DE3335583C2 - - Google Patents

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DE3335583C2
DE3335583C2 DE19833335583 DE3335583A DE3335583C2 DE 3335583 C2 DE3335583 C2 DE 3335583C2 DE 19833335583 DE19833335583 DE 19833335583 DE 3335583 A DE3335583 A DE 3335583A DE 3335583 C2 DE3335583 C2 DE 3335583C2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorschubvorrichtung zum absatz­ weisen Verschieben von Bogenstapeln, insbesondere von gefalz­ ten Blattlagen, auf einer geraden Bahn in einer Vorschubrichtung, mit mindestens einer Reihe von Vorschubgreifern, die aus Grei­ ferpaaren gebildet ist, die je einen vorderen Greifer und ei­ nen in der Vorschubrichtung zu diesem versetzt angeordneten hinteren Greifer aufweisen, die zwischen einer Mitnahmestellung für den Eingriff mit den Bogenstapeln und einer zurückgezogenen Stel­ lung für die Freigabe dieser quer zur Vorschubrichtung hin- und her bewegbar, durch eine auf sie einwirkende Vorspannkraft für eine Bewegung in einer dieser Bewegungsrichtungen vorgespannt und an einem in der Vorschubrichtung vor und zurück bewegbaren Mitnehmer gelagert sind, und mit einer langgestreckten Steuer­ schiene, die sich mindestens über die Länge der zugeordneten Greiferreihe erstreckt und in einem Steuerhub relativ zu den Greifern zwischen einer Ruhestellung und einer Arbeitsstellung bewegbar ist, in der sie die Greifer mit einer Kraft beauf­ schlagt, um diese gegen die an ihnen angreifenden Vorspannkraft zu bewegen.
Eine Vorrichtung dieser Art ist bereits bekannt, vgl. CH-PS 6 27 422. Bei der bekannten Vorrichtung sind die Vor­ schubgreifer als zweiarmige Hebel ausgebildet, die in ihrem mittleren Bereich am Mitnehmer schwenkbar gelagert sind und mit ihrem einen Hebelarm einen Klemmfinger bilden. Jeder zweiarmige Hebel ist durch eine an ihm angreifende Feder für eine Schwenkbewegung in dem Drehsinne vorgespannt, bei dem der den Klemmfinger bildende Hebelarm gegen einen zu verschie­ benden, auf einem Heftsattel aufliegenden Bogenstapel drückt, um diesen bei der in Richtung der Vorschubbewegung vorwärts verlaufenden Mitnehmerbewegung längs des Heftsattels vorwärts zu schieben. Am dem Klemmfinger entgegengesetzten Hebelarm weist jeder Greifer eine Nockentasterrolle auf. Beim aus der Ruhestellung in die Arbeitsstellung verlaufenden Steuerhub der Steuerschiene kommt diese an den Nockentasterrollen zur Anlage und erzeugt eine den Klemmfinger von den Bogenstapeln abhe­ bende Schwenkbewegung der Greifer entgegen der an ihnen an­ greifenden Vorspannkraft. Bei der in Vorschubrichtung zu­ rücklaufenden Bewegung des Mitnehmers, während der die Klemm­ finger der Greifer von den Bogenstapeln abgehoben sind, rollen die Nockentasterrollen daher in durch die Vorspannkraft erzeug­ ter kraftschlüssiger Anlage an der Steuerschiene ab.
Ein wesentlicher Nachteil der bekannten Vorrichtung besteht darin, daß die das den Bogenstapel haltenden Klemmfinger schon vor dem Nulldurchgang der Bewegung des Mitnehmers, d. h. des Wechsels von dessen Bewegung von Vorlauf auf Rücklauf, von den Bogenstapeln abgehoben werden müssen. Die Bogenstapel befinden sich zu diesem Zeitpunkt noch in der Verzögerungsphase und beenden diese unkon­ trolliert. Es kommt zum Verrutschen der einzelnen Lagen zueinander oder zum Verrutschen des gesamten Bogenstapels gegenüber dem vorauslaufenden. Diese Ungenauigkeiten treten bei hohen Arbeitsfrequenzen und/oder wechseln­ den Stapeldicken in verstärktem Ausmaße auf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorschub­ vorrichtung der in Rede stehenden Art zu schaffen, bei der der Vorschub der Bogenstapel mit vergleichsweise weit höherer Genauigkeit erfolgt und bei der, selbst wenn mit hohen Ar­ beitstaktfrequenzen gearbeitet wird, die Gefahr ausgeschlos­ sen ist, daß die Bogenstapel beim Vorschubschritt durch gegensei­ tiges Verrutschen von Seiten in Unordnung kommen.
Bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Greifer so gelagert sind, daß in der Mitnahmestellung der vordere Grei­ fer einen den vorderen Rand des Bogenstapels vollständig übergrei­ fenden vorderen Anschlag für diesen und der hintere Greifer einen den hinteren Rand des gleichen Bogenstapels vollständig über­ greifenden hinteren Anschlag für diesen bildet, daß die Steu­ erschiene in ihrer Längsrichtung bewegbar gelagert und durch eine Bewegungseinrichtung synchron mit der Vor- und Zurückbewegung der Greifer in ihrer Längsrichtung verschiebbar ist und daß Getriebeglieder vorhanden sind, die die Längsbewegung der Steuerschiene in den Steuerhub umsetzen. Durch das Vorhandensein der randübergreifenden Anschläge sind die Bogenstapel somit während jedes Vorschubschrittes formschlüssig ge­ führt, so daß sich für die Bewegung jedes Bogens eine Zwangs­ steuerung ergibt, durch die höchste Genauigkeit des Vorschubs auch bei hohen Arbeitstaktfrequenzen gewährleistet ist. Durch die Sicherung der Bogen zwischen den den vorderen und den hinteren Stapelrand vollständig übergreifenden Anschlägen ist ein gegenseitiges Verschieben von Bogen bei Beginn und am Ende eines Vorschubschrittes ausgeschlossen, selbst wenn hohe Beschleunigungswerte auftreten, wie es beim Betrieb mit hohen Arbeitsgeschwindigkeiten der Fall ist.
Bei der erwähnten bekannten Vorschubvorrichtung ist die Steuerschiene für das Erzeugen ihres Steuerhubes an Kipphe­ beln befestigt, die um eine parallel zur Längsrichtung der Steuerschiene verlaufende Achse schwenkbar gelagert und mit­ tels Stoßstangen schwenkbar sind, die an den der Steuerschie­ ne abgekehrten Ende der Kipphebel angelenkt sind. Dies führt bei der bekannten Vorrichtung, obwohl bei dieser die als Klemmfinger ausgebildeten Greifer nur einen verhältnis­ mäßig kleinen Arbeitshub ausführen müssen und demgemäß nur eine entsprechend kleine Länge des Steuerhubes der Steuer­ schiene erforderlich ist, zu einer verhältnismäßig ausladen­ den Bauweise der Steuerungseinrichtung für die Steuerschiene. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei der die Greifer demgegenüber einen größeren Arbeitshub ausführen, um sicherzustellen, daß der Bogenstapel in der zurückgezogenen Stel­ lung vom Greifer völlig freigegeben ist und der Stapelrand in der Mitnahmestellung vom Greifer vollständig übergriffen ist, würde eine entsprechende Auslegung der Einrichtung zum Erzeu­ gen des Steuerhubes der Steuerschiene zu einem übermäßigen Raumbedarf der Vorrichtung führen. Dadurch, daß jedoch gemäß dem weiteren Erfindungsmerkmal die Steuerschiene zum Erzeugen ihres Steuerhubes in ihrer Längsrichtung bewegbar gelagert ist und Getriebeglieder vorgesehen sind, die die Längsbewegung der Steuerschiene in den quer zur Längsrichtung verlaufenden Steuerhub umsetzen, läßt sich eine gedrungene Bauweise trotz der bei der Erfindung erforderlichen vergleichsweise größeren Hublängen ohne Schwierigkeiten erreichen, weil die Steuerungs­ einrichtung als Bewegungseinrichtung zum Längsver­ schieben der Steuerschiene ausgebildet ist, also eine vom Ende der Steuerschiene her auf diese einwirkende Einrichtung ist, so daß der bei der bekannten Vorrichtung von den Kipphe­ beln und Stoßstangen eingenommene Bauraum seitlich von den Greifern freibleibt.
Bei einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist der Antrieb für die vor- und zurückgehende Antriebsbewegung des Mitnehmers so gestaltet, daß die vor- und zurückgehende Antriebsbewegung des Mitnehmers in zumindest einer seiner beiden Endstellungen vorübergehend unterbrochen werden kann. Dadurch wird erreicht, daß das Überführen der Greifer zwischen zurückgezogener Stellung und Mitnahmestellung jeweils inner­ halb einer Ruhephase erfolgen kann, während deren sich der Mitnehmer im Stillstand befindet. Da es für die Sicherheit des Funktionsablaufs nicht von ausschlaggebender Bedeutung ist, daß die Bewegung der Greifer zwischen ihren beiden genannten Stellungen genau in der Mitte dieser Ruhephasen erfolgt, son­ dern es lediglich darauf ankommt, daß diese Greiferbewegung zwischen Beginn und Ende der betreffenden Ruhephase abläuft, brauchen in vorteilhafter Weise an die Synchronisation zwi­ schen Antriebsbewegung des Mitnehmers und Steuerhub der Steuer­ schiene keine übermäßig hohen Anforderungen gestellt zu werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen im einzelnen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematisch vereinfacht gezeichnete Seitenansicht einer Einrichtung zum Zusam­ menstellen und Bearbeiten von Bogenstapeln zur Herstellung von Heften, bei der eine Vorschubvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen ist;
Fig. 2 einen abgebrochen gezeichneten Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 5;
Fig. 3 einen der Fig. 2 entsprechenden Schnitt an der den Anfang der Vorschubstrecke der Vor­ schubvorrichtung bildenden Übergabestelle der Bogenstapel;
Fig. 4 eine Draufsicht auf den in Fig. 1 dem Be­ trachter zugekehrten Teil der Übergabestelle;
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 2;
Fig. 6 eine teils abgebrochen und abgeschnitten ge­ zeichnete perspektivische Ansicht einer Steu­ erschiene mit zugehörigen Lagerungsteilen, einer Trägerleiste mit einem zugeordneten Greiferträger sowie zweier Einstellstangen;
Fig. 7 und 8 schematisch vereinfacht gezeichnete Seitenansichten der Steuerschiene mit zuge­ ordneten Teilen, wobei in Fig. 7 außerdem eine Bewegungseinrichtung zum Erzeugen einer Längsverschiebung der Steuerschiene darge­ stellt ist;
Fig. 9 eine schematisch vereinfachte Ansicht eines Antriebes für die Trägerschiene und
Fig. 10 und 11 einen Schnitt bzw. eine Draufsicht, je abgebrochen dargestellt, auf den Bereich der Bogenauflage eines abgewandelten Ausfüh­ rungsbeispiels der Vorschubvorrichtung.
