DE3304591C2 - Digitale Addierschaltung und Verwendung - Google Patents
Digitale Addierschaltung und VerwendungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich generell auf eine digitale
Addierschaltung und ihre Verwendung.
Bei den existierenden
digitalen Addiererschaltungen,
in denen zumindest zwei eingangsseitige Digitalsignale
zusammenaddiert werden, wird ein sogenanntes Volladdierersystem
vom schnellen Übertragstyp verwendet. Dieser
Addierersystemtyp ist geeignet für die Verarbeitung
des digitalen Signals mit der geringen Anzahl von Bits
und der hochfrequenten Taktrate, da dieser Addierersystemtyp
eine sehr hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit hat.
Der betreffende Addierersystemtyp kann jedoch nicht bei
einer Schaltungsanordnung zur Verarbeitungsabwicklung
eines digitalen Signals mit einer großen Anzahl von Bits,
beispielsweise eines 8 Bits umfassenden Digitalsignals,
angewandt werden, da nämlich die Anzahl der Schaltungselemente
mit zunehmender Anzahl an Bits exponentiell zunimmt.
Ein weiterer Addierersystemtyp ist ein Volladdierersystem
vom sogenannten Schnellübertragstyp, bei dem
eine Vielzahl von Volladdierern, deren jeder die relativ
wenigen Bits zu verarbeiten imstande ist, zeitlich
sequentiell in Betrieb gesetzt wird. Deshalb muß bei
diesem Addierersystemtyp jeder Volladdierer mit einer
relativ hohen Geschwindigkeit betrieben werden, wenn
die Taktfrequenz hoch ist. Somit muß das Schaltungselement
oder die Grundlogik, die den jeweiligen Volladdierer
bildet, ein Hochgeschwindigkeits-Verknüpfungselement
sein, wie eine Transistor-Transistor-Logik (TTL-Logik)
oder eine ECL-Logik (emittergekoppelte Logik), d. h.
durch Verknüpfungsschaltungen, die nicht geeignet sind
für die Steigerung der Integrationsdichte und für die
Absenkung des Leistungsverbrauchs. Das Verknüpfungselement,
wie ein CMOS-Halbleiterelement, bei dem es sich
um ein mit relativ niedriger Geschwindigkeit arbeitendes
Verknüpfungselement handelt, das jedoch geeignet
ist für die Steigerung der Integrationsdichte und für
die Senkung des Leistungsverbrauchs, kann jedoch nicht
angewandt werden.
Vor kurzem ist vorgeschlagen worden, die Signalverarbeitungsschaltung
für einen Farbsignalcodierer in digitaler
Weise aufzubauen. Bei einem solchen digitalen Codierer
muß die Abtastfrequenz, d. h. die Taktfrequenz, ziemlich
hoch gewählt werden, wie mit 3 fsc oder 4 fsc, wobei
fsc die Frequenz des Farbhilfsträgers darstellt, um die
Auflösung des Videosignals zu steigern und um sonstige
Verzerrungen herabzusetzen, und die Anzahl der Bits muß
groß genug gewählt werden, um eine ausreichende Gradation
des Bildes zu erzielen. Der große Teil des digitalen
Farbcodierers besteht jedoch aus digitalen Addiererschaltungen,
wie beispielsweise einer Matrixschaltung,
eine Y/C-Mischschaltung, etc. Deshalb ist es bei dem digitalen
Farbcodierer sehr schwierig, den oben erwähnten
Addierersystemtyp zu verwenden.
Ein Serienaddierer ist z. B. aus der Zeitschrift "Elektronik", 1968, Heft 8, Seiten 243-
246, bekannt. Die Eingangsdatenworte werden bitweise an ein einstelliges
Volladdierwerk übertragen, wobei ein sich aus der Addition ggfls. ergebender Übertrag
in einer Verzögerungseinheit zwischengespeichert wird und im nachfolgenden
Addierschritt des nächsthöherwertigen Bits dem einstelligen Volladdierwerk erneut
zugeführt wird. Die bitweise Addition beginnt mit dem niederwertigsten Bit und setzt
sich in aufsteigende Richtung bis zum höchstwertigen Bit fort. Die Zufuhr der
Einzelbits der Eingangsdaten und die Verbindung mit dem Ausgangsregister erfolgt
durch Umschalte- bzw. Multiplexvorrichtungen. Die Multiplexvorrichtungen am Eingang
und Ausgang der Addiervorrichtung sind schaltungstechnisch jedoch relativ aufwendig
und bei der Realisierung innerhalb einer integrierten Schaltung mit einem größeren
Platzbedarf verbunden.
