DE333390C - Sicherheitsverschluss fuer Gasleitungen mit Abschlussklappe, die nach OEffnen von Hand selbsttaetig verriegelt und bei Ausbleiben des Gasdruckes fuer den Abschluss der Leitung freigegeben wird - Google Patents
Sicherheitsverschluss fuer Gasleitungen mit Abschlussklappe, die nach OEffnen von Hand selbsttaetig verriegelt und bei Ausbleiben des Gasdruckes fuer den Abschluss der Leitung freigegeben wirdInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K17/00—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Sicherheitsverschluß für Gasleitungen mit Abschlußklappe,
die nach öffnen von Hand selbsttätig verriegelt und bei Ausbleiben des Gasdruckes
für den Abschluß der Leitung freigegeben wird.
Gemäß der Erfindung dient zur Betätigung des Verschlusses ein zweiarmiger Sperrhebel,
dessen einer Arm mittels einer Klinke die
ο Klappe bei Gasdruck dadurch geöffnet hält, daß der andere Arm des Hebels an eine unter
der Einwirkung des Gasdruckes stehende schwimmende Glocke angeschlossen ist, die
bei Ausbleiben des Gasdruckes den Sperrhebel verstellt und dadurch die Klappe freigibt.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung in Fig. ι
in senkrechtem Schnitt und in Fig. 2 im Grundriß dargestellt.
ο b ist die Gaszuleitung, c die Gasableitung, α das Gehäuse des zwischengeschalteten Sicherheitsverschlusses
und e eine Klappe (Ventil), welche in Fig. ι geschlossen dargestellt ist.
Diese Klappe wird durch den Hebel f mit Hilfe der beiden Laschen g und g' getragen
und ist mit dem Hebel f nicht ganz fest verbunden, so daß die Klappe stets mit dem
Eigengewicht sich auflegen kann. Der Hebel f ist um die Welle d drehbar, die durch den
ο Handgriff t betätigt und mit dem freien Ende
in die Klinke / eines um h drehbaren zweiarmigen Hebels /, I eingerückt werden kann,
dessen Arm / das Gegengewicht k aufnimmt.
Der andere Arm I des Hebels ist bei m gelenkig
mit einer Stange η und diese mit der Glocke p verbunden, welche in einem Gehäuse q
sich auf und ab bewegt. Das Gehäuse dient als hydraulischer Flüssigkeitsverschluß und
ist oben durch einen Deckel r luftdicht abgeschlossen sowie mit einer Pfeife s versehen.
Der Apparat arbeitet nun in folgender Weise:
Nachdem die Sperrflüssigkeit in das Gehäuse q
eingegossen ist, wird das einstellbare Gewicht k so verschoben, daß die Glocke ψ beinahe ganz
entlastet wird, derart, daß die Glocke auf den entsprechenden Gasdruck reagiert. Wenn man
jetzt die Klappe e öffnet und in der Leitung und demzufolge im Gehäuse α Druck vorhanden
ist, so wird das Gas aus dem Gehäuse q durch den Kanal 0 unter die Glocke p strömen
und die Glocke heben, wodurch die Klinke den Hebel f und demzufolge die Klappe e
festhält.
Bleibt der Druck aus, so senkt sich die Glocke in die in Fig. 1 dargestellte Lage, wodurch
der Hebelf freigegeben wird und der Verschluß fällt von selbst zu. Wenn dann das
Gas wieder einsetzt, so wird zwar die Glocke p gehoben, jedoch kann kein Gas mehr durch
die'Leitung c strömen.
Da der Gebrauch des Apparates ohne Überwachung gedacht ist, kann es mit der Zeit
vorkommen, daß die Sperrflüssigkeit nach einer gewissen Zeit verdunstet. Sobald die
Verdunstung einen solchen Grad erreicht hat,
daß die Glocke φ nicht mehr schließt, wird
das Gas durch Verdrängen der Sperrflüssigkeit die Glocke j> im Gehäuse q umgehen und in
das Gehäuse und von dort durch die Pfeife s nach außen strömen, wodurch das Signal zum
Nachfüllen gegeben ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Sicherheitsverschluß für Gasleitungen mitίο Abschlußklappe, die nach öffnen von Hand selbsttätig verriegelt und bei Ausbleiben des Gasdruckes für den Abschluß der Leitung freigegeben wird, gekennzeichnet durch einen zweiarmigen Sperrhebel (/, I), dessen einer Arm (/) mittels Klinke (i) die Klappe (e) bei Gasdruck dadurch geöffnet hält, daß der andere Arm (I) des Hebels an eine unter der Einwirkung des Gasdruckes stehende schwimmende Glocke (p) angeschlossen ist, die bei Ausbleiben des Gasdruckes den Sperrhebel verstellt und dadurch die Klappe freigibt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE333390T | 1918-04-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE333390C true DE333390C (de) | 1921-02-24 |
Family
ID=6209554
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918333390D Expired DE333390C (de) | 1918-04-16 | 1918-04-16 | Sicherheitsverschluss fuer Gasleitungen mit Abschlussklappe, die nach OEffnen von Hand selbsttaetig verriegelt und bei Ausbleiben des Gasdruckes fuer den Abschluss der Leitung freigegeben wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE333390C (de) |
-
1918
- 1918-04-16 DE DE1918333390D patent/DE333390C/de not_active Expired
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