DE332365C - Verfahren zur Herstellung lueckenloser und lochfreier leichter Zellstoffvliesse - Google Patents
Verfahren zur Herstellung lueckenloser und lochfreier leichter ZellstoffvliesseInfo
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- DE332365C DE332365C DE1919332365D DE332365DD DE332365C DE 332365 C DE332365 C DE 332365C DE 1919332365 D DE1919332365 D DE 1919332365D DE 332365D D DE332365D D DE 332365DD DE 332365 C DE332365 C DE 332365C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21G—CALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
- D21G9/00—Other accessories for paper-making machines
Landscapes
- Paper (AREA)
Description
- Verfahren zur Herstellung lückenloser und. lochfreier leichter Zellstoffvließe. Der Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung lückenloser, leichter, atteartiger, reißschwacher Zellstoffvließe derart, daß eine Weiterverarbeitung dieser lückenlosen Zellstoffvließe zu wolligen weichen Garnen möglich ist.
- Die bisher übliche Verwendung der Zellstoffasern zu Spinnzwecken in Form von Spinnpapier oder in .Form von Textilose führt zu keinem wirklich wollig-weichen Gebilde, weil die Lagerung der Fasern im Spinnpapier niemals so locker sein kann, daß eine klassische Verspinnung der trockenen Fasern möglich ist, sondern alle Gebilde, die im Zusammenhang mit Spinnpapier stehen, müssen mit hohem Feuchtigkeitsgehalt versponnen werden, um überhaupt bildungsfähig zu sein.
- Ferner war es bei der Herstellung der bisher üblichen Vließe öder Watten zu Nitrier-und Verbandzwecken nicht nötig, auf Lückenlosigkeit und Lochfreiheit zu achten. Diese Forderung muß aber gestellt werden, denn jedes Loch ergibt eine Arbeitsunterbrechung und einen Stoffverlust, ähnlich wie schlechtes Spinnpapier während des Rollenschneidens eine Abfallerhöhung durch Fadenbruch nach sich zieht.
- Es wäre nahehegend, möglichst dicke Vließe herzustellen, dadurch wird aber eine Lückenlosigkeit nicht gewährleistet und die Herstellung zu schwerer Vließe bedingt.
- Ferner wäre naheliegend, dünne Vließe in mehreren Lagen durch die Florteiler zu schicken, was aber in der Praxis- durch die ungleiche Dehnung der Einzelvließe zu einem unbrauchbaren Ergebnis führt.
- Aus vorstehenden Gründen werden gemäß der Erfindung zu einem im Entstehen begriffenen Zellstoffvließ ein oder mehrere leichte, bereits fertige trockne Zellstoffvließe hinzugeführt, und zwar so, daß das Gewicht des fertigen Vlieses leicht geändert und geregelt werden kann. Erreicht wird das, wenn man zu dem im Entstehen begriffenen Zellstoffvließ gekreppte Vließe hinzulaufen läßt, deren Kreppung beliebig mehr oder weniger auf-.gehoben werden kann.
- Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform dar, und zwar zeigen Fig. z eine Längsansicht und Fig. a eine Draufsicht einer zur Ausführung des neuen Verfahrens dienenden Vorrichtung.
- Auf der Naßpartie N einer Papiermaschine bewegt sich das .nasse Vließ P in der Richtung von links nach rechts. Zu dem Vließ P wird ein im gekreppten Zustand sich befindendes fertigesVließZ'hinzugeführt. Dieses Vließ wird vorher durch Walzenpaare A und B geleitet, deren Geschwindigkeit 'verschieden ist. Die Walzenpaare B laufen mit der Geschwindigkeit der Papiermaschine, während die '\@ralzenpaare A mit minderer Geschwindigkeit laufen. Dadurch wird die Kreppung des Vließes Z1 auf der Strecke Z2 mehr oder weniger aufgehoben und das Vließ Z- verläßt das Walzenpaar B als Vließ Z3 in einem weniger gekreppten und dadurch an Gewicht leichteren Zustand. Das Vließ Z-" wird durch die Walze C auf das noch feuchte Vließ P gedrückt, so daß ein Doppelvließ Z4 entsteht.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung lückenloser und lochfreier leichter Zellstoffvließe, dadurch gekennzeichnet, daß man zu' dem im Entstehen begriffenen Vließ (P) gekreppte Vließe (Z1) hinzulaufen läßt, deren Kreppung beliebig mehr oder weniger aufgehoben werden kann, zwecks Vereinfachung der Gewichtsveränderung.
- 2. Vorrichtung zur . Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß den mit der Geschwindigkeit der Papiermaschine laufenden, das gekreppte Vließ (Z@) fördernden Walzenpaaren (B) weitere langsamer und mit änderbarer Geschwindigkeit laufende Walzenpaare (A) vorgeschaltet werden, die die Kreppung des Vließes (ZI) mehr oder weniger aufheben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE332365T | 1919-03-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE332365C true DE332365C (de) | 1921-02-01 |
Family
ID=6202822
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919332365D Expired DE332365C (de) | 1919-03-22 | 1919-03-22 | Verfahren zur Herstellung lueckenloser und lochfreier leichter Zellstoffvliesse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE332365C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE745519C (de) * | 1935-04-02 | 1944-04-19 | Waldhof Zellstoff Fab | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer laengs gekreppten Bahn aus Papier, Metallfolie oder sonstigem kreppfaehigem Material |
-
1919
- 1919-03-22 DE DE1919332365D patent/DE332365C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE745519C (de) * | 1935-04-02 | 1944-04-19 | Waldhof Zellstoff Fab | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer laengs gekreppten Bahn aus Papier, Metallfolie oder sonstigem kreppfaehigem Material |
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