DE330134C - Selbsttaetig wirkende Kippnutsche - Google Patents

Selbsttaetig wirkende Kippnutsche

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Publication number
DE330134C
DE330134C DE1918330134D DE330134DD DE330134C DE 330134 C DE330134 C DE 330134C DE 1918330134 D DE1918330134 D DE 1918330134D DE 330134D D DE330134D D DE 330134DD DE 330134 C DE330134 C DE 330134C
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DE
Germany
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suction
nutsche
cells
sucked
automatic tilting
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Expired
Application number
DE1918330134D
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English (en)
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Fried Krupp AG
Grusonwerk AG
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Fried Krupp AG
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Publication date
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Publication of DE330134C publication Critical patent/DE330134C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D33/00Filters with filtering elements which move during the filtering operation
    • B01D33/27Filters with filtering elements which move during the filtering operation with rotary filtering surfaces, which are neither cylindrical nor planar, e.g. helical surfaces

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

  • Selbsttätig wirkende Kippnutsche.
  • Die bisher bekannten Filter für Dauerbetrieb (Trommelfilter und Bandfilter) dienen zur Entwässerung von schlammigem Gut. Bei ihnen wird der Schlamm entweder in dünner Schicht auf den jeweils oberen Teil der Siebfläche aufgetragen und die Flüssigkeit daraus abgesaugt, oder die Trommel läuft in einem Troge und saugt aus diesem die Flüssigkeit an, wobei sich in beiden Fällen die festen Bestandteile aus dem Schlamm auf dem Siebmantel fest absetzen, die dann durch Schaber, Bürsten, Brausen u. dgl. entfernt werden.
  • Die Erfindung bezweckt die selbsttätige Entwässerung von körnigem Gut im Dauerbetrieb und stellt damit eine Verbesserung der für solches Gut gebräuchlichen, im absatzweisen Betrieb arbeitenden Kippnutsche dar. Während bei dieser die Flüssigkeit aus dem in dicker Schicht in einen trogförmigen Behälter aufgegebenen nassen Gut durch den Boden des Behälters hindurch abgesaugt und darauf das trockene Gut durch Kippen des Behälters aus diesem entfernt wird, sind der Erfindung gemäß über einem in bekannter Weise in einzelne, selbsttätig an eine SaugvorIichtung an-und abschaltbare Zellen geteilten Trommelsieb breite Längswände aufgebaut, die mit der Siebfläche zusammen offene, zur Aufnahme des abzunutschenden Gutes dienende tiefe Zellen bilden, aus denen das Gut nach erfolgtem Abnutschen selbsttätig ausgekippt wird.
  • Während bei den bekannten Einrichtungen für schlammiges Gut dieses nur in dünner Schicht aufgegeben werden- kann, da andernfalls der Saugwiderstand zu groß werden und keine Saugwirkung eintreten würde, bietet körniges Gut der Luft verhältnismäßig geringen Widerstand, weshalb hier bei dünner Schicht keine genügende Saugwirkung eintreten bzw. eine unverhältnismäßig große Luftmenge erforderlich sein würde. Solches Gut muß daher in dicker Schicht verarbeitet werden, so daß die wirksame Saugfläche im Verhältnis zu der auf dieser ruhenden Gutsmenge nur gering ist.
  • Aus diesem Grunde ist es auch nicht möglich, daß sich das in dicker Lage auf die Siebflächen aufgegebene körnige Gut von selbst auf diesen hält, wie es bei dem in dünner Lage aufgegebenen schlammigen Gut geschieht, sondern es sind dafür besondere Einrichtungen erforderlich. Als solche dienen die auf die Siebfläche aufgebauten breiten Längswände, die mit der Siebfläche zusammen tiefe Zellen zur Aufnahme des abzunutschenden Gutes bilden.