Eine in Fig. 1 dargestellte Einrichtung zum Zusammenstellen und Bearbeiten von Bogenstapeln weist einen in der rechten Hälfte von Fig. 1 zu sehenden, als Ganzes mit 1 bezeichneten För­ derkettenförderer auf, dessen im Betrieb stetig umlaufende Förderkette 2 die Bogenstapel stetig in Richtung eines Pfeils 4 transportiert. Kettenförderer für diesen Anwendungszweck sind bekannt, so daß sich eine Beschreibung der näheren Ein­ zelheiten des Kettenförderers 1 erübrigt. Die Bogenstapel, welche in der nachstehenden Beschreibung als Hefte 3 bezeichnet sind, werden durch Bogenanleger 5 zusammengestellt und liegen bei ihrer Verschiebebewegung auf einem dachförmig gestalteten Heftsattel 7 auf, dessen Ausbildung aus Fig. 5 zu entnehmen ist, aus der vereinfachten Darstellung von Fig. 1 jedoch nicht zu ersehen ist.
Eine im einzelnen nachstehend beschriebene Vorschubvorrich­ tung 8, die dem Kettenförderer 1 nachgeordnet ist, über­ nimmt die stetig zugeführten Hefte 3 an einer Übergabestelle 9, um die Hefte 3 mit verdoppelter Geschwindigkeit schritt­ weise über den Heftsattel vorzuschieben. Dabei gelangen die Hefte 3 zunächst in eine Heftstation 11, wo sie in üblicher Weise geheftet werden. Beim nächsten Schritt kommen die Hefte 3 in eine Station 12, wo Hefte, bei denen Seiten fehlen, ausgeschieden werden. Der Aufbau und die Arbeitsweise derartiger Stationen, die zum Ausscheiden fehlerhafter Hefte dienen, ist, wie dies ebenfalls bei der Heftstation 11 der Fall ist, an sich bekannt, so daß sich eine Beschrei­ bung der Einzelheiten erübrigt. Es sei lediglich erwähnt, daß die Ermittlung fehlerhafter Hefte in der Station 12 bei­ spielsweise durch Dickenmessung erfolgen kann. Von der Station 12 gelangen die Hefte 3 beim nächsten Vorschubschritt in eine Schneidstation 15, wo sie einem Messer zum Beschneiden zuge­ führt werden. Entsprechende, mit Messern zusammenwirkende Zuführvorrichtungen, die für den vorliegenden Anwendungszweck geeignet sind, sind ebenfalls bekannt, vgl. beispielsweise DE-OS 25 14 838.
Nachfolgend wird die schrittweise arbeitende Vorschubvorrich­ tung 8 in ihren näheren Einzelheiten beschrieben. Die Vor­ schubvorrichtung 8 weist als Vorschubglieder Greifer 17 auf, die beim vorliegenden Beispiel in zwei längs der Vorschub­ bahn verlaufenden Greiferreihen angeordnet sind. In Fig. 5 ist von beiden Greiferreihen je ein Greifer 17 zu sehen, während in den Fig. 2 bis 4 sowie 6 bis 9 lediglich die Grei­ fer 17 der vorderen Greiferreihe dargestellt sind, d. h. der bei Blickrichtung entsprechend Fig. 1 dem Betrachter zuge­ kehrten Greiferreihe. Da beide Greiferreihen hinsichtlich Ausbildung, Anordnung und Betätigung einander entsprechen, können die Einzelheiten anhand der vorderen Greiferreihe erläutert werden.
Wie Fig. 5 zeigt, erstrecken sich die die Auflageflächen für die Hefte 3 bildenden Seiten- oder Dachflächen des Sattels 7 nicht bis zum Firstbereich 18. Die an den Firstbereich 18 beidseits angren­ zende Satteloberfläche wird vielmehr durch die obere abge­ schrägte Randfläche 16 zweier gestellfester Rahmenleisten 19 und 20 gebildet, die sich längs der Vorschubbahn, d. h. in Längsrichtung des Heftsattels 7, erstrecken und von denen in Fig. 2 bis 4 lediglich die vordere Rahmenleiste 19 zu sehen ist. Im Bereich seitlich der Rahmenleisten 19 und 20 ist der Heftsattel 7 nach oben offen (Fig. 5), d. h. der Heftsattel 7 weist längsverlaufende Schlitzöffnungen auf, siehe Fig. 5, die von den Greifern 17 mit ihren Enden 21 durchgreifbar sind und in denen sich diese Greiferenden 21 in Längsrichtung be­ wegen können.