Ein weiterer Serienaddierer ist aus der DE-AS 21 39 753 bekannt. Ein evtl.
auftretendes Übertragungsbit wird in einem Schieberegister zwischengespeichert und
zusammen mit Korrekturziffern, die dem verwendeten Binärcode entsprechen, dem
Addierwerk in der nachfolgenden Additionsstufe erneut zugeführt. Eine parallele
Verarbeitung der einzelnen Bits der Eingangsdaten erfolgt jedoch nicht. Vor allem
erfolgt in den eingangsseitigen Schieberegistern nicht eine an die Laufzeit der
einzelnen Addierstufen angepaßte gezielte Verzögerung der einzelnen Bits der
Eingangsdaten.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Addierschaltung und
ihre Verwendung zum bitparallelen Addieren eingangsseitiger Digitalsignale zu schaffen, bei der ein
Signal mit hoher Taktfolge auch mit einer Addiereinrichtung berechnet werden kann,
die nicht mit hoher Geschwindigkeit arbeitet.
Gelöst wird die Aufgabe durch die
Merkmale des Anspruchs 1.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Ansprüchen 1 bis 4
angegeben.
Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend
beispielsweise näher erläutert.
Fig. 1 A und 1B zeigen schematische Blockdiagramme, die
zur Erläuterung einer Verzögerungsschaltung und
einer Reverse-Verzögerungsschaltung herangezogen
werden, welche bei der Erfindung benutzt sind.
Fig. 2 zeigt in einem schematischen Blockdiagramm eine
grundsätzliche digitale Addiererschaltung, die
eine Verzögerungsschaltung sowie eine Reverse-
Verzögerungsschaltung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung aufweist.
Fig. 3 veranschaulicht in einem Blockdiagramm eine Anwendung
der Erfindung.
Fig. 4A bis 4C zeigen Zeitdiagramme, die für die Erläuterung
der in Fig. 3 dargestellten Anwendung
brauchbar sind.
Fig. 5 zeigt in einem Blockdiagramam eine Realisierung
eines in Fig. 3 gezeigten Schaltungsteiles.
Fig. 6 zeigt in einem Blockdiagramm eine weitere
Anwendung der vorliegenden Erfindung.
Fig. 7 zeigt eine Vektordarstellung von drei Farbdifferenzsignalen.
Fig. 8A bis 8C zeigen Zeitdiagramme für die Erläuterung
des betreffenden Vektordiagramms.
Fig. 9A und 9B zeigen Blockdiagramme, die für die Erläuterung
einer Realisierung der
bei der Erfindung benutzten Verzögerungsschaltungen
brauchbar sind.
Nunmehr wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
im einzelnen beschrieben. Bevor eine
Addierschaltung gemäß der Erfindung beschrieben
wird, werden zunächst die
Verzögerungsschaltungen beschrieben, die bei der
Erfindung verwendet werden. Bei der vorliegenden Erfindung
ist die Verzögerungsschaltung imstande, Bits eines
Wortes in einer solchen Art und Weise zu verzögern, daß
den höheren bzw. höherwertigen Bits des betreffenden Worts
ein größerer Verzögerungswert gegeben wird. Nunmehr sei
ein Wortformat mit acht Bits und die Addition eines Bits
betrachtet, die während einer Taktperiode oder während
eines Taktintervalls ausgeführt wird. Die in Fig. 1A und
1B dargestellten Verzögerungsschaltungen werden für einen
solchen Zweck in Kombination benutzt.
Das niederwertigste Bit (LSB) sei mit A₀ gegeben, und
die oberen Bits von dem niederwertigsten Bit aus seien mit
B₀, C₀, D₀, E₀, F₀, G₀ und H₀ gegeben (was als höchstwertiges
Bit (MSB)) verwendet wird. Ein Taktintervall
sei mit d gegeben. Sodann werden diesen Bits Verzögerungen
erteilt, die in der Verzögerungslänge von H₀ zu
den unteren Bits sequentiell abnehmen, wie mit 7d, 6d,
5d, 4d, 3d, 2d, d und 0. Diese Bits werden dann ausgangsseitig
abgegeben. Die an den Ausgangsseiten auftretenden
Bits sind dargestellt bzw. angegeben als A₀,
B₁, C₂, D₃, E₄, F₅, G₆ bzw. H₇. Demgegenüber zeigt
Fig. 1b eine weitere Verzögerungsschaltung, die sich
von der zuvor erwähnten und in Fig. 1A gezeigten Verzögerungsschaltung
unterscheidet, und zwar insoweit,
als den unteren Bits eine sequentiell größer werdende
Verzögerung erteilt wird, wodurch die den entsprechenden
Bits erteilten Verzögerungen, wie sie zuvor beschrieben
worden sind, aufgehoben werden. Wenn dieser
Verzögerungsschaltung eingangsseitig acht Bits A₀, B₁,
C₂, . . . H₇ zugeführt werden, dann erzeugt diese Verzögerungsschaltung
ausgangsseitig acht Bits A₇ bis H₇,
die das ursprüngliche eine Wort darstellen. Für die
Verzögerungsschaltung, durch die jedes Bit um einen
bestimmten Verzögerungsbetrag verzögert wird, kann
ein Schieberegister oder ein Schreib-Lese-Speicher RAM
mit wahlfreiem Zugriff verwendet werden.
