DE334043C - Vorrichtung zur Beantwortung von Fragen - Google Patents
Vorrichtung zur Beantwortung von FragenInfo
- Publication number
- DE334043C DE334043C DE1914334043D DE334043DD DE334043C DE 334043 C DE334043 C DE 334043C DE 1914334043 D DE1914334043 D DE 1914334043D DE 334043D D DE334043D D DE 334043DD DE 334043 C DE334043 C DE 334043C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- yes
- electromagnets
- answer
- keyboard
- question
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 210000005252 bulbus oculi Anatomy 0.000 claims description 5
- BUGBHKTXTAQXES-UHFFFAOYSA-N Selenium Chemical compound [Se] BUGBHKTXTAQXES-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
- 229910052711 selenium Inorganic materials 0.000 claims description 4
- 239000011669 selenium Substances 0.000 claims description 4
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 3
- 210000003128 head Anatomy 0.000 claims description 3
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims 1
- 210000000214 mouth Anatomy 0.000 description 4
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 description 4
- 210000001508 eye Anatomy 0.000 description 3
- 210000000744 eyelid Anatomy 0.000 description 2
- 235000013305 food Nutrition 0.000 description 2
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 244000141359 Malus pumila Species 0.000 description 1
- 235000021016 apples Nutrition 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 210000000481 breast Anatomy 0.000 description 1
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000001066 destructive effect Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000001404 mediated effect Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 229910052757 nitrogen Inorganic materials 0.000 description 1
- NJPPVKZQTLUDBO-UHFFFAOYSA-N novaluron Chemical compound C1=C(Cl)C(OC(F)(F)C(OC(F)(F)F)F)=CC=C1NC(=O)NC(=O)C1=C(F)C=CC=C1F NJPPVKZQTLUDBO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052760 oxygen Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000004064 recycling Methods 0.000 description 1
- 230000029058 respiratory gaseous exchange Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 229910052717 sulfur Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910052720 vanadium Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F9/00—Games not otherwise provided for
- A63F9/18—Question-and-answer games
- A63F9/183—Question-and-answer games electric
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Toys (AREA)
Description
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet
eine Vorrichtung, welche Fragen beschränkten Inhaltes mit Ja oder Nein zu beantworten imstande
ist.
Die Fragen müssen hierbei unter Zuhilfenahme einer schreibmaschinenähnlichen Tastatur
gestellt werden, deren Elemente die Buchstaben des Alphabets wiedergeben. Jedem
Buchstaben entspricht hierbei ein Wort irgendeiner Sprache. Zu diesem Zweck sind die
Wörter der jeweils ausgewählten Sprache in. drei Klassen eingeteilt, und zwar in eine positive
Klasse (+), in eine negative Klasse (-—) und in eine Neutra-Klasse (n).
Positives Zeichen besitzen alle Ideen, Sachen, Wesen, Eigenschaften, Taten, Zustände usw.,
welche für die Gesamtheit unbedingt die Bezeichnung gut, schon, nützlich, erhaltend usw.
verdienen.
Negatives Zeichen erhalten alle Ideen, Sachen, Wesen, Eigenschaften, Taten, Zustände usw.,
welche für die Gesamtheit unbedingt als schlecht, häßlich, schädlich, zerstörend usw. zu bezeichnen
sind.
Neutra sind solche allgemeinen Begriffe und Wörter, welche je nach den Bedingungen oder
Umständen der positiven oder negativen Klasse angehören können, ferner Wörter, deren positiver
oder negativer Charakter durch ein Beiwort oder durch ihren Zusammenbang mit
anderen Wörtern bedingt wird.
Für jedes Wort wird nun ein einziger Buchstabe gewählt, der den Begriffscharakter -f, —,n
auszudrücken imstande ist. Es wurde daher als Vorbedingung für den in Frage stehenden Apparat
ein Lexikon geschaffen, in demselben jedes Wort auf den charakteristischen Inhalt hin
untersucht und schließlich der denselben ausdrückende charakteristische Buchstabe unterstrichen.
Ist also ein Wort positiven Charakters, so ist in demselben ein Buchstabe unterstrichen,
welcher der positiven Gruppe des Alphabets angehört, usw.