Bei den Greifern 17 handelt es sich um einarmige Hebel, die im Bereich ihres einen Hebelendes um eine senkrecht zur Haupt­ ebene der benachbarten Rahmenleiste 10, 20 verlaufende Schwenk­ achse 23 schwenkbar an Lagerböcke bildenden Greiferträgern 25 angelenkt sind, wobei je zwei benachbarte Träger 25 zuein­ ander spiegelbildlich gleich ausgebildet sind und ein Trägerpaar bil­ den, dessen beide zugehörigen Greifer 17 ihrerseits ein Grei­ ferpaar aus zwei gleich ausgebildeten, am zugeordneten Träger 25 mit einander zugekehrten Achsen 23 schwenkbar gelagerten Greifern 17 bilden. Am der Achse 23 entgegengesetzten Ende 21 weist jeder Greifer 17 eine seitlich, d. h. bei der vorlie­ genden Anordnung nach aufwärts, vorspringende Mitnehmernase 26 auf, deren Innenfläche 28, wenn die Greifer um die Achse 23 in ihre Mitnahmestellung (Fig. 2, 7, 9) geschwenkt sind, eine den Rand eines vorzuschiebenden Heftes 3 vollständig übergreifende Anschlagfläche für den Heftrand bilden. Dabei wirkt der eine Greifer 17 jedes Greiferpaares mit dem vorderen Heftrand und der andere Greifer 17 mit dem hinteren Heftrand des gleichen Hef­ tes 3 zusammen, so daß bei in der Mitnahmestellung befindlichen Greifern 17 jedes Heft 3 zwischen einem vorderen und einem hin­ teren Anschlag formschlüssig gesichert ist.
Jeder Greifer 17 ist durch eine Schraubenfeder 31, die mit ihrem einen Ende im Bereich des Greiferendes 21 angreift und mit ihrem anderen Ende am zugehörigen Träger 25 befestigt ist, für eine Schwenkbewegung aus der Mitnahmestellung in die zurückgezogene Stellung vorgespannt, die in Fig. 8 sowie in Fig. 3 bei dem in der Zeichnung rechts gelegenen Greifer 17 dargestellt ist. In der zurückgezogenen Stellung ist der Greifer 17 so weit nach abwärts geschwenkt, daß seine Mitnehmernase 26 aus dem Bereich der Bewegungsbahn der Hefte 3 zurückgezogen ist, sich also unter der Dachfläche des Heftsattels 7 (Fig. 5) befindet. Die Bewe­ gung der Greifer 17 entgegen der Kraft der zugeordneten Feder 31 in die Mitnahmestellung wird durch den Steuerhub einer Steuerschiene 32 bewirkt, die sich, längs der Vorschubrichtung verlaufend, über die ganze Länge der zugeordneten Greiferreihe erstreckt. Die Steuerschiene 32 ist in der Weise gelagert, daß sie bei einer Längsverschiebung zugleich eine überlagerte, quer zur Vorschubrichtung verlaufende Bewegung als Steuer­ hub ausführt. Beim Ausführungsbeispiel ist die Steuerschiene zu diesem Zweck an einer Mehrzahl von schwenkbaren Gelenk­ hebeln 33 angelenkt, die gleich ausgebildet und parallel zu­ einander angeordnet sind und die mit ihren von der Steuer­ schiene 32 abgekehrten Hebelenden an der gestellfesten, be­ nachbarten Rahmenleiste 19, 20 angelenkt sind. Aus Fig. 7 und 8 ist zu ersehen, daß die Steuerschiene 32 durch eine Zug­ feder 35 für eine Verschiebebewegung nach rechts aus der in Fig. 8 gezeigten Endstellung in die in Fig. 7 gezeigte End­ stellung vorgespannt ist. Diese durch die Kraft der Zugfeder 35 bewirkte Verschiebebewegung erzeugt, wie aus dem Vergleich der Fig. 7 und 8 hervorgeht, den Steuerhub der Steuerschiene 32 in die in Fig. 7 eingezeichnete Stellung, wo sich die Gelenkhebel 33 senkrecht zur Längsrichtung der Steuer­ schiene 32 erstrecken und die Steuerschiene 32 den zu transportieren­ den Heften 3 am weitesten angenähert ist. Die gleiche Stellung der Steuer­ schiene 32 wie in Fig. 7 ist auch in den Fig. 2, 3, 5 und 6 dargestellt. Wird die Steuerschiene gegen die Kraft der Zug­ feder 35 bei Blickrichtung entsprechend der Fig. 8 nach links gezogen, so entfernt sie sich von den Heften 3.
Die Greifer 17 weisen im Bereich zwischen Schwenkachse 23 und Mitnehmernase 26 eine Nockentasterrolle 37 auf, die unter dem Einfluß der Vorspannkraft der zugehörigen Schraubenfeder 31 an der Steuerschiene 32 anliegt. Beim Steuerhub der Steuer­ schiene 32 aus der in Fig. 8 gezeigten Stellung in die in Fig. 7 gezeigte Stellung werden die Greifer 17 entgegen der Vorspannkraft ihrer Schraubenfedern 31 aus der zurückgezoge­ nen Stellung in die Mitnahmestellung geschwenkt. Bei der längs der Vorschubrichtung vor- und zurückgehenden Bewegung, die die Greifer 17 im Betrieb, wie nachfolgend im einzelnen erläutert wird, schrittweise ausführen, rollen die Nocken­ tasterrollen 37 an der Steuerschiene 32 ab.
