DE33460C - Sammelmappe - Google Patents

Sammelmappe

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DE33460C
DE33460C DENDAT33460D DE33460DA DE33460C DE 33460 C DE33460 C DE 33460C DE NDAT33460 D DENDAT33460 D DE NDAT33460D DE 33460D A DE33460D A DE 33460DA DE 33460 C DE33460 C DE 33460C
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33460D
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English (en)
Original Assignee
CH. SIEGERT & HOFFMANN in Wien
Publication of DE33460C publication Critical patent/DE33460C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/02Filing appliances with means for engaging perforations or slots with flexible or resilient means
    • B42F13/06Filing appliances with means for engaging perforations or slots with flexible or resilient means with strips or bands
    • B42F13/08Filing appliances with means for engaging perforations or slots with flexible or resilient means with strips or bands of metal

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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 11: Buchbinderei.
Die Erfindung bezweckt das Heften von einzelnen Blättern, um dieselben in einen zweitheiligen Einbanddeckel in Buchform zu bringen.
Die Herstellung eines vollständig gebundenen Buches aus losen Blättern geschieht dadurch, dafs man hohle, vorn zugespitzte Stifte, welche an einer Schiene angebracht sind,, durch den an dem- einen Buchdeckel angebrachten Streifen hindurchsteckt, die losen Blätter einzeln oder partienweise und schliei'slich den am zweiten Deckel angebrachten Streifen mittelst des Heftapparates auf die Stifte schiebt, die Spitzen dieser Stifte, abschneidet und die noch vorstehenden Enden wie Heftklammern umbiegt. Das den Buchrücken bildende Leinwand- oder Stoffstück, welches an dem einen Deckel befestigt ist, wird alsdann in den zweiten taschenförmigen Deckel eingeschoben und daselbst an Schnallen in der passenden Stellung fixirt.
Der Einband, Fig. 7 und 10, 11 und 12, in. welchen die Blätter α gebunden werden, besteht aus zwei Deckeln AA1, welche mit je einem starken Leinwand- oder Lederstreifen b bx versehen sind. An dem Deckel A ist das den Einbandrücken bildende Stoffstück B angebracht, welches in den zweitheiligen Deckel Αλ eingeschoben und mit seinen Bändern b2 bs an den Schnallen c Cx des Deckels A1 befestigt wird.
Um die Blätter α zu heften, werden durch den Streifen b des Deckels A die hohlen, aus zwei halbrunden Theilen bestehenden und vorn zugespitzten Stifte D, welche an einer dünnen Metallschiene d, Fig. 4, befestigt' sind, derart hindurchgesteckt, dafs die Schiene d an dem Streifen b anliegt. Auf die hohlen Stifte D werden die Blätter α einzeln öder partienweise aufgesteckt, was mittelst des in den Fig. 1,.ia,' 2, 3 und 6 dargestellten Apparates vorgenommen wird.
Dieser Apparat besteht aus einem Rahmen E, auf welchem die. Schiene e fest und die Winkelschiene B1 verschiebbar angeordnet ist. Letztgenannte Schiene ist mit zwei Knöpfen e2 eB versehen, mit welchen sie in den als Führung dienenden Schlitzen ffx des Rahmens E gleitet. An die Knöpfe e2 es stützen sich die Enden einer an der Unterseite des Rahmens E angebrachten Feder F, Fig. 1 a, 2 und 3, welche bestrebt ist, die Schiene e, gegen die feststehende Schiene e zu drücken bezw. aus der in Fig. 2 voll gezeichneten Stellung in die punktirt dargestellte Lage zu ■ kommen. Ein am Rahmen E befestigter federnder Streifen G, dessen Ansatz g durch den Rahmen hindurchgeht, hält die Schiene e( in der in Fig. 1 gezeigten Stellung, indem sich dieser Ansatz in eine Aussparung der Schiene einlegt, wenn letztere entsprechend weit zurückgezogen wird, wobei sich die Feder F spannt.