Als Grundsatz für den Aufbau des Apparates nach vorliegender Erfindung gilt nun folgendes:
Die Antwort auf eine gewisse Frage ist »Ja«, wenn unter den Wörtern oder Begriffen, aus
denen die Frage besteht, Harmonie herrscht, d. h. wenn die Wörter entweder alle positive
und neutra oder alle negative und neutra sind. Die Antwort auf eine Frage ist »Nein«, wenn
unter den Wörtern oder Begriffen Disharmonie herrscht, d.h. sowohl positive als negative
Wörter enthalten sind.
Ist beispielsweise die Frage gestellt: »Ist es nötig, tugendhaft zu sein, um glücklich leben
zu können?«, so muß die Antwort »Ja« sein; denn in diesem Satz sind die Wörter »nötig,
tugendhaft, glücklich« pofitiv, die übrigen Wörter neutra, wie sich beim Nachschlagen in
dem Wörterbuch ergeben dürfte. Auch die Frage: »Soll man das Laster hassen?« muß mit
»Ja« beantwortet werden; denn die Wörter »Laster« und »hassen« sind negativ, die übrigen
neutra, wie uns das Wörterbuch erkennen läßt. Schließlich wird die Antwort auf die Frage:
»Ist die Nahrung dem Menschen unnütz?.« »Nein« lauten; denn in diesem Satze hat das Wort
»Nahrung« positives, das Wort »unnütz« negatives Zeichen, während die übrigen Wörter
neutra sind.
Erwähnt sei, daß man, statt in dem Wörterbuch die charakteristischen Buchstaben zu
unterstreichen, auch die positiven Wörter mit Zahlen, z. B. i, 4, 7..., die negativen Wörter
mit den Zahlen 2, 5, 8... und ebenso die Neutra-Wörter bezeichnen könnte, so daß dann statt
der Buchstabentastatur der Vorrichtung einfach eine Zahlenklaviatur verwendet werden
müßte.
Es ist dabei auch möglich, nicht den ganzen Satz auf der Tastatur abzutasten, sondern man
könnte auch aus den charaktei istischen Buchstaben ein einziges Wort bilden und nur dieses
anschlagen.
Auf beiliegender Zeichnung ist in den Fig. 1 bis 4 die einfachste Ausführungsform einer der-2oartigen
Vorrichtung, welche für elektrische Schaltung gedacht ist, dargestellt. Fig. 1 zeigt
hierbei eine schaubildliche Ansicht der Vorrichtung ; Fig. 2 ist ein Querschnitt, Fig. 3 ein
Längsschnitt mit teilweiser Ansicht, und Fig. 4 gibt das Schaltungsschema wieder.
Wie aus Fig. 1 bis 3 ei sichtlich, besteht die
Vorrichtung aus einem Kasten 1 aus Holz o. dgl.·, welcher äußerlich der Form einer Schreibmaschine
ähnlich ist und auf dem vorderen Schrägteil 24 Tasten 2 besitzt, welche auf der Oberseite die sämtlichen Buchstaben des Alphabets
mit Ausnahme von w und y tragen.
Am senkrechten Gehäusevorderteil ist ein Fenster 3 angebracht, welches mittels Deckels 4
verschließbar ist. An der Rückseite des Fensters 3 ist innerhalb der Gehäusewand eine
Scheibe 5 aus Blech o. dgl. vorgesehen, welche eine Schlitzöffnung 6 besitzt. Hinter der
Scheibe 5, 6 befindet sich eine Tafel 7, welche mittels der elastischen Schnüre oder Bänder 8, 9
am Kopf- und Bodenteil des Gehäuses 1 befestigt ist. Die Schnüre 9 nehmen eine Stange
10 auf, welche parallel zu der Unterkante der Tafel 7 verläuft. Letztere ist an geeigneten
Stellen mit den Aufschriften »Nein« und »Ja« versehen.
