DE3322331C2 - - Google Patents

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DE3322331C2 DE19833322331 DE3322331A DE3322331C2 DE 3322331 C2 DE3322331 C2 DE 3322331C2 DE 19833322331 DE19833322331 DE 19833322331 DE 3322331 A DE3322331 A DE 3322331A DE 3322331 C2 DE3322331 C2 DE 3322331C2
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Martin 5165 Huertgenwald De Esser
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K13/00Seats or covers for all kinds of closets
    • A47K13/14Protecting covers for closet seats
    • A47K13/16Protecting covers for closet seats of single sheets of paper or plastic foil or film
    • A47K13/165Dispensers therefor

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Toilet Supplies (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Spender für blattförmige Hygiene-Auflagen aus Papier für Spülklosetts nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs. Geräte dieser Art sind dazu geeignet, einen Stapel von Hygiene-Auflagen aufzunehmen und nach Bedarf Blatt für Blatt zur Auflage auf dem Sitzrand (Brille) des Spülklosetts freizugeben. Die Hygiene-Auflagen bestehen insbesondere aus einem weichen Papier von der Art des Toilettenpapiers und sind dazu geeignet, nach einmaliger Benutzung über das Spülklosett weggespült zu werden. Vor jeder Benutzung des Spülklosetts wird dem Spender eine neue Hygiene-Auflage entnommen und auf dem Sitzrand ausgelegt, so daß die Oberseite des Sitzrandes von der Hygiene-Auflage vollständig bedeckt ist.
Ein Spender dieser Art ist aus der US-PS 19 61 704 bekannt. Der bekannte Spender besteht aus einem mehrteiligen, öffenbaren und im wesentlichen geschlossenen Gehäuse, welches in der Nähe der Spülvor­ richtung, beispielsweise einem Kastenspüler, des Spülklosetts angeordnet ist. Innerhalb des Gehäuses sind mehrere, horizontale Aussteifungsstifte vorgesehen, welche dazu dienen, wenigstens eine von vorzugsweise in einer Mehrzahl in einem Stapel im Gehäuse vertikal flach aufeinander­ liegend gelagerten Hygiene-Auflagen zur Entnahme bereit zu halten. Die Halterung durch die Aussteifungsstifte erfolgt auf dem Umfang des zur Auflage auf dem Sitzrand vorgesehenen Auflagekranzes der Hygiene-Auf­ lagen. Der bekannte Spender weist eine von Hand betätigbare Abstreifeinrichtung auf zur Entfernung einzelner Hygiene-Auflagen von dem Stapel. Diese Abstreifeinrichtung besteht aus einem Schlitten, der in vertikalen und zueinander parallelen Führungen verschiebbar ist, die an jeder Längsseite des Gehäuses vorgesehen sind. Die bekannte Abstreifeinrichtung weist Greifer auf, welche zur Trennung von jeweils des vorderen Blattes der Hygiene-Auflage vom Stapel und den Aussteifungsstiften in Richtung auf die betreffende Hygiene-Auflage bewegbar sind. Durch Abwärtsbewegung des Schlittens führen die Greifer die abgetrennte Hygiene-Auflage einer im unteren Rand des Gehäuses des Spenders vorgesehenen Öffnung zu und bewegen wenigstens einen Teil der Hygiene-Auflage durch die Öffnung hindurch in Richtung auf das Klosettbecken, so daß die Hygiene-Auflage von dem Benutzer erfaßt, vollständig aus dem Gehäuse des Spenders herausgezogen und auf dem Sitzrand des Spülklosetts ausgebreitet werden kann.
Jede der bekannten Hygiene-Auflagen hat eine ovale Form entsprechend der Form des Sitzrandes und hat eine mittlere Einlegelasche von der Art einer Schürze, die, wenn die Hygiene-Auflage aus dem Spender herausgezogen und auf dem Sitzrand ausgelegt ist, in die Klosettschüssel hineinragt und deren vordere Rundung bedeckt, um als Penis-Schutz zu wirken. Das vordere Ende der Hygiene-Auflage bildet einen Schutzlap­ pen, der über den vorderen Rand des Sitzrandes überhängt. Eine rückseitige Lasche der bekannten Hygiene-Auflage bleibt unterdessen mit dem Saum des Stapels im Spendergehäuse verbunden (vgl. US-PS 19 61 704 S. 2, Z. 61-78).
Der bekannte Spender dient im wesentlichen zur Aufnahme eines Stapels von Hygiene-Auflagen und Freigabe einzelner Blätter an den Benutzer gegen Münzeinwurf. Er ist nicht dazu geeignet das freigegebene Blatt selbsttätig auf dem Sitzrand auszulegen und darauf unverrückbar festzuhalten. Die bekannte Hygiene-Auflage muß nach ihrer Benutzung vom Stapel getrennt, vom Sitzrand abgenommen und gesondert entsorgt werden.
Aus dem DE-Gm 69 05 225 ist eine Toiletten-Schutzauflage bekannt, die aus einer die Sitzumrandung abdeckenden, ringförmigen Folie aus saugfähigem Papier besteht in deren mittige Öffnung eine in das Toilettenbecken hineinreichende U-förmige Lasche eingesetzt ist. Die U-förmige Lasche bewirkt, daß die Schutzauflage beim Spülvorgang automatisch hinweggespült wird. Die bekannte U-förmige Lasche hat eine größere Breite als die Schenkelflächen der Schutzauflage und vermag durch das größere Gewicht selbständig in die für die Benutzung erforderliche U-förmige Form gezogen zu werden. Sie saugt sich beim Einlegen in das Toilettenbecken im Wasserspiegel kräftig fest und gewährleistet somit einen sicheren Halt der Schutzauflage.
