DE3319481C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63C—LAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
- B63C11/00—Equipment for dwelling or working underwater; Means for searching for underwater objects
- B63C11/02—Divers' equipment
- B63C11/30—Ballast
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)
- Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen
aufblasbaren Auftriebskörper zur Tarierung beim Tauchen
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Beim Tauchen mit Atemgerät wird der Verdrängungsauf
trieb gesteuert durch Einblasen von Druck- oder Atemluft
in feste oder flexible Auftriebskörper.
Zur Erhaltung des Schwebezustandes, besonders beim
Schwimm- und Sporttauchen, wird abhängig von der Art
und dem Umfang der Tauchausrüstung ein Tariervolumen
von 4 bis ca. 25 l benötigt. Zur Erhaltung einer drei
dimensionalen körperlagenunabhängigen Beweglichkeit des
Tauchers unter Wasser sollte die tarierende Auftriebs
kraft möglichst drehmomentfrei und gleichgewichtsneutral
an dem aus dem Taucher samt Ausrüstung bestehenden Tauch
system angreifen, also im Schwerpunkt der zu tarierenden
Abtriebsmonente. Dieser verlagert sich jedoch während
des Tauchganges zeitabhängig (durch Abatmung des Gas
vorrates ca. 2-15 kg) und tiefenabhängig (wegen der
Kompressibilität des üblichen Taucher-Schaumgummi
anzuges kann sich der Auftrieb um ca. 2-8 kg ändern).
Will man erreichen, daß die Verlagerung des Schwer
punktes sich nur von gleichgewichtsneutral in Richtung
schwimmlagenstabilisierend auswirkt, muß der tarierende
Auftriebsschwerpunkt nahe dem höchsten Verlagerungs
punkt liegen, also nahe dem Gewichtsschwerpunkt des
Gasvorrates.
Auf dem Markt nicht durchgesetzt haben sich druckfeste
Auftriebskörper oder solche mit starrer Außenhülle
aufgrund ihrer Sperrigkeit und ihres hohen Gewichtes.
Marktbeherrschend sind Rettungswesten als Auftriebs
körper mit nur behelfsmäßiger Tarierfunktion. Ihre Auf
triebsvolumen sind um den Hals und vor der Brust des
Tauchers angeordnet und richten den Taucher aus der
Normalschwimmlage auf bzw. bringen ihn in ein labiles
Gleichgewicht.
Zum Stand der Technik zählt als Tarierkörper auch ein
Gewebeschlauch, der U-förmig mit zu den Füßen des
Tauchers weisenden Schenkeln um die Rückenplatte des
Atemgerätes verläuft und an ihr befestigt ist (US-PS 40 16 616). Der auf
geblasene Schlauch schwimmt bei Einflaschengeräten an den
Flaschenseiten auf, bei Mehrflaschengeräten kommt er
zwischen den Flaschen und dem Rücken des Tauchers zu
liegen.
An Ein- und Mehrflaschengeräten hat der bekannte
U-Schlauch die Vorteile, daß der Auftriebskörper und das
Atemgerät eine Schwimmeinheit bilden (wichtig für Tief
wasserbergung und Schwimmtransporte), und daß im Not
fall ein verbesserter Schnellabwurf des Atemgerätes
möglich ist, weil keine Abkupplung der Niederdruck-Ver
sorgung mehr nötig ist.
Bei Verwendung an Einflaschengeräten hat der bekannte
U-Schlauch den zusätzlichen Vorteil, daß er auch im
aufgeblasenen Zustand die volle Bewegungsfreiheit des
Tauchers gewährleistet.
Bekannt ist ferner, in den Rückenbereich eines Tauch
anzuges einen Luftsack einzuarbeiten. Dies hat den
Vorteil, daß der Auftriebskörper in die Grundaus
rüstung des Tauchers eingearbeitet ist und eine großes
Tariervolumen verfügbar ist, welches begrenzt wird
durch eine schließlich bewegungshindernde Aufblähung
des Tauchanzuges, die zusätzlich den Sitz und den
Strömungswinkel des Atemgeräts verschlechtert.