Zu beiden Seiten der Stange 10 sind die
Elektromagnete 11,12 angeordnet, deren Anker 13,14 klinkenartig ausgebildet sind und mit
ihren hakenartigen Enden im Ruhezustande die Fallgewichte 15, 16, welche an den Ankerständern
drehbar gelagert sind, halten. Die Gewichte 15,16, sowie die elastischen Bänder 8,9
sind derart bemessen, daß bei Auftreffen eines der beiden Fallgewichte auf die Stange 10 die
Antwort »Ja« im Schlitz 6 des Fensters 5 erscheint, während beim Auftreffen beider Fallgewichte
auf die Stange 10 aber die Tafel 7 so weit nach unten gezogen wird, daß dann die ;
Antwort »Nein« im Schlitz 6 des Fensters 5 ' sichtbar wird.
Das Zurückführen der Tafel 7 in die Aus-1
gangslage erfolgt durch die Elastizität der j Bänder 8, 9 nach Zurückführung der Fallge-
: wichte 15, 16 in die Ausgangslage, d. h. unter i die Ankerklinken 13,14.
Die Schäfte der Tasten 2 legen sich gegen j Blattfedern 17, die durch Niederdrücken der
! Tasten mit Blattfedern 18 zum Kontakt ge-■
bracht werden und mit den Magneten 11, 12
in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise geschaltet : sind. Der Magnet 11 liegt mit all den Tastkontakten
in einem Stromlcreis, die zu der positiven Gruppe gehören, nämlich mit den Tasten
A, C, D, G, H, I, O, U, während der Magnet 12
j mit den negativen Tasten B, E, K, L, N, S, V, Z I in einem Stromkreis liegt und die Neutra-Tasten
'!"F, J, M, P, Q, R, T, X überhaupt nicht angeschlossen
sind.
Als Stromquelle dient eine Batterie 19, und I der Stromschluß wird jeweils durch einen Schal-
! ter 20 bewirkt, der seitlich an dem Gehäuse 1 ": angeordnet ist.
Die Handhabung der Vorrichtung ist folgende:
: Der Fragesatz wird zunächst auf ein Blatt
Papier gebracht und die einzelnen Wörter in I dem Wörterbuch aufgeschlagen, worauf die
■ charakteristischen Buchstaben derselben auch ! auf dem Blattinhalt angemerkt werden. Hiernach
drückt man unter gleichzeitiger Einschaltung des Schalters 20 auf die einzelnen, den
charakteristischen Buchstaben entsprechenden I Tasten 2. Kommen in einem Fragesatze nur
; positive oder nur negative Wörter vor, mit Ausnahme der Neutra-Wörter, welche überhaupt
nicht gedrückt zu werden brauchten, da sie ohne Einfluß auf die Elektromagnete 11 und 12
sind, so wird nur jeweils einer der Magnete 11
■ oder 12 erregt und dadurch mittels des FaIl-
i gewichtes 15 oder 16 unter Vermittlung der
Stange 10 und der elastischen Bänder 8, 9 die
■ Bezeichnung »Ja« der Tafel 7 in dem Schlitz 6 der Platte 5 sichtbar gemacht, sobald der
, Deckel 4 von dem Fenster 3 abgehoben wird. ! Befinden sich in dem Fragesatze sowohl positive
als negative Wörter, so werden beide Magnete 11 und 12 gleichzeitig erregt und wird durch die
Fallgewichte 15, 16 die Tafel 7 so weit nach unten verschoben, daß in dem Schlitz 6 der
Platte 5 die Antwort »Nein« sichtbar wird. j Erwähnt sei, daß man die Einteilung der
1 Wörter noch weiterführen könnte, so daß man I weitere Feinheiten in die Fragestellung hinein
■ tragen könnte.
Unter Verwendung eines Phonographen und eines Telephons könnte man auch die Fragen,
die U-. U. auch wörtlich gestellt werden könnten, auch wörtlich beantworten lassen.
Man kann die Vorrichtung auch mit der Nachbildung einer menschlichen Figur in Verbindung
bringen, wie dies bei der aus Fig. 5 ersichtlichen Ausführungsform geschehen ist.
In den Kopf dieser hohlen Figur ist eine Einrichtung eingesetzt, welche in Fig. 6 und 7 in
Seitenansicht und Draufsicht deutlicher veranschaulicht ist und deren elektrische Schaltung
und Verbindung mit dem Tastapparat nach Fig. 1 oder einer ähnlichen Ausführungsform
in Schrankform oder mit Fußgestell in Fig. 8 schematisch angegeben ist.