Diese zwar im Sinne der vorliegenden Erfindung günstige Ausgestaltung der bekannten Hygiene-Auflage im Hinblick auf deren Festhalten auf dem Sitzrand während des Gebrauchs und ihre anschließende Entsorgung durch Wegspülen, wirkt sich jedoch für die Unterbringung in einem Stapel innerhalb eines Spendergehäuses, Vereinzelung einzelner Blätter und selbsttätige Auflage derselben auf dem Sitzrand nachteilig aus, da nicht gewährleistet ist, daß die bekannte Schutzauflage mit ausreichender betrieblicher Sicherheit durch dafür vorgesehene Organe einer Spender­ vorrichtung ausgelegt werden kann.
Aus den Nachteilen des bekannten Spenders und der bekannten Schutzauflage ergibt sich die Aufgabe für die Erfindung den Spender in der Weise weiterzubilden und zu verbessern, daß er dazu geeignet ist, durch einen einzigen Handgriff des Benutzers eine einzelne aus einem Stapel innerhalb des Spenders entnommene Hygiene-Auflage auf dem Sitzrand auszulegen und darauf festzuhalten und dabei deren Einlegelasche in die Klosettschüssel einzuführen und die benutzte Hygiene-Auflage anschließend durch Betätigung der Spülung zu entsorgen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Hauptanspruchs gelöst. Durch die dementsprechende Ausgestaltung des Spenders wird es möglich, ein einzelnes Blatt einer dem Stapel entnommenen Hygiene-Auflage mit Mitteln des Spenders auf dem Sitzrand auszulegen.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Aussteifungsstifte wird der Stapel von Hygiene-Auflagen bis auf das letzte Blatt im Spendergehäuse für eine sichere Entnahme bereit gehalten.
Zwei auf den Aussteifungsstiften längsverschieblich geführte horizontale Transportplatten gewährleisten den Vorschub der Hygiene-Auflage in Richtung auf die Vorderseite des Spendergehäuses, wo die Greifkamm­ bänder zum Vereinzeln der Blätter drehbar gelagert sind. Zur Erzielung eines gleichmäßigen Vorschubs sind die beiden Transportplatten an ihren äußeren Enden jeweils mit einem gemeinsamen Transportstab verbunden, der wiederum mit seinen äußeren Enden in einem horizontalen Laufsteg auf der zugehörigen Seitenwand des Gehäuses reibungsarm verschiebbar geführt ist. Die Vorschubkraft ist konstant und wird von zwei Transport­ gewichten erzeugt, die jeweils an einem der Transportstäbe über eine Transportschnur angreifen, die durch Umlenkösen gezogen ist.
Erfindungsgemäß wird das Hygiene-Auflageblatt mit dem Ausklinkstück für die Einlagelasche nach unten weisend in Sternlöchern seines Auflagekranzes auf den Aussteifungsstiften im Gehäuse geführt, so daß es zur Auslegung auf dem Sitzrand nach vorne herunter geklappt werden kann. Zur Befestigung auf dem Sitzrand mit Hilfe des Klemmbogens sind die seitlichen Bereiche des Randes des Auflagekranzes zu einem Fangstreifen aufgebogen, der ggf. auch geringfügig versteift sein kann.
In seitlichen Verlängerungen an jedem äußeren Ende eines Gleitstabes und parallel dazu ist ein stangenförmiges Greifkammband drehbar gelagert, welches dazu dient, mit seinen Kammabschnitten hinter den Fangstreifen des jeweils vordersten Blattes eines Stapels von Hygiene- Auflagen zu greifen und das Blatt in Bereitschaft zur Entnahme und während des Schwenkens zum Auslegen auf dem Sitzrand zu halten.
Auf der Welle zwischen den schwenkbaren Profilstangen ist ein Klemmbogen drehfest und lösbar vorgesehen, der ein auf dem Sitzrand ausgelegtes Hygiene-Auflageblatt während der Benutzung festhält.
Erfindungsgemäß werden die beiden schwenkbaren Profilstangen auf deren halben axialen Länge von einem horizontalen Flachstab über­ brückt, der mit den Profilstangen befestigt ist. Auf dem Flachstab ist eine parallele Kippwelle drehfest und lösbar befestigt, deren äußere Enden von einem halbkreisförmigen Auslegebogen überspannt werden. Dieser Auslegebogen führt die Einlegelasche beim Auslegen der Hygiene-Auflage auf dem Sitzrand in das Klosettbecken ein und schwenkt danach wieder zurück.
Zur Erleichterung des Zurückschwenkens der Profilstangen nach dem Auslegen einer Hygiene-Auflage, ist auf der Rückseite des Handgriffs der Handgriffbrücke ein Seilzug befestigt, dessen gehäuseseitiges Ende mit einer federbelasteten Aufrollbüchse verbunden ist. Die Feder wird während jedes Schwenkens der Profilstangen in die Auslegestellung gespannt und gibt ihre Energie an die Profilstangen während deren Rück­ schwenkens in die Bereitschaftsstellung zurück. Der Klemmbogen bleibt auch bei zurückgeschwenkten Profilstangen in der ausgeschwenkten, horizontalen Klemmstellung solange die Hygiene-Auflage benutzt wird.
