DE333124C - Einrichtung, um bei Entladungsroehren mit Gluehkoerper, insbesondere Roentgenroehren, selbsttaetig eine oder mehrere der die Beschaffenheit der Entladung bestimmenden Groessen unveraendert zu erhalten - Google Patents

Einrichtung, um bei Entladungsroehren mit Gluehkoerper, insbesondere Roentgenroehren, selbsttaetig eine oder mehrere der die Beschaffenheit der Entladung bestimmenden Groessen unveraendert zu erhalten

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DE333124C
DE333124C DE1918333124D DE333124DD DE333124C DE 333124 C DE333124 C DE 333124C DE 1918333124 D DE1918333124 D DE 1918333124D DE 333124D D DE333124D D DE 333124DD DE 333124 C DE333124 C DE 333124C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05GX-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/08Electrical details
    • H05G1/26Measuring, controlling or protecting
    • H05G1/30Controlling
    • H05G1/34Anode current, heater current or heater voltage of X-ray tube

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  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

  • Einrichtung, um bei Entladungsröhren mit Glübkörper, insbesondere Röntgenröhren, selbsttätig eine oder mehrere der die Beschaffenheit der -Entladung bestimmenden Größen unverändert zu erhalten. - Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Betriebe von elektrischen Entladungsröhren, welche einen Glühkörper enthalten, insbesondere von Röntgenröhren dieser Art. Ändert man bei solchen Entladungsröhren die Glühtemperatur des Glühkörpers, so ändert sich unter sonst gleichen Verhältnissen auch die Stärke des die Entladungsröhre durchsetzenden Entladungsstromes. Außerdem bewirkt eine Änderung der Glühtemperatur des Glühkörpers, wenn auch mittelbar, so doch praktisch in den meisten Fällen merklich, eine Änderung der auf die Entladungsröhre wirkenden elektrischen Spannung. Man kann deshalb durch Ändern der Glühtemperatur unerwünschte Änderungen, welche diese beiden Größen, Entladungsstromstärke und Spannung an der Entladungsröhre, aus irgendwelchen Gründen, beispielsweise infolge der Beschaffenheit der StromqueRel erfahren, wieder rückgängig machen.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, bei welcher dieser Ausgleich von Schwankungen der Stärke des Entladungsstromes oder der Spannung an der Entladungsröhre und damit, wenn die Entladungsröhre eine Röntgenröhre ist, der Beschaffenheit der erzeugten Röntgenstrahlen durch entsprechende Änderung der Glühtemperatur selbsttätig erfolgt. Gemäß der Erfindung wird, erwünschtenfalls unter Zwischenschaltung eines oder mehrerer Relais, eine Übertragung - der Bewegungen des beweglichen Teiles des zur Überwachung der betreffenden Größe, also der Entladungsstromstärke,. der Spannung an der Entladungsröhre, der Röntgenstrahlenhärte oder der Intensität der Röntgenstrahlen dienenden Gerätes (etwa der 11inzeigevorrichtung des vor die Röntgenröhre geschaltetdn Strommeßgerätes oder auch des von den Röntgenstrahlen selbst beeinflußten Strahlenhärtemessers) auf das, Schaltorgan der Regelungsvorrichtung für die Glühtemperatur des Glühkörpers hergestellt. Dadurch ist es ermöglicht, einen bestiininten gewünschten Betrag der Entladungsstronistärke oder der Spannung an der Entladungsröhre oder beider dieser Größen in empfindlicher, entstehenden Änderungen sofort entgegenwirkender Weise selbsttätig aufrechtzuerhalten.
