DE330180C - Packpresse zur Herstellung zylindrischer Ballen - Google Patents

Packpresse zur Herstellung zylindrischer Ballen

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DE330180C
DE330180C DE1916330180D DE330180DD DE330180C DE 330180 C DE330180 C DE 330180C DE 1916330180 D DE1916330180 D DE 1916330180D DE 330180D D DE330180D D DE 330180DD DE 330180 C DE330180 C DE 330180C
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press
roller
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packing press
pressing
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DE1916330180D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/30Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor
    • B30B9/3082Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor with compression means other than rams performing a rectilinear movement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Packpresse zur Herstellung zylindrischer Ballen. Die bekannten Packpressen zur Herstellung zylindrischer Ballen zeigen den Nachteil, daß beim Schließen der Presse der Rauminhalt des lose geschichteten Preßgutes, beispielsweise Papierabfälle, sich verringert und das Preßgut zum Teil an den offenen Seiten der Presse, zum Teil aus der Lücke, die so lange vorhanden ist, als die Presse nicht ganz geschlossen ist, herausquillt. Dadurch wird die Preßarbeit beeinträchtigt, weil, wenn man den genannten Übelstand vermeiden wollte, die Presse nur teilweise gefüllt werden dürfte. Infolgedessen müßte die Presse in bezug auf die Größe des herzustellenden Ballens verhältnismäßig große Abmessungen erhalten.
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildende Presse beseitigt diesen Übelstand, indem sie vollgefüllt werden kann, ohne daß sich. beim Schließen ihr Rauminhalt ändert. Infolgedessen kann auch nichts vom Inhalt herausquellen, und somit kann die Presse aufs äußerste ausgenutzt werden. Der Preßvorgang beginnt erst nach dem Schließen der Presse, und dann sind Lücken, durch die das Preßgut austreten kann, nicht mehr vorhanden.
  • Die Erfindung gestattet es ferner, das Pressen durch mehrere zwischen parallelen Seitenwänden angeordnete Bänder vorzunehmen, die zwischen sich einen geringen, zum Umschnüren des Ballens dienenden Raum freilassen. Infolgedessen kann die Presse beim Schnüren des fertigen Ballens geschlossen bleiben, so daß der Ballen während des Schnürens unter allseitigem Druck steht, seine durch das Pressen erlangte Form, Abmessung und Festigkeit beibehält. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbei; spiel dargestellt, und zwar zeigen Fig. i und 2 in Seiten- und Stirnansicht eine kleinere Presse für Handbetrieb und Fig. 3 und 4 in gleichen Ansichten eine größere Presse für Maschinenantrieb.
  • Die Presse nach Fig. i und 2 besteht aus zwei parallelen Seitenwänden a, die durch eine feste Schiene b, an welcher die Bänder c mit einem Ende befestigt sind, miteinander verbunden sind. Die andern Enden der Bänder sind an einer Walze g fest, um die sie herumgewickelt werden können. Die Walze ist in Hebeln e gelagert, die um den Punkt f schwingen. Zum Füllen der Presse wird die Walze in die vollgezeichnete Stellung gelegt, dabei nehmen die Bänder die gestrichelt gezeichnete Form c an (Fig. i). Festgehalten wird die Walze in ihrer Offenstellung durch die Sperrklinke h, welche in eine Kerbe der Seitenwand a eingreift. Will man die Presse schließen, so wird die Walze in die strichpunktiert gezeichnete Stellung herübergelegt, wobei sich die Bänder von der Walze abwickeln, so daß sie vorerst noch die gestrichelt gezeichnete Form beibehalten -(Fig. x). Nachdem die Sperrklinke h in die Kerbe i eingeschnappt ist, kann das Aufwickeln der Bänder beginnen. Zu diesem Zweck ist an dem Ende der Walze ein Kreuzgriff k und ein Sperrad l vorgesehen, in welches die Sperrklinke m eingreift, die verhindert, daß sich die Walze g zurückdrehen kann. Der Antrieb dieser Walze kann auch durch andere Mittel, beispielsweise mechanisch, erfolgen.
  • Die Fig. 3 und 4 stellen eine Presse dar, bei der beide Enden der Bänder um Walzen herumgewickelt sind. Die Walze o ist ortsfest in den Seitenwänden a gelagert und dient einzig zum Pressen. Walze l ist beweglich.
  • Sie befindet sich genau wie im vorigen Fall beim Füllen der Presse in der Offenstellung und wird nach dem Füllen in die strichpunktiert gezeichnete Schlußstellung herübergelegt, wobei sich die Bänder von der Walze l abwickeln. Die Arretierung dieser Walze findet durch die Sperrklinke h statt. Das Aufwickeln der Bänder auf die Walze o geschieht mechanisch mittels eines Hebels p, der eine Sperrklinke q trägt, die das auf der Welle der Walze sitzende Sperrad s schaltet. Das Ende des Hebels trägt eine Rolle y die auf einer unrunden Scheibe t läuft, die ihrerseits auf der Welle zs fest ist. Zum Antrieb dieser Welle dient eine Riemenscheibe v. Die Arretierung der Walze wird durch eine Sperrklinke w bewirkt, die in der Seitenwand fest ist.

Claims (2)

  1. PATENT=ANSPRÜCHE: i. Packpresse zur Herstellung zylindrischer Ballen, bei der ein das Preßgut umschnürendes Band zum Pressen benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließen der Presse ohne Volumenänderung des losen Ballens geschieht und hiernach erst der eigentliche Preßvorgang stattfindet.
  2. 2. Packpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Pressen durch mehrere zwischen parallelen Seitenwänden angeordnete Bänder geschieht, die zwischen sich einen geringen, zum Umschnüren des Ballens dienenden Raum freilassen.
DE1916330180D 1916-10-04 1916-10-04 Packpresse zur Herstellung zylindrischer Ballen Expired DE330180C (de)

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