufenden
Teil aufweist, der an seinem freien Ende einen Zapfen
30 a trägt, an welchem ein Auslösehebel 36 drehbar gehaltert
ist. An der Welle 35 ist auch ein automatischer Blenden
hebel 37 gehaltert, wobei eine Spannfeder 38 sich zwischen
dem Hebel 37 und dem Zwischenhebel 30 erstreckt. Der Hebel
38 hat im wesentlichen die Form eines umgekehrten L's und
trägt an seinem freien Ende einen fest angebrachten Bolzen
37 a, welcher durch die Seitenkante des Hebels 30 nach oben
verschwenkt wird, wenn letzterer sich in Fig. 5 entgegen
dem Uhrzeigersinn dreht. Der Hebel 37 weist einen umgebogenen
Teil 37 b auf, an welchem ein Stift der automatischen Blende
anliegt, welcher einem Aufnahmeobjektiv zugeordnet ist.
Der Stift 39 wird durch den umgebogenen Teil 37 b normaler
weise so gedrückt, daß er eine einer offenen Blende ent
sprechende Stellung einnimmt; wenn der Hebel 37 jedoch ent
gegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird, wird der Stift 39 ent
sprechend bewegt, um eine Blendenöffnung auf einen gegebenen
Wert zu steuern. Eine Feder 22 erstreckt sich zwischen dem
Auslösehebel 36 und dem Zwischenhebel 30, so daß der Hebel
36 im Uhrzeigersinn um den Zapfen 30 a gedreht wird. Im dar
gestellten Zustand liegt jedoch ein umgebogener Teil 36 a
an dem Hebel 30 an, um die sich ergebende Winkelbewegung
zu begrenzen. Ein Vorsprung 36 b an dem Auslösehebel liegt
an einem ortsfesten Arretierteil 40 an, wodurch eine weitere
Drehung des Hebels 30 entgegen dem Uhrzeigersinn verhindert
ist. Der Hebel 36 wird nach links angetrieben, wie in Fig. 5
dargestellt ist, wenn ein an seinem einen Ende ausgebil
deter, umgebogener Teil 36 c an einem Freigabeteil anliegt,
wie später noch beschrieben wird.
Wenn der umgebogene Teil 36 c des Hebels 36 nach links ange
trieben wird, kommt der Vorsprung 36 b außer Anlage von dem
Arretierteil 40, wodurch dann eine Drehbewegung des Hebels
30 entgegen dem Uhrzeigersinn zugelassen wird. Ein Spiegel-
Schwenkhebel 42 ist drehbar an einer feststehenden Welle 41
gehaltert, welche rechts von der Welle 35 angeordnet ist.
Der Hebel 42 ist auf einer Bewegungsbahn eines Stiftes 30 c
angeordnet, welcher an dem Hebel 30 befestigt ist; wenn
der Hebel 30 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird, hebt
der Stift 30 c den Hebel 42 an, wodurch er im Uhrzeigersinn
gedreht wird. Eine feststehende Welle 43 ist über der
Welle 41 angeordnet und trägt drehbar eine Spiegelantriebs
platte 44, an deren freien Ende ein Drehzapfen 23 vorge
sehen ist, welcher eine Drehbewegung des Spiegels 16 zu
läßt. Die Spiegelantriebsplatte 44 ist in Draufsicht U-
förmig um so das Spiegelgehäuse 6 zu umgeben, und ist durch
die Welle 43 und eine weitere Welle 43′ (Fig. 7) drehbar
gehalten, welche bezüglich der Welle 43 ausgerichtet ist.
Der Drehzapfen 23 und ein weiterer Drehzapfen 23′, welcher
entsprechend ausgerichtet ist, tragen drehbar den Spiegel 16.
Der Spiegel 16 ist an einem Spiegelrahmen 45 angebracht,
und eine Spiegelhalteplatte 46 ist an der Seite des Rahmens
befestigt, wie deutlich aus Fig. 6 zu ersehen ist. Die
Spiegelhalteplatte 46 trägt einen Stift 46 a, welcher lose
in einem D-förmigen Schlitz 42 a sitzt, der in dem Hebel
42 nahe bei dessen freien Ende ausgebildet ist. Wenn der
Hebel 42 im Uhrzeigersinn gedreht wird, wird, wie aus Fig.