Der Mechanismus, der die vor- und zurücklaufende Bewegung der Greifer 17 bewirkt, weist, wie insbesondere aus Fig. 9 zu ersehen ist, eine in Richtung eines Doppelpfeils 41 hin- und herbewegbare Leiste 42 auf, die als Mitnehmer für die ent­ sprechende vor- und rücklaufende Bewegung der Träger 25 und damit der Greifer 17 dient. Die Träger 25 der Greifer 17 sind lageeinstellbar auf der Leiste 42 angeordnet. Als Antrieb für die in Richtung des Doppelpfeils 41 hin- und hergehende Bewegung der Leiste 42 ist ein als Ganzes mit 43 bezeichnetes Kurbelgetriebe vorge­ sehen. Die Möglichkeit der Lageeinstellung der Träger 25 auf der zugehörigen Leiste 42 bezieht sich auf die Lageverstellung in Längsrichtung der Leiste 42, so daß der gegenseitige Ab­ stand zwischen den Greifern 17 jedes Greiferpaares auf einen Wert eingestellt werden kann, der der Länge der zu trans­ portierenden Hefte 3, gemessen in Vorschubrichtung, entspricht.
Für diesen Zweck sind, wie insbesondere aus den Fig. 5 und 6 zu entnehmen ist, für jede Greiferreihe zwei Einstellstangen 45 und 46 vorgesehen, von denen die Einstellstange 45 dem jeweils hinteren Greifer jedes Greiferpaares und die andere Einstellstange 46 dem jeweils vorderen Greifer 17 jedes Grei­ ferpaares angeordnet ist. Sämtliche hinteren Greifer, also beispielsweise die in Fig. 5 und 6 zu sehenden Greifer, sind daher mit der Einstellstange 45 fest verbunden, während sämtliche vorderen Greifer 17, also die in Fig. 2 bis 4 sowie 7 bis 9 links eingezeichneten Greifer 17, mit der anderen Einstellstange 46 verbunden sind. Dabei erfolgt die Verbin­ dung zwischen Träger 25 und zugeordneter Einstellstange 45 oder 46 mittels Klemmschrauben 47, während die jeweils andere Einstellstange 45 oder 46 in dem betreffenden Träger 25 in einer Bohrung 48 mit einem gegenüber der Einstellstange etwas größeren Durchmesser längsverschiebbar geführt ist. Die Einstellstangen 45 und 46 sind an einer in der Zeichnung nicht dargestellten Stelle über eine übliche, nicht dargestellte, beispielsweise ein Einstellgewinde auf­ weisende Vorrichtung längsverstellbar an der Leiste 42 be­ festigt.
Anhand der näheren Beschreibung der Steuerungseinrichtung für das arbeitstaktmäßige Bewegen der Steuerschiene 32 und des das Kurbelgetriebe 43 aufweisenden Antriebs für die hin- und hergehende Bewegung der als Mitnehmer dienen­ den Leiste 42 wird gleichzeitig die Funktionsweise des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 1 bis 9 erläutert. In Fig. 9 ist mit durchgezogener Linie eine Betriebsstellung des Kurbelgetriebes 43 eingezeichnet, bei der dessen Kurbel 51 bei ihrer in Richtung eines Bogenpfeils 52 verlaufenden Bewegung annähernd den einen Totpunkt 53 erreicht hat, der der in Vorschubrichtung am weitesten vorgeschobenen Stellung der Leiste 42 entspricht, die über Koppelglieder 54 und 55 sowie eine Kurbelstange 56 mit der Kurbel 51 verbunden ist. Mit gestrichelter Linie ist die Stellung der Kurbel 51 im anderen Totpunkt 57 entsprechende Lage der Kurbelstange 56 und der Koppelglieder 54 und 55 angedeutet. Während der Bewegung der Kurbel 51 zwischen dem einen Totpunkt 57 und dem anderen Totpunkt 53 befindet sich die Steuerschiene in der in Fig. 7 dagestellten Arbeitsstellung, d. h., die Steuer­ schiene 32 hat unter Einfluß der Zugfeder 35 den Steuer­ hub ausgeführt, der die Greifer 17 in ihrer Mitnahmestellung gebracht hat. Bei der Kurbelbewegung zwischen Totpunkt 57 und Totpunkt 53, bei der sich die Leiste 42 in Vorschubrich­ tung vorwärts bewegt, transportiert daher jedes Greiferpaar ein zwischen vorderem und hinterem Greifer 17 befindliches Heft. Bei Erreichen des Totpunkts 53 endet die vorlaufende Bewegung der Leiste 42 und damit der Greifer 17. Die Steuerschiene 32 wird nun entgegen der Kraft der Zugfeder 35 aus der in Fig. 7 gezeigten Arbeitsstellung in die in Fig. 8 gezeigte Ruhestel­ lung verschoben, die der zurückgezogenen Stellung der Greifer 17 ent­ spricht. Bei der nun anschließenden Kurbelbewegung zwischen vorderem Totpunkt 53 und hinterem Totpunkt 57, wobei sich die Leiste 42 mit den Greifern 17 entgegen der Vorschubrich­ tung nach rückwärts bewegt, behalten die transportierten Hef­ te 3, da sie von den Greifern 17 freigegeben sind, ihre er­ reichte Stellung bei, bis sich der nächste Vorschubschritt nach Erreichen des hinteren Totpunktes 57 und nach Durch­ führen des Steuerhubs der Steuerschiene 32 in die Arbeits­ stellung anschließt.
