DE3322331C2 - - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
Die Erfindung betrifft einen Spender für blattförmige
Hygiene-Auflagen aus Papier für Spülklosetts nach dem Oberbegriff des
Hauptanspruchs. Geräte dieser Art sind dazu geeignet, einen Stapel von
Hygiene-Auflagen aufzunehmen und nach Bedarf Blatt für Blatt zur
Auflage auf dem Sitzrand (Brille) des Spülklosetts freizugeben. Die
Hygiene-Auflagen bestehen insbesondere aus einem weichen Papier von
der Art des Toilettenpapiers und sind dazu geeignet, nach einmaliger
Benutzung über das Spülklosett weggespült zu werden. Vor jeder
Benutzung des Spülklosetts wird dem Spender eine neue Hygiene-Auflage
entnommen und auf dem Sitzrand ausgelegt, so daß die Oberseite des
Sitzrandes von der Hygiene-Auflage vollständig bedeckt ist.
Ein Spender dieser Art ist aus der US-PS 19 61 704 bekannt. Der
bekannte Spender besteht aus einem mehrteiligen, öffenbaren und im
wesentlichen geschlossenen Gehäuse, welches in der Nähe der Spülvor
richtung, beispielsweise einem Kastenspüler, des Spülklosetts angeordnet
ist. Innerhalb des Gehäuses sind mehrere, horizontale Aussteifungsstifte
vorgesehen, welche dazu dienen, wenigstens eine von vorzugsweise in
einer Mehrzahl in einem Stapel im Gehäuse vertikal flach aufeinander
liegend gelagerten Hygiene-Auflagen zur Entnahme bereit zu halten. Die
Halterung durch die Aussteifungsstifte erfolgt auf dem Umfang des zur
Auflage auf dem Sitzrand vorgesehenen Auflagekranzes der Hygiene-Auf
lagen. Der bekannte Spender weist eine von Hand betätigbare
Abstreifeinrichtung auf zur Entfernung einzelner Hygiene-Auflagen von
dem Stapel. Diese Abstreifeinrichtung besteht aus einem Schlitten, der
in vertikalen und zueinander parallelen Führungen verschiebbar ist, die
an jeder Längsseite des Gehäuses vorgesehen sind. Die bekannte
Abstreifeinrichtung weist Greifer auf, welche zur Trennung von jeweils
des vorderen Blattes der Hygiene-Auflage vom Stapel und den
Aussteifungsstiften in Richtung auf die betreffende Hygiene-Auflage
bewegbar sind. Durch Abwärtsbewegung des Schlittens führen die Greifer
die abgetrennte Hygiene-Auflage einer im unteren Rand des Gehäuses
des Spenders vorgesehenen Öffnung zu und bewegen wenigstens einen
Teil der Hygiene-Auflage durch die Öffnung hindurch in Richtung auf das
Klosettbecken, so daß die Hygiene-Auflage von dem Benutzer erfaßt,
vollständig aus dem Gehäuse des Spenders herausgezogen und auf dem
Sitzrand des Spülklosetts ausgebreitet werden kann.
Jede der bekannten Hygiene-Auflagen hat eine ovale Form entsprechend
der Form des Sitzrandes und hat eine mittlere Einlegelasche von der Art
einer Schürze, die, wenn die Hygiene-Auflage aus dem Spender
herausgezogen und auf dem Sitzrand ausgelegt ist, in die Klosettschüssel
hineinragt und deren vordere Rundung bedeckt, um als Penis-Schutz zu
wirken. Das vordere Ende der Hygiene-Auflage bildet einen Schutzlap
pen, der über den vorderen Rand des Sitzrandes überhängt. Eine
rückseitige Lasche der bekannten Hygiene-Auflage bleibt unterdessen
mit dem Saum des Stapels im Spendergehäuse verbunden (vgl. US-PS
19 61 704 S. 2, Z. 61-78).
Der bekannte Spender dient im wesentlichen zur Aufnahme eines Stapels
von Hygiene-Auflagen und Freigabe einzelner Blätter an den Benutzer
gegen Münzeinwurf. Er ist nicht dazu geeignet das freigegebene Blatt
selbsttätig auf dem Sitzrand auszulegen und darauf unverrückbar
festzuhalten. Die bekannte Hygiene-Auflage muß nach ihrer Benutzung
vom Stapel getrennt, vom Sitzrand abgenommen und gesondert entsorgt
werden.
Aus dem DE-Gm 69 05 225 ist eine Toiletten-Schutzauflage bekannt, die
aus einer die Sitzumrandung abdeckenden, ringförmigen Folie aus
saugfähigem Papier besteht in deren mittige Öffnung eine in das
Toilettenbecken hineinreichende U-förmige Lasche eingesetzt ist. Die
U-förmige Lasche bewirkt, daß die Schutzauflage beim Spülvorgang
automatisch hinweggespült wird. Die bekannte U-förmige Lasche hat
eine größere Breite als die Schenkelflächen der Schutzauflage und
vermag durch das größere Gewicht selbständig in die für die Benutzung
erforderliche U-förmige Form gezogen zu werden. Sie saugt sich beim
Einlegen in das Toilettenbecken im Wasserspiegel kräftig fest und
gewährleistet somit einen sicheren Halt der Schutzauflage.
Diese zwar im Sinne der vorliegenden Erfindung günstige Ausgestaltung
der bekannten Hygiene-Auflage im Hinblick auf deren Festhalten auf
dem Sitzrand während des Gebrauchs und ihre anschließende Entsorgung
durch Wegspülen, wirkt sich jedoch für die Unterbringung in einem Stapel
innerhalb eines Spendergehäuses, Vereinzelung einzelner Blätter und
selbsttätige Auflage derselben auf dem Sitzrand nachteilig aus, da nicht
gewährleistet ist, daß die bekannte Schutzauflage mit ausreichender
betrieblicher Sicherheit durch dafür vorgesehene Organe einer Spender
vorrichtung ausgelegt werden kann.
