DE3300142C2 - Verfahren zur Herstellung von 1,1'-Dinaphthyl-4,4', 5,5', 8,8'-hexacarbonsäure-Derivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 1,1'-Dinaphthyl-4,4', 5,5', 8,8'-hexacarbonsäure-Derivaten

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DE3300142C2
DE3300142C2 DE19833300142 DE3300142A DE3300142C2 DE 3300142 C2 DE3300142 C2 DE 3300142C2 DE 19833300142 DE19833300142 DE 19833300142 DE 3300142 A DE3300142 A DE 3300142A DE 3300142 C2 DE3300142 C2 DE 3300142C2
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf Verfahren zur Herstellung von Derivaten der mehrkernigen, mehrbasischen aromatischen Karbonsäuren, insbesondere betrifft sie ein Verfahren zur Herstellung von 1,1'-Dinaphthyl-4,4', 5,5', 8,8'-hexakarbonsäure-Derivaten der allgemeinen Formel $F1 worin X für Sauerstoff, N-C6H3RR', R für H, Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, R' für H, Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Alkoxyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Halogen steht. Das Verfahren erfindungsgemäß besteht darin, daß man 1-Aminonaphthalin-4,5,8-trikarbonsäure-Derivate der allgemeinen Formel $F2 worin X die obengenannten Bedeutungen hat, mit einem Alkalimetallnitrit bei einer Temperatur von 0 bis 15°C und einem pH-Wert des Mediums von 0 bis 2 diazotiert und anschließend die erhaltene Diazoverbindung einer Diarylkondensation unter der Einwirkung eines Kupfer(I)-Ammoniak-Komplexes in einer Menge von 2 bis 2,5 Mol, bezogen auf Kupfer(I), je 1 Mol Verbindung der allgemeinen Formel II bei einer Temperatur von 5 bis 25°C und einem pH-Wert des Mediums von 8 bis 10 unterwirft und dann das Endprodukt durch Behandlung mit einer anorganischen Säure isoliert. Die genannten Verbindungen stellen Farbstoffe dar, die zum Bedrucken von Gewebe aus Baumwolle, Flachsfaser, Viskose-, Azetatzellwolle, aus synthetischen Fasern und Gemischen derselben, sowie zum Färben der Gewebe aus den genannten Fasern eingesetzt werden.

Description

X fur ein Sauerstoffatom oder die Gruppe N-C6HjRR' steht,
R für ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen steht und
25 R' ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, einen Alkoxyrest mit 1 bis4 Kohlenstoffatomen oder ein Halogenatom bedeutet,
dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich bekannter Weise zunächst 1 carbonsäure-Derivate der allgemeinen Formel
HOOC NH2
worin X die obengenannten Bedeutungen hat, mit einem Alkalimetallnitrit bei einer Temperatur von O bis 15°C und einem pH-Wert des Mediums von O bis 2 diazotiert und die so erhaltenen Diazoverbindungen einer Diarylkondensation unter der Einwirkung eines Kupfer(I)-Ammoniak-Komplexes in einer Menge von 2 bis 2,5 Mol, bezogen auf Kupfer (I)Je 1 Mol Verbindung der allgemeinen Formel II beieinerTemperaturvon5 45 bis 25°C und einem pH-Wert des Mediums von 8 bis 10 unterwirft und das Endprodukt durch Behandlung
mit einer anorganischen Säure isoliert.
Die Erfindung betrifft den Gegenstand des Anspruchs.
Die herzustellenden Verbindungen stellen Farbstoffe dar, die zum Bedrucken von Gewebe aus Baumwoll-, Flachsfaser, Viskose-, Azetatzellwolle, aus synthetischen Fasern und Gemischen derselben sowie zum Färben der Gewebe aus den genannten Fasern eingesetzt werden.
