DE330100C - Drillmaschine mit dreiteiligem Saerad, von dem die beiden aeusseren Teile gegen den mittleren verschoben werden - Google Patents
Drillmaschine mit dreiteiligem Saerad, von dem die beiden aeusseren Teile gegen den mittleren verschoben werdenInfo
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- DE330100C DE330100C DE1919330100D DE330100DD DE330100C DE 330100 C DE330100 C DE 330100C DE 1919330100 D DE1919330100 D DE 1919330100D DE 330100D D DE330100D D DE 330100DD DE 330100 C DE330100 C DE 330100C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C7/00—Sowing
- A01C7/08—Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
- A01C7/12—Seeders with feeding wheels
- A01C7/121—Seeders with feeding wheels for sowing seeds of different sizes
- A01C7/122—Seeders with feeding wheels for sowing seeds of different sizes using more than one feeding wheel; using double-run feeding wheels
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Sowing (AREA)
Description
AUSGEGEBEN
AM 8. DEZEMBER 1920
AM 8. DEZEMBER 1920
Es ist bei Drillmaschinen bekannt geworden, die Säräder mehrreihig zu gestalten und
die Zellen der einzelnen Reihen verschieden groß zu machen, so daß dieselben zum Säen
S von Samen verschiedener Größen geeignet sind. Es ist daher erforderlich, für jedes
Saatgut eine andere Säradreihe zu benutzen, da die Säradzellen in ihrer Größe nicht .veränderlich
sind. Diesem Übelstand1 hat man
ίο dadurch abzuhelfen versucht, daß das Särad
aus einem festem Teil mit Stäben und einem verschiebbaren Teil mit Schlitzen hergestellt
- wurde, so daß durch die Aufschiebung desselben auf die Stäbe des festen Teils mehr
oder weniger breite Zellen im Särad gebildet werden können. Diese Anordnung hat jedoch
die Nachteile, daß zwar die Zellenbreite veränderlich ist, nicht aber die Zellentiefe, und
daß ferner die gebildeten Zellen sich am Ende des Zellenrades befinden, so daß das nach der
Mitte des Särades zulaufende Saatgut vielfach die gebildete Zelle nicht erreicht, wodurch
viele Fehlstellen beim Drillen entstehen. Um diese Übelstände zu beseitigen, ist der
den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Sämechanismius derart ausgebildet,
daß zunächst außer einer Verstellung der Zellenbreite auch eine Verstellung der Zellentiefe
möglich ist, und daß ferner die Einstellung der Zellenbreite und -tiefe nach der Mitte des
Särades verlegt ist, so daß sich die geöffneten Zellen, unbedingt mit Saatgut füllen müssen.
Auf den Zeichnungen sind die wesentlichen Teile der neuen Drillmaschine in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch zwei benachbarte
Zellenräder, wobei der groß zellige [ Teil des rechten Zellenrades geöffnet ist,
j Fig. 2 einen Querschnitt durch ein Zellenj rad, bei welchem der kleinzellige Teil des-I selben zur Hälfte geöffnet ist,
I Fig. 3 eine schnittweise Seitenansicht eines I Zellenrades zur Bildung großer und tiefer j Zellen, und
j Fig. 2 einen Querschnitt durch ein Zellenj rad, bei welchem der kleinzellige Teil des-I selben zur Hälfte geöffnet ist,
I Fig. 3 eine schnittweise Seitenansicht eines I Zellenrades zur Bildung großer und tiefer j Zellen, und
Fig. 4 eine schnittweise Seitenansicht eines Zellenrades zur Bildung kleiner flacher Zellen.
j Die auf der Säradwelle 1 angeordneten Sä- ! räder sind dreiteilig ausgebildet. Das Mittel-'
rad 2 ist auf der Säradwelle befestigt und als ' Zellenrad ausgebildet. Nach der Zeichnung
' ist die rechte Hälfte des Zellenrades mit groj ßen Zellen 3 und die linke Hälfte mit kleinen
j Zellen 4 versehen. Auf beiden Seiten des . Zellenrades ist auf der Säradwelle 1 verschiebbar
je ein Zapfenrad5 angeordnet, von denen die Zapfen 6 des rechten Zapfenrades in die
großen Zellen 3 und die Zapfen 7 des linken Zellenirades im die kleinen Zellen 4 eingreifen.