Aus den Nachteilen des bekannten Spenders und der bekannten
Schutzauflage ergibt sich die Aufgabe für die Erfindung den
Spender in der Weise weiterzubilden und zu verbessern, daß er dazu
geeignet ist, durch einen einzigen Handgriff des Benutzers eine einzelne
aus einem Stapel innerhalb des Spenders entnommene Hygiene-Auflage
auf dem Sitzrand auszulegen und darauf festzuhalten und dabei deren
Einlegelasche in die Klosettschüssel einzuführen und die benutzte
Hygiene-Auflage anschließend durch Betätigung der Spülung zu
entsorgen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden
Merkmale des Hauptanspruchs gelöst. Durch die dementsprechende
Ausgestaltung des Spenders wird es möglich, ein einzelnes Blatt einer
dem Stapel entnommenen Hygiene-Auflage mit Mitteln des Spenders auf
dem Sitzrand auszulegen.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Aussteifungsstifte wird der
Stapel von Hygiene-Auflagen bis auf das letzte Blatt im Spendergehäuse
für eine sichere Entnahme bereit gehalten.
Zwei auf den Aussteifungsstiften längsverschieblich geführte horizontale
Transportplatten gewährleisten den Vorschub der Hygiene-Auflage in
Richtung auf die Vorderseite des Spendergehäuses, wo die Greifkamm
bänder zum Vereinzeln der Blätter drehbar gelagert sind. Zur Erzielung
eines gleichmäßigen Vorschubs sind die beiden Transportplatten an ihren
äußeren Enden jeweils mit einem gemeinsamen Transportstab verbunden,
der wiederum mit seinen äußeren Enden in einem horizontalen Laufsteg
auf der zugehörigen Seitenwand des Gehäuses reibungsarm verschiebbar
geführt ist. Die Vorschubkraft ist konstant und wird von zwei Transport
gewichten erzeugt, die jeweils an einem der Transportstäbe über eine
Transportschnur angreifen, die durch Umlenkösen gezogen ist.
Erfindungsgemäß wird das Hygiene-Auflageblatt mit dem Ausklinkstück
für die Einlagelasche nach unten weisend in Sternlöchern seines
Auflagekranzes auf den Aussteifungsstiften im Gehäuse geführt, so daß
es zur Auslegung auf dem Sitzrand nach vorne herunter geklappt werden
kann. Zur Befestigung auf dem Sitzrand mit Hilfe des Klemmbogens sind
die seitlichen Bereiche des Randes des Auflagekranzes zu einem
Fangstreifen aufgebogen, der ggf. auch geringfügig versteift sein kann.
In seitlichen Verlängerungen an jedem äußeren Ende eines Gleitstabes
und parallel dazu ist ein stangenförmiges Greifkammband drehbar
gelagert, welches dazu dient, mit seinen Kammabschnitten hinter den
Fangstreifen des jeweils vordersten Blattes eines Stapels von Hygiene-
Auflagen zu greifen und das Blatt in Bereitschaft zur Entnahme und
während des Schwenkens zum Auslegen auf dem Sitzrand zu halten.
Auf der Welle zwischen den schwenkbaren Profilstangen ist ein
Klemmbogen drehfest und lösbar vorgesehen, der ein auf dem Sitzrand
ausgelegtes Hygiene-Auflageblatt während der Benutzung festhält.
Erfindungsgemäß werden die beiden schwenkbaren Profilstangen auf
deren halben axialen Länge von einem horizontalen Flachstab über
brückt, der mit den Profilstangen befestigt ist. Auf dem Flachstab ist
eine parallele Kippwelle drehfest und lösbar befestigt, deren äußere
Enden von einem halbkreisförmigen Auslegebogen überspannt werden.
Dieser Auslegebogen führt die Einlegelasche beim Auslegen der
Hygiene-Auflage auf dem Sitzrand in das Klosettbecken ein und
schwenkt danach wieder zurück.
Zur Erleichterung des Zurückschwenkens der Profilstangen nach dem
Auslegen einer Hygiene-Auflage, ist auf der Rückseite des Handgriffs der
Handgriffbrücke ein Seilzug befestigt, dessen gehäuseseitiges Ende mit
einer federbelasteten Aufrollbüchse verbunden ist. Die Feder wird
während jedes Schwenkens der Profilstangen in die Auslegestellung
gespannt und gibt ihre Energie an die Profilstangen während deren Rück
schwenkens in die Bereitschaftsstellung zurück. Der Klemmbogen bleibt
auch bei zurückgeschwenkten Profilstangen in der ausgeschwenkten,
horizontalen Klemmstellung solange die Hygiene-Auflage benutzt wird.
Schließlich ist vorgesehen, das Auslegen von Hygiene-Auflagen durch
Motorkraft zu unterstützen bzw. weitgehend selbsttätig durchzuführen.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungs
beispiels näher beschrieben, mit einer anschließenden Funktions
beschreibung des Ausführungsbeispiels. Es zeigen:
Fig. 1 die mit Hygieneblätter gefüllte Verkaufspackung;
Fig. 2 das Oberteil des Apparates (die Zubringervorrichtung);
Fig. 3 die Abdeckplatte des Oberteils mit der Abstreifvor
richtung;
Fig. 4 das Unterteil des Apparates (die Auslegevorrichtung);
Fig. 5 die Klosettanlage mit Druckspüler-Ausführung, mit der
Anordnung gemäß der Erfindung, das ausgelegte Hygiene
blatt und mit den Teilen der Auslegevorrichtung, die
ohne Motorantrieb, des Hygieneauflageapparates vorge
sehen sind;
Fig. 6 der Kastenspüler einer Klosettanlage mit der Anordnung
des Aufsatzkranzes, worauf vorgesehen ist, das Spender
gehäuse des Hygieneauflageapparats aufgesetzt mit dem
Kastenspüler zu kombinieren.