55 Bekannt ist ein Verfahren zur Herstellung von l,r-Dinaphthyl-4,4',5,5',8,8'-hexacarbonsäure-Derivaten der genannten allgemeinen Formel I, worin X ein Sauerstoffatom bedeutet (DE-PS 23 22 289), das in der Oxydation des 6,6'-substituierten 5,5'-Diacenaphthenyls mit verschiedenen Oxydationsmitteln im Medium organischer Lösungsmittel oder in Wasser besteht.
In Abhängigkeit von den eingesetzten Verbindungen verwendet man als Oxydationsmittel Chromsäureanhy-60 drid, Kaliumpermanganat oder Natriumhypochlorit.
Der Nachteil des genannten Verfahrens besteht darin, daß es auf der Verwendung eines schwerzugänglichen sowie nicht ausreichend verfügbaren und verhältnismäßig teuren Oxydationsmittels beruht. Die Verwendung der Oxydationsmittel führt bei der Produktion zu Abfallprodukten.
Bekannt ist auch ein Verfahren zur Herstellung von !,l'-DinaphthyM^'^.S'.S^'-hexacarbonsäure-Derivaten
65 der allgemeinen Formel I, worin X für N-Phenyl bzw. substituiertes N-Phenyl steht, das in der Kondensation von !,l'-DinaphthyM^'^^'.S.S'-hexacarbonsäuredianhydrid mit einem aromatischen Amin bei einer Temperatur
von 90 bis 1500C in einem wässerigen Medium, im Medium eines aromatischen Amins oder eines organischen Lösungsmittels (CH 593940) besteht.
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Der Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, daß in diesem Verfahren ein schwer zugänglicher Rohstoff, 1, l'-DinaphthyM^'^S'^S'-hexacarbonsäuredianhydrid, verwendet wird. Das genannte Dianhydrid stellt man nach dem bekannten Verfahren gemäß DE-PS 2322289 her.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, solch ein Verfahren zur Herstellung von Ι,Γ-Dinaphthyl-4,4',515',8,8'-hexacarbonsäure-Derivalan der allgemeinen Formel I zu entwickeln, das es möglich macht, Endprodukte in hoher Ausbeute, aus einem zugänglichen Rohstoff, nach einem einheitlichen technologischen Schema zu erhalten, die Verwendung der Oxydationsmittel auszuschließen und dadurch die Produktionsabfalle bedeutend zu vermindern.
Diese Aufgabe wird wie aus den vorstehenden Ansprüchen ersichtlich gelöst
Nach dem in »Chemical Abstracts« Bd. 82,1975,113190 beschriebenen Verfahren erhält man jedoch das lJ'-DinaphthyM.^SjS'jS^'-hexacarbonsäure-dianhydrid zwar durch einstufige Oxydation von 5,5'-Diacenaphthenyl-6,6'-dicarbonsäure, die aber kein technisch zugängliches Zwischenprodukt darstellt, sondern erhalten wird aus Acenaphthen durch ein mehrstufiges Verfahren, bestehend aus Acetylierung, Nitrierung, Reduktion, Diazotierung und Diarylkondensation.
Das erfindungsgemäße Verfahren geht demgegenüber von der zugänglichen, großtechnisch herstellbaren Naphtha! in-1,4,5,8-tetracarbonsäure aus, aus der man mit Ammoniak das Monoimid (Ausbeute 95%) und daraus durch Hofmann-Abbau die !,l-Aminonäphthaliri-^S.S-tetracarbonsäure erhält.
