DE334043C - Vorrichtung zur Beantwortung von Fragen - Google Patents

Vorrichtung zur Beantwortung von Fragen

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DE334043C
DE334043C DE1914334043D DE334043DD DE334043C DE 334043 C DE334043 C DE 334043C DE 1914334043 D DE1914334043 D DE 1914334043D DE 334043D D DE334043D D DE 334043DD DE 334043 C DE334043 C DE 334043C
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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F9/00Games not otherwise provided for
    • A63F9/18Question-and-answer games
    • A63F9/183Question-and-answer games electric

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung, welche Fragen beschränkten Inhaltes mit Ja oder Nein zu beantworten imstande ist.
Die Fragen müssen hierbei unter Zuhilfenahme einer schreibmaschinenähnlichen Tastatur gestellt werden, deren Elemente die Buchstaben des Alphabets wiedergeben. Jedem Buchstaben entspricht hierbei ein Wort irgendeiner Sprache. Zu diesem Zweck sind die Wörter der jeweils ausgewählten Sprache in. drei Klassen eingeteilt, und zwar in eine positive Klasse (+), in eine negative Klasse (-—) und in eine Neutra-Klasse (n).
Positives Zeichen besitzen alle Ideen, Sachen, Wesen, Eigenschaften, Taten, Zustände usw., welche für die Gesamtheit unbedingt die Bezeichnung gut, schon, nützlich, erhaltend usw. verdienen.
Negatives Zeichen erhalten alle Ideen, Sachen, Wesen, Eigenschaften, Taten, Zustände usw., welche für die Gesamtheit unbedingt als schlecht, häßlich, schädlich, zerstörend usw. zu bezeichnen sind.
Neutra sind solche allgemeinen Begriffe und Wörter, welche je nach den Bedingungen oder Umständen der positiven oder negativen Klasse angehören können, ferner Wörter, deren positiver oder negativer Charakter durch ein Beiwort oder durch ihren Zusammenbang mit anderen Wörtern bedingt wird.
Für jedes Wort wird nun ein einziger Buchstabe gewählt, der den Begriffscharakter -f, —,n auszudrücken imstande ist. Es wurde daher als Vorbedingung für den in Frage stehenden Apparat ein Lexikon geschaffen, in demselben jedes Wort auf den charakteristischen Inhalt hin untersucht und schließlich der denselben ausdrückende charakteristische Buchstabe unterstrichen. Ist also ein Wort positiven Charakters, so ist in demselben ein Buchstabe unterstrichen, welcher der positiven Gruppe des Alphabets angehört, usw.
Als Grundsatz für den Aufbau des Apparates nach vorliegender Erfindung gilt nun folgendes: Die Antwort auf eine gewisse Frage ist »Ja«, wenn unter den Wörtern oder Begriffen, aus denen die Frage besteht, Harmonie herrscht, d. h. wenn die Wörter entweder alle positive und neutra oder alle negative und neutra sind. Die Antwort auf eine Frage ist »Nein«, wenn unter den Wörtern oder Begriffen Disharmonie herrscht, d.h. sowohl positive als negative Wörter enthalten sind.
Ist beispielsweise die Frage gestellt: »Ist es nötig, tugendhaft zu sein, um glücklich leben zu können?«, so muß die Antwort »Ja« sein; denn in diesem Satz sind die Wörter »nötig, tugendhaft, glücklich« pofitiv, die übrigen Wörter neutra, wie sich beim Nachschlagen in dem Wörterbuch ergeben dürfte. Auch die Frage: »Soll man das Laster hassen?« muß mit »Ja« beantwortet werden; denn die Wörter »Laster« und »hassen« sind negativ, die übrigen neutra, wie uns das Wörterbuch erkennen läßt. Schließlich wird die Antwort auf die Frage: »Ist die Nahrung dem Menschen unnütz?.« »Nein« lauten; denn in diesem Satze hat das Wort
»Nahrung« positives, das Wort »unnütz« negatives Zeichen, während die übrigen Wörter neutra sind.
Erwähnt sei, daß man, statt in dem Wörterbuch die charakteristischen Buchstaben zu unterstreichen, auch die positiven Wörter mit Zahlen, z. B. i, 4, 7..., die negativen Wörter mit den Zahlen 2, 5, 8... und ebenso die Neutra-Wörter bezeichnen könnte, so daß dann statt der Buchstabentastatur der Vorrichtung einfach eine Zahlenklaviatur verwendet werden müßte.
Es ist dabei auch möglich, nicht den ganzen Satz auf der Tastatur abzutasten, sondern man könnte auch aus den charaktei istischen Buchstaben ein einziges Wort bilden und nur dieses anschlagen.
