DE330146C - Herdrost - Google Patents

Herdrost

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DE330146C
DE330146C DE1918330146D DE330146DD DE330146C DE 330146 C DE330146 C DE 330146C DE 1918330146 D DE1918330146 D DE 1918330146D DE 330146D D DE330146D D DE 330146DD DE 330146 C DE330146 C DE 330146C
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grate
hoop
bars
rods
hearth grate
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Description

  • Herdrost. Die Erfindung bezieht sich auf einen gegossenen Rost für Hausöfen und Herde. Derartige Roste bestehen gewöhnlich aus einem die Stäbe umschließenden Reif, mit welchem die Stäbe durch den Guß verbunden sind. Der- umschließende Reif kann eine beliebige Form haben, z. B. eine kreisrunde, eine elliptische, eine rechteckige oder quadratische. Vorherrschend ist jedoch die kreisrunde Form, für welche auch die Erfindung in erster Linie in Betracht kommt.
  • Die bekannten Roste dieser Art besitzen zwei Hauptmängel. Der erste zeigt sich schon bei der Herstellung. Da -diese Roste einmal großem Temperaturabfall bei der auf das Gießverfahren folgenden Abkühlung unterworfen sind, so treten beträchtliche Zusammenziehungen in den Stäben auf und übertragen sich kräftige Zugspannungen auf den umschließenden Reif des Rostes, der auf diese Weise der Gefahr des Reißens ausgesetzt ist. Dieser Umstand erheischt eine große Sorgfalt bei der Abkühlung der Formen und erfordert außerdem die Verwendung eines Gusses von @ bestimmter Beschaffenheit. Der andere Mangel zeigt sich, sobald die Roste in den Herden oder" Ofen in Gebrauch genommen werden. In diesen Feuerungen sind sie häufig wechselnden Temperaturen unterworfen, die abwechselnd Zug- und Druckspannungen in den Stäben und in dem umschließenden Reif hervorrufen. _ Letzterer ist deshalb der Bruchgefahr unterworfen, die um so mehr droht, als die Temperaturschwankungen hier in viel größerem Maße stattfinden. Außerdem hat natürlich auch die Beschaffenheit des Gusses Einfiuß auf die Bruchgefahr.
  • Diese verschiedenen Mängel sollen nun der Erfindung gemäß dadurch behoben werden, daß ein halbkreisförmiger Reif alle auf der einen Seite gelegenen Stabenden und ein anderer halbkreisförmiger, von dem ersteren getrennter Reif die auf der anderen Seite gelegenen Stabenden verbindet. Dies hat zur Folge, daß die Roststäbe sich frei ausdehnen oder zusammenziehen können und infolgedessen keinerlei Spannungen in dem die Stäbe verbindenden Reif mehr auftreten können.
  • Die Verwendung von Dehnungsfugen t bei Baustoffen, bei denen durch infolge Erhitzung oder Abkühlung eintretendes Ausdehnen oder Zusammenziehen schädliche innere, zum Bruch des Materials führende Spannungen eintreten können, ist bereits bekannt. Ebenfalls ist es auch bei gußeisernen Ofenteilen, und zwar bei Ofenmänteln, nicht mehr neu, zur-Verineidung eines Materialbruches infolge Ausdehnens und Zusammenziehens durch Erhitzung bzw. Abkühlung solche Dehnungsfugen vorzusehen. Demgegenüber beschränkt sich ,die Erfindung ausschließlich auf Roste der vorbezeichneten Art, da sich für diese aus der Anwendung derartiger Fugen ganz besondere überraschende Vorteile ergeben. Obwohl die genannten Mängel längst allgemein bekannt waren, hat bislang niemand wirksame Abhilfe vorgeschlagen. Um den Mängeln zu begegnen, die sich schon bei der Herstellung der Roste zeigen, sah man sich bislang durchweg gezwungen, einen Spezialguß zu verwenden. Trotzdem- blieben aber die Brüche' bei .der Herstellung noch zahlreich. Das Verdienst der Erfindung liegt in der Erkenntnis, daß man einen solchen Rost an zwei bestimmten Stellen des die Stäbe umschließenden Reifes unterteilen muß. Auf diese Weise bewahrt der Rost beständig seine ursprüngliche äußere Form und kann in gewöhnlicher Weise benutzt werden, jedoch sind nunmehr die angegebenen Mängel auf eine ebenso einfache als wirksame Art und Weise beseitigt. Das Eigenartige der Erfindung liegt in dem Umstande, daß man trotz der Schaffung der Einschnitte zur Herstellung eines ganzen Rostes aus einem einzigen Stück gelangt, d. h. eines Rostes, der trotz der beiden Schnitte noch ein starres Ganzes bildet. Man hat bislang noch keinen derartigen Rost mit Stäben gekannt, der in einem einzigen Stück aus der Gießerei kam und auf Dehnung berechnet war.
  • Die Zeichnung gibt verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung wieder.
  • Fig. i ist eine Ansicht von oben auf den Rost. Fig. 2 und 3 zeigen verschiedene Arten, der Bruchstelle in Ansicht von oben, Fig. 4 bis 6 in Seitenansicht.
  • An dem umschließenden Teile i des Rostes, mit welchem die Stäbe 2 durch Guß verbunden sind, sind Schnittstellen bei 3 und 4 vorgesehen. Die Formen dieser Schnitte können beliebig sein. Fig. 2 bis 6 geben einige Beispiele für die Gestalt der Bruchstelle wieder. .
  • Die Schnitte 3 und 4 sind an denjenigen Stellen des umschließenden Teiles vorgesehen, die sich in der Nähe der Enden 5 und 6 bzw. 7 und 8 der äußeren Stäbe 9 und io befinden.
  • Wenn man zugleich die Mängel, die sich bei der Herstellung ergeben und die, die sich beim Gebrauche zeigen, vermeiden will, so ist es klar, daß die Bruchstelle schon bei der Herstellung vorgesehen werden muß, was beispielsweise dadurch geschehen kann, daß man in der Gußform einen Kern vorsieht, der die Form hat, die man der Bruchstelle 'zu geben wünscht. Wenn man dagegen nur die Mängel beseitigen will, die sich im Gebrauche des Rostes zeigen, so genügt es, die Bruchstelle nach der Abkühlung des Rostes vorzusehen, und zwar auf irgendeine mechanische Weise.
  • Wenn die Stäbe sich unter zunehmender Temperatur ausdehnen, so öffnet sich die Bruchstelle. Wenn die Stäbe sich dagegen bei fallender Temperatur wieder zusammenziehen, so zieht sich auch die Bruchstelle wieder zusammen. Im einen wie im anderen Falle können also die Längenänderungen der Stäbe keine ungewöhnlichen Spannungen in dem Kranze hervorrufen, so daß dieser also nicht mehr der Bruchgefahr ausgesetzt ist.

Claims (1)

  1. PATIENT'-ANSPRUc73: Herdrost, dadurch gekennzeichnet, daß ein halbkreisförmiger Reif alle auf der einen Seite gelegenen Stabenden und ein anderer halbkreisförmiger, von dem ersteren getrennter Reif die auf der anderen Seite gelegenen Stabenden verbindef.
DE1918330146D 1918-02-26 1918-02-26 Herdrost Expired DE330146C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE330146T 1918-02-26

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DE330146C true DE330146C (de) 1920-12-09

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DE1918330146D Expired DE330146C (de) 1918-02-26 1918-02-26 Herdrost

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