In Fig. 1 dargestellt, mit Hygieneblätter gefüllte Verkaufs
packung ist mit 1 die Einlagelasche (des Hygieneblatts) be
zeichnet, die mit dem Ausklinkstück 2 und leicht durchreißbaren
Haltestreifen 3 verbunden ist, mit dem Auflagekranz 4, der mit
vier Sternlöcher 5 versehen ist und deren beide Seitenkanten
gestärkt umgeschlagen als Fangstreifen 6 ausgebildet sind.
Bei gehobenen Ansprüchen ist es zweckmäßig, daß das Hygiene
blatt aus mehrlagigem Feinpapier besteht, daß die Einlagelasche
1 größer zwischen den Papierlagen des Auflagekranzes 4 liegt
und mit doppelt gefalteten Aufhängestreifen 3 a (wie Fig. 5 dar
gestellt ist) mit dem Auflagekranz 4 verbunden ist.
Mit 7 Fig. 1 ist die Verkaufspackung bezeichnet, in deren, mit
Aussteifungsecken ausgebildeten Umfassungswänden das Rücken
deckblatt lose eingelegt ist, worauf die Hygieneblätter
aufeinander geschichtet, von den Ableimerstreifen 8 a zusammen
gehalten und von den Verpackungsbändern 8 gehalten werden,
die so angeordnet sind, daß die in den Umfassungsseitenwänden
ausgestanzten Vorschubschlitzen 9 verstärkt sind und daß der
vordere Teil gut abreißbar ist, nachdem die Verkaufspackung 7
im Spendergehäuse 10 Fig. 2 eingelegt ist.
Fig. 2 die Zubringervorrichtung des Hygieneauflageapparates,
die je nach Beschaffenheit der Befestigungswand über den allge
mein bekannten (in Fig. 5 dargestellten) Druckspüler des Klo
setts, bzw. mit dem bekannten (in Fig. 6 dargestellten) Spül
kasten kombiniert, bei der Montage befestigt wird, ist mit 10
das Spendergehäuse bezeichnet, das im Inneren ausgestattet ist,
mit den Laufstegen 11, worauf (an beiden Seitenwänden) rollend
aufgeschoben ist, der Transportstab 12, woran befestigt ist,
die Transportschnur 13, die durch Ösen geführt und unter der
Decke durch die Schockklemme 14 hindurch an der Rückwand mit
dem Transportgewicht 15 endet.
Der Transportstab 12 ist mit Einsteckhaken ausgebildet, in die
eingesteckt sind die Transportplatten 16, deren Durchbruch
löcher übereinstimmen, mit die an der Rückwand mit Spreng
klemmen versehende Einsteckstutzen 17, worin eingesteckt ist,
die Aussteifungsstifte 18, deren Kopfende abgeflacht ist.
An den Seitenkanten des Spendergehäuses 10 vorne entlang ist
die Profilführung 19 angeordnet, die am Boden etwas darüber
hinaus endet, woran sich die schwenkbare Profilstange 59 Fig.
4 aus der Auslagevorrichtung des Hygieneauflageapparates an
schließen.
In die Profilführung 19 Fig. 2 ist der Gleitstab 20 geführt,
der am Fußende mit dem verstellbaren Greifarm 21 versehen ist
und seitlich mit den Stützlaschen ausgebildet ist, die vor der
Profilführung 19 den Bolzenstab trägt, der von dem Gelenkarm
22 gestützt auf der unteren Stützlasche in der etwas abge
winkelten Langlochführung auf die Kugelfußdruckfeder 22 a auf
gestützt in der oberen Stützlasche der Vierkantlanglochführung
darüberhinaus mit dem Aufstoßstift 23 endet.
Auf den Bolzenstab ist klappbar aufgesteckt das Greifkammband
24, das vorgespannt an der mittleren Stützlasche von der Auf
klappklemme 25 gehalten und dem Anschlagkamm 26 zugeordnet
ist, der am Spendergehäuse 10 vorne in die Verpackungs
halter 27 eingeklemmt ist.
Der Anschlagkamm 26 ist in der Mitte mit dem Fühler 29 aus
gerüstet, der mit dem Verbindungsstab unter der Deckenaus
sparung 28 mit dem Sperrwinkel 30 versehen ist, worauf (im
Leerlauf) die Aushebfalle 31 aufgestützt ist, der hierbei
den schiebbaren Aufstoßstab 32 so hält, daß deren Vierkant
loch 33 sich über den Aufstoßstift 23 befindet.
Auf der Decke in der Mitte des Spendergehäuses 10 ist das
Fach, worin sich die mit Stahlfeder ausgerüstete Aufroll
büchse 34 befindet, worauf aufgerollt ist das Aufzugsband,
daß im Fach über Gleitrollen geführt an der Stirnseite des
Spendergehäuses 10 mit dem Aufzugsfuß 35 verbunden ist, wo
rauf die Federklappe 35 befestigt ist, auf die der Mitnehmer
fuß 37 der Handgriffbrücke 38 aufliegt, die in der Mitte mit
dem Handgriff 39 ausgestattet ist, und die beiden Gleitstäbe
20 (der Greifkammbänder 24) am Kopfende miteinander ver
bindet, woran sich bis zu der Mitnehmerklemme 40 auf der
unteren Stützlasche die Zierleiste 41 anschließt, die oben
mit einer Mitnehmerspitze 42 und seitlich mit der Laufnute
ausgebildet ist, worin die Abdeckplatte 44 Fig. 3 seitlich
gehalten ist, die mit den beiden Befestigungslaschen auf der
Decke des Spendergehäuses 10 Fig. 2 von den Riegeln 43 be
festigt und das Spendergehäuse vorn abdeckt.