Schließlich ist vorgesehen, das Auslegen von Hygiene-Auflagen durch Motorkraft zu unterstützen bzw. weitgehend selbsttätig durchzuführen.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungs­ beispiels näher beschrieben, mit einer anschließenden Funktions­ beschreibung des Ausführungsbeispiels. Es zeigen:
Fig. 1 die mit Hygieneblätter gefüllte Verkaufspackung;
Fig. 2 das Oberteil des Apparates (die Zubringervorrichtung); Fig. 3 die Abdeckplatte des Oberteils mit der Abstreifvor­ richtung;
Fig. 4 das Unterteil des Apparates (die Auslegevorrichtung);
Fig. 5 die Klosettanlage mit Druckspüler-Ausführung, mit der Anordnung gemäß der Erfindung, das ausgelegte Hygiene­ blatt und mit den Teilen der Auslegevorrichtung, die ohne Motorantrieb, des Hygieneauflageapparates vorge­ sehen sind;
Fig. 6 der Kastenspüler einer Klosettanlage mit der Anordnung des Aufsatzkranzes, worauf vorgesehen ist, das Spender­ gehäuse des Hygieneauflageapparats aufgesetzt mit dem Kastenspüler zu kombinieren.
In Fig. 1 dargestellt, mit Hygieneblätter gefüllte Verkaufs­ packung ist mit 1 die Einlagelasche (des Hygieneblatts) be­ zeichnet, die mit dem Ausklinkstück 2 und leicht durchreißbaren Haltestreifen 3 verbunden ist, mit dem Auflagekranz 4, der mit vier Sternlöcher 5 versehen ist und deren beide Seitenkanten gestärkt umgeschlagen als Fangstreifen 6 ausgebildet sind. Bei gehobenen Ansprüchen ist es zweckmäßig, daß das Hygiene­ blatt aus mehrlagigem Feinpapier besteht, daß die Einlagelasche 1 größer zwischen den Papierlagen des Auflagekranzes 4 liegt und mit doppelt gefalteten Aufhängestreifen 3 a (wie Fig. 5 dar­ gestellt ist) mit dem Auflagekranz 4 verbunden ist.
Mit 7 Fig. 1 ist die Verkaufspackung bezeichnet, in deren, mit Aussteifungsecken ausgebildeten Umfassungswänden das Rücken­ deckblatt lose eingelegt ist, worauf die Hygieneblätter aufeinander geschichtet, von den Ableimerstreifen 8 a zusammen gehalten und von den Verpackungsbändern 8 gehalten werden, die so angeordnet sind, daß die in den Umfassungsseitenwänden ausgestanzten Vorschubschlitzen 9 verstärkt sind und daß der vordere Teil gut abreißbar ist, nachdem die Verkaufspackung 7 im Spendergehäuse 10 Fig. 2 eingelegt ist.
Fig. 2 die Zubringervorrichtung des Hygieneauflageapparates, die je nach Beschaffenheit der Befestigungswand über den allge­ mein bekannten (in Fig. 5 dargestellten) Druckspüler des Klo­ setts, bzw. mit dem bekannten (in Fig. 6 dargestellten) Spül­ kasten kombiniert, bei der Montage befestigt wird, ist mit 10 das Spendergehäuse bezeichnet, das im Inneren ausgestattet ist, mit den Laufstegen 11, worauf (an beiden Seitenwänden) rollend aufgeschoben ist, der Transportstab 12, woran befestigt ist, die Transportschnur 13, die durch Ösen geführt und unter der Decke durch die Schockklemme 14 hindurch an der Rückwand mit dem Transportgewicht 15 endet.
Der Transportstab 12 ist mit Einsteckhaken ausgebildet, in die eingesteckt sind die Transportplatten 16, deren Durchbruch­ löcher übereinstimmen, mit die an der Rückwand mit Spreng­ klemmen versehende Einsteckstutzen 17, worin eingesteckt ist, die Aussteifungsstifte 18, deren Kopfende abgeflacht ist. An den Seitenkanten des Spendergehäuses 10 vorne entlang ist die Profilführung 19 angeordnet, die am Boden etwas darüber­ hinaus endet, woran sich die schwenkbare Profilstange 59 Fig. 4 aus der Auslagevorrichtung des Hygieneauflageapparates an­ schließen.
In die Profilführung 19 Fig. 2 ist der Gleitstab 20 geführt, der am Fußende mit dem verstellbaren Greifarm 21 versehen ist und seitlich mit den Stützlaschen ausgebildet ist, die vor der Profilführung 19 den Bolzenstab trägt, der von dem Gelenkarm 22 gestützt auf der unteren Stützlasche in der etwas abge­ winkelten Langlochführung auf die Kugelfußdruckfeder 22 a auf­ gestützt in der oberen Stützlasche der Vierkantlanglochführung darüberhinaus mit dem Aufstoßstift 23 endet.
Auf den Bolzenstab ist klappbar aufgesteckt das Greifkammband 24, das vorgespannt an der mittleren Stützlasche von der Auf­ klappklemme 25 gehalten und dem Anschlagkamm 26 zugeordnet ist, der am Spendergehäuse 10 vorne in die Verpackungs­ halter 27 eingeklemmt ist.
Der Anschlagkamm 26 ist in der Mitte mit dem Fühler 29 aus­ gerüstet, der mit dem Verbindungsstab unter der Deckenaus­ sparung 28 mit dem Sperrwinkel 30 versehen ist, worauf (im Leerlauf) die Aushebfalle 31 aufgestützt ist, der hierbei den schiebbaren Aufstoßstab 32 so hält, daß deren Vierkant­ loch 33 sich über den Aufstoßstift 23 befindet.