  • Die Zeichnung stellt eine selbsttätig wirkende Kippnutsche im Längsschnitt und Querschnitt schematisch dar.
  • Durch die Schurre a tritt das abzusaugende Gut in eine der Nutschzellen b. Die Abtropfflüssigkeit tritt durch den Leckboden c und durch die Öffnung d der Hülse e in das Küken f, aus -dem die Flüssigkeit durch Unterdruck abgesogen wird. Die Zellen z drehen sich mit der Hülse, auf der sie befestigt sind, langsam um das feststehende Küken, so daß gleichzeitig von einigen, mit Abtropfgut gefüllten Zellen die Flüssigkeit genommen wird. Bei weiterem Drehen der Vorrichtung entleeren sich die Zellen ihres Inhaltes, und gleichzeitig gleitet die Öffnung d der Hülse übe dc Öffnung g des Kükens hinweg, so daß ein Verschluß der Zelle gegen die Absaugvorrichtung hin eintritt. Bei weiterem Drehen des Apparates gelangen die entleerten Zellen wieder am Füllort an und füllen sich von neuem mit dem frei herabfallenden Nutschgut. Hierauf öffnet sich der Anschluß zur Nutsche wieder dadurch, daß die Öffnung der mitrotierenden Hülse sich über die -Öffnung im Küken stellt. Bei geeignetem Abtropfgut kann das Abnutschen mit Vakuum unterbleiben; es tritt dann die Flüssigkeit ohne weiteres bei h aus.
  • Um ein Verstopfen des perforierten Bodens der Zellen bei ununterbrochenem Betrieb zu verhindern, ist eine Spritzvorrichtung 5 vorgesehen, aus welcher dauernd Wasser fließen kann oder periodisch die Bodenfläche bespült wird, etwa derart, daß ein Mitnehmer I den Hahnschlüssel X etwas mitnimmt und ihn alsbald wieder freiläßt, worauf die- Feder sn den Hahn wieder schließt.
  • Bei klebrigem Nutschgut kann ein mechanisch betätigter Hammer die jeweils entleerte Zelle beklopfen.
  • Diese Nutsche ist in ihrer Wirkung der periodischen Kippnutsche gleichwertig; sie benötigt wenig Raum, sehr wenig Kraft zur Bewegung und bewältigt große Mengen in kurzer Zeit.
  • Wenn beispielsweise jede Nutschzelle o, 6 cbm faßt und stets drei Zellen abgenutscht werden und diese zehn Minuten der Nutschwirkung ausgesetzt sind, so können zehnstündlich o,6 .3.6.10 3 In 6 zu in = Io8 cbm Nutschgut verarbeitet werden bei 2,2 Umdrehungen pro Stunde. Da bei grobkörnigem Abtropfgut das Absaugen nur wenige Minuten erfordert, kann hierbei ein Vielfaches von IO8 cbm zehnstündlich abgenutscht werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Kippnutsche zum selbsttätigen Entwässern von körnigem Gut durch Absaugen, dadurch gekennzeichnet, daß über einem in bei Trommelfiltern bekannter Weise in einzelne, selbsttätig an eine Saugvorrichtung an und abschaltbare Zellen (z) geteilten Trommelsieb breite Längswände (w) aufgebaut sind, die mit der Siebfläche zusammen offene, zur Aufnahme des abzunutschenden Gutes dienende tiefe Zellen (b) bilden, aus denen das Gut nach erfolgtem Abnutschen selbsttätig ausgekippt wird.
DE1918330134D 1918-09-01 1918-09-01 Selbsttaetig wirkende Kippnutsche Expired DE330134C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE330134T 1918-09-01

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DE330134C true DE330134C (de) 1920-12-08

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DE1918330134D Expired DE330134C (de) 1918-09-01 1918-09-01 Selbsttaetig wirkende Kippnutsche

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DE (1) DE330134C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2481110A (en) * 1945-07-31 1949-09-06 Gen Am Transport Dewatering process

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2481110A (en) * 1945-07-31 1949-09-06 Gen Am Transport Dewatering process

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