Wie aus Fig. 6 und 7 hervorgeht, besteht die in dem Kopf der Figur angeordnete Einrichtung aus.einem zweiarmigen Hebel 21, der bei 22 drehbar gelagert ist und am einen Ende eine Querstange 23 trägt, während das andere Ende mit einer Kontaktbürste 24 oder sonst einer geeigneten Kontakteinrichtung, z. B. einem Kohlekontakt, versehen ist. Mit der Kontaktbürste 24 arbeiten zwei Kontakte 25, 26 zusammen, die isoliert auf einem sektorförmigen Ständer 27 angeordnet sind und im Drehbereich der Kontaktbürste 24 liegen. Vor der Querstange 23 sind zwei Elektromagnete 28, 29 aufgestellt, deren Anker bei 30 gelagerte doppelarmige Hebel 31, 32 bilden, deren von den Magneten abgewendete Enden hakenförmig ausgebildet sind und Fallgewichte 33, 34 halten, solange die Magnete 28, 29 nicht erregt sind. Bei Erregung der Magnete lassen jedoch die Anker 31, 32 die Fallgewichte frei, welche beim Niedergang auf die Querstange 23 auftreffen, dadurch das entsprechende Hebelende nach abwärts und das entgegengesetzte Hebelende entgegen dem Einfluß der Feder 35 nach aufwärts bewegen, so daß die Kontaktbürste 24 je nach Verdrehung des Hebels 21 die Kontaktscheiben 25, 26 nacheinander berühren wird. Die Stärke der Feder 35 ist hierbei derart bemessen, daß, wenn nur ein Fallgewicht auf die Ouerstange 23 auftrifft, die Kontaktbürste 24 den Kontakt 25 erreicht, während, wenn beide
Wie aus Fig. 6 und 7 hervorgeht, besteht die in dem Kopf der Figur angeordnete Einrichtung aus.einem zweiarmigen Hebel 21, der bei 22 drehbar gelagert ist und am einen Ende eine Querstange 23 trägt, während das andere Ende mit einer Kontaktbürste 24 oder sonst einer geeigneten Kontakteinrichtung, z. B. einem Kohlekontakt, versehen ist. Mit der Kontaktbürste 24 arbeiten zwei Kontakte 25, 26 zusammen, die isoliert auf einem sektorförmigen Ständer 27 angeordnet sind und im Drehbereich der Kontaktbürste 24 liegen. Vor der Querstange 23 sind zwei Elektromagnete 28, 29 aufgestellt, deren Anker bei 30 gelagerte doppelarmige Hebel 31, 32 bilden, deren von den Magneten abgewendete Enden hakenförmig ausgebildet sind und Fallgewichte 33, 34 halten, solange die Magnete 28, 29 nicht erregt sind. Bei Erregung der Magnete lassen jedoch die Anker 31, 32 die Fallgewichte frei, welche beim Niedergang auf die Querstange 23 auftreffen, dadurch das entsprechende Hebelende nach abwärts und das entgegengesetzte Hebelende entgegen dem Einfluß der Feder 35 nach aufwärts bewegen, so daß die Kontaktbürste 24 je nach Verdrehung des Hebels 21 die Kontaktscheiben 25, 26 nacheinander berühren wird. Die Stärke der Feder 35 ist hierbei derart bemessen, daß, wenn nur ein Fallgewicht auf die Ouerstange 23 auftrifft, die Kontaktbürste 24 den Kontakt 25 erreicht, während, wenn beide
4& Fallgewichte auf die Querstange 23 auffallen,
die Kontaktbürste 24 weiter auf den Kontakt 26 gedreht wird.