Fig. 3 die Abdeckplatte 44 ist mit der Abstreifvorrichtung
ausgestattet und ausgebildet, auf der Innenfläche mit den
Gleitschienen 45, die schrägauslaufenden Senkrechtschienen
46 und auf der Vorderseite mit der Aufzugsschiene 47, wo
rauf der Mitnehmerfuß 37 Fig. 2 der Handgriffbrücke 38
gleitend und der Aufzugsfuß 35 geführt wird.
An beiden Seiten der Abdeckplatte 44 Fig. 3 auf den Gleit
schienen 45 ist der mit den Zugfedern 48 verbundene Schlitten
49 aufgesetzt, worauf federbelastet klappbar befestigt ist
der Vorlaufbügel 50, der Abstreifkamm 51 und der Aufstütz
bock 52, woran die Zugschnur 53 befestigt ist, die bis zur
Senkrechtschiene 46 von Rollen geführt mit dem Gleitfuß der
Mitnehmerfalle 54 verbunden ist.
Die mittlere Freifläche der Abdeckplatte 44 mit den Vorstoß
federn 55 ist bestimmt, für aus der Auslegevorrichtung Fig. 4
den Flachstab 67 mit deren Aufbauteilen aufzunehmen.
Fig. 4 die Auslegevorrichtung des Hygieneauflageapparates ist
mit 56 die Aufbauplatte bezeichnet, die bei der Montage auf
dem Klosettbeckenstutzen mit den Flügelschrauben der beiden
Traglagerböckchen 57 befestigt wird.
Neben dem Klosettbeckenstutzen ist die Aufbauplatte 56 doppel
bödig ausgebildet und seitlich aufgekantet in der die Aufbau
welle 58 gelagert ist, worauf an beiden Seiten schwenkbar die
Profilstange 59 gelagert ist, deren Lagerfuß mit dem Zahnkranz
60 ausgebildet ist, woran sich der Zahnstab 61 anschließt, der
an der Aufkantung schiebbar an eine Zugfeder befestigt und ver
sehen ist, mit der Spannrolle 62, worauf das Abzugsband 63 umge
leitet wird, daß mit der Antriebswelle 64 verbunden ist und in
der Profilstange 59 vor der Schwenkfalle 65 a im Magnetanschlag
kopf 65 mit dem Metallgreifer 66 endet.
Im Austrittschlitz der Profilstange 59 ist der Flachstab 67 ge
führt, der aufgestockt ist, mit den beiden Rohrstützen 68, die
miteinander verbunden sind, mit dem Querstreber 69, der mit
Traglagern ausgebildet ist, in die gelagert ist die Kippwelle
70, die hinter dem Traglager an einer Seite von der Klemmfeder
gehalten und an der anderen Seite mit dem Kippsplient 71 endet
und ausgerüstet ist mit dem Auslegebogen 70 a, der flexibel ist.
In der Rohrstütze 68 befindet sich die Spannfeder des Rück
schlagbolzens 72, woran sich der aufgesteckte Kippschuh 73 an
schließt, der vorgespannt, von der Sperrfalle 74 gehalten wird,
wobei der Kippschuh 73 mit dem Klappstift den ihm entgegen
stehenden Teil, der Rückschlagbolzen 72 den abgewinkelten Teil
des Kippsplients 71 zugeordnet ist, wobei die an dem Quer
streber 69 hängende Vorstoßschaukel 76 vorgespannt am Flach
stab von dem Aufsetzhaken 77 gehalten ist.
Auf der Aufbauwelle 58 sind die Enden des Klemmbogens, der dem
äußeren Rand der Klosettbrille angepaßt ist, durchgesteckt, ge
schlauft und mit Zugfedern versehen.
An der Aufbauplatte 56 vorne ist befestigt der Aufklapp
fuß 78, worin einstellbar befestigt ist der Aufklapp
stift 77, der das Greifkammband 24 Fig. 2 aufklappt.
Auf der Aufbauplatte 56 Fig. 4 (an der Einschaltseite)
ist der Sicherheitsstab 80 angeordnet, der eine Strom
unterbrechung im Schalter 81 vorbringt und mit dem Kreuz
stab an dem Klemmbogen 75 anliegt, wobei das andere End
stück des Kreuzstabes mit dem Sicherheitsschnabel 82 ver
sehen ist, der an der Profilstange 59 dem Sperrnagel 83 zuge
ordnet ist.
Die Einschaltseite der Aufbauplatte 56 wird bestimmt durch
die Einsatzführungsstange 84, die hinter der Profilstange
59 an die Aufbauplatte 56 und an dem Boden des Spenderge
häuses 10 Fig. 2 mit der Tragstange befestigt ist, woran
sich die Schloßplatte mit dem Flachstabschnapper 85 Fig. 4
befindet, der von dem Ausklinkstab 85 a beeinfluß wird.
In der Einsatzführungsstange 84 auf einer Druckfeder aufge
stützt ist die Einsatzstange geführt, die am Kopfende mit
dem Einsatzgriff 86 und am Fußende mit dem Steuerungskolben
87 versehen ist, der der mit Einstellschraube ausgestatteten
Kolbensperre 88 zugeordnet ist, den Sicherheitsstab 80 be
einflußt und den Federfuß 89 versetzt, der verbunden ist
mit dem Motorschalter 90 und mit dem Motorgehäuse, worin
sich der Antriebsmotor 91 befindet, dessen Antriebszahn
rad 92 dem Übersetzungszahnrad 93 zugeordnet ist, daß auf die
Antriebswelle 64 befestigt ist.