Fig. 2 zeigt ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel der grundsätzlichen
Schaltungsanordnung einer Addiererschaltung, welche die
zuvor erwähnten Verzögerungsschaltungen verwendet, in
denen der Klarheit halber ein Wort aus vier Bits gebildet
ist. Gemäß Fig. 2 sind Verzögerungsschaltungen 1 und
2 vorgesehen, die jeweils derart betreibbar sind, daß
dem höherwertigen Bit eine größere Verzögerung gegeben
wird, und zwar ähnlich den in Fig. 1A gezeigten Verhältnissen.
Mit 3 ist eine Verzögerungsschaltung bezeichnet,
die dazu gegensätzlich arbeitet, und zwar so, daß den
unteren bzw. niederwertigen Bits eine größere Verzögerung
gegeben wird, und zwar ähnlich den in Fig. 1B gezeigten
Verhältnissen. Die Daten A₀ bis D₀ und A₀′ bis
D₀′, die jeweils aus vier Bits bestehen, werden diesen
Verzögerungsschaltungen 1 bzw. 2 zugeführt, in denen
sie um 3d, 2d, d und 0 verzögert und sodann von den
Ausgangsseiten der betreffenden Verzögerungsschaltungen
abgegeben werden. Die eingangsseitigen Daten liegen jeweils
vor in Form von aufeinanderfolgenden Worten, deren
jedes aus parallelen vier Bits besteht. Es sei
darauf hingewiesen, daß die niederwertigsten Bits A₀′
und A₀′ des jeweiligen Wortes die ersten ausgangsseitig
auftretenden Bits sind, die einem Halbaddierer 4 zugeführt
werden. Das Ausgangssignal und das Übertragsignal
dieses Halbaddierers 4 werden an Zwischenspeicher- bzw.
Latch-Schaltungen 5 und 6 abgegeben und in diesen zwischengespeichert.
Die Latch-Schaltungen 5 und 6 sowie
nachfolgende Latch-Schaltungen vermögen mit einem Takt
zu arbeiten, der mit einer Frequenz auftritt, die gleich
der Datenübertragungsrate ist. Das Ausgangssignal der
Latch-Schaltng 5 wird der Verzögerungsschaltung 3 zugeführt,
die so arbeitet, daß dem unteren bzw. niederwertigen
Bit die größere Verzögerung erteilt wird, und
zwar ähnlich den in Fig. 1B gezeigten Verhältnissen.
Die Verzögerungsschaltungen 1, 2 und 3 sind imstande,
bei einem Steuertakt zu arbeiten, der mit einer Frequenz
auftritt, die gleich der Datenübertragungsrate ist.
Die Ausgangssignale B₁ und B₁′ der Verzögerungsschaltungen
1 und 2 sowie das Übertragssignal CA der Latch-Schaltung
6 werden einem Volladdierer 7 zugeführt. Das Ausgangssignal
und das Übertragssignal des Volladdierers 7
werden an Latch-Schaltungen 8 und 9 abgegeben. Anschließend
wird das Ausgangssignal der Latch-Schaltung 8 an die
Verzögerungsschaltung 3 abgegeben, und das Übertragssignal
CB der Latch-Schaltung 9 wird einem Volladdierer 10 zugeführt.
Mit derselben zeitlichen Steuerung, wie sie gerade
vorstehend erwähnt worden ist, werden dem Volladdierer 10
die Bits C₂ und C₂′ von den Verzögerungsschaltungen 1
bzw. 2 her zugeführt, und das Ausgangssignal sowie das
Übertragssignal des betreffenden Volladdierers werden an
Latch-Schaltungen 11 bzw. 12 abgegeben. Das Ausgangssignal
der Latch-Schaltung 11 wird an die Verzögerungsschaltung
3 abgegeben, und das Übertragssignal CC der Latch-Schaltung
12 wird einem Volladdierer 13 zugeführt. Da diesem
Volladdierer 13 die Bits D₃ und D₃′ von den Verzögerungsschaltungen
1 bzw. 2 mit derselben zeitlichen Steuerung
zugeführt werden, wie dem betreffenden Volladdierer das
Übertragssignal CC zugeführt wird, gibt er sein Ausgangssignal
über eine Latch-Schaltung 14 an die Verzögerungsschaltung
3 ab. Aus den Additionen der Bits A₀ bis D₀
und A₀′ bis D₀′ ergeben sich vier Bits A₃ bis D₃, die
als Ausgangssignale der Verzögerungsschaltung 3 gebildet
werden. Auf diese Art und Weise genügt es, daß der Halbaddierer
4 und die Volladdierer 7, 10 und 13 jeweils ihre
Addition in einem Taktintervall der Datenrate ausführen.
