DE330188C - Stetig wirkende Setzmaschine - Google Patents

Stetig wirkende Setzmaschine

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DE330188C
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water
compressed air
buoyancy
air
injector
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DE1920330188D
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FRITZ LUDOVICI
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FRITZ LUDOVICI
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/62Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by hydraulic classifiers, e.g. of launder, tank, spiral or helical chute concentrator type
    • B03B5/623Upward current classifiers

Landscapes

  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description

  • Stetig wirkende Setzmaschine. Der Erfindungsgegenstand betrifft eine stetig arbeitende Setzmaschine zur Aufbereitung von klassiertem Kohlen- oder Erzsetzgut nach dem spezifischen Gewichte.
  • Im Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen dieser Art arbeitet die Setzmaschine des vorliegenden Erfindungsgegenstandes ohne jegliche bewegliche Teile. Der große Vorzug dieser Maschine besteht in der Einfachheit sowohl hinsichtlich der Konstruktion wie auch der Wartung. Die Trennung der einzelnen Bestandteile des Setzgufes geschieht hierbei dadurch, daß aus einem mit Wasser gefüllten Sammelbehälter mittels eines Luft und Wasserauftriebes, der in einem durch Druckluft betätigten Injektor erzeugt ist, das Setzgut in einen oben offenen zweiten Wasserbehälter geführt wird, dem zum Zwecke' einer gleichmäßigen Expansion des das Setzgut enthaltenden Luft- und Wasserauftriebes eine kreisförmige Platte vorgelagert ist, so daß entsprechend der gleichmäßigen Entspannung des Auftriebes eine Trennung der einzelnen Bestandteile des Setzgutes nach dem spezifischen Gewichte in konzentrischen Lagen stattfindet. Je nach der Anzahl der gewünschten Ausscheidungen kann hierbei der zweite Behälter durch Einbau von Zylindermänteln in konzentrische Abteilungen zerlegt werden.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt: Fig. i zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Setzmaschine, Fig. - zeigt dieselbe in Draufsicht.
  • Der Wasserbehälter a, welcher zweckmäßig in seinem unteren Teil trichterförmig ausgebildet ist, dient als Sammelbehälter für das aufzubereitendeSetzgut. Ihm benachbart ist der zweite Wasserbehälter b angeordnet, in dem die Trennung des Setzgutes stattfindet. Er ist in der dargestellten Ausführungsform durch einen eingebauten Zylindermantel in zwei konzentrische Abteilungen zerlegt, von welchen die innere den Behälter c bildet. Beide Behälter sind mit Wasser gefüllt und kommunizieren miteinander durch das Injektorrohr d. Dieses nimmt seinen Anfang im Behälter a und mündet im Behälter c, senkrecht zum Wasserspiegel stehend, unter Wasser. Seiner Mündung ist die nahe dem Wasserspiegel unter Wasser befindliche Platte f in gewissem Abstande konzentrisch vorgelagert. Unter Umständen ist diese Platte mit einer Anzahl verschließbarer, trichterförmiger Durchlochungen g versehen, welche auf einer konzentrisch liegenden Kreislinie in gleichem Abstande voneinander angebracht sind. Der zylinderförmige Behälter c, dessen Rand in gleicher Höhe mit dem Rande des Injektors liegt, steht konzentrisch.zu der, seinen äußeren Mantel um ein Weniges überragenden Platte f. In angemessener Tiefe mündet in das Injektorrohr d _ das Druckluftzuleitungsrohr e.
  • Der Aufbereitungsvorgang verläuft folgendermaßen: Das aufzubereitende Setzgut wird dem Sammelbehälter a zugeführt. Dem Injektorroter d wird nun durch das Druckluftzuleitungsrohr e kontinuierlich Druckluft in solcher Menge zugeführt, daß der hierdurch im Rohre d erzeugte Luft- und Wasserauftrieb im Stande ist, die einzelnen, auch die spezifisch schwersten Bestandteile des Setzgutes, soweit sie in seinen Wirkungsbereich gelangen, zu heben und der Mündung des Injektorrohres zuzuführen. Hier angelangt endet jedoch der das Setzgut enthaltende Luft- und Wasserauftrieb keineswegs. Dies würde der Fall sein, wenn er des Zwanges der Rohrwandung ledig Gelegenheit hätte, unniittelbar in das Freie zu stoßen und dadurch seine Druckluft abzugeben, ein Vorgang, der das Wahl- und planlose Niedersinken der Setzgutbestandteile zur notwendigen Folge haben müßte. Ein derartiges unmittelbares Durchstoßen in das Freie ist ihm jedoch durch die der Inj ektormündung vorgelagerte, unter Wasser befindliche zylindrische Platte f unmöglich gemacht; er muß vielmehr in seinem weiteren Verlaufe denjenigen Weg nehmen, welchen ihn die untere horizontale Fläche der Platte f vorschreibt. Demgemäß wird