DE333351C - Maschine zur Herstellung kurzschaeftiger Naegel - Google Patents

Maschine zur Herstellung kurzschaeftiger Naegel

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DE333351C
DE333351C DE1919333351D DE333351DD DE333351C DE 333351 C DE333351 C DE 333351C DE 1919333351 D DE1919333351 D DE 1919333351D DE 333351D D DE333351D D DE 333351DD DE 333351 C DE333351 C DE 333351C
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steels
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G3/00Making pins, nails, or the like
    • B21G3/18Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Maschine zur Herstellung kurzschäftiger Nägel. Die Maschine nach Patent 3=22=7 arbeitet im allgemeinen einwandfrei. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, daß sie doch manchmal fehlerhafte Nägel erzeugt; dieser Mißstand tritt bei der geringsten Abweichung im Vorpreßdruck oder in der Drahtstärke ein. - Es verändern sich dann sofort die Längen der Vorpressungen. Da zwischen der Vorpreßstelle und den Fertigstählen eine Reihe vorgepreßter Drahtteile liegt, deren Einzelfehler sich summieren, bei beispielsweise fünf Vorpreßstellen die zur Fertigpressung kommende Vorpreßstelle also um einen fünffachen Fehlerbetrag zu weit oder zu wenig zwischen die Fertigstähle eingeschoben wird, macht der auftretende Gesamtfehler die Bildung von Ausschußware leicht begreiflich. Eine Verlängerung der Einzelpreßstelle kommt in ihrer Wirkung dem Ausweichen des Drahtes in der Vorschubrichtung gleich, das ja mit dem Gegenstand des Hauptpatentes gerade verhindert werden sollte.
  • Dieser Übelstand ist nun durch vorliegende Verbesserung beseitigt. Bei der neuen Maschine kommen die Vorpreßstähle wie bei derjenigen nach Patent 3=22i7 zum Angriff, nachdem die Fertigstähle die zwischen sie geschobene, vorgepreßte Drahtstelle erfaßt haben. Wie dort wird beim Vorpressen eine Verschiebung des Drahtes in der Vorschubrichtung hintangehalten. Während dieses Vorpressen bei der zu verbessernden Maschine jedoch weit hinter den Fertigstählen erfolgt, so daß zvpischen Vor- und Fertigpreßstelle eine die Fehler erzeugende Reihe von Vorpreßlingen liegt, geschieht das Vorpressen der Erfindung gemäß jetzt unmittelbar hinter den Fertigstählen. Dies wird dadurch ermöglicht, daß außer den Horizontalvorpreßstählen auch die Vertikalvorpreßstähle derart schwenkbar gelagert sind, daß sie bei ihrem radialen Einwärtsdrücken von dem nach hinten ausweichenden Draht mitgenommen werden im Gegensatz zum Hauptpatent, nach welchem die zurückschwingenden . Vorpreßstähle das gepreßte Drahtstück nach Maßgabe seiner Verlängerung aktiv zurückschieben. Der etwa vorkommende Vorpreßfehler macht sich dann nur einmal in einer die Vollkommenheit der Nägelbildung nicht beeinträchtigenden Größe bemerkbar und die Entstehung von Ausschußware ist somit hintangehalten.
  • Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise eine Ausführung der Erfindung.
  • Fig. = zeigt die vereinigte Horizontal- und Vertikalvorpreßvorrichtung hinter den Fertigstählen von vorn, Fig. 2 im senkrechten Schnitt die Lagerung der Vertikal- und Fig. 3 im wage-: rechten Schnitt die Lagerung der Horizontalvorpreßstähle.
  • Der Erfindung gemäß sind sowohl die Horizontalvorpreßstähle e', (Fig. 3) als auch die Vertikalvorpreßstähle w', wI (Fig. 2) unmittelbar hinter den Fertigstählen n, n, derart schwenkbar gelagert, daß sie bei ihrem, radialen Einwärtsdrüeken von dem nach hinten ausweichenden Draht h mitgenommen werden. Die schwenkbare Lagerung von Drahtpreßstählen ist bei Vierbackenpressen zur Herstellung von Nagelspitzen zwar bekannt. Dort schwingen die Stähle aber nicht in zum Draht achsialer, sondern radialer Ebene. Auch die achsiale Ausschwingbarkeit von Horizontalvorpreßstählen unmittelbar hinter den Fertigstählen ist nicht mehr neu. Bei der bekannten Einrichtung konnten aber nur die Horizontalvorpreßstähle, nicht aber auch die Vertikalvorpreßstähle nach hinten ausweichen und die