Auf der Decke in der Mitte des Spendergehäuses 10 ist das Fach, worin sich die mit Stahlfeder ausgerüstete Aufroll­ büchse 34 befindet, worauf aufgerollt ist das Aufzugsband, daß im Fach über Gleitrollen geführt an der Stirnseite des Spendergehäuses 10 mit dem Aufzugsfuß 35 verbunden ist, wo­ rauf die Federklappe 35 befestigt ist, auf die der Mitnehmer­ fuß 37 der Handgriffbrücke 38 aufliegt, die in der Mitte mit dem Handgriff 39 ausgestattet ist, und die beiden Gleitstäbe 20 (der Greifkammbänder 24) am Kopfende miteinander ver­ bindet, woran sich bis zu der Mitnehmerklemme 40 auf der unteren Stützlasche die Zierleiste 41 anschließt, die oben mit einer Mitnehmerspitze 42 und seitlich mit der Laufnute ausgebildet ist, worin die Abdeckplatte 44 Fig. 3 seitlich gehalten ist, die mit den beiden Befestigungslaschen auf der Decke des Spendergehäuses 10 Fig. 2 von den Riegeln 43 be­ festigt und das Spendergehäuse vorn abdeckt.
Fig. 3 die Abdeckplatte 44 ist mit der Abstreifvorrichtung ausgestattet und ausgebildet, auf der Innenfläche mit den Gleitschienen 45, die schrägauslaufenden Senkrechtschienen 46 und auf der Vorderseite mit der Aufzugsschiene 47, wo­ rauf der Mitnehmerfuß 37 Fig. 2 der Handgriffbrücke 38 gleitend und der Aufzugsfuß 35 geführt wird.
An beiden Seiten der Abdeckplatte 44 Fig. 3 auf den Gleit­ schienen 45 ist der mit den Zugfedern 48 verbundene Schlitten 49 aufgesetzt, worauf federbelastet klappbar befestigt ist der Vorlaufbügel 50, der Abstreifkamm 51 und der Aufstütz­ bock 52, woran die Zugschnur 53 befestigt ist, die bis zur Senkrechtschiene 46 von Rollen geführt mit dem Gleitfuß der Mitnehmerfalle 54 verbunden ist.
Die mittlere Freifläche der Abdeckplatte 44 mit den Vorstoß­ federn 55 ist bestimmt, für aus der Auslegevorrichtung Fig. 4 den Flachstab 67 mit deren Aufbauteilen aufzunehmen. Fig. 4 die Auslegevorrichtung des Hygieneauflageapparates ist mit 56 die Aufbauplatte bezeichnet, die bei der Montage auf dem Klosettbeckenstutzen mit den Flügelschrauben der beiden Traglagerböckchen 57 befestigt wird.
Neben dem Klosettbeckenstutzen ist die Aufbauplatte 56 doppel­ bödig ausgebildet und seitlich aufgekantet in der die Aufbau­ welle 58 gelagert ist, worauf an beiden Seiten schwenkbar die Profilstange 59 gelagert ist, deren Lagerfuß mit dem Zahnkranz 60 ausgebildet ist, woran sich der Zahnstab 61 anschließt, der an der Aufkantung schiebbar an eine Zugfeder befestigt und ver­ sehen ist, mit der Spannrolle 62, worauf das Abzugsband 63 umge­ leitet wird, daß mit der Antriebswelle 64 verbunden ist und in der Profilstange 59 vor der Schwenkfalle 65 a im Magnetanschlag­ kopf 65 mit dem Metallgreifer 66 endet.
Im Austrittschlitz der Profilstange 59 ist der Flachstab 67 ge­ führt, der aufgestockt ist, mit den beiden Rohrstützen 68, die miteinander verbunden sind, mit dem Querstreber 69, der mit Traglagern ausgebildet ist, in die gelagert ist die Kippwelle 70, die hinter dem Traglager an einer Seite von der Klemmfeder gehalten und an der anderen Seite mit dem Kippsplient 71 endet und ausgerüstet ist mit dem Auslegebogen 70 a, der flexibel ist. In der Rohrstütze 68 befindet sich die Spannfeder des Rück­ schlagbolzens 72, woran sich der aufgesteckte Kippschuh 73 an­ schließt, der vorgespannt, von der Sperrfalle 74 gehalten wird, wobei der Kippschuh 73 mit dem Klappstift den ihm entgegen­ stehenden Teil, der Rückschlagbolzen 72 den abgewinkelten Teil des Kippsplients 71 zugeordnet ist, wobei die an dem Quer­ streber 69 hängende Vorstoßschaukel 76 vorgespannt am Flach­ stab von dem Aufsetzhaken 77 gehalten ist.
Auf der Aufbauwelle 58 sind die Enden des Klemmbogens, der dem äußeren Rand der Klosettbrille angepaßt ist, durchgesteckt, ge­ schlauft und mit Zugfedern versehen.
An der Aufbauplatte 56 vorne ist befestigt der Aufklapp­ fuß 78, worin einstellbar befestigt ist der Aufklapp­ stift 77, der das Greifkammband 24 Fig. 2 aufklappt. Auf der Aufbauplatte 56 Fig. 4 (an der Einschaltseite) ist der Sicherheitsstab 80 angeordnet, der eine Strom­ unterbrechung im Schalter 81 vorbringt und mit dem Kreuz­ stab an dem Klemmbogen 75 anliegt, wobei das andere End­ stück des Kreuzstabes mit dem Sicherheitsschnabel 82 ver­ sehen ist, der an der Profilstange 59 dem Sperrnagel 83 zuge­ ordnet ist.
