DE33205C - - Google Patents

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DE33205C
DE33205C DENDAT33205D DE33205DA DE33205C DE 33205 C DE33205 C DE 33205C DE NDAT33205 D DENDAT33205 D DE NDAT33205D DE 33205D A DE33205D A DE 33205DA DE 33205 C DE33205 C DE 33205C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/38Synchronous or start-stop systems, e.g. for Baudot code
    • H04L25/40Transmitting circuits; Receiving circuits
    • H04L25/49Transmitting circuits; Receiving circuits using code conversion at the transmitter; using predistortion; using insertion of idle bits for obtaining a desired frequency spectrum; using three or more amplitude levels ; Baseband coding techniques specific to data transmission systems
    • H04L25/4902Pulse width modulation; Pulse position modulation

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
• . Fatentirt im Deutschen Reiche vom 25. Februar 1885 ab.
Dieser Combinator ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, und es sei hierfür noch bemerkt, dafs die 20 Tasten der Klaviatur Michela beim Functioniren auf vier verschiedene Reihen sich vertheilen. Die erste Reihe umfafst sechs Tasten, welche von links nach rechts die Nummern 1,. 2, 3, 6, 9, 18 führen.
Die zweite Reihe hat vier Tasten mit den . Nummern 1, 2, 3, 6.
Die dritte Reihe hat vier Tasten, welche symmetrisch in Bezug auf die Tasten der zweiten Reihe liegen und dieselben Nummern, aber in umgekehrter Reihenfolge führen: 6, 3,
Die vierte Reihe hat sechs Tasten, welche symmetrisch in Bezug auf die Tasten der ersten Reihe liegen und dieselben Nummern, aber in umgekehrter Reihenfolge führen, nämlich 18, 9, 6, 3, 2, i.
Die Anwendung der Methode besteht nun darin, die Tasten jeder Reihe unter sich zu combiniren, um die Buchstaben zu bilden, ■und zwar geht die Combination in einer sozusagen variirenden Weise, aber gleichzeitig vor sich.
Jedem gleichzeitigen Niederdrücken einer ' Combination von Tasten einer Reihe kann nur ein einzelner Buchstabe entsprechen und vier Buchstaben höchstens dem Functioniren der vier Reihen von Tasten zwecks Bildung des Wortes oder der Sylbe.
Die Reihen 1 und 4 sind symmetrisch unter sich mit Bezug . auf die Achse der Klaviatur und ergeben dieselben Combinationen.
Die Reihen 2 und 3 sind ebenfalls symmetrisch unter sich mit Bezug auf dieselbe Achse und ergeben dieselben Combinationen.
In Fig. ι ist der Theil des Combinators dargestellt, der der ersten Reihe entspricht; derjenige der vierten ist identisch.
Fig. 2 stellt den Combinator dar, der der zweiten Reihe entspricht; derjenige der dritten ist identisch mit ihm.
Bei der Annahme, dafs man nur die sechs Tasten 1, 2, 3, 6, 9, 18 der ersten Reihe der Klaviatur Michela ins Auge fafst, ist der Theil dieses Combinators, der zur Bedienung dieser Reihe dient, aus sechs Elektromagneten (Receptoren) E1 E2 E3 E6 E9 Els gebildet.
Diese sechs Elektromagnete empfangen die Ströme der Linie oder des Kabels L und kehren dann zur Erde in M zurück. Gegenüber von jedem dieser Elektromagnete E1 E2 E3 E6 E9 E18 befindet sich entsprechend eine Armatur αχ α.2 α3 α6 α9 α18 aus weichem Eisen.
Jede dieser Armaturen ist entsprechend befestigt auf einem Stabe T1 T2 T3 T6 T9 T18 aus Ebonit, aus pa'raffinirtem Holze oder irgend einer anderen nicht leitenden Substanz, oder selbst aus Metall, vorausgesetzt, dafs die Contacte ms m2 m3 m6 m9 W18, von denen gesprochen werden wird, in elektrischer Hinsicht davon isolirt sind.
