DE99601C - - Google Patents

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DE99601C
DE99601C DENDAT99601D DE99601DA DE99601C DE 99601 C DE99601 C DE 99601C DE NDAT99601 D DENDAT99601 D DE NDAT99601D DE 99601D A DE99601D A DE 99601DA DE 99601 C DE99601 C DE 99601C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M3/00Construction of cranks operated by hand or foot
    • B62M3/08Pedals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Escalators And Moving Walkways (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei, Wagenbau und Fahrräder.
RICHARD F. HAMILTON in NEW-YORK.
Patentirt im Deutschen Reiche vom al. Januar 1898 ab.
Die Erfindung betrifft eine besondere Ausführung derjenigen Fufstritte für Fahrrad-Tretkurbeln, welche mit einer Einrichtung zum selbsttätigen Erfassen und Festhalten des Schuhes oder Stiefels des Fahrers (also seines Fufses) beim Druck auf den Fufstritt versehen sind, wobei der Fufs mit genügendem Druck erfafst und gehalten werden soll und ein Abgleiten desselben von dem Fufstritt (Verlieren der Fufstritte) verhindert wird, wenn der Fufstritt wieder- nach oben geht, jedoch so, dafs der Fufs, wenn erforderlich, jederzeit frei gemacht werden kann. Die bisher bekannt gewordenen Ausführungen derartiger Fufshalter leiden hauptsächlich an dem Uebelstande, dafs sie auf der Anwendung von Hebeln beruhen. Diesen mangelt vermöge ihrer Längenausdehnung die erforderliche Starrheit, oder es läfst sich letztere nur durch gröfseren Materialaufwand erzielen, was wiederum gröfseres Gewicht bedingt und deshalb unvortheilhaft ist. Eine solche Hebelanordnung bedingt ferner eine bestimmte Gewichtsverteilung, wodurch die Herstellung complicirt und theuer wird; oder es entstehen bei der nothwendigerweise einseitigen Befestigung mancher Theile schädliche Spannungs- und Biegungswirkungen u. s. w.
Bei dem Fufshalter nach vorliegender Erfindung sind alle diese Uebelstande dadurch beseitigt, dafs die bekannten Hebelanordnungen durch eine Keilanordnung ersetzt sind. Abgesehen davon, dafs durch diesen Ersatz diejenigen Uebelstande beseitigt worden sind, welche den Hebelanordnungen überhaupt und im Allgemeinen anhaften, wird durch die besondere Art und Weise, in welcher die Anordnung im vorliegenden Falle getroffen worden ist, insofern noch ein Mehr erreicht, als bei diesem neuen Fufstritt nach einfachem Zusammendrücken der beiden Seitenplatten mit der Hand die Trittplatte zwecks Reinigens u. s. w. ganz abgenommen, d. h. einfach herausgezogen, und dann ebenso leicht auch wieder eingesetzt werden kann, was bei den bisherigen Constructionen nur nach vorherigem Lösen von Schrauben u. s. w. möglich ist.
Gegenüber den bisher bekannten complicirten Constructionen besteht der Fufshalter vorliegender Erfindung nur aus drei bewegten Theilen: einer mit Keilansätzen versehenen Trittplatte T und zwei seitlichen, mit Stangen R verbundenen Greiferplatten C. Eine derartige, in senkrechtem Sinne bewegliche Trittplatte befindet sich entweder an beiden oder an nur einer Seite des Fufstrittes und wirkt unter dem auf sie ausgeübten Druck dahin, zwei Paare von seitlichen Greiferplatten auf einander zuzuziehen, so dafs diese den Fufs .des Fahrers festhalten. Beim Nachlassen des Druckes kehren die Greiferplatten unter dem Einflufs einer Feder in die gewöhnliche Lage zurück und geben den Fufs wieder frei.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 eine theilweise im Schnitt gezeigte Seitenansicht, Fig. 2 eine obere Ansicht und Fig. 3 einen Querschnitt des Fufstrittes für Fahrräder dar. Nach der Zeichnung sind die beiderseitigen Greiferplatten
auf einander zu beweglich; es liegt indessen auf der Hand, dafs man auch die eine unbeweglich und die andere beweglich einrichten kann.
A bezeichnet den mit drehbarem Endtheil ausgestatteten Fufstrittzapfen, welcher bei a an der gewöhnlichen Kurbel befestigt wird; an demselben sind ein paar hohle Führungen befestigt, die zweckmä'fsig aus cylindrischen Rohren G G mit durchgehenden Schlitzen gg bestehen. Innerhalb derselben befinden sich die Stangen R, welche ebenfalls mit durchgehenden Schlitzen r r, entsprechend den Schlitzen gg, versehen sind, nur dafs sie an ihren inneren Enden r1 r1 schräge Flächen besitzen.An den äufseren Enden dieser Stangen sitzen die auf den Fufs einwirkenden Greiferplatten C C, welche am besten mit einer Oeffnung oder mit Aussparungen c c ausgestattet sind. Zwischen den inneren Enden der Stangen R ruhen Federn SS, von denen die Stangen und Platten für gewöhnlich nach aufsen gedrängt werden. An der entsprechend geformten, gerauhten und in senkrechtem Sinne beweglichen Trittplatte T befinden sich unten vier nach abwärts gerichtete Vorsprünge 11 mit schrägen inneren Flächen i1 i1 und an ihren Enden vorgesehenen Sperrhaken f2f2. Die Vorsprünge if t treten durch die beiden Schlitzpaare g g r r der Führungsrohre G G und der seitlichen Greiferstangen R R hindurch, wobei die Abschrägungen t111 mit den schrägen Schützflä'chen r1 r1 dahin zusammenwirken, dafs beim Niederdrücken der Trittplatte T die Greiferplatten C C selbsttätig auf einander zugezogen werden und der Fufs erfafst wird, während die Federn S S zusammengedrückt werden. Die Sperrhaken i2 12 verhindern das Herausfallen der Trittplatten T. Um diese zwecks Reinigens oder dergl. abzunehmen, hat man nur die Seitenplatten nach innen zu drücken und kann alsdann die Trittplatte herausziehen. Beim Nachlassen des Druckes bringen die Federn 5 £ die seitlichen Greiferplatten sofort in ihre gewöhnliche Lage nach aufsen zurück; wird indessen der Druck nur zum Theil aufgehoben, so wird ein vollständiges Herausgleiten des Fufses dadurch verhindert, dafs der auswärts gewölbte Theil des letzteren in die Oeffnungen oder Aussparungen c eingreift.
Die seitlichen Greifer C C sind ihrer Form nach möglichst der Gestaltung des Fufses angepafst, oder sie werden in Bezug auf ihren Abstand von einander mittelst Schrauben oder dergleichen verstellbar eingerichtet, um der Gröfse des Fufses entsprechend eingestellt werden zu können. Nach der Zeichnung befindet sich an der anderen Seite des Fufstrittes eine am Fufstrittzapfen befestigte Trittplatte T1 gewöhnlicher Art.