Der Aufsatzfuß 94, der fest mit der Aufbauwelle 58 verbunden
ist, ist dem Schnapper 95 zugeordnet, woran der Zugdraht be
festigt ist, der ummantelt und verbunden ist, mit dem Druck
spüler bzw. mit dem Drücker des Kastenspülers, wo ein Bei
spiele hierfür in Fig. 5 und Fig. 6 dargestellt ist.
Fig. 5 ist dargestellt, (ohne Motorantrieb) die Klosettanlage
mit Druckspülerausführung in der allgemein bekannten Form, wo
bei schon vorhandener Klosettanlage bei der Montage des
Hygieneauflageapparates am Druckspüler 96 ein Ausklinkhaken 96 a
angelötet ist und im Drehpunkt der Klosettbrille und Klosett
deckel eine Durchbohrung vorgenommen ist, die hiernach auf
der Aufbauwelle 58 gelagert sind und zeigt das für ge
hobene Ansprüche und für Tiefspülklosetts vorgesehene
Hygieneblatt mit der Einlagelasche 1, die mit Aufhänge
streifen 3 a mit dem Auflagekranz 4 verbunden ist, der durch
den Klemmbogen 75 gehalten wird, der durch den Schnapper 95,
welcher durch den Zugdraht mit dem Ausklinkhaken verbunden
ist, vorgespannt ist.
Wie zu ersehen ist, ist bei dem Hygieneauflageapparat, ohne
Antriebsmotor, die Aufbauplatte 56 Fig. 4 zweckmäßig von einer
Aufbaulasche 56 a ersetzt, die an beiden Seiten mittels Aus
steifungsstange 97 am Spendergehäuse 10 Fig. 2 befestigt wird
und daher stabilisiert ist, und daß der Lagerfuß der Profil
stange 59 statt des Zahnkranzes 60 Fig. 4 mit dem Federkolben
98 ausgestattet ist, der mit der Zugfeder verbunden und der
Hebeldruckfeder 99 zugeordnet ist.
Bei dieser Ausführung ist der Ausklinkstab 85 a des Flachschnappers
85 mit dem Ausklinkgriff 100 versehen, der niedergedrückt an der
Profilstange 59 von dem Sperrschnapper 101 bis zum Schwenkvor
gang gehalten wird.
Fig. 6 ist der Spülkasten in der allgemein bekannten Form, wo
nach Abnahme des Spülkastendeckels bei der Montage das Heft
band 102 aufgesteckt ist, dessen Oberfläche abgeflacht mit Kleb
stoff versehen ist, worauf der Aufsatzkranz 103 aufgeklebt, der
mit der Druckplatte 104 versehen ist, die mit dem Zugdraht des
Schnappers 95 Fig. 5 verbunden ist und wobei der Aushebstab 105
mit dem Aushebhaken 106 im Bügel der Spülwasserglocke 107 ein
gehangen verbunden ist, worauf das Spendergehäuse 10 Fig. 2 auf
gesetzt, ausgerichtet und mit Schrauben befestigt wird.
Nachfolgend die Funktionsbeschreibung der Erfindung an Hand der
Zeichnung des Ausführungsbeispiels.
Die mit Hygieneblätter gefüllte Verkaufspackung 7 Fig. 1 ist
(von Hand) im Spendergehäuse 10 Fig. 2 eingelegt, nachdem die
beiden Transportplatten 16 in die Vorschubschlitzen 9 Fig. 1
(hinter dem Rückendeckblatt) durchgesteckt in den Haken der
Transportstäbe 12 Fig. 2 eingesetzt sind und in die Stern
löcher 5 Fig. 1 hindurch die Aussteifungsstifte 18 Fig. 2
in die Einsteckstutzen 17 eingesteckt sind.
Hiernach sind die Verpackungsbänder 8 Fig. 1 vorne abge
zogen, der Anschlagkamm 26 Fig. 2 wieder eingesetzt, die
Abdeckplatte 44 Fig. 3 aufgesetzt, befestigt, wonach ein
Leerlauf die Ausgangsstellung mit einem eingeklemmten
Hygieneblatt erreicht ist.
Das Einschalten des Hygieneauflageapparates (mit Antriebs
motor) erfolgt durch das Niederdrücken des Einsatzgriffes
86 Fig. 4, womit die Einsatzstange mit dem Steuerungskolben
87 den Sicherheitsstab 80 in die Lage versetzt, daß im
Schalter 81 der Strom unterbrochen ist, daß der Klemmbogen
75 etwas vorgeschwenkt gehalten ist und der Sicherheits
schnabel 82 am Sperrnagel 83 eingerastet ist, wo nach diesem
Stand der Steuerungskolben 87 den Federfuß 89 erreicht und
versetzt hat, so daß der Motorschalter 90 eingeschaltet, das
Motorgehäuse mit dem Antriebsmotor 91 geschwenkt, so daß das
Antriebszahnrad 92 mit dem Übersetzungszahnrad 93 (der An
triebswelle 64) verbunden ist und mit dem Lauf beginnt, nach
dem der Einsatzgriff 86 den Ausklinkstab 85 a des Flachstab
schnappers 85 geschwenkt, womit der Flachstab 67 frei ist,
der (in der Zeichnung mit den Aufbauteilen auf halbem Wege
dargestellt ist) nach unten fallend den Sicherheitsschnabel
82 vom Sperrnagel 83 abbringt, womit der Sicherheitsstab 80
mit dem Klemmbogen 75 zurückschwenkt, so daß die Stromunter
brechung aufgehoben ist und hiernach mit dem Lauf der Antriebs
welle 64 das Abzugsband 63 aufgerollt, womit der Gleitstab 20
Fig. 2 nach unten gezogen, wobei die Mitnehmerspitze 42 die
Mitnehmerfalle 54 Fig. 3 mitführt, so daß die Zugschnur 53
den Schlitten 49 soweit ausfährt, daß der Aufstützbock 52
an der Aussparstelle der Gleitschienen 45 aufgestellt den
Vorlaufbügel 50 mit dem Abstreifkamm 51 an dem Hygieneblatt
anlegt, wobei der Abstreifkamm 51 die Schockklemme 14 Fig. 2
beeinflußt, so daß hiernach die Hygieneblätter unter vollem
Transportdruck stehen.