Auf diesen Stäben T1 T2 T3 T6 T9 T16, welche durch einen leichten Anstofs in Richtung ihrer Länge bewegt werden können, befinden sich Contactfedern W1 und W1, m2 und
in» und und w„, Ot9 und W9,
und W18, welche entsprechend ihrer Lage und der der Stäbe T1 T2 T3 T6T9 T1S die Metall-
barren ο' ο ο" berühren. Die Barren o sind alle unter sich und mit dem einen der Pole einer Batterie B verbunden, während die Barren o" mit den entsprechenden Elektromagneten PPP... des Druckers verbunden sind.
Die Federn In1 m2 m3 m6 m9 mls haben eine derartige Lage, dafs sie mit den benachbarten Metallstücken ο' ο oder ο ο oder ο ο" Contact haben, wenn die Armatur ihres Stabes nicht angezogen ist, während die Federn nx n2 K3 n6 W8 n18 Contact haben, wenn die correspondirende Armatur angezogen ist.
Die Armaturen und die Stäbe werden von Spiralfedern zurückgezogen, welche auf der Zeichnung am äufsersten Ende der Stäbe T1 T2 T3 T6 T9 T16 dargestellt sind.
. Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dafs, wenn keine Armatur angezogen ist,, der Strom der Batterie B auf allen Contactlinien unterbrochen ist.
Der Apparat functionirt nun in folgender Weise: .
Bei der Methode Michela können die sechs Tasten der ersten Reihe i, 2, 3, 6, 9, 18, die in Betracht kommen, 26 verschiedene Combinationen ergeben, nämlich:
a) sechs Combinationen zu 1.: 1, 2, 3, 6, 9, 18;
b) zwölf Combinationen zu 2.: 1 und 3, 1 und 6, ι und 9, 1 und 18, 2 und 3, 2 und 6, 2 und 9, 2 und 18, 3 und 9, 3 und 18, 6 und 9, 6 und 18;
c) acht Combinationen zu 3.: 1,3,9; V 6, 9; i, 6, 18; 2, 3, 9; 2, 6, 9; 2, 3, 18; 2, 6, 18. ■■,'■■
Wenn irgend einer der Elekti omagnete E1 E2 Ea E6 E9 E18 seine Armatur anzieht, z. B. der Elektromagnet Es, so wird die dritte Contactreihe dem Strom der Batterie B einen Durchgang gewähren und derselbe wird dann durch den Elektromagnet P3 passiren, der mit dem Drucker in Verbindung steht.
Man wird also, indem man die einender sechs Tasten für sich allein anschlägt, in Buchdruck den Buchstaben hervorbringen können, der jedem der sechs Combinationen der sechs in Betracht kommenden Tasten entspricht; Combination 1 zu ι (a).
Man will jetzt den Buchstaben drucken, der z. B. der Combination .1 und 6 entspricht, mufs also zu den Combinationen 2 zu 3 übergehen (b).
Indem man die Tasten 1 und 6 anschlägt, ziehen die Magnete E1 und E6 ihre Armaturen an; die erste Contactreihe wird durch E6 unterbrochen und ebenfalls die vierte Reihe durch E1-, aber die Continuität der Leitung wird wieder hergestellt auf der achten Contactreihe, und der Strom geht durch den Elektromagnet P1 bis P6 des Druckers, der so bewirkt, dafs der typographische Buchstabe gedruckt wird, welcher der Combination der angeschlagenen Tasten 1 und 6 entspricht, bei Ausschlufs jeder anderen Leitung.
WjU man jetzt den Buchstaben drucken, der z. B. der Combination 2, 6, 9 entspricht, so geht man zu der Combination 3 zu 3 über (c).