Diese kann unmittelbar zur Herstellung des !,l'-DinaphthyM^'jS.S'.SjS'-hexacarbonsäure-dianhydrids verwendet werden oder nach der Kondensation mit verschiedenen aromatischen Aminen der Diazotierung und Diarylkondeniit.ion unter Bildung entsprechender ljl'-DinaphthyM/i'^S'.S.S'-hexacarbonsäure-imide unterzogen werden. Das erfindungsgemäße Verfahren ist einfacher, da es die Stufen der Acetylierung, Nitrierung, Reduktion und Oxydation in saurem Medium unter Verwendung knapper Oxydationsmittel (KMnO4, K2Cr2O?) umgeht. Dabei können sämtliche Stufen in wässerigem Medium durchgeführt werden, während die bekannte Acetylierung in Dichloräthan und die Reduktion in Alkohol durchgeführt werden, d. h. das erfindungsgemäße Verfahren verbessert die Arbeitsbedingungen in großtechnischem Umfang.
Das erfindungsgemäße Verfahren besitzt somit einen erheblichen Vorteil, da es von einem technisch zugänglichen Ausgangsmaterial der Naphthalin-l,4,5,8-tetracarbonsäure ausgeht und ze den Endprodukten, d. h. den !,l'-DinaphthyM^'.SjS'.S^'-hexacarbonsäurederivaten auf kürzerem Wege und zu höherer Ausbeute führt.
Das erfindungsgemäße Verfahren verläuft nach folgendem Schema:
HOOC NH2
COOZ
COOH
HOOC
worin
X die obengenannten Bedeutungen hat, Y für einen Säurerest und Z für ein Alkalimetall oder NH4 steht.
Das Verfahren gestattet es, das Endprodukt in hoher Ausbeute (bis zu 70%, bezogen auf den Ausgangsrohstoff der allgemeinen Formel 11) zu erhalten.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von !,l'-DinaphthyM^S.S'^S'-hexacarbonsäure-Derivatcn der allgemeinen Formel I wird wie folgt durchgeführt.
Das l-Aminonaphthalin^^jS-tricarbonsäure-Derivat der allgemeinen Formel II wird nach seinem Auflösen in einer wässerigen Lösung des Ätzalkalis mit einem Alkalimetallnitrit diazotiert. Die Diazotierung führt man bei einer Temperatur von O bis 15°C und einem pH-Wert von O bis 2 durch, der durch Einführen einer Säure, beispielsweise Salz-, Schwefel-, Oxalsäure, gehalten wird.
Die erhaltene Suspension der Diazoverbindung leitet man zur Stufe der Diarylkondensation unter Verwendung des Kupfer(I)-Ammoniak-KompIexes in einer Menge von 2 bis 2,5 Mol, bezogen auf Kupfer(I), je Mol eingesetztes I -Aminonaphthalin^.S.S-tricarbonsäure-Derivat.
Den genannten Komplex gewinnt man vorher durch Auflösen von Kupfer(I)-chlorid in einer wässerigen Ammoniaklösung, genommen in einem 8- bis 15fachen Überschuß gegenüber dem Kupfer(I)-chlorid.
Die Diarylkondensation fuhrt man bei einer Temperatur von 5 bis 25°C und einem pH-Wert von 8 bis 10 durch. Zum Aufrechterhalten des pH-Wertes in den genannten Grenzen verwendet man eine wässerige Ammoniaklösung bzw. ein Alkalimetallhydrogencarbonat.
Nach der Diarylkondensation isoliert man das Endprodukt durch Behandlung mit einer anorganischen Säure,
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beispielsweise Schwefel-, Salzsäure, wonach der gebildete Niederschlag, beispielsweise durch Filtrieren bzw. Zentrifugieren abgetrennt wird.
Die in dem erfindungsgemäßen Verfahren als AusgangsrohstofF verwendete Verbindung der allgemeinen Formel II, worin X für Sauerstoff steht, und zwar l-Aminonaphthalin-^S-tricarbonsäureanhydrid, stellt man nach dem bekannten Verfahren her, das in der Umsetzung von Naphthalintetracarbonsäure mit Ammoniak unter Bildung von Naphthalintetracarbonsäuremonoimid mit anschließendem HofFman-Abbau (SU 202226) besteht. Die als Ausgangsrohsioff in dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendeten l-Aminonaphthalin-4,5,8-tricarbonsäure-Derivate der allgemeinen Formel Π, worin X für N-C6H3RR', R für H, Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, R' für H, Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Alkoxy mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Halogen stehen, steift man durch Kondensation der l-Aminonaphthalin-4,5,8-tricarbonsäure bzw. des Anhydrids derselben mit einem aromatischen Amin der allgemeinen Formel H2N-C6H3RR', worin R und R' die obengenannten Bedeutungen haben, her. Die Kondensation führt man unter den beispielsweise in CH 593 940 beschriebenen Bedingungen durch.