Da die Steuerschiene 32 für die den Steuerhub in die Arbeitsstel­ lung erzeugende Verschiebebewegung durch die Zugfeder 35 vorgespannt ist, ist als Steuerungseinrichtung für die Steuerschiene 32 eine einfache Bewegungseinrichtung 58 ausreichend, die beim darge­ stellten Ausführungsbeispiel ein Zugseil 59 aufweist, dessen eines Ende an der Steuerschiene 32 und dessen anderes Ende an einem Schwenkhebel 60 befestigt ist, der mittels einer für eine Drehbewegung antreibbaren Kurvenscheibe 61 und eines am Hebel 60 angelenkten Nockentasters 62, der durch die Zugfeder 35 der Steuerschiene 32 kraftschlüssig an der Steuerfläche der Kurvenscheibe 61 anliegt, periodisch für eine das Zugseil 59 ausziehende Bewegung auslenkbar ist. Der Antrieb der Kurvenscheibe 61 ist mit dem Antrieb des Kurbelgetriebes 43 so koordiniert, daß bei Erreichen des hinteren Totpunkts 57 der Kurbel 51 die Steuerschiene 32 den Steuerhub ausführt, der die Greifer 17 in die Mitnahme­ stellung bringt, und daß bei Erreichen des vorderen Tot­ punkts 53 der Kurbel 51 die Greifer 17 in die zurückgezo­ gene Stellung überführt werden.
Eine Besonderheit des Kurbelgetriebes 43 des vorliegenden Ausführungsbeispiels besteht darin, daß der Antrieb des Kurbelgetriebes so ausgelegt ist, daß die Kurbel 51 in den beiden Totpunkten 53 und 57 vorübergehend im Stillstand ver­ bleibt. Dies bedeutet, daß die vor- und rücklaufende Antriebs­ bewegung der Leiste 42 und damit der Greifer 17 in beiden Endstellungen jeweils für eine bestimmte Zeitspanne unter­ brochen ist. Dies hat den Vorteil, daß für die Steuerbe­ wegungen der Steuerschiene 32 ein bestimmter Stillstandzeit­ raum der Greifer 17 zur Verfügung steht und somit an die Ge­ nauigkeit der Synchronisierung zwischen Antriebsbewegung der Kurvenscheibe 61 und Umlaufbewegung der Kurbel 51 keine besonders hohen Anforderungen gestellt werden müssen.
Die Unterbrechung der Drehbewegung der Kurbel 51 in den Totpunkten 53 und 57 wird beim Ausführungsbeispiel auf besonders einfache Weise dadurch erreicht, daß der Antrieb der Kurbel 51 über ein Schrittgetriebe 67 erfolgt. Bei diesem handelt es sich um ein Getriebe, dessen Antriebs­ welle nach jeweils 180° Drehbewegung eine Rastzeit hat. Die Welle der Kurbel 51 ist in solcher Drehlage mit der Antriebswelle des Schrittgetriebes 67 verbunden, daß die Rastzeit jeweils in den Totpunkten 53 und 57 der Kurbel liegt, die Kurbel 51 vom Motor 65 also in der Weise inter­ mittierend angetrieben wird, daß die Kurbel in den beiden Totpunkten 53 und 57 vorübergehend im Stillstand verbleibt. Um sicherzustellen, daß die Steuerbewegungen der Steuerschie­ ne 32 innerhalb dieser Stillstandszeiten erfolgen, während sich die Greifer 17, bezogen auf die vor- und rücklaufende Bewegung in ihren Endstellungen befinden, ist eine Synchro­ nisiereinrichtung vorgesehen. Diese weist, wie in den Fig. 7 und 9 angedeutet ist, als wesentliche Bestandteile ein Steu­ ergerät 66 auf, das mit dem Antrieb der Kurvenscheibe 61 der Bewegungseinrichtung 58 zusammenwirkt, über eine Steuer­ leitung 68 mit dem Antriebsmotor 65 des Kurbelgetriebes 43 verbunden ist und dazu dient, den Antrieb der Kurvenscheibe 61 in Abhängigkeit von der Drehstellung der Kurbel 51 des Kurbelgetriebes 43 zu steuern.