Die Einschaltseite der Aufbauplatte 56 wird bestimmt durch die Einsatzführungsstange 84, die hinter der Profilstange 59 an die Aufbauplatte 56 und an dem Boden des Spenderge­ häuses 10 Fig. 2 mit der Tragstange befestigt ist, woran sich die Schloßplatte mit dem Flachstabschnapper 85 Fig. 4 befindet, der von dem Ausklinkstab 85 a beeinfluß wird. In der Einsatzführungsstange 84 auf einer Druckfeder aufge­ stützt ist die Einsatzstange geführt, die am Kopfende mit dem Einsatzgriff 86 und am Fußende mit dem Steuerungskolben 87 versehen ist, der der mit Einstellschraube ausgestatteten Kolbensperre 88 zugeordnet ist, den Sicherheitsstab 80 be­ einflußt und den Federfuß 89 versetzt, der verbunden ist mit dem Motorschalter 90 und mit dem Motorgehäuse, worin sich der Antriebsmotor 91 befindet, dessen Antriebszahn­ rad 92 dem Übersetzungszahnrad 93 zugeordnet ist, daß auf die Antriebswelle 64 befestigt ist.
Der Aufsatzfuß 94, der fest mit der Aufbauwelle 58 verbunden ist, ist dem Schnapper 95 zugeordnet, woran der Zugdraht be­ festigt ist, der ummantelt und verbunden ist, mit dem Druck­ spüler bzw. mit dem Drücker des Kastenspülers, wo ein Bei­ spiele hierfür in Fig. 5 und Fig. 6 dargestellt ist.
Fig. 5 ist dargestellt, (ohne Motorantrieb) die Klosettanlage mit Druckspülerausführung in der allgemein bekannten Form, wo bei schon vorhandener Klosettanlage bei der Montage des Hygieneauflageapparates am Druckspüler 96 ein Ausklinkhaken 96 a angelötet ist und im Drehpunkt der Klosettbrille und Klosett­ deckel eine Durchbohrung vorgenommen ist, die hiernach auf der Aufbauwelle 58 gelagert sind und zeigt das für ge­ hobene Ansprüche und für Tiefspülklosetts vorgesehene Hygieneblatt mit der Einlagelasche 1, die mit Aufhänge­ streifen 3 a mit dem Auflagekranz 4 verbunden ist, der durch den Klemmbogen 75 gehalten wird, der durch den Schnapper 95, welcher durch den Zugdraht mit dem Ausklinkhaken verbunden ist, vorgespannt ist.
Wie zu ersehen ist, ist bei dem Hygieneauflageapparat, ohne Antriebsmotor, die Aufbauplatte 56 Fig. 4 zweckmäßig von einer Aufbaulasche 56 a ersetzt, die an beiden Seiten mittels Aus­ steifungsstange 97 am Spendergehäuse 10 Fig. 2 befestigt wird und daher stabilisiert ist, und daß der Lagerfuß der Profil­ stange 59 statt des Zahnkranzes 60 Fig. 4 mit dem Federkolben 98 ausgestattet ist, der mit der Zugfeder verbunden und der Hebeldruckfeder 99 zugeordnet ist.
Bei dieser Ausführung ist der Ausklinkstab 85 a des Flachschnappers 85 mit dem Ausklinkgriff 100 versehen, der niedergedrückt an der Profilstange 59 von dem Sperrschnapper 101 bis zum Schwenkvor­ gang gehalten wird.
Fig. 6 ist der Spülkasten in der allgemein bekannten Form, wo nach Abnahme des Spülkastendeckels bei der Montage das Heft­ band 102 aufgesteckt ist, dessen Oberfläche abgeflacht mit Kleb­ stoff versehen ist, worauf der Aufsatzkranz 103 aufgeklebt, der mit der Druckplatte 104 versehen ist, die mit dem Zugdraht des Schnappers 95 Fig. 5 verbunden ist und wobei der Aushebstab 105 mit dem Aushebhaken 106 im Bügel der Spülwasserglocke 107 ein­ gehangen verbunden ist, worauf das Spendergehäuse 10 Fig. 2 auf­ gesetzt, ausgerichtet und mit Schrauben befestigt wird.
Nachfolgend die Funktionsbeschreibung der Erfindung an Hand der Zeichnung des Ausführungsbeispiels.
Die mit Hygieneblätter gefüllte Verkaufspackung 7 Fig. 1 ist (von Hand) im Spendergehäuse 10 Fig. 2 eingelegt, nachdem die beiden Transportplatten 16 in die Vorschubschlitzen 9 Fig. 1 (hinter dem Rückendeckblatt) durchgesteckt in den Haken der Transportstäbe 12 Fig. 2 eingesetzt sind und in die Stern­ löcher 5 Fig. 1 hindurch die Aussteifungsstifte 18 Fig. 2 in die Einsteckstutzen 17 eingesteckt sind.
Hiernach sind die Verpackungsbänder 8 Fig. 1 vorne abge­ zogen, der Anschlagkamm 26 Fig. 2 wieder eingesetzt, die Abdeckplatte 44 Fig. 3 aufgesetzt, befestigt, wonach ein Leerlauf die Ausgangsstellung mit einem eingeklemmten Hygieneblatt erreicht ist.