Claims (3)

Pa tent-Ansprüche.
1. Ein Fufstritt für Fahrrad-Tretkurbeln mit Vorrichtung zum Festhalten des Fufses durch bewegliche Seitenplaiten, dadurch gekennzeichnet, dafs die bewegliche Trittplatte (T) mit keilförmigen Ansätzen (t) versehen ist, deren äufsere Flächen gegen . feststehende Flächen anliegen, während die inneren Flächen gegen schräge Flächen fr1) von in Führungen des Fufstrittes gleitenden Zapfen (R) der beweglichen, durch Federn (S) für gewöhnlich aus einander geprefsten Seitenplatten (C) drücken, zum Zwecke, durch Druck auf die Trittplatte die Seitenplatten durch die Keile gegen einander bewegen und nach Zusammendrücken der Seitenplatten mit der Hand die Trittplatte abnehmen zu können.
2. Eine Ausführungsform des unter i. gekennzeichneten Fufstrittes, bei welcher die Seitenplatten (C) mit Durchbrechungen (c) zur Aufnahme der nach aufsen gewölbten Theile des Fufses versehen sind, zum Zwecke, den Fufs bei der Aufwärtsbewegung des Fufstrittes festzuhalten.
3. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Fufstrittes, bei welcher nur eine der Seitenplatten beweglich, die andere aber fest ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE99601C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4932287A (en) * 1988-11-07 1990-06-12 Dennis Ramos Combined shoe and pedal for sports bicycle
US5423233A (en) * 1992-02-27 1995-06-13 Look S.A. Device for attaching a shoe on a bicycle

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4932287A (en) * 1988-11-07 1990-06-12 Dennis Ramos Combined shoe and pedal for sports bicycle
US5423233A (en) * 1992-02-27 1995-06-13 Look S.A. Device for attaching a shoe on a bicycle

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