Fig. 3 zeigt, daß der der Übergabestelle 9 der Vorschub­ vorrichtung 8 am engsten benachbarte Greifer 17 in seiner zurückgezogenen Stellung verblieben ist, obwohl die Steuer­ schiene 32 in ihrer der Mitnahmestellung der Greifer 17 entsprechenden Arbeitsstellung ist und sich dementsprechend sämtliche übrigen Greifer in ihrer Mitnahmestellung be­ finden. Das der Greifer 17 im Bereich der Übergabestelle 9 in der zurückgezogenen Stellung verbleibt, rührt davon her, daß die Steuerschiene 32 in dem der Übergabestelle 9 benachbarten Endbereich eine Abkröpfung 68 nach abwärts aufweist. Dadurch wird bewirkt, daß nach dem Ende der ent­ gegen der Vorschubrichtung erfolgenden rücklaufenden Bewe­ gung der Leiste 42 mit den Greifern 17 die Steuerschiene 32 bereits in die Arbeitsstellung umgestellt werden kann, bevor das betreffende Heft 3 an der Übergabestelle 9 mit sei­ nem hinteren Rand den der Übergabestelle 9 nächstbenachbarten Greifer 17 völlig überlaufen hat. Erst wenn ein am hinteren Heftrand dieses Hefts 3 anliegender Mitnehmer 69 der Förder­ kette 2 das Heft ausreichend weit vorgeschoben hat und beginnt, an der Umlenkstelle der Förderkette 2 nach unten aus der Bahn des Hefts 3 auszuwandern, verläßt die Nockentasterrolle 37 des benachbarten Greifers 17 bei der sich anschließenden, in Vor­ schubrichtung verlaufenden Arbeitsbewegung den Bereich der Ab­ kröpfung 68, d. h., dieser Greifer 17 kommt nun ebenfalls in seine Mitnahmestellung, um von nun an den hinteren Anschlag am Heftrand zu bilden.
Fig. 10 und 11 zeigen einen Ausschnitt eines abgewandelten Ausführungsbeispiels der Vorschubvorrichtung, bei dem an­ stelle eines dachförmigen Heftsattels 7 eine horizontale ebene Auflage 107 für zu transportierende Hefte 103 vorge­ sehen ist. Wie bei dem vorausgehenden Ausführungsbeispiel sind zwei Greiferreihen vorhanden, deren jede Paare aus je zwei zusammenwirkenden Greifern 117 aufweist, die mit ihren Mitnehmernasen 126 vordere und hintere Anschläge für den zugeordneten Heftrand zu transportierender Hefte 103 bilden. Die Greifer 117 sind in gleicher Weise angeordnet und be­ tätigbar wie bei dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel und erstrecken sich, wenn sie ihre Mitnahmestellung ein­ nehmen, mit ihren Mitnehmernasen 126 durch längsverlaufende Schlitzöffnungen 171 in der Heftauflage 107, wie es in Fig. 10 und 11 dargestellt ist. Die Funktionsweise des Aus­ führungsbeispiels gemäß Fig. 10 und 11 entspricht derjeni­ gen des vorbeschriebenen Beispiels.
Anstatt die Steuerschiene 32 an Getriebemitteln - beim Aus­ führungsbeispiel an den Gelenkhebeln 33 - so zu lagern, daß eine Längsbewegung der Steuerschiene eine überlagerte Quer­ bewegung als Steuerhub für die Greiferbetätigung hervorruft, kann bei einem weiteren Ausführungsbeispiel vorgesehen sein, daß für die vorderen Greifer jedes der Greiferpaare und für die hinteren Greifer jedes der Greiferpaare je eine Steuer­ schiene vorhanden ist, die so gelagert sind, daß sie ledig­ lich eine Längsbewegung ohne überlagerte Querbewegung ausfüh­ ren. Um aufgrund dieses ausschließlich in Längsrichtung der Steuerschienen verlaufenden Steuerhubs eine dazu quer ver­ laufende Greiferbewegung zu bewirken, können an den Steuer­ schienen Anschläge vorhanden sein, die mit zugeordneten Schrägflächen der betreffenden Greifer zusammenwirken, um die­ se bei der Längsbewegung der Steuerschiene gegen die auf die Greifer einwirkende Vorspannkraft zu bewegen.
Alle in der vorstehenden Beschreibung erwähnten sowie auch die nur allein aus der Zeichnung entnehmbaren Merkmale sind als weitere Ausgestaltungen Bestandteile der Erfindung, auch wenn sie nicht besonders hervorgehoben und insbesondere nicht in den Ansprüchen erwähnt sind.