Das Einschalten des Hygieneauflageapparates (mit Antriebs­ motor) erfolgt durch das Niederdrücken des Einsatzgriffes 86 Fig. 4, womit die Einsatzstange mit dem Steuerungskolben 87 den Sicherheitsstab 80 in die Lage versetzt, daß im Schalter 81 der Strom unterbrochen ist, daß der Klemmbogen 75 etwas vorgeschwenkt gehalten ist und der Sicherheits­ schnabel 82 am Sperrnagel 83 eingerastet ist, wo nach diesem Stand der Steuerungskolben 87 den Federfuß 89 erreicht und versetzt hat, so daß der Motorschalter 90 eingeschaltet, das Motorgehäuse mit dem Antriebsmotor 91 geschwenkt, so daß das Antriebszahnrad 92 mit dem Übersetzungszahnrad 93 (der An­ triebswelle 64) verbunden ist und mit dem Lauf beginnt, nach­ dem der Einsatzgriff 86 den Ausklinkstab 85 a des Flachstab­ schnappers 85 geschwenkt, womit der Flachstab 67 frei ist, der (in der Zeichnung mit den Aufbauteilen auf halbem Wege dargestellt ist) nach unten fallend den Sicherheitsschnabel 82 vom Sperrnagel 83 abbringt, womit der Sicherheitsstab 80 mit dem Klemmbogen 75 zurückschwenkt, so daß die Stromunter­ brechung aufgehoben ist und hiernach mit dem Lauf der Antriebs­ welle 64 das Abzugsband 63 aufgerollt, womit der Gleitstab 20 Fig. 2 nach unten gezogen, wobei die Mitnehmerspitze 42 die Mitnehmerfalle 54 Fig. 3 mitführt, so daß die Zugschnur 53 den Schlitten 49 soweit ausfährt, daß der Aufstützbock 52 an der Aussparstelle der Gleitschienen 45 aufgestellt den Vorlaufbügel 50 mit dem Abstreifkamm 51 an dem Hygieneblatt anlegt, wobei der Abstreifkamm 51 die Schockklemme 14 Fig. 2 beeinflußt, so daß hiernach die Hygieneblätter unter vollem Transportdruck stehen.
Der Abstreifvorgang erfolgt, nachdem die Mitnehmerspitze 42 an der unteren Kante der Abdeckplatte 44 Fig. 3 die Mitnehmer­ falle 54 frei gibt, wonach die Zugfedern 48 den Schlitten 49 in die Ausgangsstellung bringt, wobei auf diesem Weg der Vor­ laufbügel 50 den Fühler 29 Fig. 2 zurückschwenkt, die Ausheb­ falle 31 aushebt und mit dem Abstreifkamm 51 Fig. 3 zusammen den Fangstreifen 6 Fig. 1 am Anschlagkamm 26 Fig. 2 bringt, wo der Abstreifkamm 51 Fig. 3 vorgespannt von der Aushebfalle 31 Fig. 2 gehalten wird, wogegen der Vorlaufbügel 50 Fig. 3 mit Aufstützbock 52 die Ausgangsstellung schon eingenommen hat. Mit dem Ausheben der Aushebfalle 31 Fig. 2 ist die Schockklemme 14 so beeinflußt worden, daß die Transportschnur 13 bis zum Transportstab 12 gelockert gehalten ist.
Mit dem Abgang der Gleitstäbe 20 ist vom Mitnehmerfuß 37 der Handgriffbrücke 38 der Aufzugsfuß 35 mit deren Federklappe 36 nach unten gebracht, wobei die Federklappe 36 an der unteren Kante der Abdeckplatte 44 Fig. 3 mit dem Aufzugsfuß gehalten ist. Mit diesem Stand hat der Gleitstab 20 in der Profilstange 59 Fig. 4 den untersten Stand erreicht, daß der Flachstab 67 mit dem Aufsetzhaken 77 auf der Klosettbrille aufgedrückt, daß die Vor­ stoßschaukel 76 frei entspannt den hinteren Teil der Einlage­ lasche eingedrückt, daß das Ausklinkstück 2 Fig. 1 ausgeklinkt ist, wonach der Schwenkvorgang folgt, indem die Spannrolle 62 Fig. 4 durch das Abzugsband 63 zwangsweise bis an der Antriebs­ welle 64 gezogen, womit der Zahnstab 61 vorgeschoben den Zahn­ kranz 60 drehend mitführt, so daß die Profilstange 59 geschwenkt, worin der Gleitstab 26 Fig. 2 hiernach von der Schwenkfalle 65 a Fig. 4 gehalten ist mit dem Greifkammband 24 Fig. 2, das einge­ klemmte Hygieneblatt auf die Klosettbrille bringt, das hiernach von dem mitgeschwenkten Klemmbogen 75 Fig. (4) und 5 gehalten wird, wonach die Sperrfalle 74 auf die Klosettbrille aufgestützt, ausgehoben wird, so daß der Rückschlagbolzen 72 mit dem Kippschuh 73 vorschnellt, wodurch bewirkt wird, daß der Klappstift des Kippschuhs 73 den entgegenstehenden Teil des Kippsplients 71 mitführt, so daß die Kippwelle 70 mit dem Auslegebogen 70 a ge­ kippt, wodurch die Haltestreifen 3 Fig. 1 durchgerissen, die Einlagelasche 1 im Klosettbecken eingedrückt und ausgebreitet wird, die hiernach mit dem Auflagekranz 4 mit den Verbindungs­ streifen des Ausklinkstücks 2 anhängend verbunden ist. Die Kippwelle 70 Fig. 4 mit den Auslegebogen 70 a wird durch den Rückschlagbolzen 72 in die Ausgangsstellung zurückgestoßen, der den abgewinkelten Teil des Kippsplients 71 erst nach dem Kipp­ vorgang erreicht.