Nachteilig ist bei dem im Tauchanzug integrierten
Auftriebskörper und auch beim U-Schlauch, daß bei
der normalen, nur teilweisen Füllung die Luftbase
im Auftriebskörper wandern kann: das Tauchsystem
ist deshalb nicht roll- und kippfest, die Schwimm
lage ist im Normalfall instabil.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch
konstruktiv einfache und preiswert herzustellende
Auftriebskörper eine optimal gleichgewichtsneutrale,
die Bewegung des Tauchers nicht hindernde Taucher
tarierung zu erzielen.
Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Auftriebskörper
mit den im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegen
stand der Unteransprüche.
Der strumpfartig über die Druckgasflasche gezogene
Schlauch besteht bevorzugt aus gummielastischem Material
und wird nach Bedarf zur Tarierung aufgeblasen.
Außer auf einer Druckgasflasche kann der Schlauch auch auf
ähnlich wie eine Druckgasflasche geformten Großteilen
einer Taucherausrüstung befestigt werden, z. B. auf einem
der üblicherweise rohrförmigen Atemkalkbehälter, auf
einem Akkumulatorrohr oder auf einem torpedoförmigen
Antriebskörper (Scooter) für die erleichterte Fort
bewegung des Körpers. Der erfindungsgemäße Auftriebs
körper hat die folgenden Vorteile:
Wie der bekannte Auftriebskörper hat er den Vorteil, daß
er eine kompakte Baueinheit mit der normalen Tauchaus
rüstung bildet und durch nicht egalisierbare Auftriebs
momente schwimmlagenstabilisierend wirkt.
Darüber hinaus bietet der erfindungsgemäße Auftriebs
körper mehr Bewegungsfreiheit und einen geringeren
Strömungswiderstand bei jedem Füllvolumen, welches an
den jeweiligen Bedarf angepaßt werden kann. Der Auf
triebskörper bildet mit der Taucherausrüstung eine
unabhängige Schwimmeinheit.
Anders als alle bekannten Auftriebskörper gewährleistet
der neue Auftriebskörper eine außerordentliche Roll- und
Kippfestigkeit verbunden mit maximalem Tariervolumen,
das nachteilsfrei noch vergrößert werden kann. Außerdem
kann die Tarierluft durch den Spanndruck des Schlauches
sehr rasch entleert werden.
Eine Formgebung des Schlauches ist dadurch möglich, daß
man in ihn formgebende Elemente (nicht-dehnfähige Fäden,
Bänder, Gewebebahnen oder dgl.) einarbeitet oder
indem man eine zusätzliche Innenhülle aus einem nicht-
dehnfähigen Material, insbesondere aus einem textilen
Gewebe verwendet und oder indem man von außen mit
formgebenden Elementen (z. B. Stützplatten, Gummiringen,
nicht-dehnfähigen Überzügen, Manschetten, Blendenblechen),
die Ausdehnung des Schlauches lokal begrenzt.
Am einfachsten läßt sich der Auftriebskörper verwirk
lichen, indem man einen Gummischlauch über eine Druck
flasche zieht und die Enden des Schlauches auf dem Mantel
der Flasche durch Klemmringe, durch Aufvulkanisieren,
durch Aufkleben o. ä. festlegt. Auf diese Weise wird eine
die Druckgasflasche polsterförmig umschließende Luft
kammer gebildet.
Im Falle eines mehrere Kammern bildenden Schlauchs können
diese nebeneinander und/oder übereinander und/oder
hintereinander angeordnet sein und können nach Wunsch
durch gesonderte Versorgungsschläuche getrennt aufge
blasen und entleert werden. Den Versorgungsschläuchen
sind einzelne Absperrventile und ggfs. bei einer ein
stellbaren Druckschwelle ansprechende Ventile zuzu
ordnen, welche zweckmäßig in einem gemeinsamen Verteiler
block zusammengefaßt werden und dem Taucher während des
Tauchgangs eine Verlagerung des Auftriebsschwerpunkts
ermöglichen.