Auf beiliegender Zeichnung ist in den Fig. 1 bis 4 die einfachste Ausführungsform einer der-2oartigen Vorrichtung, welche für elektrische Schaltung gedacht ist, dargestellt. Fig. 1 zeigt hierbei eine schaubildliche Ansicht der Vorrichtung ; Fig. 2 ist ein Querschnitt, Fig. 3 ein Längsschnitt mit teilweiser Ansicht, und Fig. 4 gibt das Schaltungsschema wieder.
Wie aus Fig. 1 bis 3 ei sichtlich, besteht die Vorrichtung aus einem Kasten 1 aus Holz o. dgl.·, welcher äußerlich der Form einer Schreibmaschine ähnlich ist und auf dem vorderen Schrägteil 24 Tasten 2 besitzt, welche auf der Oberseite die sämtlichen Buchstaben des Alphabets mit Ausnahme von w und y tragen.
Am senkrechten Gehäusevorderteil ist ein Fenster 3 angebracht, welches mittels Deckels 4 verschließbar ist. An der Rückseite des Fensters 3 ist innerhalb der Gehäusewand eine Scheibe 5 aus Blech o. dgl. vorgesehen, welche eine Schlitzöffnung 6 besitzt. Hinter der Scheibe 5, 6 befindet sich eine Tafel 7, welche mittels der elastischen Schnüre oder Bänder 8, 9 am Kopf- und Bodenteil des Gehäuses 1 befestigt ist. Die Schnüre 9 nehmen eine Stange 10 auf, welche parallel zu der Unterkante der Tafel 7 verläuft. Letztere ist an geeigneten Stellen mit den Aufschriften »Nein« und »Ja« versehen.
Zu beiden Seiten der Stange 10 sind die Elektromagnete 11,12 angeordnet, deren Anker 13,14 klinkenartig ausgebildet sind und mit ihren hakenartigen Enden im Ruhezustande die Fallgewichte 15, 16, welche an den Ankerständern drehbar gelagert sind, halten. Die Gewichte 15,16, sowie die elastischen Bänder 8,9 sind derart bemessen, daß bei Auftreffen eines der beiden Fallgewichte auf die Stange 10 die Antwort »Ja« im Schlitz 6 des Fensters 5 erscheint, während beim Auftreffen beider Fallgewichte auf die Stange 10 aber die Tafel 7 so weit nach unten gezogen wird, daß dann die ; Antwort »Nein« im Schlitz 6 des Fensters 5 ' sichtbar wird.
Das Zurückführen der Tafel 7 in die Aus-1 gangslage erfolgt durch die Elastizität der j Bänder 8, 9 nach Zurückführung der Fallge- : wichte 15, 16 in die Ausgangslage, d. h. unter i die Ankerklinken 13,14.
Die Schäfte der Tasten 2 legen sich gegen j Blattfedern 17, die durch Niederdrücken der ! Tasten mit Blattfedern 18 zum Kontakt ge-■ bracht werden und mit den Magneten 11, 12 in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise geschaltet : sind. Der Magnet 11 liegt mit all den Tastkontakten in einem Stromlcreis, die zu der positiven Gruppe gehören, nämlich mit den Tasten A, C, D, G, H, I, O, U, während der Magnet 12 j mit den negativen Tasten B, E, K, L, N, S, V, Z I in einem Stromkreis liegt und die Neutra-Tasten '!"F, J, M, P, Q, R, T, X überhaupt nicht angeschlossen sind.
Als Stromquelle dient eine Batterie 19, und I der Stromschluß wird jeweils durch einen Schal- ! ter 20 bewirkt, der seitlich an dem Gehäuse 1 ": angeordnet ist.
Die Handhabung der Vorrichtung ist folgende: : Der Fragesatz wird zunächst auf ein Blatt
Papier gebracht und die einzelnen Wörter in I dem Wörterbuch aufgeschlagen, worauf die
■ charakteristischen Buchstaben derselben auch ! auf dem Blattinhalt angemerkt werden. Hiernach drückt man unter gleichzeitiger Einschaltung des Schalters 20 auf die einzelnen, den charakteristischen Buchstaben entsprechenden I Tasten 2. Kommen in einem Fragesatze nur ; positive oder nur negative Wörter vor, mit Ausnahme der Neutra-Wörter, welche überhaupt nicht gedrückt zu werden brauchten, da sie ohne Einfluß auf die Elektromagnete 11 und 12 sind, so wird nur jeweils einer der Magnete 11
■ oder 12 erregt und dadurch mittels des FaIl-
i gewichtes 15 oder 16 unter Vermittlung der Stange 10 und der elastischen Bänder 8, 9 die
■ Bezeichnung »Ja« der Tafel 7 in dem Schlitz 6 der Platte 5 sichtbar gemacht, sobald der , Deckel 4 von dem Fenster 3 abgehoben wird. ! Befinden sich in dem Fragesatze sowohl positive als negative Wörter, so werden beide Magnete 11 und 12 gleichzeitig erregt und wird durch die Fallgewichte 15, 16 die Tafel 7 so weit nach unten verschoben, daß in dem Schlitz 6 der Platte 5 die Antwort »Nein« sichtbar wird. j Erwähnt sei, daß man die Einteilung der 1 Wörter noch weiterführen könnte, so daß man I weitere Feinheiten in die Fragestellung hinein
■ tragen könnte.