Der Abstreifvorgang erfolgt, nachdem die Mitnehmerspitze 42
an der unteren Kante der Abdeckplatte 44 Fig. 3 die Mitnehmer
falle 54 frei gibt, wonach die Zugfedern 48 den Schlitten 49
in die Ausgangsstellung bringt, wobei auf diesem Weg der Vor
laufbügel 50 den Fühler 29 Fig. 2 zurückschwenkt, die Ausheb
falle 31 aushebt und mit dem Abstreifkamm 51 Fig. 3 zusammen
den Fangstreifen 6 Fig. 1 am Anschlagkamm 26 Fig. 2 bringt,
wo der Abstreifkamm 51 Fig. 3 vorgespannt von der Aushebfalle
31 Fig. 2 gehalten wird, wogegen der Vorlaufbügel 50 Fig. 3 mit
Aufstützbock 52 die Ausgangsstellung schon eingenommen hat.
Mit dem Ausheben der Aushebfalle 31 Fig. 2 ist die Schockklemme
14 so beeinflußt worden, daß die Transportschnur 13 bis zum
Transportstab 12 gelockert gehalten ist.
Mit dem Abgang der Gleitstäbe 20 ist vom Mitnehmerfuß 37 der
Handgriffbrücke 38 der Aufzugsfuß 35 mit deren Federklappe 36
nach unten gebracht, wobei die Federklappe 36 an der unteren
Kante der Abdeckplatte 44 Fig. 3 mit dem Aufzugsfuß gehalten ist.
Mit diesem Stand hat der Gleitstab 20 in der Profilstange 59 Fig.
4 den untersten Stand erreicht, daß der Flachstab 67 mit dem
Aufsetzhaken 77 auf der Klosettbrille aufgedrückt, daß die Vor
stoßschaukel 76 frei entspannt den hinteren Teil der Einlage
lasche eingedrückt, daß das Ausklinkstück 2 Fig. 1 ausgeklinkt
ist, wonach der Schwenkvorgang folgt, indem die Spannrolle 62
Fig. 4 durch das Abzugsband 63 zwangsweise bis an der Antriebs
welle 64 gezogen, womit der Zahnstab 61 vorgeschoben den Zahn
kranz 60 drehend mitführt, so daß die Profilstange 59 geschwenkt,
worin der Gleitstab 26 Fig. 2 hiernach von der Schwenkfalle 65 a
Fig. 4 gehalten ist mit dem Greifkammband 24 Fig. 2, das einge
klemmte Hygieneblatt auf die Klosettbrille bringt, das hiernach
von dem mitgeschwenkten Klemmbogen 75 Fig. (4) und 5 gehalten
wird, wonach die Sperrfalle 74 auf die Klosettbrille aufgestützt,
ausgehoben wird, so daß der Rückschlagbolzen 72 mit dem Kippschuh
73 vorschnellt, wodurch bewirkt wird, daß der Klappstift des
Kippschuhs 73 den entgegenstehenden Teil des Kippsplients 71
mitführt, so daß die Kippwelle 70 mit dem Auslegebogen 70 a ge
kippt, wodurch die Haltestreifen 3 Fig. 1 durchgerissen, die
Einlagelasche 1 im Klosettbecken eingedrückt und ausgebreitet
wird, die hiernach mit dem Auflagekranz 4 mit den Verbindungs
streifen des Ausklinkstücks 2 anhängend verbunden ist.
Die Kippwelle 70 Fig. 4 mit den Auslegebogen 70 a wird durch den
Rückschlagbolzen 72 in die Ausgangsstellung zurückgestoßen, der
den abgewinkelten Teil des Kippsplients 71 erst nach dem Kipp
vorgang erreicht.
Mit dem Kippvorgang ist abgestimmt, daß das Greifkamm
band 24 Fig. 2 auf dem Aufklappstift 79 Fig. 4 aufge
setzt, hochgedrückt, das hiernach aufgeklappt von der
Aufklappklemme 25 gehalten wird.
Das Schwenken der Profilstange 59 wird bewirkt, indem
die Spannrolle 62 die Kolbensperre 88 erreicht hat, wo
nach der Steuerungskolben 87 mit der Einsatzstange die
Ausgangsstellung einnimmt, so daß der Antriebsmotor aus
geschaltet von dem Übersetzungszahnrad 93 abschwenkt, wo
nach das Abzugsband 63 unbehindert von der Antriebswelle
64 dadurch abgewickelt wird, daß die Spannrolle 62 mit
dem Zahnstab 61 durch dessen Zugfeder zurückgezogen, so
daß die beiden Profilstangen 59 zurückgeschwenkt, wonach
mit dem Anschlag des Magnetkopfes 65 die Verbindung mit
der Profilführung 19 Fig. 2 wieder hergestellt ist.
Mit diesem Stand ist der Mitnehmerfuß 37 (der Handgriff
brücke 38) auf der Federklappe 36 aufgesetzt, die hierbei
von der Kante der Abdeckplatte 44 Fig. 3 abgedrängt, wo
nach der Abzugsfuß 35 Fig. 2 (der Federklappe 36) mit dem
Mitnehmerfuß 37 von der Aufzugsschiene 46 Fig. 3 auf der
Abdeckplatte 44 geführt, von dem Aufzugsband hochgezogen,
daß von der mit Blattfeder vorgespannten Aufrollbüchse 34
Fig. 2 bewirkt und aufgerollt wird.