Sogar in dem Fall, daß die Eingangsdatenrate 4 fsc beträgt,
wobei fsc die Frequenz eines Farbhilfsträgers
ist, die so hoch ist wie jene eines Farbart- bzw. Chrominanzsignals,
können die zuvor erwähnten Addierer somit
durch integrierte MOS-Schaltungen realisiert werden.
Nunmehr wird ein Ausführungsbeispiel einer digitalen
Signalverarbeitungsschaltung unter Verwendung der vorliegenden Erfindung
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen und insbesondere
unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben. Gemäß
Fig. 3 sind mit 15, 16 und 17 Eingangsanschlüsse bezeichnet,
denen ein R-(Rot)-Signal, ein G-(Grün)-Signal
bzw. ein B-(Blau)-Signal mit einer Datenrate von 4 fsc
zugeführt wird. Jedes Wort ist aus acht Bits gebildet.
Die betreffenden Bits werden über Verzögerungsschaltungen
18, 19 bzw. 20 an Matrixschaltungen 23, 24 und 25
abgegeben. In diesem Falle wird das R-Signal, das G-Signal
und das B-Signal jeweils von einem Bildaufnahmeelement
oder einem Bildsensor, wie einer ladungsgekoppelten
Einrichtung (einer sogenannten CCD-Einrichtung) usw.
erzeugt und erfährt eine Gamma-Korrektur. Aufgrund der
nichtlinearen Kennlinie kann die Gamma-Korrekturschaltung
nicht zwischen irgendeine der Verzögerungsschaltungen
18, 19 und 20 und einer Verzögerungsschaltung 21 angeschlossen
sein, welche im Hinblick auf die Verzögerungsschaltungen
18, 19 und 20 in entgegengesetzter
Weise arbeitet. An einem Ausgangsanschluß 22 der Verzögerungsschaltung
21 bildet sich ein digitales Farbvideosignalgemisch
aus.
Die Matrixschaltungen 23, 24 und 25 erzeugen ein Y-(Luminanz)-
Signal bzw. zwei Farbdifferenzsignale (I-Signal
und Q-Signal). Im allgemeinen führen die Matrixschaltungen
23, 24 und 25 auf der Grundlage des i. Wortes folgende
Berechnungen bzw. Rechenvorgänge aus:
Yi = 0,30 Ri + 0,11 Bi + 0,59 Gi
Ii = 0,60 Ri + 0,32 Bi - 0,28 Gi
Qi = 0,21 Ri + 0,31 Bi - 0,52 Gi.
Ii = 0,60 Ri + 0,32 Bi - 0,28 Gi
Qi = 0,21 Ri + 0,31 Bi - 0,52 Gi.
Diese Rechnungen werden üblicherweise unter Verwendung
eines Festwertspeichers (ROM) ausgeführt, mit dessen
Hilfe effektiv von einer Nachschlagtabelle Gebrauch
gemacht wird. Da die obigen Gleichungen approximiert
werden bzw. sind, ist durch den Additionsprozeß eine
Gewichtung möglich gemacht. So kann beispielsweise die
obige Gleichung betreffend das Y-Signal durch folgende
Gleichung approximiert werden:
Yi = 1/64 (20 Ri + 7 Bi + 38 Gi)
= 1/64 {(16 + 4) Ri + (8 - 1) Bi + (32 + 4 + 2) Gi}.
In dieser Gleichung kann die Rechnung 1/64 (16 + 4) Ri
durch einen solchen Schaltungsaufbau ausgeführt werden,
wie er in Fig. 5 gezeigt ist, gemäß dem eine 2-2-Multipliziereinrichtung
34 und eine 2-4-Multipliziereinrichtung
35 verwendet werden, wobei die Ausgangssignale dieser
beiden Multipliziereinrichtungen 34 und 35 einer
Addierschaltung 36 zugeführt werden. In dieser Addierschaltung
36 wird der Additionsvorgang in jedem Taktintervall
für ein Bit ausgeführt, und zwar ähnlich wie
bei den in Fig. 2 gezeigten Addierschaltungen. Die anderen
Matrixschaltungen 24 und 25 vermögen in entsprechender
Weise zu arbeiten, wobei sie solche Ausgangssignale
liefern, in denen dem höheren bzw. höherwertigen
Bit eines Wortes die größere Verzögerung erteilt wird.