Die Kontakte 25, 26 stehen mittels Leitungen 36, 37 mit zwei Magneten 38, 39 (Fig. 8) in Verbindung,
welche beispielsweise im Innern der Figur in den Achselhöhlen oder unter den Schulterblättern angeordnet sind und mit nicht
weiter gezeichneten Uhrwerken in Verbindung stehen, welche mittels der beispielsweise für
den rechten Arm der Figur (Fig. 5) angegebenen Gelenkverbindung imstande sind, je nach der
Betätigung des Magneten 38 oder 39 den rechten oder linken Ann in die Höhe zu heben, so daß
derselbe die Antwort »Ja« oder »Nein«, welche auf einem spiegeiförmigen Halter angebracht
ist, dem Fragesteller zeigt. Die von den Magneten 38,39 abzweigende Leitung4o führt unter
Einschaltung einer Batterie 41 mittels der Leitung 42 zu der Kontaktbürste 24 zurück. Die
Elektromagnete 28, 29 sind durch die Leitungen 43, 44 (Fig. 8) mit einem Tastenapparat verbunden, der hinsichtlich der Tasten die Ausbildung
wie der Apparat nach Fig. 1 bis 4 besitzt, jedoch ohne die elektromagnetische Einrichtung
für die Bewegung der die Antworten »Ja« und »Nein« tragenden Tafel.
Die Fig. 5 besitzt ferner noch besondere Einrichtungen, von denen sich die in Fig. 9 weiterhin
dargestellte auf das Auge, die in Fig. 10 , veranschaulichte auf das Ohr und die in Fig. 11
wiedergegebene auf den Mund bezieht.
Wie aus Fig. 9 hervorgeht, ist der Augapfel 45 mit einer Glaslinse versehen, welche als
[ Sammellinse die Lichtstrahlen auf eine Selen-' zelle 46 wirft, von welcher aus Leitungen zu
einem Elektromagneten oder sonst einem auslös- : baren Mechanismus führen, durch den. die von
der Selenzelle bei besonderer Belichtung durchgeleiteten Ströme dazu benutzt werden, einen
j Phonographen oder ein Grammophon in Tätig- ! keit zu setzen. Wird daher beispielsweise eine
Lichtquelle dem Auge genähert, so ist es möglich, daß die Figur mittels des Grammophons
die Worte, spricht: »Ich bitte sehr, nehmen Sie dieses Licht weg, es blendet mich« oder sonst
irgend etwas Ähnliches, wodurch die Vorstellung erweckt werden kann, daß die Figur zu sehen
imstande ist.
Da ferner das obere Augenlid 47 drehbar an einem zweiarmigen, bei 48 gelagerten Hebel 49
; angelenkt sein kann, dessen anderes Ende als [ Anker für einen Elektromagneten 50 dient, der
■ von einem Uhrwerk aus unter Vermittlung einer geeigneten Stromquelle zeitweise erregt werden
kann, so ist es möglich, das obere Augenlid zeitweise nach unten zu schlagen. Wird schließ-
: lieh noch der Augapfel mittels der Achszapfen 51 drehbar gelagert, so kann er auch durch die
; Wirkung zweier weiterer Magnete, die rechts : und links der senkrechten Drehachse des Aug-
; apfels angeordnet sind, nach beiden Seiten verdreht werden, sobald man den Augapfel selbst
mit magnetisch anziehbarem Material versieht. Hinter jeder Ohrmuschel kann,'wie aus Fig. 10
hervorgeht, ein Mikrophon 56 angeordnet werden, welches dann, wie in Fig. 8 mit gestrichelten
Linien angegeben ist, zwischen je einem der Kontakte 25, 26 und der zur Batterie 41 führenden
Leitung 40 durch die Leitungen 52, 53 geschaltet ist, welche die Elektromagnete 54, 55
zwischen sich aufnehmen.
Wird daher mit lauter Stimme der Figur die Frage zugerufen: »Sind Sie denn stumm«?, so
wird jeweils das Mikrophon 56, das für die Beantwortung der Frage in Aussicht genommen
ist, in so starke Schwingungen versetzt werden, ' daß der dazugehörige Elektromagnet 54 oder 55
(Fig. 8) erregt wird ttnd imstande ist, ein Gram- ; mophon oder einen Phonographen auszulösen,
welcher durch den Mund der Figur etwa den Satz hören läßt: »Ich bin nicht stumm« oder
»Ich habe Ihre Frage, wohl gehört«.
Die Grammophone 57, 58 können beispielsweise, wie in Fig. 5 angegeben ist, unterhalb des.