Unter Verwendung eines Phonographen und eines Telephons könnte man auch die Fragen, die U-. U. auch wörtlich gestellt werden könnten, auch wörtlich beantworten lassen.
Man kann die Vorrichtung auch mit der Nachbildung einer menschlichen Figur in Verbindung bringen, wie dies bei der aus Fig. 5 ersichtlichen Ausführungsform geschehen ist.
In den Kopf dieser hohlen Figur ist eine Einrichtung eingesetzt, welche in Fig. 6 und 7 in Seitenansicht und Draufsicht deutlicher veranschaulicht ist und deren elektrische Schaltung und Verbindung mit dem Tastapparat nach Fig. 1 oder einer ähnlichen Ausführungsform in Schrankform oder mit Fußgestell in Fig. 8 schematisch angegeben ist.
Wie aus Fig. 6 und 7 hervorgeht, besteht die in dem Kopf der Figur angeordnete Einrichtung aus.einem zweiarmigen Hebel 21, der bei 22 drehbar gelagert ist und am einen Ende eine Querstange 23 trägt, während das andere Ende mit einer Kontaktbürste 24 oder sonst einer geeigneten Kontakteinrichtung, z. B. einem Kohlekontakt, versehen ist. Mit der Kontaktbürste 24 arbeiten zwei Kontakte 25, 26 zusammen, die isoliert auf einem sektorförmigen Ständer 27 angeordnet sind und im Drehbereich der Kontaktbürste 24 liegen. Vor der Querstange 23 sind zwei Elektromagnete 28, 29 aufgestellt, deren Anker bei 30 gelagerte doppelarmige Hebel 31, 32 bilden, deren von den Magneten abgewendete Enden hakenförmig ausgebildet sind und Fallgewichte 33, 34 halten, solange die Magnete 28, 29 nicht erregt sind. Bei Erregung der Magnete lassen jedoch die Anker 31, 32 die Fallgewichte frei, welche beim Niedergang auf die Querstange 23 auftreffen, dadurch das entsprechende Hebelende nach abwärts und das entgegengesetzte Hebelende entgegen dem Einfluß der Feder 35 nach aufwärts bewegen, so daß die Kontaktbürste 24 je nach Verdrehung des Hebels 21 die Kontaktscheiben 25, 26 nacheinander berühren wird. Die Stärke der Feder 35 ist hierbei derart bemessen, daß, wenn nur ein Fallgewicht auf die Ouerstange 23 auftrifft, die Kontaktbürste 24 den Kontakt 25 erreicht, während, wenn beide
4& Fallgewichte auf die Querstange 23 auffallen, die Kontaktbürste 24 weiter auf den Kontakt 26 gedreht wird.
Die Kontakte 25, 26 stehen mittels Leitungen 36, 37 mit zwei Magneten 38, 39 (Fig. 8) in Verbindung, welche beispielsweise im Innern der Figur in den Achselhöhlen oder unter den Schulterblättern angeordnet sind und mit nicht weiter gezeichneten Uhrwerken in Verbindung stehen, welche mittels der beispielsweise für den rechten Arm der Figur (Fig. 5) angegebenen Gelenkverbindung imstande sind, je nach der Betätigung des Magneten 38 oder 39 den rechten oder linken Ann in die Höhe zu heben, so daß derselbe die Antwort »Ja« oder »Nein«, welche auf einem spiegeiförmigen Halter angebracht ist, dem Fragesteller zeigt. Die von den Magneten 38,39 abzweigende Leitung4o führt unter Einschaltung einer Batterie 41 mittels der Leitung 42 zu der Kontaktbürste 24 zurück. Die Elektromagnete 28, 29 sind durch die Leitungen 43, 44 (Fig. 8) mit einem Tastenapparat verbunden, der hinsichtlich der Tasten die Ausbildung wie der Apparat nach Fig. 1 bis 4 besitzt, jedoch ohne die elektromagnetische Einrichtung für die Bewegung der die Antworten »Ja« und »Nein« tragenden Tafel.