  • Eine Ausführungsform der neuen Einrichtung ist in der Figur der Schaltungsanordnung nach schematisch dargestellt. Der Zeiger a des zur Überwachung der in Frage kommenden Größe dienenden Gerätes, also etwa des der Röntgenröhre b vorgeschalteten Strommeßgerätes (Milliampereineters) c, ist an seinem einen Ende gabelförrnig oder derart -ausgebildet, daß er, sobald sein Ausschlag über einen bestimmten - etwa durch dreheinstellbaxe Anordnung des Meßgerätes leicht nach Wunsch einzustellenden - Betrag hinaus oder unter diesen Betrag herabgeht, das ihm benachbarte Ende des um die Achse d dreh-baren Hebels e je nach der Richtung seiner eigeneir Bewegung in der einen oder anderen Richtung bewegt. In der Figur ist der Zustand dargestellt, in welchem der Ausschlag des Zeigers a den eingestellten Betrag überschritten- und dadurch den Hebel e, nach links bewegt hat, so daß der an dem Hebel e befestigte Kontaktarm f mit dein ruhenden Kontaktstück g in Berührung kommt und den Stromweg von der Batterie k zu der #Nicklung des Elek-tromagneten i und zur Batterie It zurück schließt. Infolgedessen wird durch den Elektromagneten 1; der Anker k nach rechts und der wagerechte leil des den Anker k tragenden Winkelhebels 1 mit seinem linken Ende nach unten bewegt, so daß er eine leitende Verbindung zwischen den ruhenden Kontaktstücken k;, und it. einerseits und o und p anderseith. herstellt und damit den Stromkreis des Elektromotors q schließt. Der Anker des Elektromotors q beginnt timzulaufen und dreht die Schraubenspindel r, auf welcher infolgedessen der sie mit seinem M.uttergewinde umgreifende Schieber s des Widerstandes t so be- wegt wird, daß die von dem Widerstand 1 beeinflußte Primärstromstärke des Heiztransformators it und damit die Temp#eratur des durch den Sekundärstroin des Heiztransforrnators it erwärmten Glühkörpers z; die gewünschte Änderung erfährt.
  • Geht hinge-gen der Ausschlag des Zeigers a des Stionimeßgerätes c unter den gewünschten Betrag herab, so bewegt sich der Hebel e nach rechts und schließt dadurch bei 7e) -den Stromweg von der Batterie A durch die NNicklung des Elektromagnetenx und zur Batterie lt zurück. - Der Anker 1. - wird von dem Elektromagneteil x nach- links und dadurch das rechte Ende des wagerechten Teiles des Winkelhebels 1 nach unten gezogen, der in umgekehrter Richtung wie früher durch den Motor q führende Strom-weg bei y geschlossen und in weiterer Folge die entgegengeseUte Änderung der Teinperatur des Glühkörpers wie im vorigen Fall herbeigeführt.
  • Um den Härtegrad von Röntgenröhren mit konstant zu erhalten, ist bereits vorgeschlagen werden, den Heizstrom für die Glühelektrode mittels eines sich selbst - durch einen Elektromagneten oder durch ein Solenoid - einstellenden Regelwiderstandes unverändert zu erhalten. - Mit diesem Mittel, dem konstant erhaltenen Heizstrom, läßt sich aber jenes Ziel, das Konstanterhalten des Härtegrades der Röntgenröhre, nicht erreichen. Der Härtegrad der Röritgenröhre bleißt nichts weniger als unverändert, auch. und gerade wenn der Heimtroin für die G ' lühelektrode völlig konstant erhalten wird; vielmehr erfährt der Härtegrad der Röntgenröhre Änderungen, die in Spannungssc11wankungedder Stromquelle oder in anderen Eigenschaften der Betriebseinrichtung der Röntgenröhre begründet sind und daher zu der Heizs:tromstärke für den GlüUörper in keiner Beziehunjg stehen. Gerade die absichtliche, 111 bestimmter Weise herbeigeführte Änderung der Heizstrornstärke gemäß der Erfindung ermöglicht es erst, selbsttätig den Härtegrad der Röntgenröhre sowie überhaupt die Beschaffenheit der die Röntgenröhre durchsetzenden elektrischen Entladung unverändert zu erhalten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCII: Einrichtung, um bei E ntladungsröhren mit Glühkörper, insbesondere Röntgenröhren, selbsttätig eine oder mehrere der die Beschaffenheit der E litladung bestimmenden Größen unverändert zu erhalten, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil. des zur Überwachung der betreffenden Größe dienenden Gerätes, sobald sein Ausschlag über einen bestimmten gewünschten Betrag hinaus oder uiiter diesen Betrag herabgeht, seine Bewegung auf das Schaltorgan der Regelungsvorrichtung für die Glühtemperatur des Glübkörpers überträgt.
DE1918333124D 1918-11-16 1918-11-16 Einrichtung, um bei Entladungsroehren mit Gluehkoerper, insbesondere Roentgenroehren, selbsttaetig eine oder mehrere der die Beschaffenheit der Entladung bestimmenden Groessen unveraendert zu erhalten Expired DE333124C (de)

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