Sitzes der Figur angebracht werden und durch eine Leitung 59 mit dem Munde derselben in
Verbindung stehen oder auch im Innern der Figur untergebracht werden. ;
Zweckmäßig wird hierbei die Leitung 59 an ein Rohr 60 angeschlossen, welches die Mundhöhle
vertritt, wie dies in Fig. 11 dargestellt ist. Hierbei sind die Lippen 61, 62 um Scharniere
63, 64 beweglich und stehen mittels geradlinig geführter Stängchen 65, 66 mit den Ankern
67, 68 zweier Elektromagnete 69, 70 in Verbindung, welche an ein Uhrwerk derart angeschaltet
werden können, daß sie jeweils dann erregt werden, wenn die Grammophone für die Antworten »Ja« oder »Nein« oder sonst geeignete
Antworten in Tätigkeit treten, so daß eine Bewegung der Lippen beim Sprechen der Figur
eintritt.
Sollen die Antworten »Ja« und »Nein« mittels besonderer Grammophone bewirkt werden,
welche etwa wie die Grammophone 57, 58 angeordnet sind, so müssen zwischen die Kontakte
25, 26 und die Batterie 41 noch. weitere zwei
Leitungen mit Auslöseelektromagneten angeschlossen werden.
Es kann auch noch dabei die Einrichtung getroffen werden, daß sowohl die Bewegung
der Lippen synchron mit den Phonographen oder Grammophonen verläuft als auch mit
den Einrichtungen, die ein Heben der Arme und eventuell auch Beine der Automatenfigur bewirken
sowie mit Einrichtungen, durch welche der Atmungsvorgang künstlich nachgeahmt werden soll. Letzteres kann dadurch geschehen,
daß, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, mit einem elastischen Brusteinsatzstück 71 eine Gelenkverbindung
72 zusammen arbeitet, die durch ein Uhrwerk in Bewegung gesetzt, wird, welches
jedoch nicht gezeichnet ist. In ähnlicher Weise kann eine Bewegung der Füße durch die in
Fig. 5 angedeutete Gelenkverbindung 73 bewirkt werden, wobei die Betätigung dixrch
Druck auf einen verborgenen Kontaktknopf 74 oder auf sonst geeignete Weise, auch aus der
Ferne, erfolgen kann.
Es kann hierbei auch die Einrichtung getroffen sein, daß die Figur bei Berührung eines
der Füße oder beider nicht nur dieselben bewegt, sondern auch noch die Worte ausruft;
»Berühren Sie mich nicht!« oder ähnliches.
Schließlich ist auch noch die Möglichkeit gegeben,
die Figur selbst sich ganz erheben und u. U. einige Schritte gehen zu lassen.
Claims (9)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zur Beantwortung von Fragen durch Einschaltung von Elektromagneten, gekennzeichnet durch eine schreib-"maschinenähnliche Tastatur, deren Tasten mit zwei Elektromagneten (ii, 12) derart- verbunden sind, daß die Antwort »ja« oder- »Nein« zum Ausdruck gebracht wird, je nachdem nur ein Elektromagnet oder beide .durch Anschlagen der Tastatur erregt werden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastatur aus 24 Gliedern besteht, von denen ein Teil in dem Stromkreis des einen Elektromagneten liegt, während ein anderer Teil mit dem -anderen Elektromagneten in einem Stromkreis liegt und ein dritter Teil überhaupt an keinen Stromkreis angeschlossen ist.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen ϊ und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektromagnete (11,-12) mittels ihrer Anker Fallgewichte (15, 16) auslösen, von denen jedes einzeln für die Beantwortung einer Frage mit »Ja« und beide für die Beant-■ wortung einer Frage mit »Nein« zur Wirkung gelangen.
- 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fallgewichte (15, 16) auf eine horizontale Stange (10) einwirken, die von elastischen, oben und unten am Gehäuse befestigten Bändern oder Schnüren (8 und 9) getragen wird.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den elastischen Bändern (8 und 9) eine Tafel (7) befestigt ist, welche untereinander die Antworten »Nein« und »Ja« trägt, so daß dieselben je nach der Einwirkung nur eines Fallgewichtes oder beider auf die elastisch aufgehängte Stange (10) durch ein Fenster (6) des Gehäuses hindurch sichtbar gemacht werden.