Mit diesem Vorgang ist der Aufstoßstift 23 am Aufstoßstab 32
aufgestoßen, so daß das Greifkammband 24 von der Aufklapp
klemme 25 frei gemacht, von dem Gelenkarm 22 dem Anschlagkamm
26 zugewendet, zugeklappt den Fangstreifen 6 Fig. 1 einklemmt
und hierbei die Aushebfalle 31 Fig. 2 aushebt, wonach der Ab
streifkamm 51 Fig. 3 die Ausgangsstellung einnimmt und der
Aufstoßstab 32 versetzt, daß das Vierkantlangloch 33 sich
über dem Aufstoßstift 23 befindet, wonach das Greifkammband
24 durch die Kugeldruckfeder 22 a nach oben gedrückt von dem
Gelenkarm 22 nach hinten gezogen, womit das eingeklemmte
Hygieneblatt gespannt etwas vorgebracht von den Klebstellen
und den Aussteifungsstiften 18 abgezogen, für den nächsten
Auslegevorgang bereit gehalten wird.
Von den Mitnehmerklemmen 40 ist mit dem Hochgang der Gleit
stäbe 20 mitgeführt worden der Flachstab 67 Fig. 4 mit den
Aufbauteilen, wobei die Vorstoßschaukel 76 an der Abdeck
platte 44 vorbei, wieder vorgespannt und die Rohrstützen 68
von der Vorstoßfeder 55 Fig. 3 aufgefangen worden, wodurch
der Kippschuh 73 Fig. 4 vorgespannt von der Sperrfalle 74
gehalten wird und der Flachstab 67 von den Mitnehmerklemmen
40 Fig. 2 abgedrängt, der hiernach auf dem Flachstabschnapper
85 aufgesetzt gehalten wird.
Ist aber aus irgend einem Grund der Fühler 29 vom Fangstreifen
6 Fig. 1 nicht gehalten worden, wobei die Aushebfalle 31 Fig.
2 auf den Sperrwinkel 30 (des Fühlers 29) gestützt gehalten
wird, was zur Folge hat, daß der Abstreifkamm 51 Fig. 3 vor
zeitig die Ausgangsstellung eingenommen hat und daß das Vier
kantloch 33 Fig. 2 (des Aufstoßstabes 32) schon beim Hochgang
des Greifkammbandes 24 über den Aufstoßstift 23 gehalten ist,
so daß das Greifkammband 24 nicht nieder gestoßen ohne Wirkung
bleibt, wonach ein Leerlauf bezw. eine Überprüfung erforderlich
ist.
Nach Benutzung des Klosetts wird mit Betätigung des Druck
spülers 96 (wie in Fig. 5 dargestellt ist) durch den Ausklink
haken 96 a der Zugdraht angezogen, womit der Schnapper 95 von
dem Aufsatzfuß 94 gelöst, so daß der Klemmbogen 75 entspannt
die Ausgangsstellung einnimmt, das Hygieneblatt frei liegt,
wobei hiernach durch den Spülvorgang die Einlagelasche 1 er
faßt wird und mit dem Auflagekranz 4, der mitgezogen, im Ab
fluß weggespült wird.
Claims (12)
1. Spender für einen Auflagekranz für den Toilettensitz und eine mit
dem Auflagekranz an wenigstens einer Stelle ihres Umfangs
beweglich verbundene Einlage für das Klosettbecken aufweisende
blattförmige Hygiene-Auflage aus Papier für Spülklosetts mit einem
in der Nähe der Spülvorrichtung angeordneten mehrteiligen,
öffenbaren und im wesentlichen geschlossenen Gehäuse mit
horizontalen Aussteifungsstiften im Inneren zur Halterung am
Auflagekranz von wenigstens einer, vorzugsweise in einer Mehrzahl
in einem Stapel flach aufeinanderliegenden innerhalb des Gehäuses
vertikal gelagerten Hygiene-Auflage und einer insbesondere von
Hand betätigbaren Abstreifeinrichtung von der Art eines in
vertikalen und zueinander parallelen, an jeder Längsseite des
Gehäuses vorgesehenen Führungen verschiebbaren Schlittens mit in
Richtung auf die Hygiene-Auflage bewegbaren Greifern zur Trennung
jeweils der vordersten Hygiene-Auflage vom Stampel und den
Aussteifungsstiften und Zuführung der abgetrennten Hygiene-Auflage
durch Abwärtsbewegung des Schlittens zu einer im unteren Rand des
Gehäuses vorgesehenen Öffnung und Weiterführung von wenigstens
einem Teil der Hygiene-Auflage durch die Öffnung hindurch in
Richtung auf das Klosettbecken, dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Abstreifeinrichtung aus zwei, jeweils in einer der vertikalen Profilführungen (19) geführten Gleitstäben (20) besteht, die über eine horizontale Handgriffbrücke (38) an ihrem oberen Ende fest miteinander verbunden sind und
- - die Profilführungen (19) um etwa die Länge der Gleitstäbe (20) über die Unterseite des Gehäuses (10) hinaus durch jeweils eine schwenkbare Profilstange verlängert sind, die
- - an ihrem oberen Ende mit der zugehörigen Profilführung (19) lösbar und
- - an ihrem unteren Ende im Abstand zur anderen Profilstange (59) an einem Ende einer durchgehenden Welle (58) befestigt ist, die
- - auf einer horizontalen Stütze (56 a) in Höhe des oberen Randes am rückwärtigen Teil des Klosettbeckens drehbar gelagert ist.
2. Spender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei
Aussteifungsstifte (18) paarweise in annähernd gleichgroßem
horizontalem und vertikalem, gegenseitigen Abstand lösbar in
Einsteckstutzen (17) der Rückwand des Gehäuses (10) befestigt sind.