Das Y-Signal, das I-Signal und das Q-Signal werden von
den Matrixschaltungen 23, 24 bzw. 25 an eine Verzögerungsschaltung
27 bzw. an Tiefpaßfilter 28 und 29 abgegeben.
Die Tiefpaßfilter 28 und 29 sind beide durch
digitale Filter gebildet, die das Band des I-Signals
auf 1,5 MHz und das Band des Q-Signals auf 0,5 MHz zusammendrücken.
Die Verzögerungsschaltung 27 ruft eine
Verzögerungszeit bzw. einen Verzögerungswert hervor,
die bzw. der gleich der Verzögerung ist, welche dem
I-Signal und dem Q-Signal durch die Tiefpaßfilter 28
bzw. 29 erteilt wird. Die Verzögerungsschaltung 27 wird
für den Phasenausgleich benutzt. Die Tiefpaßfilter oder
digitalen Filter 28 und 29 sind so ausgebildet, daß die
Ausgangssignale der Verzögerungsschaltungen 19 und 20,
die Eingangssignale und die Ausgangssignale der Verzögerungsschaltungen
sowie die Signale einer entsprechenden
Stufe mit einem bestimmten Betrag gewichtet und zusammenaddiert
werden. Die betreffenden Schaltungen sind
beispielsweise von einem Typ mit endlichem Impulsansprechverhalten.
Der Aufbau der betreffenden Schaltungen, welche
die obige Gewichtung ermöglichen, ist ähnlich dem Aufbau
der oben erwähnten Matrixschaltung.
Das Y-Signal von der Verzögerungsschaltung 27 und das I-
Signal sowie das Q-Signal von den Tiefpaßfiltern 28 bzw.
29 werden einer Modulations- und Y/C-Mischschaltung 30
zugeführt, in der das I-Signal und das Q-Signal digital
moduliert werden und in der sodann die modulierten Farbdifferenzsignale
zu dem Y-Signal gemacht werden. Bei der digitalen
Modulation wird eines der Signale I und Q mit
der Datenrate von 4 fsc abwechselnd ausgewählt, und die
Polaritäten der betreffenden Signale werden mit einer
Rate von 1/2 fsc gewechselt. Mit anderen Worten ausgedrückt
heißt dies, daß das I-Signal und das Q-Signal
derart umgesetzt werden, daß vier Worte I, Q, -I und -Q
nacheinander in jedem Zyklus von 1/fsc erhalten werden.
Da acht Bits eines Wortes zeitlich nacheinander verzögert
werden, indem die betreffenden Bits durch die Verzögerungsschaltungen
18, 19 und 20 geleitet werden, wird in
diesem Falle auf die digitale Modulation hin der Auswahlzeitpunkt
des I-Signals und des Q-Signals bei jedem Bit
verzögert, und die Phase, mit der die Polarität sich ändert,
wird ebenfalls verzögert. In Fig. 4A bis 4C sind
die Farbdifferenzsignale veranschaulicht, nämlich das
I-Signal und das Q-Signal, deren jedes in der digitalen
Art und Weise moduliert ist. Fig. 4A zeigt Bits, die höherwertig
sind als die niederwertigsten Bits. Fig. 4C
zeigt die Bits, die eine noch höhere Wertigkeit haben
als die vorangehenden höherwertigen Bits gemäß Fig. 4B.
Obwohl nicht dargestellt, wird bei fünf Bits, die eine
höhere Wertigkeit haben als die zuvor erwähnten Bits, deren
jeweiliger Phase, mit der die Polarität des Bits
geändert wird, eine um ein Bit für das höherwertige Bit
größere Verzögerung gegeben. Dabei bilden acht Bits,
die jeweils um ein Wort verzögert sind und die in Fig.
4A bis 4C durch gerade Linien veranschaulicht sind, ein
Wort des I-Signals und des Q-Signals. Der für die Addition
des Y-Signals mit den digital-modulierten Farbdifferenzsignalen
dienende Y/C-Mischer in der Modulations-
und Y/C-Mischschaltung 30 ist in derselben Weise aufgebaut
wie die in Fig. 2 gezeigten erfindungsgemäßen Addiererschaltungen.
Das Ausgangssignal der Modulations- und Y/C-Mischschaltung
30 wird an die gegenwirkende Verzögerungsschaltung
21 abgegeben. Somit treten an dem vom Ausgang der Verzögerungsschaltung
21 wegführenden Ausgangsanschluß 22
parallele acht Bits auf, die einem Wort entsprechen.