Die Fig. 5 besitzt ferner noch besondere Einrichtungen, von denen sich die in Fig. 9 weiterhin dargestellte auf das Auge, die in Fig. 10 , veranschaulichte auf das Ohr und die in Fig. 11 wiedergegebene auf den Mund bezieht.
Wie aus Fig. 9 hervorgeht, ist der Augapfel 45 mit einer Glaslinse versehen, welche als [ Sammellinse die Lichtstrahlen auf eine Selen-' zelle 46 wirft, von welcher aus Leitungen zu einem Elektromagneten oder sonst einem auslös- : baren Mechanismus führen, durch den. die von der Selenzelle bei besonderer Belichtung durchgeleiteten Ströme dazu benutzt werden, einen j Phonographen oder ein Grammophon in Tätig- ! keit zu setzen. Wird daher beispielsweise eine Lichtquelle dem Auge genähert, so ist es möglich, daß die Figur mittels des Grammophons die Worte, spricht: »Ich bitte sehr, nehmen Sie dieses Licht weg, es blendet mich« oder sonst irgend etwas Ähnliches, wodurch die Vorstellung erweckt werden kann, daß die Figur zu sehen imstande ist.
Da ferner das obere Augenlid 47 drehbar an einem zweiarmigen, bei 48 gelagerten Hebel 49 ; angelenkt sein kann, dessen anderes Ende als [ Anker für einen Elektromagneten 50 dient, der ■ von einem Uhrwerk aus unter Vermittlung einer geeigneten Stromquelle zeitweise erregt werden kann, so ist es möglich, das obere Augenlid zeitweise nach unten zu schlagen. Wird schließ- : lieh noch der Augapfel mittels der Achszapfen 51 drehbar gelagert, so kann er auch durch die ; Wirkung zweier weiterer Magnete, die rechts : und links der senkrechten Drehachse des Aug- ; apfels angeordnet sind, nach beiden Seiten verdreht werden, sobald man den Augapfel selbst mit magnetisch anziehbarem Material versieht. Hinter jeder Ohrmuschel kann,'wie aus Fig. 10 hervorgeht, ein Mikrophon 56 angeordnet werden, welches dann, wie in Fig. 8 mit gestrichelten Linien angegeben ist, zwischen je einem der Kontakte 25, 26 und der zur Batterie 41 führenden Leitung 40 durch die Leitungen 52, 53 geschaltet ist, welche die Elektromagnete 54, 55 zwischen sich aufnehmen.
Wird daher mit lauter Stimme der Figur die Frage zugerufen: »Sind Sie denn stumm«?, so wird jeweils das Mikrophon 56, das für die Beantwortung der Frage in Aussicht genommen ist, in so starke Schwingungen versetzt werden, ' daß der dazugehörige Elektromagnet 54 oder 55 (Fig. 8) erregt wird ttnd imstande ist, ein Gram- ; mophon oder einen Phonographen auszulösen, welcher durch den Mund der Figur etwa den Satz hören läßt: »Ich bin nicht stumm« oder »Ich habe Ihre Frage, wohl gehört«.
Die Grammophone 57, 58 können beispielsweise, wie in Fig. 5 angegeben ist, unterhalb des. Sitzes der Figur angebracht werden und durch eine Leitung 59 mit dem Munde derselben in Verbindung stehen oder auch im Innern der Figur untergebracht werden. ;
Zweckmäßig wird hierbei die Leitung 59 an ein Rohr 60 angeschlossen, welches die Mundhöhle vertritt, wie dies in Fig. 11 dargestellt ist. Hierbei sind die Lippen 61, 62 um Scharniere 63, 64 beweglich und stehen mittels geradlinig geführter Stängchen 65, 66 mit den Ankern 67, 68 zweier Elektromagnete 69, 70 in Verbindung, welche an ein Uhrwerk derart angeschaltet werden können, daß sie jeweils dann erregt werden, wenn die Grammophone für die Antworten »Ja« oder »Nein« oder sonst geeignete Antworten in Tätigkeit treten, so daß eine Bewegung der Lippen beim Sprechen der Figur eintritt.
Sollen die Antworten »Ja« und »Nein« mittels besonderer Grammophone bewirkt werden, welche etwa wie die Grammophone 57, 58 angeordnet sind, so müssen zwischen die Kontakte 25, 26 und die Batterie 41 noch. weitere zwei Leitungen mit Auslöseelektromagneten angeschlossen werden.