Damit der Auftriebskörper wirksam ist, muß sein Innen
druck den jeweiligen Wasserdruck übersteigen. Das Auf
blasen des Auftriebskörpers geschieht deshalb zweck
mäßig mittels einer Druckgasflasche, und zwar mit
Drücken bis zu etwa 8 bar (Niederdruckbereich).
Um das vollständige Entleeren des Schlauches zu er
leichtern, sollte dieser vorzugsweise der Druckgas
flasche mit leichter Vorspannung aufliegen.
Durch lokal unterschiedliche Dicke des dehnfähigen
Materials oder durch Verwendung von dehnfähigen
Materialien mit unterschiedlicher Elastizität in ver
schiedenen Bereichen des Schlauches kann man bei jedem
Füllgrad des Schlauches eine vorbestimmte Form des
Schlauches erreichen.
Die Verwendung einer zusätzlichen, luftdichten Innen
hülle aus nicht-dehnfähigem Material hat einen be
sonderen Vorteil: Sie erlaubt es nämlich, den Schlauch
mit einem Druck aufzublasen, der den Wasserdruck in
der maximalen Tauchtiefe übersteigt (Voraussetzung
dafür ist natürlich, daß die Innenhülle hinreichend zug
fest ist, um dem nötigen Innendruck von bis zu etwa 8 bar
standzuhalten). Die aufgeblasenen Schläuche bzw. deren
einzelne Kammern haben dann in jeder Tauchtiefe die
gleiche Gestalt, d. h. sie verhalten sich wie starre
Körper, haben aber zugleich die Vorteile flexibler
Hüllen. Beim Auftauchen kann es deshalb nicht zu dem
gefürchteten "Durchschießen" kommen, welches sonst bei
gummielastischen Auftriebskörpern möglich ist, weil
beim Auftauchen der auf dem Auftriebskörper lastende
Wasserdruck abnimmt, der Auftriebskörper sich daraufhin
ausdehnt und den Auftrieb verstärkt, wodurch wiederum
der Auftauchvorgang beschleunigt wird und leicht außer
Kontrolle gerät. Vorteilhaft ist hier die Kombination
einer Innenhülle aus nicht-dehnfähigem Material mit
einem Mehrkammeraufbau des Auftriebskörpers, dessen
Kammern nach Bedarf nacheinander aufgeblasen bzw.
entleert werden und in jeder Phase des Tauchgangs eine
sichere Kontrolle und Anpassung der Auftriebskräfte
an die jeweilige Tauchtiefe ermöglichen.
Die Bedienung eines Auftriebskörpers mit nicht-dehn
fähiger Innenhülle ist leichter als bei einem nur
gummielastischen dehnfähigen Schlauch, und der Füllgas
verbrauch ist geringer, da eine Ausdehnung des Schlauchs,
welcher man sonst durch Füllgasablassen aus dem Schlauch
begegnen müßte, beim Auftauchen nicht auftritt.
Die Erfindung stellt eine völlig gleichgewichtsneu
trale Lösung der Tauchertarierung dar, wenn ohne Schaum
gummianzug getaucht wird (z. B. mit echten Constant-
Volumen-Anzügen).
Die Erfindung erscheint als einzig praktikable Lösung
der Tauchertarierung beim Tauchen mit sehr großen
Atemgeräten, bei denen das Druckgasgewicht etwa 15 kg
überschreitet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den
schematischen Zeichnungen dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 die Druckgasflasche eines Atemgerätes (in
Schwimmlage) mit einem aufblasbaren Schlauch
in nicht aufgeblasenem Zustand,
Fig. 2 dieselbe Druckgasflasche in aufgeblasenem
Zustand.