Indem man die Tasten 2, 6, 9 anschlägt, ziehen die Elektromagnete E2 E6 E9 ihre Armaturen an; die zweite Horizontalcontactreihe wird durch E6 und Is9 unterbrochen, die vierte Reihe ebenfalls durch E2 und E9 , die fünfte durch E2 und E6 , die zwölfte durch E9 , die 13. durch E6, die 17. durch E2, aber die Continuität der Leitung wird auf der 24. Contactreihe wieder hergestellt und der Strom passirt durch den Elektromagnet P (2, 6, 9), der mit dem Drucker in Verbindung steht und so den typographischen Abdruck des Buchstabens bewirkt, der der Combination der angeschlagenen Tasten 2, 6, 9 entspricht, bei Ausschlufs jeder anderen Leitung.
Man kann also auf diese Weise elektrisch und automatisch die typographischen Charaktere, Schriftzüge aller Buchstaben oder Sylben drucken, welche aus den Combinationen ι ZU1 i, 2 zu 2, 3 zu 3 nach der Methode Michela hervorgehen, und infolge dessen mit ein und demselben Combinator alle diejenigen der Combinationen der vierten Reihe, welche identisch sind, sich aber in umgekehrter Reihenfolge ergeben.
Das Princip der Construction des Apparates Fig. 2 ist identisch mit demjenigen des in Fig. 1 dargestellten, nur hat man es in dieser Reihe mit vier Tasten 1,2,3,6 zu thun und nur mit vier Elektromagneten E1 E2 EB E6 , ferner nur mit vier Stäben T1 X2 T3 T6, und schliefslich nur mit vier Armaturen derselben axa2a3a6.
Die Combinationen, welche mit Hülfe der vier Tasten der zweiten und dritten Reihe der Methode Michela gebildet werden, sind die folgenden (an Zahl 11):
a1) vier Combinationen zu 1.: 1,2,3,6;
b1) fünf Combinationen'zu 2.: 1 und 3, 1 und 6, 2 und 3, 2 und 6, 3 und 6;
c1) zwei Combinationen zu 3: 1,3 und 6, 2, 3 und 6.
Wenn irgend einer der vier Elektromagnete, z. B. E1, seine Armatur anzieht, so wird die erste Horizontalreihe der Contacte dem Strom der Batterie B Durchgang gewähren, der durch den Elektromagnet P (1) passiren wird, der mit dem Drucker in Verbindung steht.
Man wird also, indem man die eine der Tasten für sich anschlägt, in Buchdruck den Buchstaben hervorbringen können, welcher jeder der vier Combinationen der vier in Betracht kommenden Tasten entspricht (Combination ι zu ι (a1).
Will man die Combination 1 und 6 z. B. reproduciren (Combination 2 zu 2), so wird man die Tasten 1 und 6 anschlagen, die Elek-
tromagnete E1 und E6 werden ihre Armaturen anziehen, die erste Contactreihe wird durch E6 und die vierte durch E1 unterbrochen werden, aber -es wird sich auf der sechsten Contactreihe Continuität der Leitung vorfinden und der Strom wird durch den Drucker P (ι bis 6) passiren und bewirken, dafs der Buchstabe sich in Buchdruck abdruckt, welcher der Combination der angeschlagenen Tasten ι und 6 entspricht, bei Ausschlufs jeder anderen Leitung. Der Drucker kann beliebiger1 Construction sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der beschriebene Combinator, bestehend aus einer Anzahl von Elektromagneten, die gleich ist der Zahl der Tasten des Klaviäturapparates und einer gleichen Zahl von Armaturen, welche" von Stäben getragen werden, die mit Contacten versehen sind, welche automatisch durch das Fünctioniren irgend welcher Tasten die Leitung herstellen, welche entsprechend diesen zu gleicher Zeit angeschlagenen Tasten abdruckt und ebenso automatisch alle anderen Leitungen unterbricht nach dem Schema Fig. i.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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