5 zu ersehen ist, der Stift 46 a durch die Kante des Schlitzes
42 a und damit die Spiegelhalteplatte 46 nach oben angetrie
ben. Die Bewegungsbahn der Zapfen 23 und 23′ wird durch eine
Winkelbewegung der Spiegelantriebsplatte 44 gesteuert, wo
durch der Spiegel 16 als Ganzes zurückgeklappt bzw. ver
schwenkt wird. Wenn der Stift 46 a nach oben angetrieben wird,
dreht sich gleichzeitig der Spiegel 16 entgegen dem Uhrzei
gersinn, um die Zapfen 23, 23′, wodurch eine Spiegel
schwenkbewegung erreicht wird. Eine Feder 48 erstreckt sich
zwischen den Hebeln 30 und 42, wodurch diese Hebel aufein
ander zu gedrückt werden.
In Fig. 6 und 7 ist eine Hauptspiegel-Halteplatte 46′ an
der Seite des Rahmens 45 befestigt, welcher der Seite gegen
überliegt, an welcher die Halteplatte 46 befestigt ist. Auf
der Rückseite des Hauptspiegels 16 ist ein Unterspiegelrahmen
57, welcher mit dem Unterspiegel 17 eine Einheit bildet,
durch ein Paar Stifte 56 und 56′ drehbar gehaltert, welche
an den Halteplatten 46 und 46′ so angebracht sind, daß sie
miteinander fluchten. Eine Unterspiegel-Steuerplatte 50
ist schwenkbar an einer feststehenden Welle 53 gehaltert,
welche oberhalb des Stiftes 56′ festgelegt und nach rechts
verschoben wird, wie in Fig. 7 dargestellt ist. Ein Teil
des Unterspiegelrahmens 57 erstreckt sich nach oben und
nach links, wie in Fig. 7 dargestellt ist. Der Stift
57 a sitzt lose in einem Längsschlitz 50 a, der in einem
Ende der Steuerplatte 50 ausgebildet ist. Das Spiegelge
häuse 6, welches ein ortsfestes Teil darstellt, der Spiegel-
Schwenkhebel 42, die Hauptspiegel-Antriebsplatte 44 und die
Hauptspiegel-Halteplatte 46 bilden zusammen eine viergliedri
ge Verbindung, wie in der linken Hälfte der Fig. 8 darge
stellt ist, in welcher eine Drehung des Spiegel-Schwenkhe
bels 42 im Uhrzeigersinn, wie in Fig. 6 dargestellt ist,
bewirkt, daß der Hauptspiegel 16 nach oben angetrieben
wird, wodurch er verschwenkt bzw. zurückgeklappt wird.
Wenn der Unterspiegel 16 und die Steuerplatte 50 zu der
viergliedrigen Verbindung hinzukommen, ist dadurch insge
samt eine sechsgliedrige Verbindung gebildet, wie in Fig. 8
dargestellt ist, in welcher sich, wenn der Hauptspiegel 16
nach oben angetrieben wird, der Unterspiegel um die Zapfen
56 und 56′ überlappend bzw. überdeckend mit dem Hauptspie
gel 16 dreht.
Anhand von Fig. 9 bis 11 wird nunmehr die Verbindung mit
der Verschlußeinheit beschrieben. Der Schnellrückschwenk-
Einstellhebel 28 weist einen Stift 28 h auf, welcher durch
einen umgebogenen Teil 60 a vorsteht, der an einem Ende eines
Ladehebels 60 ausgebildet ist, wie in Fig. 9 dargestellt ist.