Während bei der oben erläuterten Verwendung der
erfindungsgemäßen Addierschaltung die digitale Modulation mit einer Rate von
4 fsc ausgeführt wird, wird nunmehr eine andere Verwendung
der erfindungsgemäßen Addierschaltung unter Bezugnahme auf
Fig. 6 beschrieben. Diese Schaltung wird im Unterschied
zu der vorstehend beschriebenen Schaltung
bei einem digitalen Farbcodierer angewandt, der
eine digitale Modulation bei einer Rate von 3 fsc vorzunehmen
imstande ist.
In Fig. 6 sind mit 15, 16 und 17 Eingangsanschlüsse bezeichnet,
denen ein R-Signal, ein G-Signal bzw. ein B-
Signal zugeführt wird. Jedes dieser Signale weist eine
Datenrate von 3 fsc auf. Eine Matrixschaltung 23 vermag
ein Y-Signal zu erzeugen, und weitere Matrixschaltungen
24, 25 und 26 vermögen Farbdifferenzsignale zu erzeugen,
nämlich ein U-Signal, ein V-Signal und ein W-
Signal mit einer Datenrate von fsc. Im allgemeinen werden
diese drei Farbdifferenzsignale entsprechend den
nachstehend angegebenen Gleichungen gebildet:
Ui = -0,15 Ri + 0,44 Bi - 0,29 Gi
Vi = -0,46 Ri - 0,13 Bi + 0,59 Gi
Wi = 0,60 Ri - 0,31 Bi - 0,29 Gi.
Vi = -0,46 Ri - 0,13 Bi + 0,59 Gi
Wi = 0,60 Ri - 0,31 Bi - 0,29 Gi.
Ähnlich wie bei der oben beschriebenen Schaltung
kann jeder Koeffizient in den vorstehenden Gleichungen
durch einen Koeffizienten approximiert werden, der durch
eine ganze Zahl dividiert wird. Demgemäß können die Rechnungen
gemäß den obigen Gleichungen dadurch ausgeführt
werden, daß eine 2-Dividier-Zweierpotenzschaltung und
ein Zweierpotenzschaltungsaddierer in Kombination verwendet
werden, und zwar ähnlich wie dies Fig. 5 zeigt.
Das U-Signal, das V-Signal und das W-Signal weist jeweils
eine Datenrate von fsc auf; diese Signale werden
von den Matrixschaltungen 24, 25 und 26 abgegeben und
dann in einer Mischer- oder Addierschaltung 31 addiert,
gemischt oder zusammengefaßt, um dadurch in ein sequentiell
auftretendes Farbdifferenzsignal mit einer Rate
von 3 fsc umgesetzt zu werden. Das Ausgangssignal der
Addierschaltung 31 wird auf das Band von 0,5 MHz zusammengedrückt,
und zwar durch ein Tiefpaßfilter 32, und
sodann wird dieses Signal zusammen mit dem von einer
Verzögerungsschaltung 27 her gewonnenen Y-Signal an eine
Modulations- und Y/C-Mischschaltung 33 abgegeben. Wie
durch eine Vektordarstellung in Fig. 7 veranschaulicht,
vermögen die durch drei Phasen modulierten Farbdifferenzsignale
mit der Frequenz fsc und in der Reihenfolge der
Signale U, V und W umzulaufen. Wie in Fig. 8A veranschaulicht,
ist ein Vergleich der niederwertigsten Bits der
modulierten Farbdifferenzsignale, der Bits (Fig. 8B) mit
einer Wertigkeit, die höher ist als die der niederwertigsten
Bits und der Bits (Fig. 8C) gezeigt, die eine noch
höhere Wertigkeit haben als die vorangehenden höherwertigen
Bits. Dabei ist aus Fig. 8A ersichtlich, daß die betreffenden
Bits sequentiell in der Phase um jeweils ein
Bit verzögert werden. Obwohl nicht dargestellt, werden
auch die höchstwertigen Bits in der Phase um jeweils
ein Bit sequentiell verzögert. Die durch gerade Linien
in Fig. 8A bis 8C miteinander verbundenen Bits stellen
ein Wort dar. Anschließend wird das Ausgangssignal von
der Modulations- und Y/C-Mischschaltung 33 über eine
eine Gegenwirkung hervorrufende Verzögerungsschaltung 21
an einen Ausgangsanschluß 22 abgegeben.