Claims (12)

1. Vorschubvorrichtung zum absatzweisen Verschieben von Bogen­ stapeln, insbesondere von gefalzten Blattlagen auf einer geraden Bahn in einer Vorschubrichtung, mit mindestens einer Reihe von Vor­ schubgreifern, die aus Greiferpaaren gebildet ist, die je einen vorderen Greifer und einen in der Vorschubrichtung zu diesem versetzt angeordneten hinteren Greifer aufweisen, die zwischen einer Mitnahme­ stellung für den Eingriff mit den Bogenstapeln und einer zurückge­ zogenen Stellung für die Freigabe dieser quer zur Vorschubrichtung hin- und herbewegt, durch eine auf sie einwirkende Vorspannkraft für eine Bewegung in einer dieser Bewegungsrichtungen vorgespannt und an einem in der Vorschubrichtung vor und zurück bewegbaren Mit­ nehmer gelagert sind, und mit einer langgestreckten Steuerschiene, die sich mindestens über die Länge der zugeordneten Greiferreihe erstreckt und in einem Steuerhub relativ zu den Greifern zwischen einer Ruhestellung und einer Arbeitsstellung bewegbar ist, in der sie die Greifer mit einer Kraft beaufschlagt, um diese gegen die an ihnen angreifende Vorspannkraft zu bewegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer so gelagert sind, daß in der Mitnahmestellung der vordere Greifer (17, 117) einen den vorderen Rand des Bogenstapels (3; 103) vollständig übergreifenden vorderen Anschlag (28) für diesen und der hintere Greifer (17; 117) einen den hinteren Rand des gleichen Bogenstapels (3; 103) vollständig übergreifenden hinteren Anschlag (28) für diesen bildet, daß die Steuerschiene (32) in ihrer Längs­ richtung bewegbar gelagert und durch eine Bewegungseinrichtung (58) synchron mit der Vor- und Zurückbewegung der Greifer in ihrer Längsrichtung verschiebbar ist und daß Getriebeglieder vorhanden sind, die die Längsbewegung der Steuerschiene (32) in den Steuerhub umsetzen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschiene (32) an einer Mehrzahl von schwenkbaren, als Ge­ triebeglieder zum Umsetzen der Längsbewegung in den Steuerhub dienen­ den Gelenkhebeln (33) angelenkt ist, die gleich ausgebildet und parallel zueinander angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Arbeitsstellung der Steuerschiene (32) die Mitnahmestellung der Greifer (17; 117) zugeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Greifer (17; 117) jedes Grei­ ferpaares zur Anpassung an die in Vorschubrichtung gemessene Abmessung der Bogenstapel (3; 103) am Mitnehmer für eine in Längsrichtung desselben erfolgende Einstellbewegung verstellbar angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen und die hinteren Greifer (17; 117) gleich ausgebildet sind und die Form eines einarmigen He­ bels besitzt, von denen jeder im Bereich seines einen Hebel­ endes an je einem am Mitnehmer angeordneten Träger (25) für eine Schwenkbewegung mit senkrecht zur Vorschubrichtung ver­ laufender Schwenkachse (23) angelenkt ist, daß am der Schwenk­ achse (23) entgegengesetzten Hebelende (21) eine seitlich vor­ springende Mitnehmernase (26; 126) den Anschlag (28) für den Rand des Bogenstapels (3; 103) bildet, daß vorderer und hinterer Greifer (17, 117) an ihren Trägern (25) mit einander zugekehr­ ten Schwenkachsen (23) gelagert sind und daß an jedem Greifer (17; 117) im Bereich zwischen Mitnehmernase (26; 126) und Schwenkachse (23) eine bei der vor- und zurückgehenden Bewe­ gung des Mitnehmers auf der Steuerschiene (32) abrollende Nockentasterrolle (37) drehbar gelagert ist, die durch die Vorspannkraft (31) in Anlage an der Steuerschiene (32) ge­ halten ist.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß als Mitnehmer eine sich in Vorschubrichtung erstreckende, in ihrer Längsrichtung vor- und zurückbewegbare Leiste (42) vorgesehen ist, auf der die Träger (25) der Grei­ fer (17; 117) für die in Längsrichtung erfolgende Einstell­ bewegung längsverschiebbar gelagert sind, und daß die Träger (25) der vorderen Greifer (17; 117) mit einer ersten Ein­ stellstange (46) und die Träger (25) der hinteren Greifer (17; 117) mit einer zweiten Einstellstange (45) fest ver­ bunden sind, die sich beide über die Länge der Greiferreihe in Längsrichtung der Leiste (42) erstrecken und an dieser in Längsrichtung unabhängig voneinander verstellbar ange­ bracht sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2 und einem der übrigen An­ sprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuer­ schiene (32) gegen die Kraft einer an ihr angreifenden die Steuerschiene (32) für eine Verschiebebewegung in eine End­ stellung vorspannende Federanordnung (35) durch die Be­ wegungseinrichtung (58) in Längsrichtung bewegbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschiene (32) durch die Federanordnung (35) in die der Mitnahmestellung der Greifer (17; 117) zugeordne­ te Arbeitsstellung vorgespannt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Bewegungseinrichtung (58) ein an der Steuerschiene (32) angreifendes flexibles Kraftübertragungs­ glied, vorzugsweise ein Zugseil (59), zum Bewegen der Steuer­ schiene (32) gegen die Kraft der Federanordnung (35) aufweist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein eine Unterbrechung der vor- und zurückgehenden Antriebsbewegung des Mitnehmers in zumindest einer seiner beiden Endstellungen ermöglichender Antrieb für denselben vorgesehen ist und daß ein Steuergerät (66) zur Synchronisierung, des Steuerhubes der Steuerschiene (32) mit der Unterbrechung der Antriebsbewegung des Mitnehmers vorhanden ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Kurbelgetriebe (43) aufweist, dessen Kurbel (51) über Koppelglieder (54, 55, 56) mit dem Mitnehmer getrieblich verbunden ist, um die Kurbelbewegung in eine geradlinige Hin- und Herbewegung des Mitnehmers umzusetzen, und daß das Kurbel­ getriebe einen Schrittantrieb zum vorübergehenden Unterbrechen der Kurbelbewegung in mindestens einer der beiden Totpunkt­ stellungen (53, 57) der Kurbel (51) aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrittantrieb ein zwischen der Kurbel (51) und einem zugeordneten Antriebsmotor (65) angeordnetes Schrittgetriebe (67) aufweist.
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