Der Ladehebel 60 ist drehbar an einer feststehenden Welle
61 gehaltert, an welcher ein Hebel 62 ebenfalls drehbar ge
haltert ist. Der Hebel 60 weist einen weiteren Arm 60 b auf,
entlang dessen Seitenkante ein umgebogener Teil 60 c ausge
bildet ist, welcher gegenüber einem Arm 62 a des Hebels 62
festgelegt ist. Der Hebel 62 weist einen umgebogenen Teil
62 b auf, und eine Feder 63 erstreckt sich zwischen dem umge
bogenen Teil 62 b und dem Hebel 60, um die beiden Hebel 60
und 62 um einen entsprechenden Winkel in einer Richtung so
zu drücken, daß ihre Arme 60 b und 62 a aneinander anlie
gen. Der andere Arm des Hebels 62 hat ein gegabeltes Ende
62 c, welches einen Ansatz 64 a aufnimmt, der von einem Frei
gabe-Relaisteil 64 vorsteht, wie am besten aus Fig. 10 zu
ersehen ist. Ein Hebel 66 aus Eisen drehbar an einer orts
festen Welle 65 gehaltert und weist einen Vorsprung 66 a auf,
welcher unter der Federkraft einer Feder 85 an dem umgebo
genen Teil 62 b des Hebels 62 anliegt. An seinem freien Ende
trägt der Hebel 66 ein Eisenstück 66 b, welches durch einen
auf einem Permanentmagneten angeordneten Elektromagneten
67 angezogen werden kann. In dem dargestellten Zustand über
winden die Anziehung des Elektromagneten 67 und die durch
die Feder 85 ausgeübte Vorspannung, um den Hebel 66 zu dre
hen, die durch die Feder 63 ausgeübte Vorspannung, so daß
der Hebel 66 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird, wodurch
das Eisenstück an dem Elektromagneten angezogen gehalten
ist. Wenn jedoch der Elektromagnet 67 entsprechend einem
Auslösen der Kamera erregt wird, wird die Anziehung aufgeho
ben, wodurch der Hebel 66 unter der Federkraft der Feder 63,
durch welche der Hebel 62 gedreht wird, und entgegen der Fe
derkraft der Feder 85 im Uhrzeigersinn gedreht wird.
In Fig. 10 kann sich das Freigabe-Relaisteil 64 geführt durch
einen feststehenden Stift 68 in Querrichtung bewegen. Ein
Zwischenhebel 70 ist drehbar an einer ortsfesten Welle 69
gehaltert und ist mit einem Ende schwenkbar mit dem Frei
gabe-Relaisteil 64 verbunden. Der umgebogene Teil 36 c
des Hebels 36 ist in der Bewegungsbahn des anderen Endes
70 a des Hebels angeordnet.
In Fig. 10 und 11 ist ein Spiegelrückführhebel 71 in einer
Verschlußeinheit angeordnet und wird für eine Winkelbewegung
durch eine Trägheitskraft der laufenden zweiten Lamelle des
Verschlusses angetrieben. Die Winkelbewegung des Spiegel-
Rückführhebels 71 bewirkt, daß ein erster Schnellrückschwenk
hebel 72 und ein zweiter Schnellrückschwenkhebel 73 nach
unten angetrieben werden. Der Hebel 73 ist schwenkbar an
dem Stift 33 a der Einstellklinke 33 gehaltert; wenn der
Hebel 73 nach unten angetrieben wird, bewegt sich die Ein
stellklinke 33 um einen entsprechenden Winkel, wodurch der
umgebogene Teil 28 g des Einstellhebels 28 von der Arretier
stufe 33 b freikommt und dadurch entriegelt wird.
In Fig. 10 ist ein Verschlußhebel 75 drehbar an einer orts
festen Welle 74 gehaltert, und eine Feder 76 will ihn ent
gegen dem Uhrzeigersinn drehen, wodurch das freie Ende des
Hebels 75 an einem Stift 30 e anliegt, der an dem freien
Ende des Zwischenhebels 30 befestigt ist. Ein Teil des He
bels 75 ist in der Nähe von dessen freien Ende so ausge
bildet, daß er entlang der Richtung verläuft, in welcher
sich der Stift 30 e an dem Zwischenhebel 30 bewegt, so daß
der Hebel 75 keine Winkelbewegung während der Anfangsdreh
phase des Zwischenhebels entgegen dem Uhrzeigersinn erfährt.
Jedoch ist eine Vertiefung 75 a in dem Hebel 75 ausgebildet,
damit dieser (75) sich entgegen dem Uhrzeigersinn drehen
kann, wenn sich der Zwischenhebel 30 weiter entgegen dem Uhr
zeigersinn dreht. Der Hebel 75 weist einen abzweigenden Ast
75 b auf, welcher ein Verschluß-Auslöseelement 78 nach unten
antreibt, um den Verschluß auszulösen, wenn der Hebel 75
entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird.