Bei der oben betrachteten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Addierschaltung, wie sie
in Fig. 2 gezeigt
ist, werden entsprechende Bits um unterschiedliche
Verzögerungsbeträge verzögert, was bedeutet, daß diejenigen
Bits, die eine höhere Wertigkeit als die höchstwertigen
Bits MSB haben, um ein Taktintervall verzögert
werden, und daß diejenigen Bits, die eine höhere Wertigkeit
als die unmittelbar vorangehenden höherwertigen Bits
haben, um zwei Taktintervalle verzögert werden, usw., und
daß dann eine Signalverarbeitung erfolgt. Neben den vorstehend
betrachteten Ausführungsformen kann in Betracht
gezogen werden, daß die unterschiedlichen Verzögerungsbeträge
jeweils zwei Bits erteilt werden, und daß die
Signalverarbeitung danach ausgeführt wird. Dieses Beispiel
wird unter Bezugnahme auf Fig. 9A und 9B beschrieben
werden. Die Fig. 9A und 9B entsprechen den Fig. 1A
bzw. 1B, wonach Daten in Form von aufeinanderfolgenden
Worten zugeführt werden, deren jedes aus acht Bits gebildet
ist, nämlich aus den Bits A₀ bis H₀. Diese Bits
werden derart verzögert, daß beispielsweise jedem Bit
eine andere Verzögerungszeit gegeben wird. Als
Verzögerungsschaltungen für
diesen Zweck sind die in Fig. 9A und 9B gezeigten Verzögerungsschaltungen
miteinander kombiniert. Gemäß Fig.
9A werden weder das niederwertigste Bit A₀ noch das Bit
B₀, welches bezogen auf das niederwertigste Bit A₀ die
nächsthöhere Wertigkeit aufweist, verzögert; vielmehr
werden die höherwertigen Bits C₀ und D₀ um ein Taktintervall
D verzögert, ferner werden die Bits E₀ und F₀ um
2D verzögert, und außerdem werden die Bits G₀ und H₀ um
3D verzögert. Die verzögerten Signale treten dann an
den Ausgangsseiten der betreffenden Verzögerungsschaltungen
auf. Die an den Ausgangsseiten erzeugten Bits
sind mit A₀, B₀, C₁, D₁, E₂, F₂, G₃ bzw. H₃ angegeben.
Fig. 9B zeigt die Verzögerungsschaltung, mit der die
Verzögerungszeiten aufgehoben werden, welche den Bits
A₀ bis H₃ erteilt worden sind, wie dies zuvor erwähnt
worden ist. Die betreffende Verzögerungsschaltung erzeugt,
wenn ihr eingangsseitig die acht Bits A₀, B₀ . . .
G₃, H₃ zugeführt sind, ausgangsseitig acht Bits A₃,
B₃ . . . G₃, H₃. Die so erzeugten acht Bits A₃ bis H₃ bilden
in zusammengehörender Weise ein Wort. Wenn dieses
Verzögerungsschaltungssystem auf die digitale Addierschaltung
gemäß der Erfindung angewandt wird, muß jede
der Addierschaltungen die Addition von zwei Bits in
einem Taktintervall ausführen. Es ist jedoch ein Vorteil
insofern vorhanden, als eine Gesamtverzögerungszeit
vermindert werden kann.
Ferner ist es, obwohl nicht dargestellt, möglich, die
digitalen Daten aus acht Bits in digitale Daten aus
vier Bits aufzuteilen und jedes Datensignal mit vier
Bits um unterschiedliche Verzögerungszeiten zu verzögern
und dann einer Signalverarbeitung zu unterziehen.
Wie aus den vorstehend betrachteten Ausführungsbeispielen
der Erfindung ersichtlich sein dürfte, ist es mit Rücksicht
darauf, daß die Daten in einer digitalen Weise moduliert
werden, indem die Bits eines Wortes um ein oder
mehrere Bits verzögert werden, ausreichend, die Berechnung
der Bits dadurch vorzunehmen, daß eine Addition und
dergl. in dem Intervall der ein Bit oder mehrere Bits
umfassenden Verzögerungszeit vorgenommen wird, was die
Absenkung der Verarbeitungsgeschwindgikeit der Rechenschaltung
emöglicht. Demgemäß wird es sogar dann, wenn
die Daten mit der hohen Übertragungsrate, wie mit 4 fsc,
verarbeitet werden, möglich, das Verknüpfungselement mit
der hohen Integrationsdichte und dem kleinen Leistungsverbrauch
zu verwenden, wie das CMOS-Verknüpfungselement.
Da die Verarbeitung zwischen den Verzögerungsschaltungen
und der gegenwirkenden Verzögerungsschaltung bei einer
niedrigen Geschwindigkeit erfolgt, wie dies oben beschrieben
worden ist, und zwar dann, wenn die Verzögerungsschaltungen
und die gegenwirkende Verzögerungsschaltung in entsprechender
Weise zwischen den Eingangsseiten der Matrixschaltungen
und der Ausgangsseite der Y/C-Mischschaltung
bei der vorstehend beschriebenen Verwendung der erfindungsgemäßen Addierschaltung
angeschlossen sind, ist sodann darüber hinaus ein Vorteil
insofern vorhanden, als die Anteile der Schaltungselemente,
die bei niedriger Geschwindigkeit betreibbar
sind, gesteigert werden können.
