DE3312902A1 - Antrieb fuer farbwerke in druckmaschinen - Google Patents

Antrieb fuer farbwerke in druckmaschinen

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DE3312902A1
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inking units
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Withdrawn
Application number
DE19833312902
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English (en)
Inventor
Peter Dipl.-Ing. Ddr 8122 Radebeul Straube
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Polygraph Leipzig Kombinat Veb
Original Assignee
Polygraph Leipzig Kombinat Veb
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/0008Driving devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Description

  • Titel
  • Antrieb für Farbwerke in Druckmaschinen Anwendungsgebiet Die Erfindung betrifft einen Antrieb für Farbwerke in Druckmaschinon, insbesondere für Bogenrotationsdruckmaschinen.
  • Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Bei den allgemein bekannten Druckmeschinenkonstruktionen erfolgt der Antrieb des Ferbwerkes weber die Antriebsverzahnung des Plattenzylinders. Ausgehend von diesem Zahnrad erfolgt die Drehmomentübertragung über zwei Zwischenräder auf die unteren und oberen Reibzylinder. Alle diese Zahnräder sind starr uiteinander verbunden.
  • Durch diese Antriebsverzahnung werden die beim Kanaldurchgang der Zylinder bzw. beim Walzanan- und -ablauf entstehenden Stöße, gemäß dem Impulssatz, auf die Zylinder und damit auf die Walzen des Farbwerkes übertragen. Diese Stöße und die daraus resultierenden Biegeschwingungen beeinflussen die Einfärbequalität des Farbwerkes höchst ungünstig.
  • Durch die DE-OS 2 300 699 ist eine Zahnradanordnung bei Mehrfarbendruckwerken bekannt geworden zur Beseitigung des durch Schwingungen hervorgerufenen Dublieraus.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß die Antriebszahnrüder der Zylinder eines Druckwerkes abwechselnd mit einem starren und mindestens einem in Umfangsrichtung federnden, eine Verzahnung auSweisenden Element verbunden sind.
  • Mit dieser aufwendigen Zahnradanordnung wird jedoch nur eine Verspannung der Antriebs zahnräder erreicht, womit keine Schwingungsbeseitigung, sondern eine Verhinderung von Dreh-Winkelabweichungen der Zylinder untereinander realisiert werden kann.
  • Ziel der ßrfindung Das Ziel der Erfindung besteht in der Verbesserung der DrucL-qualität bei gleichteitiger Verschleißminderung der Antriebselemente der Auftragwalzengruppe.
  • Aufgabe der Erfindung Die Aufgabe der Erfindung bestehl; darin, einen Antrieb für Farbwerke in Druckmaschinen zu schafen, mit dem die beim Kanaldurchgang der Zylinder bzw. beim Walzenan- und -ablauf entstehenden Stöße von der Anftragswalzengruppe mit den zugehörigen Reibzylindern ferngehalten werden können.
  • Gesen der Erfindung Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß dem Zwischenrad ein an sich bekann es, in Umfangsrichtung federndes Beiläuferrad zugeordnet ist, wobei das Antriebszahnrad des Plattenzylinders mit dem Zwischenrad und das Beiläuferrad mit dem Antriebszahnrad des Reibzylinders in Zahneingriff steht.
  • Ausführungsbeispiel Nachfolgend wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1: das Schema des erfindungsgemäßen Antriebes zwischen Plattenzylinder und Reibzylinder Fig. 2: eine Seitenansicht des Beiläuferrades Fig. 3: einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. 2 Wie aus Fig. 1 ersichtlich, steht das Antriebszahnrad des Plattonzylinders 1 über ein Zwischenrad 2 und einem BEiläuferrad 3 mit dem Antriebszahnrad des Reibzylinders 4 in Verbindung.
  • Das Beiläuferrad 3 und das Zwischenrad 2 sind auf einem Achsstumpf, welcher in der Maschinenseitenwand befestigt ist, ge meinsam drehbar gelagert.
  • Üs Beiläuferrad 3 ist gegen das Zwischenrad 2 durch eine oder mehrere Federn. 5 (Fig. 2 und Fig. 3) abgestützt.
  • nu diesem Zweck ist die in Umfangsrichtung angeordnete Feder 5 bzw. sind die Bedern auf einen Bolzen 6 aufgereiht, der seinerseits in den Kopf 7 einer achsparallelen Schraube am Zwischenrad 2 eingeschraubt ist. Die am freien Ende gegen eine Scheibe 8 anliegende Feder 5 drückt dabei gegen die Stirnfläche einer Ausnehmung 9 am Beiläuferrad 3. Diese Feder-Bolzen-Anordnung kann viermal am Umfang des Beiläuferrades erfolgen.
  • Durch die Mutter 10 kann die Federkraft variiert werden.
  • Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Antriebsanordnung wird nachfolgend beschrieben.
  • Über einen bekannten Hauptantrieb wird der Plattenzylinder in Bewegung versetzt. Durch die formschlüssige Verbindung wird das Drehmoment auf das Zwischenrad 2 übertragen. Über die Federanordnung 5 erfolgt der weitere Momentenverlauf auf das Beiläuferrad 3 und von da aus auf das Antriebs zahnrad 4 des Reibzylinders.
  • Die durch die bekannten Ursachen vom Plattenzylinder herrührenden Schwingungen werden durch die Federn 5 ausgefiltert und belangen damit nicht auf die Antriebs'verzahnung 4 des Reibzylinders und letztendlich nicht auf die Auftragswalzengruppe des Farbwerkes.
  • Durch beliebiges Enstellen der Federkraft können Drehwinkelschwingungen fast vollstündig unterbunden werden.
  • Die gleiche Antriebs anordnung kann natürlich zwischen den unteren und oberen Reibzylindern gewählt werden.
  • Auch bei Heberfarbwerken ist diese Anordnung denkbar, um die Heberstöße nicht auf die Antriebsverzahnung des nachfolgenden Reibzylinders zu übertragen.
  • Bezugszeichenaufstellung 1 Atriebszahnrad des Plattenzylinders 2 Zwischenrad 3 Beiläuferrad 4 Antriebszahnrad des Reibzylinders 5 Feder 6 Bolzen 7 Kopf 8 Scheibe 9 Ausnehmung 10 Mutter

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch Antrieb für Farbwerke in Druckmaschinen, wobei das Antriebsmoment, ausgehend vom Antriebszahnrad des Plattenzylinders, über ein Zwischenrad auf die Reibzylinderantriebszahnräder übertragen wird, gekennzeichnet dadurch, daß dem Zwischenrad (2) ein an sich bekanntes, in Umfangerichtung federndes Beiläuferrad (3) zugeordnet ist, wobei das Antriebszahnrad des Plattenzylinders (1) mit dem Zwischenzahnrad (2) und das DBeiläuferrad (3) mit dem Antriebszahnrad des Reibzylinders ci) in Zahneingriff steht.
DE19833312902 1982-07-02 1983-04-11 Antrieb fuer farbwerke in druckmaschinen Withdrawn DE3312902A1 (de)

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