der Luft- und Wasserauftrieb von der Injektormündung aus in konzentrischen '\V ellen allmählich sich ausbreitend, gleichmäßig der Peripherie der Kreisfläche der Platte f zugeführt, um erst hier durch Abgabe seiner Druckluft in das Freie -endgültig zu enden. Auf dem Wege dorthin hat er jedoch schon einen gewissen Grad der Entspannung erfahren, sowohl infolge Expansion der Druckluft, wie auch, falls die Durchlochung g in der Platte nicht geschlossen war, infolge teilweiser Entweichung der Druckluft durch diese Durchlochungen. Entsprechend dem Grade dieser Entspannung des das Setzgut enthaltenden Luft- und Wasserauftriebes auf seinem Wege von der .Injektormündung zur Peripherie der Platte f vollzieht sich die Trennung der einzelnen Bestandteile des Setzgutes von den Luft- und Wasserbestandteilen des Auftriebes. Es scheiden sich also von dem Auftriebe aus zuerst die spezifisch schwersten -Bestandteile des Setzgutes, dann in weiterer Folge die weniger spezifisch schweren und - schließlich außerhalb des Bereiches der Plätte f, wo die Entspannung des Auftriebes eine vollständige und damit seine Auftriebsstärke gleich Null ist, die spezifisch leichtesten Bestandteile des Setzgutes. Handelt es sich z. B. um die Aufbereitung von klassiertem Kohlensetzgut einer bestimmten Korngröße, so schlagen sich von dem Setzgut nach seinem Austritte aus dem Injektörrohr in konzentrischen Zonen im Behälter c zuerst die reinen Berge, dann die mit Bergen verwachsenen Kohlenbestandteile und zuletzt außerhalb des Behälters c im Behälter b -die reinen Kohlenbestandteile des Setzgutes.
  • Erscheint die Gewinnung des zwischen reinen Bergen und reinen Kohlen liegenden Zwischenproduktes wünschenswert, so ist der Behälter c durch Einbau eines weiteren Zylindermantels an geeigneter Stelle in zwei konzentrische Abteilungen zu scheiden. Kommt Erzsetzgut, enthaltend Blei- und Zinkerze und Berge zur Aufbereitung, so sinken wieder im ersten Behälter die Bleierze, im zweiten die Zinkerze und im dritten die Berge des Setzgutes. Der Inhalt der einzelnen Behälter gelangt nach Bedarf durch Austragsöffnungen in das Freie zur weiteren Verwendung. Soweit erforderlich, werden .die gebrauchten Wasser aus dem Behälter b dem Behälter a zugesetzt. Die Ausmessung der Setzmaschine sowie die Stärke des Auftriebes richtet sich nach der Menge, der Art und der Korngröße des aufzubereitenden Setzgutes und ist in jedem einzelnen Falle besonders festzustellen.
  • Der Vorzug dieser Setzmaschine, die bewegliche Teile nicht kennt, besteht in ihrer großen Einfachheit sowohl hinsichtlich Konstruktion wie auch der Wartung. Als weiterer Vorteil kommt hinzu, daß bei der vorhandenen Möglichkeit die Stärke des Luft- und Wasserauftriebes im Injektorrohr beliebig zu bemessen, bei Kohlensetzgut bereits eine Trennung der Berge des Setzgutes von seinen übrigen spezifisch leichteren Bestandteilen im Sammelbehälter a, der in diesem Falle entsprechend einzurichten ist, vorgenommen werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: x. - Stetig wirkende Setzmaschine zur Aufbereitung von klassiertem Kohlen- oder Erzsetzgut nach dem spezifischen Gewichte, dadurch gekennzeichnet, daß einem mit Wasser gefüllten Behälter (b) das aufzubereitende Setzgut mittels kontinuierlichen Luft- und Wasserauftriebes, der in einem durch Druckluft betätigten Injektor (d) erzeugt ist, zugeführt wird, wobei durch eine in diesem Wasserbehälter nahe dem Wasserspiegel unter Wasser angebrachte zylindrische Platte (f), deren untere kreisförmige horizontale Fläche der Mündung des senkrecht zu ihr stehenden Injektorrohres (d) in einem gewissen Abstande konzentrisch vorgelagert ist, eine allmähliche gleichmäßige Entspannung des das Setzgut enthaltenden Luft- und Wasserauftriebes infolge Expansion der Druckluft entsteht, was zugleich die allmähliche Trennung des Setzgutes von dem Auftriebe zur Folge hat, wobei zuerst die spezifisch schwersten Bestandteile, dann die spezifisch weniger schweren Bestandteile, und zuletzt, wenn die Entspannung durch Entweichen der Druckluft in das Freie eine vollständige ist, die spezifisch leichtesten Bestandteile des Setzgutes zum Niederschlagen kommen.
  2. 2. Ausführungsform der Setzmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die der Injektormündung vorgelagerte Platte (f) mit konzentrisch angeordneten, je nach Bedarf verschließbaren Durchlochungen (g) versehen ist, zu dem Zwecke, die einzelnen Niederschlagszonen genauer regulieren zu können, als dies durch Einstellen der Druckluftzufuhr möglich ist.
DE1920330188D 1920-05-07 1920-05-07 Stetig wirkende Setzmaschine Expired DE330188C (de)

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