DE334335C - Aus Gewehren mit glattem Lauf abzufeuerndes Geschoss - Google Patents

Aus Gewehren mit glattem Lauf abzufeuerndes Geschoss

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DE334335C
DE334335C DE1919334335D DE334335DD DE334335C DE 334335 C DE334335 C DE 334335C DE 1919334335 D DE1919334335 D DE 1919334335D DE 334335D D DE334335D D DE 334335DD DE 334335 C DE334335 C DE 334335C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F19/00Wheel guards; Bumpers; Obstruction removers or the like
    • B61F19/06Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track
    • B61F19/08Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track of the drop-down type
    • B61F19/10Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track of the drop-down type automatically operated by engagement with obstacle
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B7/00Shotgun ammunition
    • F42B7/02Cartridges, i.e. cases with propellant charge and missile
    • F42B7/04Cartridges, i.e. cases with propellant charge and missile of pellet type

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Description

  • Aus -Gewehren mit glattem Lauf abzufeuerndes Geschoß. Die Erfindung betrifft ein für die Jagd bcstimmtes Langgeschoß.
  • Um den Schwerpunkt möglichst weit nach vorn zu legen, wird das Geschoß kegelstumpfartig gestaltet, indem die größere Grundfläche dem Kopf des Geschosses und die kleinere Grundfläche dem Fuß desselben entspricht. An letzterem ist ein zur Achse senkrechter Ringvorsprung vorgesehen, welcher die Wirkung der Luft auf den hinteren Geschoßteil vergrößert und so deren Resultierende nach hinten zu verlegt. Der Kopf des Geschosses ist gewölbt, damit der Widerstand nicht allzu groß ist.
  • Das Geschoß kann auch aus Stoffen verschiedener Dichte hergestellt werden, indem die dichtesten am Kopfteile und die weniger dichten am Fußteile verwendet werden.
  • Die Hülse von der vorbeschriebenen äußeren Form mit einem Deckel auf dem Kopfe nimmt eine Schrotladung auf, unter der sich eine mit Pulver angefüllte Höhlung und ferner ein Zeitzünder befinden. Das Pulver ist von dem Schrot durch einen Pfropfen und eine Metallscheibe getrennt, welche sich mit ihrem Rande aufstützt und im Augenblick des Schusses verhindert, daß das Schrot infolge der Trägheit die Pulverladung zusammendrückt. Der Zeitzünder besteht einfach aus einem Röhrchen, das mit einer brennbaren Mischung angefüllt ist, welche im Augenblick. des Schusses durch ein Zündhütchen entzündet wird, welches seinerseits durch die Wirkung eines Schlagpfropfens unter Ausnutzung der Trägheit des Geschosses im Augenblick des Schusses zur Wirkung gebracht wird.
  • Die beschriebenen, aus glattem Laufe abzuschießenden Patronen weisen eine genaue Flugbahn auf, da sie sich nicht überschlagen können, und zeichnen sich außerdem dadurch aus, daß bei einer bestimmten Entfernung und unter Entzündung der Pulverladung im Geschoß das Schrot aus der Hülse getrieben und so dessen Tragweite und Konzentration erhöht wird.
  • Die Zeichnung stellt im Schnitt durch die Achse und in vergrößertem Maßstab ein beispielsweise hergestelltes und in seiner Patrone untergebrachtes jagdgeschoß dar.
  • Es besteht aus einer Hülse v von kegelstumpfartiger Außengestalt mit dem Ringflansch q am hinteren Teil. Der Kopf der Hülse ist hohl und mit dem Deckel f bedeckt. Der Hohlraum ist mit einer Schrotladung 1a angefüllt, welche auf einer metallenen, mit ihrem Rande sich aufstützenden Schutzscheibe k ruht. Unter der Scheibe liegt ein mit Pulver l angefüllter Hohlraum. Durch den Boden dieses Hohlraumes ragt ein mit einer komprimierten Zündmasse n angefüllter Zeitzünder m. Für den Austritt der Verbrennungsgase des Zeitzünders ist eine Leitung P vorgesehen. Darunter ist noch das zur Entzündung des Zeitzünders bestimmte Zündhütchen r angebracht, dessen Explosion durch den Vorsprung oder Dorn zc des als Schlagbolzen wirkenden Pfropfens s im Augenblick des Schusses hervorgerufen wird.