In Fig. 7 kann die Stellung des Hauptspiegels 16 auch durch
ein Einstellen der Fokussierung des Suchers eingestellt wer
den, indem eine Winkelbewegung eines Positionierteils 82
in Form eines strichpunktiert dargestellten Glockenarms um
dessen Achse 83 erzeugt wird, um eine Stelle an einer Seiten
kante 82 a zu ändern, die an dessen einen Ende ausgebildet
ist und an welcher Stelle der Stift 23′ anliegt, und um eine
Stelle auf dem Hauptspiegelrahmen 45 zu ändern, an welcher
ein Bolzen 82 b anliegt, der an dem anderen Ende des Posi
tionierteils 82 ausgebildet ist. Eine solche Positionsein
stellung des Hauptspiegels 16 wird dadurch ermöglicht, daß
der Spiegel-Schwenkhebel 42 und der Hauptspiegel 16 durch
ein loses Ineingriffkommen zwischen dem Stift 46 a und dem
D-förmigen Schlitz 42 a gekoppelt werden, wobei der Umfang
der Einstellung durch das lose Ineingriffkommen zwischen
diesen Pfeilen festgelegt ist. Nach dem Einstellen wird
das Positionierteil 82 an dem Spiegelgehäuse 6 befestigt.
Die Stellung des Unterspiegels 17 ist durch das Anliegen
der Seitenkante 46 a′ der Hauptspiegel-Halteplatte 46′ mit
einem Ende an der Rückseite des Unterspiegelrahmens 57
festgelegt.
Nunmehr wird die Arbeitsweise der verschiedenen Mechanis
men beschrieben, welche verständlicherweise in solchen Zu
ständen dargestellt sind, welche sie einnehmen, wenn ein
Filmaufwickelvorgang beendet worden ist. Insbesondere in
Fig. 4 ist der Schnellrückschwenk-Einstellhebel 28 im Uhr
zeigersinn gedreht worden, um dadurch sowohl die Spiegel-
Schwenkfeder 29 als auch die Rückführfeder 31 zu spannen.
Unter der dadurch ausgeübten Vorspannung hat sich die
Einstellklinke 33 um einen entsprechenden Winkel gedreht,
um dadurch ihre Arretierstufe 33 b in Anlage mit dem umge
bogenen Teil 28 g an dem Hebel 28 zu bringen, so daß auf die
se Weise eine Rückkehrbewegung des Hebels 28 gesperrt ist.
Als Folge der vorbeschriebenen Drehbewegung des Hebels 28
wird, wie in Fig. 9 dargestellt, durch den Stift 28 h der
Hebel 60 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, so daß dann
die Feder 63 gespannt ist.
Wenn der Verschluß ausgelöst wird, wird der Elektromagnet
67 erregt, um seine Anziehung zu lösen, wodurch dann der
Hebel 66 aufgrund der Winkelbewegung des Hebels 62 zu
welcher es durch die Wirkung der Feder 63 kommt, entgegen
der Federkraft der Feder 85 im Uhrzeigersinn gedreht wird,
wodurch dann eine Drehbewegung des Hebels 62 im Uhrzeiger
sinn ermöglicht wird. Entsprechend einer solchen Bewegung
des Hebels 62 wird das Freigabe-Relaisteil 64 nach rechts
bewegt wie aus Fig. 10 zu ersehen ist, wodurch dann der
Freigabe-Zwischenhebel 70 im Uhrzeigersinn gedreht wird.
Das Ende 70 a des Hebels 70 drückt gegen den umgebogenen
Teil 36 c an dem Hebel 36, um diesen entgegen dem Uhrzeiger
sinn zu drehen, um dadurch den Ansatz 36 b außer Anlage von
dem Arretierteil 40 zu bringen, wodurch dann, wie in Fig.