Die folgenden Beispiele erläutern das erfindungsgemäße Verfahren.
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Beispiel 1
20,0 kg l-Aminonaphthalin-^SjS-tricarbonsäureanhydrid werden in 400 Liter 6,l%iger wässeriger Ätznatronlösung gelöst und mit 5,54 kg Natriumnitrit bei einer Temperatur von 0 bis 5°C und einem pH-Wert von 1 diazotiert, wobei der pH-Wert durch Einführen der Salzsäure gehalten wird.
Die erhaltene Diazoverbindung der l-Aminonaphthalin-4,5,8-tricarbonsäure führt man do; Stufe derDiarylfcondensation zu, wobei man den Kupfer(I)-Atnmoniak-Kompiex verwendet.
Der genannte Kupfer-Ammoniak-Koinplex wird vorher wie folgt gewonnen.
Man vermischt Kupfer(I)-chlorid in einer Menge von 14,4 kg mit 100 Liter Wasser. Der gewonnenen weißen Suspension gießt man 240 Liter 17%ige wässerige Ammoniaklösung zu und vermischt bis zum vollständigen Auflösen des Kupfer(I)-chlorids.
Die Diarylkondensation wird bei einer Temperatur von 5 bis 10°C und einem pH-Wert von 8,5 bis 9,0 durchgeführt, wobei dieser pH-Wert durch Einführen einer wässerigen Ammoniaklösung gehalten wird.
Nach der Diarylkondensation isoliert man das Endprodukt durch Behandlung mit Salzsäure. Das niedergeschlagene Endprodukt trennt man durch Filtrieren ab und trocknet.
Man erhält 11,9 kg l,l-Dinaphthyl-4,4',5,5',8,8'-hexacarbonsäuredianhydrid; hellgelbe Nadeln, Schmelzpunkt 3600C (Wasser).
Gefunden, in %: C 64,23; 64,38; H 1,98; 2,23
Berechnet, in %: C 64,75; H 2,09 C26Hi0O10
Beispiel 2
141 kg l-Aminonaphthalin^S.e-tricarbonsäureanhydrid diazotiert man nach seinem Auflösen in 170$Liter 9,6%iger wässeriger Ätzkalilösung mit 48,79 kg Kaliumnitrit bei einer Temperatur von 10 bis 15°C und einem pH-Wert des Mediums von 1, wobei der genannte pH-Wert durch Einführen von Schwefelsäure gehalten wird. Die erhaltene Diazoverbindung von l-Aminonaphthalin-4,5,8-tricarbonsäure führt man der Stufe der Diarylkondensation zu, wobei der Kupferfl)-Ammoniak-Komplex verwendet wird.
Den genannten Komplex erhält man vorher analog dem Beispiel 1 unter Verwendung von 127 kg Kupferd)-chlorid.
Die Diarylkondensation führt man bei einer Temperatur von 25°C und einem pH-Wert von 8,0 bis 8,5 durch. Dabei wird dieser pH-Wert durch Einführen einer wässerigen Natriumhydrogencarbonatlösung gehalten.
Nach der Diarylkondensation isoliert man das Endprodukt durch Behandlung mit Salzsäure. Das niedergeschlagene Endprodukt trennt man durch Filtrieren ab und trocknet es.