- 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 · bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Tastatur erregten Elektromagnete mit den Fallgewichten (33, 34) in dem Kopfe einer hohlen Figur (Fig. 5) untergebracht sind und auf einen Hebel (21) einwirken, welcher eine die Kontakte für die Elektromagnetstromkreise schließende Einrichtung (Kontaktbürste, Kontaktstift 0. dgl.) trägt.
- 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß an die Kontakte für die Elektromagnetstronikreise, welche die Antworten »Ja« und »Nein« auf mechanischem Wege geben, weitere Stromkreise angeschlossen sind, die durch Mikrophone oder auf sonst geeignetem Wege erregt werden und dadurch mittels in denselben befindlicher Magnete Grammophone oder Phonographen auslösen, so daß die Antwort in an sich bekannter Weise durch den Mund der Figur übermittelt wird.
- 8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1bis 3, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hände der Figur mit handspiegelförmigen, die Worte »Ja« und »Nein« tragenden Einrichtungen ausgerüstet sind und in an sich bekannter Weise mittels geeigneter | Gestänge bewegt werden.
- 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Augäpfel der Figur um senkrechte Achsen (51) drehbar sind und eingesetzte Linsen (45) aufweisen, hinter welchen Selenzellen (46) derart angeordnet sind, daß bei besonderer Belichtung eines oder beider Augäpfel von den Selenzellen Ströme ausgelöst werden, die Grammophone oder Phonographen in Tätigkeit setzen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE334043T | 1914-10-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE334043C true DE334043C (de) | 1921-03-07 |
Family
ID=6213801
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1914334043D Expired DE334043C (de) | 1914-10-08 | 1914-10-08 | Vorrichtung zur Beantwortung von Fragen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE334043C (de) |
-
1914
- 1914-10-08 DE DE1914334043D patent/DE334043C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2148330A1 (de) | Sprechpuppe | |
| DE1927977A1 (de) | Aufnahme- und Wiedergabegeraet fuer Magnetbaender | |
| DE1512798B2 (de) | Einteiliger fernsprechapparat | |
| DE1906789A1 (de) | Spielzeugfigur mit einer Vorrichtung zum Bewegen der Augen in nachgeahmter Lesebewegung | |
| DE334043C (de) | Vorrichtung zur Beantwortung von Fragen | |
| DE2549599A1 (de) | Lehrmittel zum darstellen von klangelementen, insbesondere von lauten einer zu erlernenden sprache | |
| DE1472306B2 (de) | Vorrichtung zum erlernen der fuer die bedienung einer tastatur erforderlichen geschicklichkeit | |
| DE569665C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Trickfilmen | |
| DE492633C (de) | Lebende und sprechende Reklame- und Schaustellungspuppe | |
| DE561390C (de) | Sogenannte lebende Figur | |
| DE547623C (de) | Einrichtung zum OEffnen des Filmkanals bei Filmvorfuehrapparaten | |
| DE1509798A1 (de) | Rolladensicherung | |
| DE840346C (de) | Verkaufs- und Werbefigur | |
| DE348527C (de) | Schrank fuer Kinematographenvorfuehrungen | |
| AT346615B (de) | Tragbare sprechmaschine | |
| DE1761917C (de) | Vorrichtung zum aufeinanderfolgenden Vorführen von Bildern, Anzeigen oder dergleichen | |
| DE506501C (de) | Vorrichtung zur Wiedergabe von Lichtzeichen | |
| DE2528502B2 (de) | Elektrischer schalter mit einer um eine achse kippbaren betaetigungswippe | |
| DE11117C (de) | Automatischer Schnellschreibeapparat | |
| DE623102C (de) | Nachbildung einer menschlichen, tierischen oder sonstigen Figur | |
| DE81593C (de) | ||
| DE1076421B (de) | Selbstkassierendes Geraet zur Feststellung der Faehigkeit einer Person, Toene mit geringem Intervall zu unterscheiden | |
| DE194488C (de) | ||
| DE907030C (de) | Kaleidoskopartiges, auch als Lehrmittel verwendbares Spielgeraet | |
| DE233704C (de) |