DE330586C - Einrichtung zur Gasanalyse mittels Absorption, bei der eine Teilung des Gasstromes in zwei Teilstroeme stattfindet - Google Patents

Einrichtung zur Gasanalyse mittels Absorption, bei der eine Teilung des Gasstromes in zwei Teilstroeme stattfindet

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DE330586C
DE330586C DE1919330586D DE330586DD DE330586C DE 330586 C DE330586 C DE 330586C DE 1919330586 D DE1919330586 D DE 1919330586D DE 330586D D DE330586D D DE 330586DD DE 330586 C DE330586 C DE 330586C
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    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N7/00Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour
    • G01N7/02Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour by absorption, adsorption, or combustion of components and measurement of the change in pressure or volume of the remainder
    • G01N7/04Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour by absorption, adsorption, or combustion of components and measurement of the change in pressure or volume of the remainder by absorption or adsorption alone

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Description

  • Einrichtung zur Gasanalyse mittels Absorption, bei der eine Teilung des Gasstromes -in zwei -Teilströme stattfindet. Bei vorliegender Erfindung wird die Ab- sorption von Gasen in Gasmischungen unter gleichbleibendem Volumen ausgeführt, wobei die.--Messungen und Ablesungen unter einem höheren als atmosphärischen Druck erfolgen und eine Teilung des Gasstroms in zwei Teilströme stattfindet, von denen nur der eine in den Absorptionsraum gelangt. Das Neue besteht in der Anordnung je eines Meßraumes, je eines Druckraumes und je eines an beide Druckräume einseitig angeschlossenen Druckmessers für jeden Teilstrom. Der eine Druckmesser. kann als.Druckunterschiedsmesser ausgeführt sein, der an beide Druckräume angeschlossen ist und den Gehalt an absorbierten Bestandteilen unmittelbar angibt.
  • Die Einrichtung ist in den Fig. i bis 3 beispielsweise dargestellt.
  • Im Gefäß A (Fig. i) sei zwischen den Marken m, ml ein bestimmtes Gasvolumen eingeschlossen. Der Raum zwischen der Marke m und dem. Kolben K im Zylinder B sei mit einer Sperrflüssigkeit gefüllt. Am oberen Ende des Gefäßes A befinde sich ein Dreiwegehahn H, durch den entweder Verbindung zwischen der Gaszuführung (vom Hahn HZ her) oder aber zwischen dem Rohr. r, das nach dem Gefäß G führt und dem Gefäß A hergestellt werden kann.
  • Angenommen, der Hahn stelle die -Verbindung zwischen A- und dem Gefäß G eher, während. der Weg nach der Gaszuführung abgesperrt sei. Durch:Niederdrücken des Kol-=bens K .gelangt die Sperrflüssigkeit von B nach A:- und-verdrängt das in A eingeschlossene . Gas- durch das Rohr r und die in G eingeschlossene Absorptionsflüssigkeit nach dem Raum C -über dieser, wodurch in C ein Überdruck entsteht. Er wird durch den an den Raum C angeschlossenen, -beliebig gestalteten Druckmesser D angegeben: - Dieser Druckmesser kann sowohl an dem Gefäß G selbst sitzen oder mit ihm durch eine beliebig lange Leitung verbunden sein.
  • Enthält das- im Gefäß A eingeschlossen:gewesene Gasvolumen keine durch die Flüssigkeit-in G absorbierbaren Gasarten, so gelangte das gesamte Volumen unverändert nach dem Raum C über der Absorptionsflüssigkeit. Der dabei im Raume C erzielte Druck betrage entsprechend der gewählten Größenverhältnisse des Volumens in A und des Raumes C beispielsweise iooo mm W. S. Waren hingegen in dem im Gefäß A eingeschlossen gewesenen Gasvolumen Gasbestandteile, die durch die Flüssigkeit in G absorbiert wurden, so gelangt ein entsprechend geringeres Gasvolumen nach dem Raum C, und der darin hervorgerufene Druck ist geringer als vorher. Er betrageim zweiten Falle beispielsweise nur goo mm W. S. Die Menge der im Gefäße G absorbierten Bestandteile ist alsdann in Volumenprozenten Zur gleichzeitigen Ablesung desjenigen Drukkes, der entsteht, wenn absorbierbare Bestandteile nicht vorhanden sind, dient - der Druckmesser Dl. Zu diesem Zwecke ist ein dem Gefäß A gleiches Gefäß A" vorhanden, das in gleicher Weise wie das Gefäß A mit einem Behälter GI unter Zwischenschaltung des Hahnes 1I, durch das Rohr r, verbunden ist.