In der Nichtgebraiuchslage der Maschine berühren die Zapfen 6 und 7 einander, wie die
; Darstellung des linken Särades in Fig. 1 erkennen läßt, so daß die Zellen hierdurch sämtlich
abgeschlossen sind, Saatgut also nicht in diese eindringen kann. Je nach der Art des
auszudrillendeni Saatgutes werden die kleinen oder die großen Zellen mehr oder weniger weit
geöffnet. Zu diesem Zwecke sind die Zapfenräder 5, 6 mittels Hebel 8 an eine gemeinsame
Längsschiene 9 und die Zapfenräder 5, 7 mittels Hebel 10 an eine gemeinsame Längsschienen
angeschlossen (Fig. 2), so daß durch entsprechende Verschiebung der Schienen 9 und 11 die gleichartigen Zapfenräder
sämtlich gleichzeitig eingestellt werden können. Die Art der Einstellung bildet keinen
Teil der Erfindung, da die Einstellung in jeder geeigneten Weise erfolgen kann.
Durch die Möglichkeit, die Zellen durch entsprechende
Verstellung der Zapfenräder nach Bedarf vergrößern oder verkleinern zu können, kann mit der neuen Maschine Saatgut
jeder Art zum Drillen gelangen, da sich die Breite der Zellen von 1 mm bis auf 15 mm
verstellen läßt. Es können daher mit denselben Särädern sowohl die größten Saatarten,
wie Feuerbohnen, als auch die feinsten Sämereien, wie Kleesamen, gleich gut zur Aussaat
gelangen.
Um eine zwangsweise Füllung der offenen Zellen der Säräder mit Saatgut zu erreichen,
sind oberhalb der Säräder im Unterteil des Saatkastens zwölf Zustreicher 13 angeordnet,
-deren Arme in Winkel versetzt ausgebildet sind, wie Fig. 1 zeigt, so daß die Füllung der
Säradzellen, je nach der Benutzung der großen öder kleinen Zellen, stets nach der Mitte
des Särades hin1 erfolgt, also eine Füllung
der Zellen mit Saatgut erfolgen muß, auch wenn die Zellen nur milldmeterweit geöffnet
sind, so daß Fehlstellen! beim Drillen vollständig ausgeschlossen sind.
Die Drehung der Säradwelle wird durch Zahnradübersetzung von den Fahrrädern aus
hergestellt. Die die Zustreicher 13 aufnehmende Welle wird unmittelbar von der Säradwelle
aus durch Zahnräder angetrieben, dreht sich also im umgekehrten Sinne zur Säradwelle.
Durch Schieber 14 (Fig. 3) kann der Zufluß von Saatgut zu den Zellen abgestellt werden.
Durch Schieber 15 kann das noch im Saatkasten befindliche Saatgut entfernt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Drillmaschine mit dreiteiligem Särad, von dem die beiden äußeren Teile gegen den mittleren verschoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Verschiebung der beiden äußeren Schubringe die Größen der einzelnen Säradzellen verändert werden und so die jeweilig in Gebrauch befindliche Schubringhälfte mit größeren oder kleineren Zellen zum Säen verschieden großen Saatgutes geeignet ist.Hierzu ϊ Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE330100T | 1919-02-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE330100C true DE330100C (de) | 1920-12-08 |
Family
ID=6188237
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919330100D Expired DE330100C (de) | 1919-02-05 | 1919-02-05 | Drillmaschine mit dreiteiligem Saerad, von dem die beiden aeusseren Teile gegen den mittleren verschoben werden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE330100C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0635195A1 (de) * | 1993-07-23 | 1995-01-25 | Rauch Landmaschinenfabrik Gmbh | Sämaschine |
-
1919
- 1919-02-05 DE DE1919330100D patent/DE330100C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0635195A1 (de) * | 1993-07-23 | 1995-01-25 | Rauch Landmaschinenfabrik Gmbh | Sämaschine |
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