3. Spender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf je zwei in
einer gemeinsamen horizontalen Ebene angeordneten Aussteifungs
stiften (18) eine horizontale Transportplatte (16) zwischen der
Rückwand und der vorderen Abdeckplatte (44) des Gehäuses (10)
längsverschieblich geführt ist.
4. Spender nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide
Transportplatten (16) an ihren äußern Enden jeweils über einen
Transportstab (12) miteinander verbunden sind, der mit jedem seiner
äußeren Enden in einem horizontalen Laufsteg (11) auf der
Innenseite der jeweiligen Seitenwand des Gehäuses (10) verschiebbar
geführt ist (Fig. 2 links).
5. Spender nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
Transportstab (12) über eine über (Umlenk-)Ösen geführte Transport
schnur (13) mit einem zugehörigen Transportgewicht (15) verbunden
ist, welches über den zugehörigen Transportstab (12) und die
Transportplatten (16) eine Kraft auf die Rückseite einer innerhalb
des Gehäuses (10) ggf. in einem Stapel in Form einer Verkaufs
packung (7) geordneten Hygiene-Auflage in Richtung auf die
Vorderseite des Gehäuses (10) ausübt.
6. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß bei einem Blatt der Hygiene-Auflage deren
Einlegelasche (1) für das Klosettbecken mit dem Auflagekranz (4)
über ein Ausklinkstück (2) beweglich verbunden ist und die Hygiene-
Auflage mit dem Ausklinkstück (2) nach unten weisend in Stern
löchern (5) des Auflagekranzes (4) auf den Aussteifungsstiften (18)
geführt innerhalb des Gehäuses (10) angeordnet ist.
7. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß zumindest die seitlichen Bereiche des äußeren
Randes des Auflagekranzes (4) zu einem Fangstreifen (6) aufgebogen
sind, der zur Sitzfläche der Hygiene-Auflage hinweist und ggf.
geringfügig versteift ist (Fig. 5).
8. Spender nach Anspruch 1 und ggf. 7, dadurch gekennzeichnet, daß in
seitlichen Verlängerungen an jedem äußeren Ende eines Gleitstabes
(20) und parallel dazu ein stangenförmiges Greifkammband (24)
drehbar gelagert ist, welches dazu vorgesehen ist, mit seinen
Kammabschnitten hinter den Fangstreifen (6) des jeweils vordersten
Blattes eines Stapels (7) von Hygiene-Auflagen zu greifen und das
Blatt festzuhalten (Fig. 2 rechts).
9. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß auf der Welle (58) zwischen den schwenkbaren
Profilstangen (59) ein Klemmbogen (75) drehfest und lösbar befestigt
ist, der in der ausgeschwenkten Lage ein Blatt der Hygiene-Auflage
am Fangstreifen (6) auf dem Toilettensitz festhält (Fig. 5).
10. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß auf einem horizontalen Flachstab (67), der die
beiden schwenkbaren Profilstangen (59) annähernd auf deren halben
axialen Länge überbrückt und mit ihnen befestigt ist, eine parallele
Kippwelle (70) drehfest und lösbar befestigt ist, deren äußere axiale
Enden von einem angenähert halbkreisförmigen Auslegebogen (70 a)
überspannt werden, welcher dazu vorgesehen ist, die Einlegelasche
(1) der Hygiene-Auflage in das Klosettbecken einzuführen (Fig. 4 und
5).
11. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Handgriffbrücke (38) auf annähernd der
halben axialen Länge einen Handgriff (39) aufweist, der auf seiner
Rückseite mit einem Seilzug befestigt ist, dessen anderes Ende in
einer mit einer Rückholfeder belasteten Aufrollbüchse (34)
verbunden ist.
12. Spender nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Bewegung der Abstreifeinrichtung und ggf.
des Klemmbogens (75) ein Motor (91) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833322331 DE3322331A1 (de) | 1983-06-22 | 1983-06-22 | Hygieneauflageapparat fuer klosettbecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833322331 DE3322331A1 (de) | 1983-06-22 | 1983-06-22 | Hygieneauflageapparat fuer klosettbecken |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3322331A1 DE3322331A1 (de) | 1985-01-10 |
| DE3322331C2 true DE3322331C2 (de) | 1987-09-03 |
Family
ID=6201998
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833322331 Granted DE3322331A1 (de) | 1983-06-22 | 1983-06-22 | Hygieneauflageapparat fuer klosettbecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3322331A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3842912A1 (de) * | 1988-12-21 | 1990-07-05 | Rainer Lutz | Toilettensitzbrille mit kontaktschutzauflage |
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|---|---|---|---|---|
| US4926504A (en) * | 1987-05-28 | 1990-05-22 | Toto Ltd. | Toilet seat structure capable of automatically feeding a seat covering paper onto a toilet seat |
| US4926505A (en) * | 1987-11-20 | 1990-05-22 | Toto Ltd. | Toilet seat structure capable of automatically feeding seat covering paper on toilet seat |
| EP2522265A1 (de) * | 2011-05-09 | 2012-11-14 | Bagdi, Sándor | Berührungslose Vorrichtung zur Abgabe von Toilettensitzpapier |
| CN115679712A (zh) * | 2022-10-25 | 2023-02-03 | 浙江理工大学 | 一种高色牢度仿皮局部烫金面料的制备工艺 |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1961704A (en) * | 1932-07-15 | 1934-06-05 | Charles D Morton | Toilet seat guard dispenser |
| DE6905225U (de) * | 1969-02-10 | 1969-12-11 | Horst Scholz | Toiletten-schutzauflage |
-
1983
- 1983-06-22 DE DE19833322331 patent/DE3322331A1/de active Granted
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3842912A1 (de) * | 1988-12-21 | 1990-07-05 | Rainer Lutz | Toilettensitzbrille mit kontaktschutzauflage |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3322331A1 (de) | 1985-01-10 |
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