Die Schienen e und ex sind correspondirend mit den Abständen der hohlen Stifte D von einander mit Oeffnungen versehen und hinter der fixen Schiene e ist eine Leiste H angebracht, welche mit ihren Schienen h in Gehäusen Zz1, welche an der Unterseite des Rahmens angebracht sind,, verschoben werden kann. Die Schlitze in. den Gehäusen h hu Fig. 2, durch welche die Führungsstifte Tz2 hs hindurchgehen, begrenzen die" Rückwärtsbewegung der Leiste H. Correspondirend zu den Oeffnungen in den Schienen e ex bezw.
zu den hohlen Stiften D der Heftschiene d sind an der Leiste H starke Metallstifte i angebracht, welche, wie weiter unten beschrieben, in die hohlen Stifte D eingeschoben werden, um diese zu versteifen und ein Verbiegen derselben beim . Heften zu verhindern.
Durch die. Oeffnungen in der Schiene ex werden nämlich die hohlen Stifte D, auf welche der Leinwand- oder Lederstreifen b des Deckels A aufgebracht wurde, hindurchgesteckt, worauf, man den federnden Streifen G nach abwärts drückt, was zur Folge hat, dafs die Schiene ex und- mit ihr die dünne Heftschiene d, an welcher die hohlen Stifte D befestigt sind, durch die Feder F gegen die Schiene e geschnellt wird. ■ Nun schiebt man die Leiste H vor, so dafs die Stifte i in die hohlen Stifte D eindringen und fixirt die Leiste mittelst der Schraube i1 an dem Rahmen E.
Hierauf zieht man die Schiene ^1 vor, bis der Ansatz g des federnden Streifens G einschnappt, und stellt sodann eines der zu heftenden Blätter α oder mehrere derselben vor die zugespitzten Enden der hohlen Stifte D. Sobald der federnde Streifen G nach abwärts gedrückt wird,- schlägt die Schiene O1 das Blatt oder die Blätter α auf die Stifte D, wie aus Fig. 6 deutlich ersichtlich. Successive werden alle zu heftenden Blätter auf die oben beschriebene Weise auf die Stifte geschoben, worauf man die Schraube il lüftet, die Leiste H zurückzieht, so dafs die Stifte / aus den hohlen Stiften D heraustreten, den Deckel A mit der Heftschiene d und den. auf die Stifte derselben geschobenen Blättern entfernt, den Deckel A1 mit seinem Leinwand- oder Lederstreifen bx auf die Stifte D aufsteckt und das am Deckel A befestigte Stoffstück B so weit in den zweitheiligen Deckel A1 einschiebt, dafs blos ein der Banddicke entsprechender Büchrücken zwischen den beiden Deckeln bleibt. Die Spitzen der hohlen Stifte D werden nun abgeschnitten und die noch vorstehenden Enden an dem Leinwand- oder Lederstreifen b1 umgebördelt, Fig. io und 12, worauf der .Ei'rif band fertig ist. Um das Stoffstück B in seiner passenden Stellung zu fixiren, dienen aufser den eingangs erwähnten Schnallen CC1, Fig. 7, 11 und 12, die Lappen k k der Heftklammer K, Fig. 8 und 12, welche man durch das Stoffstück B hindurchstöfst und an der Innenseite des Deckels A1 umbiegt, Fig. 9 und 12.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: Bei Sammelmappen zum Heften und Binden von losen Blättern, Briefen u. s. w.:
1. Die Anwendung hohler, aus zwei halbrunden Theilen bestehender, vorn zugespitzter, an einer dünnen Metallschiene d befestigter Stifte D zur Aufnahme und Befestigung der zu heftenden Blätter.
2. Die Anordnung einer verschiebbaren Leiste H mit starken Metallstiften i, welche vor dem Aufbringen der zu heftenden Blätter auf die hohlen. Stifte D in dies,e eingeschoben werden, damit dieselben nicht verbogen werden und in Stellung bleiben;
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33460D Sammelmappe Expired - Lifetime DE33460C (de)

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