Vorpressung deshalb nicht bei geschlossenen Fertigstählen erfolgen. Diese Maschine leistete wegen der aüfeinanderfolgenden und nicht gleichzeitigen Vorpressung und Fertigbildung des Nagels wenig. Hier können dagegen sowohl die Horizontalvorpreßstähle als auch die Vertikalvorpreßstähle nach hinten ausweichen, was, wie beim Gegenstand des Hauptpatentes, nach dem Angreifen der Fertigstähle eine gleichzeitige Vorpressung und Köpf-Spitze-Bildung, damit ein schnelleres Laufenlassen der Maschine und eine größere Leistung ermöglicht, ohne daß die bei der Maschine des Hauptpatentes beobachteten Fehler auftreten können.
  • Zur Gewährung des Ausweichens beider Vorpreßstahlpaare gegen die Vorschubrichtung sind folgende, an Vierbackenpressen in anderer Ausführungsform bekannte Einrichtungen getroffen: Beide Vorpreßstahlpaare e' ei und w', wi sind in Nuten hinter den Fertigpreßstählen n, n1 im Körper P und an den Druckbolzen g', gi und 7n', m; schwenkbar gelagert. Üben die Bolzen im geeigneten Zeitpunkt einen Druck auf die Vorpreßstähle, so pressen diese gegeneinander den Draht h, welcher, da die Preßstellen der Stähle in achsialer Richtung zum Draht abgerundet ausgeführt sind, das Bestreben haben, den Draht nach beiden Seiten hin zu strecken. Da aber an der einen Seite der Draht in den bereits teilweise zusammengepreßten Fertigstählen st, itl einen festen Widerstand findet, so ist er gezwungen, nur nach der anderen Seite hin auszuweichen, wobei er die Vorpreßstähle in den Nuten nach, hinten mitnimmt. Nach Nachlassen des Drukkes sorgen die Druckfedern i', i' und r', ri, die gegen schiebbare Zapfen x, x? und y, y1 drükken, dafür, daß die Vorpreßstähle wieder in ihre alte Lage, dicht hinter die Fertigpreßstähle zu liegen kommen. Die Blattfedern I, Il und R, R1 bilden den Rückzug beider Vorpreßstahlpa.are.
  • um zu verhindern, daß die Vorpreßstähle, ganz besonders aber die Horizontalvorpreßstähle den Draht nicht knickend pressen, wenn die höchsten Stellen der runden Druckfläche sich nicht immer haarscharf gegenüberstehen, befindet sich hinter den Druckstellen der Vorpreßstähle noch die gerade Fläche s, s1 und v, v1, die den Draht geradehalten.
  • Die Maschine arbeitet nun so, da.ß nach der Einführung des Drahtes sich zunächst die Fertigpreßstähle teilweise schließen und dann, während Kopf und Spitze des Nagels gebildet werden, die Vorpreßstähle paarweise dicht hinter den Fertigpreßstählen den Draht vorpressen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Maschine zur Herstellung kurzschäftiger Nägel nach Patent 3=22z7, welche nach Erfassen des Vorpreßlings durch die Fertigstähle den Draht unter Verhinderung seines Ausweichens in der Vorschubrichtung vorpreßt und währenddessen Kopf und Spitze fertigstellt, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorpressung unmittelbar hinter den Fertigstählen erfolgt und dadurch ermöglicht ist, daß sowohl die Horizontal- (e', ei) als auch die Vertikalpreßstähle (w', w') derart schwingbar gelagert sind, daß sie bei ihrem Einwärtsdrücken von dem nach hinten ausweichenden Draht (h) an den Preßstellen mitgenommen werden.
DE1919333351D 1919-07-22 1919-07-22 Maschine zur Herstellung kurzschaeftiger Naegel Expired DE333351C (de)

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DE333351T 1919-07-22

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DE333351C true DE333351C (de) 1921-02-22

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ID=6209280

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919333351D Expired DE333351C (de) 1919-07-22 1919-07-22 Maschine zur Herstellung kurzschaeftiger Naegel

Country Status (1)

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DE (1) DE333351C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2761157A (en) * 1953-06-23 1956-09-04 Clarence E Chism Die-operating means for duplex head nail machines

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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