Claims (4)
1. Digitale Addierschaltung zum bitparallelen Addieren von zwei an einem
ersten (A₀, B₀, C₀, D₀) und einem zweiten (A₀′, B₀′, C₀′, D₀′) Eingangsanschluß
parallel zur Verfügung stehenden Digitalsignalen mit
- - einer ersten Verzögerungsschaltung (1) zum bitweisen Verzögern des am ersten Eingangsanschluß (A₀, B₀, C₀, D₀) zur Verfügung stehenden ersten Digitalsignals, wobei jedes Bit des ersten Digitalsignals mit einer seiner Wertigkeit proportionalen Verzögerung beaufschlagt wird,
- - einer zweiten Verzögerungschaltung (2) zum bitweisen Verzögern des am zweiten Eingangsanschluß (A₀′, B₀′, C₀′, D₀′) zur Verfügung stehenden zweiten Digitalsignals, wobei jedes Bit des zweiten Digitalsignals mit einer seiner Wertigkeit proportionalen Verzögerung beaufschlagt wird,
- - Addierschaltungen (4-7, 7-9, 10-12, 13-14), deren Anzahl der Anzahl der Bits der zu addierenden Digitalsignale entspricht, zum bitweisen, paarweisen Addieren jeweils der gleichwertigen Bits (A₀, A₀′; B₁, B₁′; C₂, C₂′; D₃, D₃′) der in den Verzögerungsschaltungen (1, 2) verzögerten Digitalsignale, wobei abgesehen von der Addierschaltung (4-6) für die niedrigstwertigsten Bits einer jeden Addierschaltung (7-9, 10-12, 13-14) auch der Übertrag (CA, CB, CC), der Addierschaltung für die Bits einer um 1 verminderten Wertigkeit zugeführt wird,
- - einer dritten Verzögerungsschaltung (3) zum bitweisen Verzögern der Ausgangssignale der Addierschaltungen, wobei die Ausgangssignale der Addierschaltungen jeweils mit einer Verzögerung beaufschlagt werden, die umgekehrt proportional zur Wertigkeit der von der jeweiligen Addierschaltung addierten Bits ist, wobei die Differenz der Verzögerungen zweier benachbarter Bits in der ersten, zweiten und dritten Verzögerungsschaltung jeweils die gleiche ist und der Verarbeitszeit der Addierschaltungen entspricht.
2. Digitale Addierschaltung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Verzögerungsschaltung (1) das erste Digitalsignal bitweise derart verzögert, daß die einem Bit beaufschlagte Verzögerung um ein Taktintervall größer ist als die dem benachbarten Bit niederer Wertigkeit beaufschlagte Verzögerung,
und daß die zweite Verzögerungsschaltung (2) das zweite Digitalsignal bitweise derart verzögert, daß die einem Bit beaufschlagte Verzögerung um ein Taktintervall größer ist als die dem jeweils benachbarten Bit niedrigerer Wertigkeit beaufschlagte Verzögerung.
daß die erste Verzögerungsschaltung (1) das erste Digitalsignal bitweise derart verzögert, daß die einem Bit beaufschlagte Verzögerung um ein Taktintervall größer ist als die dem benachbarten Bit niederer Wertigkeit beaufschlagte Verzögerung,
und daß die zweite Verzögerungsschaltung (2) das zweite Digitalsignal bitweise derart verzögert, daß die einem Bit beaufschlagte Verzögerung um ein Taktintervall größer ist als die dem jeweils benachbarten Bit niedrigerer Wertigkeit beaufschlagte Verzögerung.
3. Digitale Addierschaltung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Addierschaltungen (4-6, 7-9, 10-12, 13-14) Zwischenspeicher-
Schaltungen (5, 6, 8, 9, 11, 12, 14) umfassen.
4. Verwendung der digitalen Addierschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 in
einem digitalen Farbcodierer zur Erzeugung eines digitalen Farbvideosignalgemisches,
wobei den Eingangsanschlüssen (A₀, B₀, C₀, D₀; A₀′, B₀′, C₀′, D₀′) der digitalen
Addierschaltung digitale Primärfarbsignale zugeführt werden.
Applications Claiming Priority (1)
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| JP57019973A JPS58137381A (ja) | 1982-02-10 | 1982-02-10 | デイジタルカラ−エンコ−ダ |
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