Es kann auch noch dabei die Einrichtung getroffen werden, daß sowohl die Bewegung der Lippen synchron mit den Phonographen oder Grammophonen verläuft als auch mit den Einrichtungen, die ein Heben der Arme und eventuell auch Beine der Automatenfigur bewirken sowie mit Einrichtungen, durch welche der Atmungsvorgang künstlich nachgeahmt werden soll. Letzteres kann dadurch geschehen, daß, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, mit einem elastischen Brusteinsatzstück 71 eine Gelenkverbindung 72 zusammen arbeitet, die durch ein Uhrwerk in Bewegung gesetzt, wird, welches jedoch nicht gezeichnet ist. In ähnlicher Weise kann eine Bewegung der Füße durch die in Fig. 5 angedeutete Gelenkverbindung 73 bewirkt werden, wobei die Betätigung dixrch Druck auf einen verborgenen Kontaktknopf 74 oder auf sonst geeignete Weise, auch aus der Ferne, erfolgen kann.
Es kann hierbei auch die Einrichtung getroffen sein, daß die Figur bei Berührung eines der Füße oder beider nicht nur dieselben bewegt, sondern auch noch die Worte ausruft; »Berühren Sie mich nicht!« oder ähnliches.
Schließlich ist auch noch die Möglichkeit gegeben, die Figur selbst sich ganz erheben und u. U. einige Schritte gehen zu lassen.

Claims (9)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zur Beantwortung von Fragen durch Einschaltung von Elektromagneten, gekennzeichnet durch eine schreib-"maschinenähnliche Tastatur, deren Tasten mit zwei Elektromagneten (ii, 12) derart
    - verbunden sind, daß die Antwort »ja« oder
    - »Nein« zum Ausdruck gebracht wird, je nachdem nur ein Elektromagnet oder beide .durch Anschlagen der Tastatur erregt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastatur aus 24 Gliedern besteht, von denen ein Teil in dem Stromkreis des einen Elektromagneten liegt, während ein anderer Teil mit dem -anderen Elektromagneten in einem Stromkreis liegt und ein dritter Teil überhaupt an keinen Stromkreis angeschlossen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen ϊ und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektromagnete (11,-12) mittels ihrer Anker Fallgewichte (15, 16) auslösen, von denen jedes einzeln für die Beantwortung einer Frage mit »Ja« und beide für die Beant-■ wortung einer Frage mit »Nein« zur Wirkung gelangen.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fallgewichte (15, 16) auf eine horizontale Stange (10) einwirken, die von elastischen, oben und unten am Gehäuse befestigten Bändern oder Schnüren (8 und 9) getragen wird.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den elastischen Bändern (8 und 9) eine Tafel (7) befestigt ist, welche untereinander die Antworten »Nein« und »Ja« trägt, so daß dieselben je nach der Einwirkung nur eines Fallgewichtes oder beider auf die elastisch aufgehängte Stange (10) durch ein Fenster (6) des Gehäuses hindurch sichtbar gemacht werden.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 · bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Tastatur erregten Elektromagnete mit den Fallgewichten (33, 34) in dem Kopfe einer hohlen Figur (Fig. 5) untergebracht sind und auf einen Hebel (21) einwirken, welcher eine die Kontakte für die Elektromagnetstromkreise schließende Einrichtung (Kontaktbürste, Kontaktstift 0. dgl.) trägt.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß an die Kontakte für die Elektromagnetstronikreise, welche die Antworten »Ja« und »Nein« auf mechanischem Wege geben, weitere Stromkreise angeschlossen sind, die durch Mikrophone oder auf sonst geeignetem Wege erregt werden und dadurch mittels in denselben befindlicher Magnete Grammophone oder Phonographen auslösen, so daß die Antwort in an sich bekannter Weise durch den Mund der Figur übermittelt wird.
  8. 8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1
    bis 3, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hände der Figur mit handspiegelförmigen, die Worte »Ja« und »Nein« tragenden Einrichtungen ausgerüstet sind und in an sich bekannter Weise mittels geeigneter | Gestänge bewegt werden.
  9. 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Augäpfel der Figur um senkrechte Achsen (51) drehbar sind und eingesetzte Linsen (45) aufweisen, hinter welchen Selenzellen (46) derart angeordnet sind, daß bei besonderer Belichtung eines oder beider Augäpfel von den Selenzellen Ströme ausgelöst werden, die Grammophone oder Phonographen in Tätigkeit setzen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1914334043D 1914-10-08 1914-10-08 Vorrichtung zur Beantwortung von Fragen Expired DE334043C (de)

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