  • An das Gefäß A, ist der Zylinder B, angeschlossen, wobei der Raum zwischen der Marke m und dem Kolben K, ebenfalls mit Sperrflüssigkeit gefüllt ist. Die Menge der im Behälter G eingeschlossenen Flüssigkeit ist so groß bemessen, daß der Raum C_ über ihr gleich ist dem Innenraum Cl des Gefäßes G" an dem Raum Cl ist das Manometer D, in geeigneter Art unmittelbar oder durch eine Rohrleitung angeschlossen.. -Werden durch Niederdrücken der Kolben K, und K, die Sperrflüssigkeiten in B und Bi nach den Gefäßen A und A1 gedrückt, so verdrängen sie bei entsprechend gestellten Hähnen H und Hl das in den -Gefäßen A und Al enthaltene Gas nach -den Gefäßen G und G1, wobei das nach dem Gefäß G getriebene . Gas mit der Absorptionsflüssigkeit in Berührung kommt. Enthielt das in A eingeschlossen gewesene Gas absorbierbare Bestandteile, so gelangt nicht das in A zwischen den Marken m und m,. eingeschlossene Gasvolumen nach C, - sondern ein um den absorbieiteri Betrag verringertes Volumen. - Die Drucksteigerung in den Gefäßen C und C, durch Hineindrücken der Gasvolumen aus A ünd A1 ist somit nur dann gleich, wenn im Gas in A absorbierbaxe Bestandteile nicht vorhanden waren, hingegen im Raum C kleiner, wenn dies der Fall war. Mithin werden die beiden Druckmesser D und D, -den gleichen Druck angeben, wenn in dem in A eingeschlossen gewesenen Gasvolumen absorbierbare Bestandteile nicht vorhanden waren, hingegen ist der vom Druckmesser D angegebene Druck kleiner als der von Dl, wenn eine Absorption von Gasbestandteilen in G stattfand.
  • Der Unterschied in den Angaben der Druckmesser D und Dz bietet somit, in Beziehung gebracht zu den Angaben des Druckmessers Dl, ein Maß für die Menge der in A vorhanden gewesenen, absorbierten Bestandteile. Beträgt z. B. der von D, angegebene Druck iooo mm, der .von D angegebene goo mm W. S.; so beträgt die Menge der absorbierten Bestandteile Durch Öffnen des Hahnes H2 und ent. sprechendes Stellen der Hähne H und H, kann in den Räumen C und _C1 wieder der gleiche Druck hergestellt werden, der nicht notwendig der -atmosphärische Druck zu sein braucht. -Die beiden Gefäße A und A, können, nachdem die Hähne H- und H, in geeignete Stellungen gebracht sind, durch Hochziehen der Kolben H und K1 wieder mit Flüssigkeit gefüllt :werden: - Statt die Gefäße A-und A1 und die Räume C und Cl je einander gleich zu wählen, können A und A1 auch verschieden sein. Um Umrechnungen-zu ersparen, sind jedoch alsdann die Räume C und C, zweckmäßig im gleichen Verhältnis verschieden, zu wählen. Der Erfolg ist der gleiche.
  • Bei der Ausführung nach Fig.2 kommt außer einem Druckmesser Dl zur Bestimmung eines Vergleichsdruckes ein Druckunterschiedmesser DZ zur Anwendung, der den Prozentgehalt an absorbiertem Gas ohne Berechnung erkennen läßt.
  • Auch bei dieser Banart kommen 2 Gefäße A und A1 zur Anwendung, die mit den beiden Gefäßen G und G, in Verbindung stehen, in ähnlicher Weise wie für die Anordnung nach Fig. x beschrieben. Nach unten- hin kommunizieren die Gefäße A und A, mit der im Zylinder B eingeschlossenen Sperrflüssigkeit. In den Gefäßen -A bis A1 wird die- Flüssigkeit durch Niederdrücken des Kolbens K hochgedrückt und dadurch bei nach C und C, geöffneten Hähnen H und Hl nach den Räumen C und Cl verdrängt. Hat die Flüssigkeit in den Gefäßen A und A, die Marken m und m, erreicht, so können die Hähne H und Hl nach C und Cl hin abgesperrt-. werden. In den Räumen C und C, ist entsprechend den in sie gelangten Volumen aus A und A1 eine Drucksteigerung entstanden, die, bei sonst unveränderten Verhältnissen, in C, unveränderlich ist, in C hingegen sich ändert, je nach der Menge der in der Absorptionsflüssigkeit im Gefäß G absorbierten Gasmenge.