Die Figuren zeigen einen erfindungsgemäßen Auftriebs
körper, gebildet durch einen in die Außenform einer
Druckgasflasche (1) integrierten Schlauch (2) aus
gummielastischem Material, welcher die Druckgasflasche
(1) als Kern umschließt. Er ist mit leichter Vorspannung
über die Druckgasflasche (1) gezogen und mit zwei Schraub-
Spannbändern (37) zugfest und luftdicht auf ihr aufge
spannt. Der Raum zwischen der Flasche (1) und dem
Schlauch (2) wird mit Niederdruck über einen Einfüll
stutzen (4) und einen Versorgungsschlauch (5) gegen den
gummielastischen Spanndruck des Schlauches (2) aufge
blasen. Die Ausdehnung des Schlauches (2) ist vorzugs
weise begrenzt durch eine textile, nicht dehnfähige
Innenhülle, welche auf der Innenseite des gummielastischen
Schlauches (2) liegt.
Der Schlauch (2) ist in aufgeblasenem Zustand sehr
strömungsgünstig, und zwar unabhängig von seinem Füll
grad. Die Aufweitung des Schlauchs (2) tendiert an seinen
beiden Enden gegen den Wert Null, wodurch die Stirnfläche
des Auftriebskörpers klein gehalten und eine Ansammlung
von Tarierluft im Schulterbereich des Atemgerätes ver
hindert wird, welches sonst beim Aufrichten des Atem
gerätes samt Taucher mit ungünstigem Strömungsanstell
winkel zur Folge hätte. Zusätzlich ist die Tarierluft
roll- und kippfest eingeschlossen und wird spanndruck
beschleunigt entleert.
Claims (7)
1. Aufblasbarer Auftriebskörper zur Tarierung beim Tau
chen aus einem flexiblen Schlauch, der eine Druckgas
flasche oder ein formähnliches Großteil der Tauchausrüstung
wenigstens teilweise umschließt, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlauch strumpfartig über die Druckgasflasche
bzw. das formähnliche Großteil gezogen und darauf befestigt
ist.
2. Auftriebskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlauch (2) in mehrere getrennt aufblasbare
Kammern unterteilt ist.
3. Auftriebskörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß in den Schlauch (2) nicht-dehnfähige
Fäden, Bänder, Gewebebahnen oder dergleichen formgebende
Elemente eingearbeitet sind.
4. Auftriebskörper nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß der Schlauch (2) auf seiner gesamten Fläche
aus nicht-dehnfähigem, insbesondere textilem Gewebe besteht
oder ein solches nicht-dehnfähiges Gewebe enthält.
5. Auftriebskörper nach einem der vorstehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausdehnung des
Schlauches (2) von außen durch Stützplatten, Gummiringe,
nicht-dehnfähige Überzüge, Manschetten, Blendenbleche oder
dergleichen formgebende Elemente begrenzt ist.
6. Auftriebskörper nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (2) aus
gummielastischem Material besteht.
7. Auftriebskörper nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der gummielastische Schlauch (2) der Druckgas
flasche (1) bzw. dem formähnlichen Großteil mit leichter
Vorspannung anliegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833319481 DE3319481A1 (de) | 1983-05-28 | 1983-05-28 | Auftriebskoerper zur tauchertarierung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833319481 DE3319481A1 (de) | 1983-05-28 | 1983-05-28 | Auftriebskoerper zur tauchertarierung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3319481A1 DE3319481A1 (de) | 1984-11-29 |
| DE3319481C2 true DE3319481C2 (de) | 1987-11-12 |
Family
ID=6200178
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833319481 Granted DE3319481A1 (de) | 1983-05-28 | 1983-05-28 | Auftriebskoerper zur tauchertarierung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3319481A1 (de) |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
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Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4016616A (en) * | 1972-10-06 | 1977-04-12 | Lawrence S. Scott | Diver flotation apparatus |
-
1983
- 1983-05-28 DE DE19833319481 patent/DE3319481A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE3319481A1 (de) | 1984-11-29 |
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Legal Events
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