10 dargestellt ist, aufgrund der Federkraft der Spiegel-
Schwenkfeder 29 eine Drehbewegung des Zwischenhebels 30 ent
gegen dem Uhrzeigersinn ermöglicht wird. Durch die Winkel
bewegung des Hebels 30 wird mittels dessen Stift 30 c der
Spiegel-Schwenkhebel 42 nach oben verschwenkt, wodurch er
sich im Uhrzeigersinn dreht, wie aus Fig. 5 und 6 zu er
sehen ist. Während der Anfangsphase bewirkt die Drehbewegung
des Spiegel-Schwenkhebels 42 nur eine Winkelbewegung des
Hebels 42 in dem Bereich des D-förmigen Schlitzes 42 a, ohne
daß andere Elemente dadurch beeinflußt werden. Nach der An
fangsphase treibt die Kante des Schlitzes 42 a den Stift
46 a nach oben, wodurch die Hauptspiegel-Halteplatten 46 und
46′, welche im wesentlichen eine Einheit mit dem Bolzen
46 a bilden, der Hauptspiegelrahmen 45 und der Hauptspiegel
16 nach oben angetrieben werden und die durch den Stift 23′
festgelegte Verbindungsstelle ebenfalls nach oben angetrie
ben wird um eine Winkelbewegung der Hauptspiegel-Antriebs
platte 44 zu bewirken, wodurch ein Zurückklappen bzw. ein
Zurückschwenken des Hauptspiegels 16 erreicht ist. Gleich
zeitig mit dem Zurückklappen des Hauptspiegels wird der
Stift 46 a nach oben rechts angetrieben, wie aus Fig. 6 zu er
sehen ist, wodurch der Hauptspiegel 16 und der mit ihm starr
verbundene Rahmen 45 sowie die Hauptspiegel-Halteplatte 46,
wie in Fig. 6 dargestellt, um den Stift 23 entgegen demUhr
zeigersinn oder, wie in Fig. 7 dargestellt, im Uhrzeiger
sinn gedreht werden, wodurch dann der Hauptspiegel 16 nach
oben bewegt und dadurch aus einem Aufnahme-Lichtweg zurück
gezogen wird. Wenn der Hauptspiegel 16 zurückgeklappt und
nach oben bewegt wird, bewegt sich der Unterspiegel 16 ent
sprechend mit. Da jedoch der Rahmen 57 über den Stift 57 a
mit der Unterspiegel-Steuerplatte 50 verbunden ist, wird die
Bewegungsbahn des Stiftes 57 a in der Weise gesteuert, daß,
obwohl der Stift 57 a anfangs oben und links von dem Stift
56′ festgelegt ist, der Stift 56′ bei der Beendigung der
Aufwärtsbewegung des Hauptspiegels etwas oberhalb und links
von dem Stift 57 a angeordnet ist, wie durch Bezugszeichen
56 A′ und 57 A in Fig. 12 dargestellt ist, so daß der Unter
spiegel 17 aus dem Aufnahmelichtweg zurückgezogen werden
kann, während er seine Überdeckungsstellung bezüglich der
Unterseite des Hauptspiegels 16 einnimmt.
Gleichzeitig wird der Stift 37 a an dem Hebel 37 durch den
Hebel 30 nach oben geschoben, wodurch der Hebel 37 ent
gegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird, wie aus Fig. 5 zu er
sehen, wodurch eine Blendenöffnung auf einen vorgegebenen
Wert gesteuert wird. Nach einem (bestimmten) Grad einer
Winkelbewegung des Hebels 30 ist der Stift 30 e an dem
Hebel 30 gegenüber der in den Verschlußhebel 75 ausgebil
deten Ausnehmung 75 a angeordnet, wodurch sich der Hebel 75
entgegen dem Uhrzeigersinn dreht, wie aus Fig. 10 zu ersehen
ist, wobei dann dessen abzweigender Ast 75 b gegen das Ver
schlußauslöseelement 78 drückt, um es nach unten zu bewegen,
wodurch dann der Verschluß betätigt wird. In der vorlie
genden Ausführungsform weist der verwendete Verschluß einen
in der Brennebene liegenden Verschluß mit einem ersten und
einem zweiten Rollo auf, welche beide durch ein Paar Elek
tromagnete zurückgehalten werden können. Entsprechend der
Betätigung des Verschlußauslöseelementes 78 kommt das erste
Rollo von dem Zwang bzw. der Beaufschlagung durch einen der
Elektromagneten frei, und beginnt nach einem vorgegebenen
Zeitintervall sich zu bewegen, was für die Aufwärtsbewegung
des Spiegels und zum Steuern von Blendenlamellen auf eine
vorgegebene (Blenden-) Öffnung erforderlich ist, und nach
einem weiteren Zeitintervall kommt das zweite Rollo von der
Beaufschlagung durch den anderen Eleketromagneten frei und
beginnt sich zu bewegen.
