DE33286C - Einrichtung zur Herstellung von Typensätzen - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung von Typensätzen

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DE33286C
DE33286C DENDAT33286D DE33286DA DE33286C DE 33286 C DE33286 C DE 33286C DE NDAT33286 D DENDAT33286 D DE NDAT33286D DE 33286D A DE33286D A DE 33286DA DE 33286 C DE33286 C DE 33286C
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Germany
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die
slots
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mold
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33286D
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English (en)
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E. K. JOHNSON in Washington, D. C, V. St. A
Publication of DE33286C publication Critical patent/DE33286C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B7/00Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15: Druckerei. ■
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Januar 1885 ab.
Nach . vorliegender Erfindung wird mit Hülfe einer Matrizenplatte, die in parallelen Reihen angeordnete Typeneindrücke trägt, eine Anzahl von getrennten Typenstäben hergestellt, von welchen jeder nur eine einzige Zeile von Typen an seiner Kante trägt. Diese Typenstäbe können dann durch Zusammenstellen in parallele Reihen zu einem vollständigen Typensatze für eine Kolumne, eine Seite u. s. w. vereinigt werden.
Manchmal kann es sich empfehlen, den Satz für eine ganze Seite in einer einzigen Platte zu vereinigen, indessen nach vorliegendem Verfahren sollen in der Regel getrennte Typenstäbe direct durch den Gufs gebildet werden. Dieselben erhalten dann am besten die gewöhnliche Höhe der Typen und haben ebene Seitenflächen, die ein leichtes Zusammenstellen in parallele Reihen und eine bequeme Verbindung mit einander ermöglichen.
Zu letzterem Zwecke dient eine gewöhnliche feste Form.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht in Fig. ι bis 7 getrennte Typenstäbe und Einrichtungen zur Herstellung derselben mit Hülfe von zwei Matrizenplatten, indessen kann man auch so verfahren, dafs jedesmal nur eine Matrizenplatte für den Gufs der Typenstäbe zur Anwendung kommt.
Die Giefsform besteht aus einem Rahmen a'2, Fig. ι, mit Handgriff b 2 und einer Anzahl auswechselbarer Stäbe c2, Fig. 1 bis 3, die parallel neben einander im Rahmen α2 durch Keile d'2 festgehalten werden. Die Ansätze an den Enden und auf der Mitte der Stäbe c2, Fig. 3, bewirken, dafs beim Zusammenstellen der Stäbe c 2 in der Form. Schlitze entstehen, von welchen ein jeder die Bildung eines Typenstabes ermöglicht, der nur die Buchstaben für eine einzige Zeile enthält.
Die Schlitze der Form sind von solcher Weite, dafs, wenn man die Form auf die Matrize bringt, die einzelnen die Typeneindrücke enthaltenden Zeilen derselben unter den Schlitzen frei liegen.
Damit nun das flüssige Metall beim Giefsen gleichzeitig den einzelnen Schlitzen der Giefsform zugeführt werde, ist die letztere mit einer Rinne e2 versehen, die aufsen vom Handgriff b 2 aus nach einwärts . führt und mit sämmtlichen Schlitzen Communication hat. Um das Einstellen der Form auf die Matrize zu erleichtern, kommt eine Platte B 2 mit Rippen K2 zur Anwendung, die sich an die Ränder der Matrize legen und dieselbe in richtiger Lage erhalten. Zum Feststellen der Form auf der Platte B2 dienen die Ansätze o2 und j?2 an der ersteren, die sich in Schlitze der Halter q2 auf der Platte B2 einlegen. Zur Einstellung der Schlitze der Form genau über die die Typeneindrücke enthaltenden Reihen der Matrize dienen in Haltern an der Platte B2 sitzende Stellschrauben r2, und zum Niederhalten der Matrize können die an der Platte B2 drehbaren Riegel Ot2 dienen. Der Ausdehnung der Form beim Gufs kann durch passende Bemessung des Abstandes der Schlitze von einander Rechnung getragen werden.
Zu diesem Zwecke empfiehlt es sich jedoch, eine. Zwischenlage C2, Fig. 4, deren Schlitze mit denjenigen der Form und mit den Typenreihen der Matrize correspondiren, zwischen
die Form und die Matrize einzuschalten. Aus Carton oder ähnlicher Masse hergestellt, dehnt; sich durch die Temperaturerhöhung beim Giefsen die Zwischenlage G2 nur unmerklich; aus; die der Ausdehnung unterliegende Form verschiebt sich dann über der Zwischenlage und wirkt auf den Zusammenhang der Matrize nicht weiter ein. Die Typen werden auf diese Weise also, da jegliche Verschiebung der ursprünglichen Anordnung der Matrizeneindrücke ausgeschlossen ist, vollständig correct abgegossen. Zwar bieten Zwischenlagen aus Metall gewisse Vortheile, indessen bleibt doch in, der Regel die Herstellung derselben aus schlecht leitender Masse vorzuziehen. Für gewisse Fälle können die Zwischenlagen auch ganz fortfallen.
Fig. 5 zeigt die.. Art., wie. die Typenstäbe, an der die Typen- tragenden· Kante- abgesetzt sind. Dies Absetzen der Typenstäbe bietet praktische Schwierigkeiten- nicht dar, da die Formstäbe c2, wie dargestellt, sich überlappen.
Die Form mit der darin- enthaltenen- Matrize wird in den gewöhnlichen Giefskästen mit Einrichtung zum Abdecken der Form, wie in Fig: 2- dargestellt, für den Gufs fertig gestellt/ Nach dem Eingiefsen des Metalls und Erkalten desselben nimmt man die Form aus einander und erhält dann auf ein Mal eine ganze: Anzahl von getrennten Typenstäben, Fig.. 6. Diese werden zu einem vollständigen Satz einfach zusammengestellt, wie Fig. 7 zeigt, sie können ausgewechselt und event, verkürzt werden, um andere Typenstäbe zwischen zu schalten, wie es gerade Bedürfhifs ist.
Unter gewöhnlichen Umständen wird jedoch ein, solcher. Typenstab, mit einer Anzahl richtig zusammengestellter Wörter unverändert gelassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zum Abgiefsen von Typenstäben eine Giefsförm, bestehend aus einem Rahmen α2 mit auswechselbaren Stäben c2, durch welche Schlitze zum Freilassen der Matrizeneindrücke gelassen werden·, und mit sämmtlibhen- Schlitzen communicirender Giefsrinne e'2 in Verbindung mit der das~ Einstellen- der Form auf die Matrize erleichternden Platte B2 mit an die Ränder der Matrize sich legenden Rippen /c2, ferner mit Riegeln m2 zum Niederhalten der Matrize und Haltern^2, in deren Schlitze die Formzapfen o'2p^ eintreten.
    Hierzu ■ 1 Blatt; Zeichnungen.·
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