Mit dem Kippvorgang ist abgestimmt, daß das Greifkamm­ band 24 Fig. 2 auf dem Aufklappstift 79 Fig. 4 aufge­ setzt, hochgedrückt, das hiernach aufgeklappt von der Aufklappklemme 25 gehalten wird.
Das Schwenken der Profilstange 59 wird bewirkt, indem die Spannrolle 62 die Kolbensperre 88 erreicht hat, wo­ nach der Steuerungskolben 87 mit der Einsatzstange die Ausgangsstellung einnimmt, so daß der Antriebsmotor aus­ geschaltet von dem Übersetzungszahnrad 93 abschwenkt, wo­ nach das Abzugsband 63 unbehindert von der Antriebswelle 64 dadurch abgewickelt wird, daß die Spannrolle 62 mit dem Zahnstab 61 durch dessen Zugfeder zurückgezogen, so daß die beiden Profilstangen 59 zurückgeschwenkt, wonach mit dem Anschlag des Magnetkopfes 65 die Verbindung mit der Profilführung 19 Fig. 2 wieder hergestellt ist.
Mit diesem Stand ist der Mitnehmerfuß 37 (der Handgriff­ brücke 38) auf der Federklappe 36 aufgesetzt, die hierbei von der Kante der Abdeckplatte 44 Fig. 3 abgedrängt, wo­ nach der Abzugsfuß 35 Fig. 2 (der Federklappe 36) mit dem Mitnehmerfuß 37 von der Aufzugsschiene 46 Fig. 3 auf der Abdeckplatte 44 geführt, von dem Aufzugsband hochgezogen, daß von der mit Blattfeder vorgespannten Aufrollbüchse 34 Fig. 2 bewirkt und aufgerollt wird.
Mit diesem Vorgang ist der Aufstoßstift 23 am Aufstoßstab 32 aufgestoßen, so daß das Greifkammband 24 von der Aufklapp­ klemme 25 frei gemacht, von dem Gelenkarm 22 dem Anschlagkamm 26 zugewendet, zugeklappt den Fangstreifen 6 Fig. 1 einklemmt und hierbei die Aushebfalle 31 Fig. 2 aushebt, wonach der Ab­ streifkamm 51 Fig. 3 die Ausgangsstellung einnimmt und der Aufstoßstab 32 versetzt, daß das Vierkantlangloch 33 sich über dem Aufstoßstift 23 befindet, wonach das Greifkammband 24 durch die Kugeldruckfeder 22 a nach oben gedrückt von dem Gelenkarm 22 nach hinten gezogen, womit das eingeklemmte Hygieneblatt gespannt etwas vorgebracht von den Klebstellen und den Aussteifungsstiften 18 abgezogen, für den nächsten Auslegevorgang bereit gehalten wird.
Von den Mitnehmerklemmen 40 ist mit dem Hochgang der Gleit­ stäbe 20 mitgeführt worden der Flachstab 67 Fig. 4 mit den Aufbauteilen, wobei die Vorstoßschaukel 76 an der Abdeck­ platte 44 vorbei, wieder vorgespannt und die Rohrstützen 68 von der Vorstoßfeder 55 Fig. 3 aufgefangen worden, wodurch der Kippschuh 73 Fig. 4 vorgespannt von der Sperrfalle 74 gehalten wird und der Flachstab 67 von den Mitnehmerklemmen 40 Fig. 2 abgedrängt, der hiernach auf dem Flachstabschnapper 85 aufgesetzt gehalten wird.
Ist aber aus irgend einem Grund der Fühler 29 vom Fangstreifen 6 Fig. 1 nicht gehalten worden, wobei die Aushebfalle 31 Fig. 2 auf den Sperrwinkel 30 (des Fühlers 29) gestützt gehalten wird, was zur Folge hat, daß der Abstreifkamm 51 Fig. 3 vor­ zeitig die Ausgangsstellung eingenommen hat und daß das Vier­ kantloch 33 Fig. 2 (des Aufstoßstabes 32) schon beim Hochgang des Greifkammbandes 24 über den Aufstoßstift 23 gehalten ist, so daß das Greifkammband 24 nicht nieder gestoßen ohne Wirkung bleibt, wonach ein Leerlauf bezw. eine Überprüfung erforderlich ist.
Nach Benutzung des Klosetts wird mit Betätigung des Druck­ spülers 96 (wie in Fig. 5 dargestellt ist) durch den Ausklink­ haken 96 a der Zugdraht angezogen, womit der Schnapper 95 von dem Aufsatzfuß 94 gelöst, so daß der Klemmbogen 75 entspannt die Ausgangsstellung einnimmt, das Hygieneblatt frei liegt, wobei hiernach durch den Spülvorgang die Einlagelasche 1 er­ faßt wird und mit dem Auflagekranz 4, der mitgezogen, im Ab­ fluß weggespült wird.