Unmittelbar vor der Beendigung der Verschlußbetätigung be
wirkt die Trägheitskraft, die durch das sich bewegende zweite
Rollo des in der Brennebene liegenden Verschlusses hervor
gerufen worden ist, daß der Spiegel-Rückführhebel 71 entgegen
dem Uhrzeigersinn gedreht wird, wie aus Fig. 11 zu ersehen
ist, wodurch der erste und der zweite Schnellrückschwenk
hebel 72 und 73 nach unten angetrieben werden, und die Ein
stellklinke 33 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird,
wie aus Fig. 4 und 11 zu ersehen ist. Durch eine solche
Drehbewegung der Einstellklinke 33 kommt die Stufe 33 b
außer Anlage von dem umgebogenen Teil 28 g an dem Einstell
hebel 28, worauf dann der Hebel 28 unter der Federwirkung
der Rückholfeder 31 durch Drehen entgegen dem Uhrzeiger
sinn zurückkehrt, wie in Fig. 4 dargestellt ist. Wenn der
Hebel 28 zurückkehrt, drückt der an ihm ausgebildete,
umgebogene Teil 28 d ein Ende der Feder 29 nach unten, wel
ches dann wiederum den Hebel 30 nach unten drückt, wodurch
sich der Hebel 30 im Uhrzeigersinn dreht, wie aus Fig. 5
und 10 zu ersehen ist. Durch eine solche Drehbewegung des
Hebels 30 wird die Feder 48 gespannt, deren Federkraft eine
Drehbewegung des Hebels 42 entgegen dem Uhrzeigersinn be
wirkt, wodurch dann der Hauptspiegel 16 und der Unterspie
gel 17 in ihre Ausgangsstellung zurückkehren. Gleichzeitig
wird durch die Drehbewegung des Hebels 30 die Feder 38 ge
spannt, wodurch dann der Hebel 37 im Uhrzeigersinn gedreht
wird, wie auf Fig. 5 zu ersehen ist, wodurch dann der Hebel
39 für eine automatische Blendenbetätigung angetrieben wird,
um eine offene Blendenöffnung für das Objektiv festzusetzen.
Durch die Drehung des Hebels 30 im Uhrzeigersinn wird auch
der Hebel 36 bewegt, wodurch dessen Vorsprung 36 b auf eine
Stelle fällt, die links von dem Arretierteil 40 angeordnet
ist, wodurch verhindert wird, daß sich der Hebel 30 entgegen
dem Uhrzeigersinn dreht. Bei der Rückführbewegung des
Schnellrückschwenk-Einstellhebels 28 wird der Hebel 60 im
Uhrzeigersinn gedreht, wie aus Fig. 9 zu ersehen ist, wo
durch dann die Federkraft der Feder 63 abnimmt. Der umge
bogene Teil 60 c, an dem Hebel 60 drückt gegen den Arm 62 a
des Hebels 62, welcher sich dann im Uhrzeigersinn dreht,
was aufgrund der Federkraft der Feder 65 von einer Drehbe
wegung des Hebels 66 entgegen dem Uhrzeigersinn beglei
tet wird, wodurch dann das Eisenstück 66 b durch den Elektro
magneten 67 angezogen gehalten wird. Durch die Winkelbe
wegung des Hebels 62 wird auch das Freigabe-Relaisteil 64
nach links bewegt, wie in Fig. 10 dargestellt ist, wodurch
dann der Hebel 70 in seine Ausgangsstellung zurückkehrt.
Auf diese Weise nimmt jedes Teil wieder seine normale Stel
lung ein. Entsprechend einem weiteren Filmtransportvorgang
nehmen der Einstellhebel 28 und dessen zugeordnete Teile
in Fig. 4, 9 und 11 wiedergegebene Stellungen ein.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist zu ersehen, daß der
Einstellhebel und die ihm zugeordnete Rückholfeder in dem
Bereich, in dem sie aneinanderstoßen so ausgebildet sind,
daß die Federkraft der Feder näher zu der Bewegungsrichtung
der Einstellklaue gerichtet ist, wenn die Rückholfeder
gespannt wird. Hierdurch kann dann das Schnellrückschwenk-
Einstellteil oder der -hebel mit einer Kraft geringerer
Größe entriegelt werden, so daß dann die Notwendigkeit einer
empfindlichen Einstellung zwischen der Federkraft der Rück
holfeder und der Größe einer Kraft entfällt, die zum Ent
riegeln des Einstellteils erforderlich ist. Folglich erhält
der Schnellrückschwenkmechanismus eine höhere Betriebszu
verlässigkeit.