Man erhält 76,5 kg !,i'-DinaphthyM^'.S.S'.SjS'-hexacarbonsäuredianhydrid; hellgelbe Nadeln, Schmelzpunkt 36O0C (Wasser).
Gefunden, in %: C 64,23; 64,38; H 1,98; 2,23
Berechnet, in %: C 64,75; H 2,09 C26H1^O1O
Beispiel 3
20,0 kg l-Aminonaphthalin-4,5,8-tricarbonsäureanhydrid diazotiert man nach seinem Auflösen in 350 Liter 6,7%iger wässeriger Ätzkalilösung mit 6,84 kg Kaliumnitrit bei einer Temperatur von 5 bis 100C und einem pH-Wert von 2, wobei der genannte pH-Wert durch Einführen von Schwefelsäure gehalten wird.
Die erhaltene Diazoverbindung der l-Aminonaphthalin-4,5,8-tricarhonsäure führt man der Stufe der Diarylkondensation zu, wobei der Kupfer(I)-Ammoniak-Komplex verwendet wird.
Man erhält vorher den genannten Komplex analog dem Beispiel 1 unter Verwendung von 21,0 kg Kupfer(I)-chlorid.
Die Diarylkondensation führt man bei einer Temperatur von 15 bis 200C und einem pH-Wert von 9,5 bis 10 durch, wobei dieser pH-Wert durch Einführen einer wässerigen Ammoniaklösung gehalten wird.
Nach der Diarylkondensation isoliert man das Endprodukt durch Behandlung mit Salzsäure. Das niedergeschlagene Endprodukt trennt man durch Filtrieren ab und trocknet es.
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Man erhält 12,0 kg !,l'-DinaphthyM^'.S^'^.S'-hexacarbonsäuredianhydrid; hellgelbe Nadeln, Schmelzpunkt 3600C (Wasser).
Gefunden, in %: C 64,23; 64,38; H 1,98; 2,23
Berechnet, in %: C 64,75; H 2,09 C26H10O10
Beispiel 4
20 kg l-Aminonaphthalin^.S.S-tricarbonsäureanhydrid diazotiert man nach seinem Auflösen in 350 Liter 7,8%iger wässeriger Ätzkalilösung mit 6,84 kg Kaliumnitrit bei einer Temperatur von 5 bis 100C und einem {;H-Wcrt von 1,0 bis 1,5, wobei der genannte pH-Wert durch Einführen von Salzsäure gehalten wird.
Die erhaltene Diazoverbindung der l-Aminonaphthalin-4,5,8-tricarbonsäure führt man der Stufe der Diarylkondensation zu, wobei der Kupfer(I)-Ammoniak-Komplex verwendet wird.
Den genannten Komplex erhält man vorher analog dem Beispiel 1 unter Verwendung von 23,0 kg Kupferchlorid.
Die Diarylkondensation führt man bei einer Temperatur von 5 bis 15°C und einem pH-Wert von 9,0 bis 9,5 durch, wobei dieser pH-Wert durch Einführen einer wässerigen Kaliumhydrogencarbonatlösung gehalten wird.
Nach der Diarylkondensation isoliert man das Endprodukt durch Behandlung mit Salzsäure. Das niedergeschlagene Endprodukt trennt man durch Filtrieren ab und trocknet es.
Man erhält 13,0 kg lJ'-DinaphthyM^'^.S'.S.S'-hexacarbonsäuredianhydrid; hellgelbe Nadeln, Schmelzpunkt 3600C (Wasser).
Gefunden, in %: C 64,23; 64,38; H 1,98; 2,23
Berechnet, in %: C 64,75; H 2,09 C26H10Oi0
Beispiel 5
20 kg l-Aminonaphthalin^S.S-tricarbonsäureanhydrid diazotiert man nach seinem Auflösen in 400 Liter 7,2%iger wiisseriger Ätzkalilösung mit 5,54 kg Natriumnitrit bei einer Temperatur von 5 bis 1O0C und einem pll-Wert von 1, wobei der genannten pH-Wert des Mediums durch Einführen von Oxalsäure gehalten wird.