Claims (12)

1. Spender für einen Auflagekranz für den Toilettensitz und eine mit dem Auflagekranz an wenigstens einer Stelle ihres Umfangs beweglich verbundene Einlage für das Klosettbecken aufweisende blattförmige Hygiene-Auflage aus Papier für Spülklosetts mit einem in der Nähe der Spülvorrichtung angeordneten mehrteiligen, öffenbaren und im wesentlichen geschlossenen Gehäuse mit horizontalen Aussteifungsstiften im Inneren zur Halterung am Auflagekranz von wenigstens einer, vorzugsweise in einer Mehrzahl in einem Stapel flach aufeinanderliegenden innerhalb des Gehäuses vertikal gelagerten Hygiene-Auflage und einer insbesondere von Hand betätigbaren Abstreifeinrichtung von der Art eines in vertikalen und zueinander parallelen, an jeder Längsseite des Gehäuses vorgesehenen Führungen verschiebbaren Schlittens mit in Richtung auf die Hygiene-Auflage bewegbaren Greifern zur Trennung jeweils der vordersten Hygiene-Auflage vom Stampel und den Aussteifungsstiften und Zuführung der abgetrennten Hygiene-Auflage durch Abwärtsbewegung des Schlittens zu einer im unteren Rand des Gehäuses vorgesehenen Öffnung und Weiterführung von wenigstens einem Teil der Hygiene-Auflage durch die Öffnung hindurch in Richtung auf das Klosettbecken, dadurch gekennzeichnet, daß
  • - die Abstreifeinrichtung aus zwei, jeweils in einer der vertikalen Profilführungen (19) geführten Gleitstäben (20) besteht, die über eine horizontale Handgriffbrücke (38) an ihrem oberen Ende fest miteinander verbunden sind und
  • - die Profilführungen (19) um etwa die Länge der Gleitstäbe (20) über die Unterseite des Gehäuses (10) hinaus durch jeweils eine schwenkbare Profilstange verlängert sind, die
  • - an ihrem oberen Ende mit der zugehörigen Profilführung (19) lösbar und
  • - an ihrem unteren Ende im Abstand zur anderen Profilstange (59) an einem Ende einer durchgehenden Welle (58) befestigt ist, die
  • - auf einer horizontalen Stütze (56 a) in Höhe des oberen Randes am rückwärtigen Teil des Klosettbeckens drehbar gelagert ist.
2. Spender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Aussteifungsstifte (18) paarweise in annähernd gleichgroßem horizontalem und vertikalem, gegenseitigen Abstand lösbar in Einsteckstutzen (17) der Rückwand des Gehäuses (10) befestigt sind.
3. Spender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf je zwei in einer gemeinsamen horizontalen Ebene angeordneten Aussteifungs­ stiften (18) eine horizontale Transportplatte (16) zwischen der Rückwand und der vorderen Abdeckplatte (44) des Gehäuses (10) längsverschieblich geführt ist.
4. Spender nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Transportplatten (16) an ihren äußern Enden jeweils über einen Transportstab (12) miteinander verbunden sind, der mit jedem seiner äußeren Enden in einem horizontalen Laufsteg (11) auf der Innenseite der jeweiligen Seitenwand des Gehäuses (10) verschiebbar geführt ist (Fig. 2 links).
5. Spender nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Transportstab (12) über eine über (Umlenk-)Ösen geführte Transport­ schnur (13) mit einem zugehörigen Transportgewicht (15) verbunden ist, welches über den zugehörigen Transportstab (12) und die Transportplatten (16) eine Kraft auf die Rückseite einer innerhalb des Gehäuses (10) ggf. in einem Stapel in Form einer Verkaufs­ packung (7) geordneten Hygiene-Auflage in Richtung auf die Vorderseite des Gehäuses (10) ausübt.
6. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Blatt der Hygiene-Auflage deren Einlegelasche (1) für das Klosettbecken mit dem Auflagekranz (4) über ein Ausklinkstück (2) beweglich verbunden ist und die Hygiene- Auflage mit dem Ausklinkstück (2) nach unten weisend in Stern­ löchern (5) des Auflagekranzes (4) auf den Aussteifungsstiften (18) geführt innerhalb des Gehäuses (10) angeordnet ist.
7. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die seitlichen Bereiche des äußeren Randes des Auflagekranzes (4) zu einem Fangstreifen (6) aufgebogen sind, der zur Sitzfläche der Hygiene-Auflage hinweist und ggf. geringfügig versteift ist (Fig. 5).
8. Spender nach Anspruch 1 und ggf. 7, dadurch gekennzeichnet, daß in seitlichen Verlängerungen an jedem äußeren Ende eines Gleitstabes (20) und parallel dazu ein stangenförmiges Greifkammband (24) drehbar gelagert ist, welches dazu vorgesehen ist, mit seinen Kammabschnitten hinter den Fangstreifen (6) des jeweils vordersten Blattes eines Stapels (7) von Hygiene-Auflagen zu greifen und das Blatt festzuhalten (Fig. 2 rechts).
9. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (58) zwischen den schwenkbaren Profilstangen (59) ein Klemmbogen (75) drehfest und lösbar befestigt ist, der in der ausgeschwenkten Lage ein Blatt der Hygiene-Auflage am Fangstreifen (6) auf dem Toilettensitz festhält (Fig. 5).
10. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem horizontalen Flachstab (67), der die beiden schwenkbaren Profilstangen (59) annähernd auf deren halben axialen Länge überbrückt und mit ihnen befestigt ist, eine parallele Kippwelle (70) drehfest und lösbar befestigt ist, deren äußere axiale Enden von einem angenähert halbkreisförmigen Auslegebogen (70 a) überspannt werden, welcher dazu vorgesehen ist, die Einlegelasche (1) der Hygiene-Auflage in das Klosettbecken einzuführen (Fig. 4 und 5).
11. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Handgriffbrücke (38) auf annähernd der halben axialen Länge einen Handgriff (39) aufweist, der auf seiner Rückseite mit einem Seilzug befestigt ist, dessen anderes Ende in einer mit einer Rückholfeder belasteten Aufrollbüchse (34) verbunden ist.
12. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bewegung der Abstreifeinrichtung und ggf. des Klemmbogens (75) ein Motor (91) vorgesehen ist.
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