  • Der Druckmesser D, ist nur -einseitig an den Raum C, angeschlossen und gibt .damit den Überdruck in diesem Raüme -an; der Druckunterschiedmesser DZ ist sowohl a.n den Raum C wie auch - an den Raum C, angeschlossen und gibt damit den Unterschied-des Druckes in C und Cl an. Dieser Wert stellt also, in Beziehung gebracht zu dem vtin D, angezeigten Druck, ein Maß für die im Ge-,fäß G absorbierten Bestandteile dar.
  • Zeigt beispielsweise der Druckmesser- Dl einen Druck von Zoo mm W. S. an, der Druekunterschiedmesser Dz einen solchen von 2o mm W. S., so betragen die absorbierten Bestandteile Prozent. Zweckmäßig _ wird die Skala des Druckmessers Dz -derart ausgeführt, daß sie unmittelbar den Prozentgehalt des absorbierten Gases angibt. Waren absorbierbare Gase im Gefäß A nicht vorhanden, so sind die Drucke C und Cl nach Hinüberdrücken der in A und A, eingeschlossenen Gasmengen gleich und der Druckmesser zeigt demzufolge den Wert Null.
  • Nach erfolgter Ablesung der -Werte kann durch - Öffnen. der-- Hähne.-HZ .und. Ha. und entsprechendes- Stellen -der-.Hähne Hund H% der Druck in C und Cl wieder auf den Normaldruck gebracht werden. Ebenso können alsdann durch-Betätigung dieser vier Hähne die Gefäße A und A1 mit frischem Gas gefüllt werden, indem bei freiem Weg zwischen H2 bzw. H3 und den Gefäßen A und A1 der Kolben K gehoben wird. Der Vorgang der Bestimmung spielt sich dann in der gleichen Art ab.
  • Die Anordnung kann auch derart getroffen werden (Fig. 3), daß in Zylindern A und Al Kolben vorhanden sind, die das zu untersuchende Gas (oder einerseits in A1' Luft) ansaugen und nach den Druckgefäßen C und C1 drücken. Die korrespondierenden Enden der Zylinder A und A' sind durch R#rstücke r und r1 unter Zwischenschaltung von Hähnen H und Hl mit den Gefäßen C und Cl verbunden; im ersteren befindet sich Absorptionsflüssigkeit. Beide Kolben seien durch eine gemeinschaftliche Kolbenstange verbunden. Wird die Kolbenstange nach links gezogen und die Hähne auf Einlaß nach den Zylindern A und A1 gestellt, so wird in sie Gas bzw. Luft tngesaugt. Am Ende des Kolbenweges werden die Hähne H und HI umgestellt, so daß Verbinelung zwischen den Zylindern A bzw. A,, und den Gefäßen G bzw. G1 hergestellt ist. Wird die gemeinschaftliche Kolbenstange nun nach rechts bewegt, so gelangen die vor ihnen befindlichen Gasmengen nach C und Cl und rufen dadurch die schon in vorstehendem näher erläuterte Drucksteigerung hervor.
  • Durch den Druckmesser D, wird die Drucksteigerung im Raum Cl angegeben, in welchem d:e unverminderte, in A, eingeschlossen gewesene Gasmenge gelangt. Der Druckmesser Da gibt den Unterschied des Druckes zwischen dem Druck in den Räumen C und C1 an, wo. bei also nach C das Gasvolumen - -aus A1 vermindert um die im Gefäß G absorbierten Bestandteile an, wie vorher schon auseinandergesetzt. .
  • Die Bewegungen der Kolben können sowohl von Hand als auch selbsttätig erfolgen, ebenso kann auch das Hineindrücken der Gase in die Druckgefäße in anderer Art als hier beschriebep geschehen.
  • Die verwendeten Druckmesser können be. liebiger Art sein und können auch mit Schreibeinrichtung versehen werden.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜcIiE: i. Einrichtung zur Ga.canalyse mittels Absorption, bei der eine Teilung des Gasstromes in zwei Teilströme stattfindet, von denen nur der eine in den Absorptionsraum gelangt, gekennzeichnet durch Anordnung je eines Meßraumes (A und A,), je eines Druckraumes (C und Cl) uhd je eines an die Druckräume einseitig angeschlossenen Druckmessers (D und D,) für jeden Teilstrom.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Ausführung des einen Druckmessers als Druckunterschiedsmesser, der an beide Druckräume angeschlossen ist und den Gehalt an absorbierten Bestandteilen unmittelbar angibt.
DE1919330586D 1919-03-06 1919-03-06 Einrichtung zur Gasanalyse mittels Absorption, bei der eine Teilung des Gasstromes in zwei Teilstroeme stattfindet Expired DE330586C (de)

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