  • Der Schlagpfropfen s ist hohl, um einen Teil der Patronenpulverladung aufzunehmen, und kann aus Metall, Pappe oder sonstigem Stoff oder aus mehreren solcher Stoffe hergestellt sein. In dem Ausführungsbeispiel ist es eine Metallkapsel s mit dem Schlagdorn zi und dem Futter t aus eingefettetem Papier, um die Reibung und die Abnutzung des Gewehrlaufes zu vermindern.
  • Im Augenblick des Schusses bewirkt der Druck der Pulvergase die Erweiterung des Schlagpfropfens, wodurch die Abdichtung gesichert wird, und gleichzeitig bringt der Dorn u unter Ausnutzung der Trägheit des Geschosses das Zündhütchen y zur Explosion. Das explodierende Zündhütchen r entzündet seinerseits die Zündmasse aa des Zeitzünders. Die Explosionsgase des Zündhütchens und die Verbrennungsgase des Zeitzünders treten durch die Kanäle P aus. Die Schutzscheibe k verhindert, daß die Schrotladung im Augenblick des Schusses infolge ihrer Trägheit die Geschoßpulverladung l zusammendrückt. Da außerdem diese Scheibe durch einfaches Anpressen oder einfaches Ankleben festgelegt ist, verhindert sie das Herausfallen des Pulvers aus L während des Transportes oder der Lagerung der Geschosse bzw. Patronen.
  • Nach einem gewissen, durch die Zusammenstellung und Abmessungen des Zeitzünders bestimmten Zeitabschnitt entzündet der Zeitzünder die Pulverladung 1, welche die Schrotladung h aus der Hülse v treibt. Auf diese Weise werden die Tragweite des Schrotes oder Postens und die Konzentration des Schusses bedeutend erhöht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus Gewehren mit glattem Lauf abzufeuerndes Geschoß, bestehend aus einem hohlen Mantel kegelstumpfförmiger Gestalt, dessen größere, dem Kopf des Geschosses entsprechende Grundfläche mit einem Deckel von Kaliberstärke versehen ist und dessen hinterer, sich verjüngender Teil in einen Ringflansch ebenfalls von Kaliberstäxke ausläuft, und dessen Innenraum eine Schrotladung und dahinter bzw. darunter eine Pulverladung mit Zeitzünder aufnimmt.
  2. 2. Geschoß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Entzündens der Zeitzündermasse im hinteren Teile des Geschosses eine Zündsatzkapsel angeordnet ist, welche mit einer außerhalb des Geschosses zwischen diesem und der Patronenpulverladung angebrachten Schlagscheibe so zusammenwirkt, daß bei Entzündung der Patronenpulverladung die Schlagscheibe gegen das Geschoß geschleudert wird und durch den dadurch herbeigeführten Zusammenprall die Zündkapsel und durch diese der Zeitzünder entzündet werden.
DE1919334335D 1914-01-28 1919-12-31 Aus Gewehren mit glattem Lauf abzufeuerndes Geschoss Expired DE334335C (de)

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DE (1) DE334335C (de)
FR (1) FR334335A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1172577B (de) * 1962-01-08 1964-06-18 Theodor Brandt Verfahren fuer den Schrot-Weitschuss
US3724378A (en) * 1969-05-13 1973-04-03 R Knight Shot concentrator
DE102023116148A1 (de) * 2023-06-20 2024-12-24 Rws Gmbh Drohnenabwehrprojektil und -munition

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DE102023116148A1 (de) * 2023-06-20 2024-12-24 Rws Gmbh Drohnenabwehrprojektil und -munition
EP4481319A1 (de) * 2023-06-20 2024-12-25 RWS GmbH Drohnenabwehrprojektil und -munition

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FR334335A (fr) 1903-12-18

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