Durch die Verwendung der sechsgliedrigen Verbindung, um
ein Rückschwenken des Hauptspiegels und die Aufwärtsbewe
gung des Hauptspiegels und des Unterspiegels zu erreichen,
kann auf eine komplizierte Hebelübersetzung oder auf einen
Kurvenscheibenmechanismus verzichtet werden, wie er in her
kömmlichen Spiegelantriebsmechanismen verwendet wird und es
ist keine elastisch federnde Vorspannung mit einer sich
daraus ergebenden Minderung in der mechanischen Dämpfung
bzw. in dem mechanischen Verlust erforderlich, so daß ein
Spiegelantriebsmechanismus für eine einäugige Spiegelre
flexkamera geschaffen werden kann, bei welchem der Spiegel
mit einer Kraft verminderter Größe angetrieben werden kann.
Die Tatsache, daß eine Verbindungsstelle zwischen dem Haupt
spiegel und dem Spiegel-Schwenkhebel durch ein loses in An
lagekommen festgelegt ist, um irgendeinen Zwang bzw. eine
Beeinträchtigung des Hauptspiegels und des Unterspiegels in
ihren Ausgangsstellungen durch die Verbindungsanordnung zu
vermeiden, ermöglicht eine Positionseinstellung in der seit
lichen Richtung oder einen Neigungswinkel des Hauptspiegels,
um ein teilweises Verschwimmen des Suchers auszuschließen,
oder ermöglicht eine Translationsbewegung des Hauptspiegels
zur Fokussiereinstellung des Suchers. Dies wiederum läßt
eine freie Positionseinstellung ohne irgendeinen Zwang durch
die Verbindungsanordnung zu, wenn die maschinelle Genauigkeit
verschiedener Teile sich von Teil zu Teil ändert.
Da der Schnellrückschwenk-Mechanismus, auf welchen eine
beträchtliche Kraft ausgeübt wird, an der Frontplatte der
Kamera angeordnet ist und keine nennenswerte Kraft unmittel
bar auf das Spiegelgehäuse ausgeübt wird, ist eine Verfor
mung des Spiegelgehäuses vermieden, wodurch eine Defokussier
wirkung des Suchers oder der Oberfläche des lichtaufnehmen
den Elements verhindert ist, wenn das Spiegelgehäuse aus
Preßteilen zusammengebaut wird.
Anhand von Fig. 13 wird nunmehr eine Abwandlung eines Spie
gelantriebsmechanismus beschrieben, welcher bei der Erfin
dung verwendet werden kann. Die Abwandlung ist der in Fig.
6 dargestellten Ausführung bezogen auf deren Anordnung
auf der einen Seite ziemlich ähnlich, während die Anordnung
auf der gegenüberliegenden Seite so geändert ist, wie in
Fig. 13 dargestellt ist. Ein Merkmal der Abwandlung besteht
darin, daß ein Sektorzahnrad 90 im wesentlichen starr an dem
Unterspiegelrahmen 57 angebracht ist, so daß es um den
Zapfen 56′ drehbar ist, und mit einem weiteren Sektorzahnrad
91 kämmt, welches fest an der Hauptspiegel-Antriebsseite
44 angebracht ist, so daß es um den Stift 23′ drehbar ist.
Im übrigen entspricht die Anordnung der vorstehend be
schriebenen Ausführungsform und folglich sind entsprechende
Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, so daß
deren Beschreibung nicht mehr wiederholt zu werden braucht.
