DE33385C - Verschlufs für Armbänder, Halsbänder und ähnliche Gegenstände - Google Patents

Verschlufs für Armbänder, Halsbänder und ähnliche Gegenstände

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DE33385C
DE33385C DENDAT33385D DE33385DA DE33385C DE 33385 C DE33385 C DE 33385C DE NDAT33385 D DENDAT33385 D DE NDAT33385D DE 33385D A DE33385D A DE 33385DA DE 33385 C DE33385 C DE 33385C
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Germany
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rotating piece
hook
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piece
latch
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33385D
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English (en)
Original Assignee
E. ÄRMELIN in Paris
Publication of DE33385C publication Critical patent/DE33385C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/18Fasteners for straps, chains or the like
    • A44C5/20Fasteners for straps, chains or the like for open straps, chains or the like
    • A44C5/2076Fasteners for straps, chains or the like for open straps, chains or the like with the two ends of the strap or chain abutting each other or sliding in the main plane or a plane parallel to the main plane of these two ends

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Mai 1885 ab.
Der neue Verschlufs ist dadurch charakterisirt, dafs von den beidea mit einander zu verbindenden Enden des betreffenden Gegenstandes das eine mit einem Drehstück versehen" ist, in welches der Schlufshaken der steifen oder federnden, am anderen Ende dieses Gegenstandes befestigten Falle eingreift. .
Die drehende Bewegung des Drehstückes wird entweder durch die Drehung eines aufsen auf der Achse des Drehstückes fest sitzenden Knopfes oder aber durch den Druck auf einen äufseren, excentrisch zu den Zapfen des Drehstückes sitzenden Knopf bewirkt, und zwar von der nämlichen Seite des Drehstückes, auf welcher die Falle einschnappt, oder von der dieser Falle gegenüberliegenden Seite aus.
Nehmen wir beispielsweise als Gegenstand des neuen Verschlusses ein Armband an, so wird, wenn dasselbe geschlossen ist, in allen Fällen die drehende Bewegung des Drehstückes ein Ausschnappen des Hakens der Falle aus dem Schlitz des Drehstückes oder die Oeffnung des Armbandes herbeiführen. :
Die Anwendung des Drehstückes, welches den wesentlichen Bestandtheil des neuen Verschlusses bildet, hat den grofsen Vortheil, dafs . durch dieselbe die verschliefsende Kraft der Verbindung der beiden Enden des Armbandes auf unbestimmte Zeit wirksam erhalten wird, eine Eigenschaft, welche die gegenwärtig gebräuchlichen Federverschlüsse nicht besitzen, weil dieselben nach Verlauf einiger Zeit schlecht schliefsen und sich alsdann die Verbindung der Enden nur. schwierig herstellen lä'fst.
Auf beiliegender Zeichnung sind mehrere Modificationen des neuen Verschlusses, auf der Anwendung eines Drehstückes beruhend, dargestellt, und zwar sind:
Fig. i, 3, 5 und 7 Verticalschnitte durch den neuen Verschlufs, wobei nur die Enden A und B des betreffenden Gegenstandes dargestellt sind.
Fig. 2, 4, 6 und 8 sind die entsprechenden horizontalen Schnitte.
Fig. 9 zeigt einen Querschnitt durch den Verschlufs der Enden A und B der Fig. 6.
Fig. 10 zeigt Drehstücke von vier verschiedenen Formen im Schnitt und
Fig. 11 den auf Fig. 1 dargestellten Verschlufs geöffnet oder mit gehobenem Dreh-' stück im Verticallängenschnitt. .
Das Drehstück α ist von Metall, massiv oder hohl, und von einer beliebigen Querschnittsform, wie iri Fig. 10 dargestellt ist.
Dieses Drehstück ist auf Zapfen drehbar im Ende A des Armbandes befestigt und mit einem Schlitz a1 versehen, in welchen der Haken der am anderen Ende B dieses Armbandes befestigten steifen oder federnden Falle b einschnappt.
Das Drehstück α wird entweder durch die Drehung eines aufsen in der Achse eines der Zapfen sitzenden Griffes c bewirkt, wie in Fig. 2, oder durch den" Druck auf einen an dem Drehstück befestigten und durch einen Schlitz der Falle b hindurchgehenden Drücker d, wie in Fig. 3, oder vermittelst eines Drückers e, Fig. 6. . . ·
In letzterem Falle wird der Druck auf das Drehstück α von der dem Eingriff des Hakens gegenüberliegenden Seite aus bewirkt, während bei dem ■ in Fig. 3 dargestellten Drücker das

Claims (1)

  1. Drehstück auf derjenigen Seite gedrückt wird, auf welcher der Haken einschnappt.
    Aufserdem kann aber das Drehstück noch durch irgend welche andere zweckentsprechende Mittel in Bewegung gesetzt werden; die beschriebenen sind nur beispielsweise angeführt.
    Die Oeffnung des Verschlusses ist leicht verständlich; es genügt, den Griffe zu drehen oder den Drücker d. oder e einzudrücken, damit der Haken aufser Eingriff mit dem Schlitz des Drehstückes kommt.
    Damit das Drehstück in seiner Lage gehalten oder gespannt wird, ist die Falle b noch jenseits des Hakens mit einer Verlängerung b1 versehen, welche, wie Fig. 11 zeigt, dazu dient, das Drehstück in die zum Einhaken geeignete Stellung zu führen und in dieser Stellung- festzuhalten.
    Die Verlängerung bl mufs sich etwas jenseits der Drehachse der Zapfen erstrecken, damit sie in der eben beschriebenen Weise wirksam ist.
    Diese Verlängerung b1 ist entweder einfach, wie in Fig. i, 2, 5 und 6, oder gabelförmig, wie in Fig. 3, 4, 7 und 8.
    In einigen Fällen, und namentlich dann, wenn das Drehstück doppeltwirkend oder mit zwei zum Eingreifen des Hakens bestimmten Flächen versehen ist, läfst man die Verlängerung b1 nicht unmittelbar auf diese Fläche des Drehstückes, sondern auf zwei auf den Zapfen desselben aufgekeilte Excenter drücken, damit die eine der genannten Flächen in die richtige Lage zum Einhaken gebracht wird.
    Der neue Verschlufs zeichnet sich vor allen anderen durch die Weichheit aus, mit welcher sich die Theile desselben beim Oeffnen und Schliefsen auf einander bewegen, sowie auch dadurch, dafs er nicht durch Gewalt aufgesperrt werden kann, weil jeder Zug in der Richtung des Bandes oder' quer gegen die Enden desselben nur dazu dient, um den Haken b der Falle mehr in das Drehstück eindringen zu lassen. . .
    Aufserdem sind die Kosten eines solchen Verschlusses gering, weil wenig Material dazu erforderlich ist und die zugehörigen Theile mit Leichtigkeit hergestellt und im Innern des Armbandes montirt werden können.
    Pat ε nt-An SPRU gh:
    Ein Verschlufs für Armbänder, Halsbänder und ähnliche Gegenstände (Fig. 1 bis 11), dadurch charakterisirt,' dafs durch die Drehung eines Drehstückes α der Haken einer Falle b in den Schlitz α1 des' Drehstückes eingreift und durch die Verlängerung dieser Falle, in Berührung mit der Fläche des Drehstückes, letzteres in die zum Verschlufs geeignete Stellung geführt und in dieser Stellung gehalten wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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