DE330646C - Saeureschornstein - Google Patents
SaeureschornsteinInfo
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- DE330646C DE330646C DE1918330646D DE330646DD DE330646C DE 330646 C DE330646 C DE 330646C DE 1918330646 D DE1918330646 D DE 1918330646D DE 330646D D DE330646D D DE 330646DD DE 330646 C DE330646 C DE 330646C
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Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H12/00—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
- E04H12/28—Chimney stacks, e.g. free-standing, or similar ducts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Building Environments (AREA)
Description
- Säureschornstein. Die Erfindung bezieht sich auf Säureschornsteine, bei denen zwischen dem eigentlichen Schornsteinmauerwerk und dem die Säuredämpfe führenden Schacht ein Zwischenraum vorhanden ist, um das Überspringen der Säure auf das Schornsteinmauerwerk zu erschweren.
- Die Eigenart des Säuredampfes und die Unmöglichkeit, den Innenschornstein dauernd säuredicht zu erhalten, machen es nun vorteilhaft, den Zwischenraum zwischen dem Schornsteinmauerwerk und dem die Säuredämpfe abführenden Schacht mit Hilfe gespannter oder beschleunigter warmer Gase zu bespülen.
- Es ist an sich bekannt, kalte Luft mit Hilfe des Schornsteinzuges in die Hohlräume des Schornsteinmauerwerks einzusaugen, um Wärme aus dem Mauerwerk abzuführen. Nach der Erfindung soll aber Wärme in das Mauerwerk eingeführt werden; dies genügt aber allein bei Säureschornsteinen nicht. Es ist vielmehr eine wirkungsvolle Bespülung der umgebenden Mauerflächen erforderlich, um das Überspringen und Festsetzen der Säuredämpfe unmöglich zu machen. Dies läßt sich mit Hilfe gespannter oder beschleunigter, also durch den Zwischenraum hindurchgetriebener Gase erreichen, -da diese eine größere lebendige Kraft besitzen und auch durch einen kleineren Querschnitt des Zwischenraumes hindurchgetrieben werden können. Der kleinere Querschnitt des Zwischenraumes verringert nicht nur die Baukosten gegenüber einer Anlage, bei der die Luftbewegung im Zwischenraum zwischen dem eigentlichen Schornstein und dem Innenmantel durch den Schornsteinzug herbeigeführt wird, bei dem dieser Zwischenraum also größer sein muß, sondern bewirkt auch eine wirkungsvollere Bespülung der Wandflächen in der Zeiteinheit. Überdies kann die Menge der zugeführten Luft dadurch, daß sie durch Gebläse oder aus Druckluftbehältern zugeführt wird, besser geregelt werden, als wenn sie nur von der Zugwirkung des Schornsteins abhängt.
- Die Unkosten für den Betrieb solcher Spülung mit warmen Gasen stehen zu den Bau-und Unterhaltungskosten der meist außerordentlich hohen Säureschornsteine von größerem Durchmesser in keinem Verhältnis.
- Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel.
- a ist der eigentliche Schornstein und b der selbständige, aus säurefestem Stoff bestehende Innenmantel, der keine Berührungspunkte mit dem Außenschornstein besitzt. c ist der Raum zwischen dem Außenschornstein a und dem Innenmantel b. Am unteren Ende dieses Zwischenraumes ist eine Ringleitung d eingelegt, die mit Öffnungen nach dem Zwischenraum c versehen ist und mit einer Zuleitung f in Verbindung steht. Durch diese Zuleitung f kann nun heiße Luft hindurchgetrieben werden, entweder indem sie mit Hilfe eines Gebläses genügend hoch beschleunigt-wird oder indem sie in irgendwelcher Weise vorher in Spannung versetzt wird. Diese durch den Zwischenraum hindurchgetriebene heiße Luft trägt nicht nur die Wärme, die zur Verdampfung der den Innenmantel durchdringenden Säure notwendig ist, in den Zwischenraum c, sondern besitzt auch eine so große lebendige Kraft, daß sie selbst bei kleinem Querschnitt des Zwischenraums eine wirkungsvolle Bespülung der Wandflächen hervorruft und die durchgedrungene Säure mit sich fortreißt.
Claims (1)
1 PATE NT-AN SP RÜ CÜ -. Säureschornstein, bei welchem zwischen
dem eigentlichen Schornsteinmauerwerk und dem die Säuredämpfe führenden Schacht
ein mit Luft bespülter Zwischenraum freigelassen ist, dadurch gekennzeichnet, daß
_ dieser Zwischenraum mit Hilfe beschleunigter oder gespannter warmer Gase oder
Dämpfe ständig durchgespült wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE330646T | 1918-10-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE330646C true DE330646C (de) | 1920-12-20 |
Family
ID=6191720
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918330646D Expired DE330646C (de) | 1918-10-27 | 1918-10-27 | Saeureschornstein |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE330646C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3121356A1 (de) * | 1981-05-29 | 1983-03-17 | Stiebel Eltron Gmbh & Co Kg, 3450 Holzminden | Abgasfuehrungseinrichtung |
| DE102010001632A1 (de) | 2009-12-23 | 2011-06-30 | Robert Bosch GmbH, 70469 | Lithiumzelle mit verbesserter Kathodenstruktur und Herstellungsverfahren hierfür |
-
1918
- 1918-10-27 DE DE1918330646D patent/DE330646C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3121356A1 (de) * | 1981-05-29 | 1983-03-17 | Stiebel Eltron Gmbh & Co Kg, 3450 Holzminden | Abgasfuehrungseinrichtung |
| DE102010001632A1 (de) | 2009-12-23 | 2011-06-30 | Robert Bosch GmbH, 70469 | Lithiumzelle mit verbesserter Kathodenstruktur und Herstellungsverfahren hierfür |
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