DE330643C - Verfahren zur Herstellung einer gemusterten, einflaechigen, nicht durchbrochenen Kulierwirkware - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer gemusterten, einflaechigen, nicht durchbrochenen Kulierwirkware

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DE330643C
DE330643C DE1915330643D DE330643DD DE330643C DE 330643 C DE330643 C DE 330643C DE 1915330643 D DE1915330643 D DE 1915330643D DE 330643D D DE330643D D DE 330643DD DE 330643 C DE330643 C DE 330643C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/10Patterned fabrics or articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Of Fabric (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung einer gemusterten, einflächigen, nicht durchbrochenen Kulierwirkware. Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer durch sich kreuzende Maschen gemusterten, einflächigen, nicht durchbrochenen Kulierwirkware auf flachen Kulierwirkstühlen.
  • Das Kreuzen von Maschen zwecks Erzeugung einer Musterung ist an sich bekannt. Das Neue des vorliegenden Verfahrens gegenüber dem vorbekannten besteht darin, daß sämtlicheMaschen einer zumusterndenMaschenreihe, mit Ausnahme der für die Musterbildung bestimmten Maschen, in.gleicher Richtung verhängt werden, und zwar die den letzteren vorgeordneten Maschen um zwei, alle übrigen Maschen dagegen je nur um eine Nadel.
  • Hierdurch wird erreicht, daß das Mustern je einer Maschenreihe mit nur einmaligem Arbeiten der Deckmaschine, also in dem geringstmöglichsten Zeitraum sich vollzieht.
  • Zur Erläuterung des genannten Arbeitsvorganges ist das in den Fig. i bis 3 dargestellte Ausführungsbeispiel angenommen.
  • Fig. i'zeigt eine gewöhnliche glatte Maschenreihe; von ihren Maschen sollen die Maschenpaare c, d und g, h durch Kreuzung der Musterbildung dienen. Um letztere zu erreichen, werden die Maschen - a bis k in drei Gruppen geteilt, und zwar die Mustermaschen d und h, die links und rechts von ihnen liegenden Maschen c und g, welche auf der Warenrückseite mit den Mustermaschen zur Kreuzung gebracht werden, und die übrigen Maschen a, b, e, f, i, k. Die beiden zuletzt genannten Maschengruppen c, g und a, b, e, f, i, k werden gleichzeitig von den Nadeln heruntergenommen, und in gleicher Richtung, aber derart ungleichweit seitwärts verhängt, daß die Nadeln 5 und g die Maschen c und g aufnehmen können, diese - also die auf . ihren Nadeln gebliebenen Maschen d und h auf der Warenrückseite kreuzen (Fig. 2), während alle übrigen Maschen a, b, e, f, i, k nur um so viel in gleicher Richtung nachrücken, daß keine Lücken verbleiben, wie dies Fig. 2 erkennen läßt. Wie Fig. 2 erkennen läßt, sind die Maschen c und g um zwei Nadelteilungen nach rechts verhängt, die übrigen nicht zur Kreuzung kommenden Maschen a, b, e, f, i, k aber nur um eine Nadelteilung nach rechts. Die Reihenfolge der Maschen ist bis auf die sich kreuzenden Maschen, die ihren Platz vertauscht haben, wieder dieselbe wie anfänglich.
  • Die in Fig. 2 dargestellte Schräglage der Maschen entspricht nur dem geschilderten Arbeitsvorgang, in Wirklichkeit ergibt sich die aus Fig. 3 ersichtliche Maschenlage, die Maschenstäbchen verlaufen senkrecht wie anfänglich (vgl. Fig. i), mit Ausnahme der Musterstellen c, d; g, h, deren Maschen eine gleiche Schräglage einnehmen.
  • Zufolge der abweichenden Richtung, in welcher die Mustermaschen gegenüber den nicht gemusterten Maschenstäbchen verlaufen, und wegen der Übereinanderlagerung der Maschen an den Musterstellen, treten die letzteren aus der vorderen Warenfläche hervor und bilden Figuren, die an sich natürlich sehr verschiedenartig gewählt werden können und wobei es auch angängig ist, die Maschen in entgegengesetzter Richtung von Fig. 2 zu verhängen und statt der linksseitig von d und h liegenden Maschen c und g, die rechtsseitig befindlichen Maschen e und i zu wählen. Das Verhängen der Maschen. sowohl nach rechts als auch nach links, kann auch in einer und derselben Maschenreihe vorgenommen und mehrfach wiederholt werden. Ebenso kann die Anzahl der zwischen den Kreuzungen verbleibenden Maschen nach Belieben größer oder kleiner sein..
  • Zur Ausführung des geschilderten Verfahrens läßt sich die für Petinetmuster bekannte Vorrichtung verwenden, welche aus zwei mit Decknadeln versehenen Kämmen besteht; die unabhängig voneinandgr in Längsrichtung zu verschieben sind.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH Verfahren zur Herstellung einer gemusterten, einflächigen, nicht durchbrochenen Kulierwirkware, bei welcher die Musterung durch sich kreuzende Maschen hervorgebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Maschen einer zu musternden Maschenreihe bis auf die für die Musterbildung bestimmten Maschen (d, h) in gleicher Richtung verhängt werden, und zwar die den letzteren vorgeordneten Maschen (c, g) um zwei, alle übrigen Maschen dagegen je nur um eine Nadel.
DE1915330643D 1915-10-22 1915-10-22 Verfahren zur Herstellung einer gemusterten, einflaechigen, nicht durchbrochenen Kulierwirkware Expired DE330643C (de)

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DE1915330643D Expired DE330643C (de) 1915-10-22 1915-10-22 Verfahren zur Herstellung einer gemusterten, einflaechigen, nicht durchbrochenen Kulierwirkware

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DE (1) DE330643C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1215854B (de) * 1958-10-28 1966-05-05 Cotton Ltd W Flache Kulierwirkmaschine System Cotton zum Herstellen von Kreuzdeckmustern (Zopfmustern)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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