Wenn dann der Spiegel-Schwenkhebel 42 betätigt wird, werden
der Hauptspiegelrahmen 45 und der Hauptspiegel 16 nach oben
angetrieben, wobei die Verbindungsstelle durch den Stift
23′ festgelegt ist, wodurch dann der Hauptspiegel 16 zu
rückgeklappt wird. Gleichzeitig wird durch die viergliedri
ge Verbindung aus dem Hauptspiegel 16, dem Spiegel-Schwenk
hebel 42, der Spiegelansteuerplatte 44 und aus einem nicht
dargestellten ortsfesten Teil der Hauptspiegel 16 um den
Stift 23′ nach oben bewegt, wie aus Fig. 13 zu ersehen ist,
wodurch er nach oben angetrieben und bewegt wird, wodurch
er aus einem Aufnahmelichtweg zurückgezogen wird. Während
der Aufwärtsbewegung des Hauptspiegels 16 bewegt sich das
ganze Zahnrad 90 bezüglich des Zahnrads 91, welches als
im wesentlichen ortsfest betrachtet werden kann, entlang
eines Kreisbogens, welcher an dem Stift 23′ zentriert ist,
wodurch sich dann die Eingriffstellen zwischen den Zahn
rädern 90 und 91 ändern. Im Ergebnis dreht sich dann das
Zahnrad 90 wie aus Fig. 13 zu ersehen ist, um den Zapfen
56′ wodurch der Unterspiegel 17, welcher eine Einheit mit
dem Zahnrad 90 bildet, in eine überdeckende Stellung mit
der Unterseite des Hauptspiegels 26 gebracht wird, welcher
dann seine obere Stellung einnimmt, und somit aus dem Auf
nahmelichtweg zurückgezogen wird. Die Rückführbewegung des
Hauptspiegels 16 und des Unterspiegels 17 in ihre Ausgangs
stellungen findet durch einen Ablauf statt, welcher ent
gegengesetzt zu dem vorstehend beschriebenen verläuft.
Bei dieser Abwandlung ist das Zurückklappen und die Auf
wärts- bzw. Schwenkbewegung des Hauptspiegels mit Hilfe der
viergliedrigen Verbindung erreicht. Ein Zahnrad, welches fest
mit dem Unterspiegel verbunden ist, ist in kämmendem Ein
griff mit einem anderen Zahnrad angeordnet, welches fest
mit dem Hauptspiegel-Antriebsteil verbunden ist, welches
dazu benutzt wird, das Zurückklappen des Hauptspiegels zu
bewirken, so daß die Aufwärts- oder Schwenkbewegung des
Hauptspiegels eine Winkelbewegung des Unterspiegels be
gleitet. Auf diese Weise kann der Spiegelantriebsmechanismus
als Einheit ausgeführt werden, welche bezüglich der Be
wegung und der Genauigkeit des Spiegels überprüft werden
kann. Auf diese Weise ist ein Spiegelantriebsmechanismus
für eine einäugige Spiegelreflexkamera geschaffen, deren
Montage und Einstellung leichter vorgenommen werden kann.
Claims (2)
- Einäugige Spiegelreflexkamera
- a) mit einem aus der Sucherlage in die Aufnahmelage und zurück schwenkbaren Träger für einen Hauptspiegel,
- b) mit einem als Gelenkviereck ausgebildeten Getriebe für den Hauptspiegel mit einem ersten, schwenkbar mit dem Hauptspiegel verbundenen Antriebshebel,
- c) mit einem an der Rückseite des Hauptspiegel-Trägers angeord neten, schwenkbar gelagerten Träger für einen Nebenspiegel zur Umleitung eines Teils des eine teildurchlässige Zone des Hauptspiegels passierenden Lichtes auf ein lichtempfindliches Element,
- d) wobei der Nebenspiegel um eine feste Achse am Hauptspiegel-Träger drehbar ist, und
- e) mit einem an dem Hauptspiegel-Träger angelenkten zweiten Antriebshebel für den Nebenspiegel-Träger,
- f) der bei in der Sucher-Lage befindlichem Hauptspiegel von diesem weggeklappt und bei in der Aufnahme-Lage befindlichem Haupt spiegel an diesen herangeklappt ist,
- gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- g) ein an dem Hauptspiegel-Träger (45) vorgesehener Stift (46 a) sitzt verschiebbar in einer Aussparung (42 a) des ersten Antriebshebels (42); und
- h) der zweite Antriebshebel ( 50) weist einen Längsschlitz (50 a) für die Aufnahme eines Stiftes (57 a) am Nebenspiegel-Träger (57) auf.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE3347980A DE3347980C2 (en) | 1982-01-25 | 1983-01-25 | Single-lens reflex camera |
Applications Claiming Priority (7)
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