Die erhaltene Diazoverbindung der l-Aminonaphthalin-4,5,8-tricarbonsäure führt man der Stufe der Diarylkondensation zu, wobei der Kupfer(l)-Ammoniak-Komplex verwendet wird.
Den genannten Komplex erhält man vorher analog dem Beispiel 1 unter Verwendung von 15,2 kg Kupfer(l)-chlorid.
Die Diarylkondensation führt man bei einer Temperatur von 5 bis 100C und einem pH-Wert von 8,5 bis 9,0 durch, wobei dieser pH-Wert durch Einfuhren einer wässerigen Ammoniaklösung gehalten wird.
Nach der Diarylkondensation isoliert man das Endprodukt durch Behandlung mit Salzsäure. Das niedergeschlagene Endprodukt trennt man durch Filtrieren ab und trocknet es.
Man erhält 10,7 kg !,l'-DinaphthyM^'.S^'^^'-hexacarbonsäuredianhydrid; hellgelbe Nadeln, Schmelzpunkt 360°C (Wasser).
Gefunden, in %: C 64,23; 64,38; H 1,98; 2,23
Berechnet, in %: C 64,75; H 2,09 C26H,0Oi0
Beispiel 6
13,5 kg N-Phenylimid der I-Aminonaphthalin-4,5,8-tricarbonsäure diazotiert man nach seinem Auflösen in Liter 2,25%iger wässeriger Ätzkalilösung mit 3,51 kg Kaliumnitrit bei einer Temperatur von 0 bis 5°C und einem pH-Wert von 1, wobei dieser pH-Wert durch Einfuhren von Salzsäure gehalten wird.
Die erhaltene Diazoverbindung (ein Diazoniumsalz des N-Phenylimids der l-Aminonaphthalin^.S^-tricarbonsäure) führt man der Stufe der Diarylkondensation zu, wobei der KupfeKD-Ammoniak-Komplex verwende* wird.
Den genannten KupfertU-Ammoniak-KompIex erhält man vorher wie folgt.
Das Kupfer(I)-chlorid vermischt man in einer Menge von 7,92 kg mit 60 Liter Wasser. Der erhaltenen weiß gefärbten Suspension gießt man 120 Liter 17%ige wässerige Ammoniaklösung zu und vermischt bis zurvollständigen Auflösung des Kupfer(I)-chIorids.
Die Diarylkondensation führt man bei einer Temperatur von 5 bis 100C durch, indem der genannte pH-Wert durch Einführen der wässerigen Ammoniaklösung gehalten wird.
Nach der Diarylkondensation isoliert man das Endprodukt durch Behandlung mit Salzsäure. Das niedergeschlagene Endprodukt trennt man durch Filtrieren ab und trocknet.
Man erhält 7,55 kg des Ν,Ν'-Diphenyldiimids der U'-Dinaphthyl-^'^S'^S'-hexacarbonsäure; farblose Plättchen, Schmelzpunkt 343,5-345°C unter Nachdunkeln (Trichlorbenzol).
Gefunden, in %: N 4,30; 4,55
Berechnet, in %: N 4,43 C3SH20N2O8
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Beispiel 7
14,0 kg des N-(m-ToIyl)imids der l-Arninonaphthalin^.S.e-tricarbonsäure diazotiert man nach seiner Auflösung in 300 Liter2,16%iger wässeriger Ätznatronlösung mit 3,52 kg Natriumnitrit bei einer Temperatur von 10 bis 15°€ und einem pH-Wert von 2, indem der genannte pH-Wert durch Einführen von Salzsäure gehalten wird. Die erhaltene Diazoverbindung (ein Diazoniumsalz von N(m-Tolyl)imid der l-Aminonaphthalin-^S^-tricarbonsäure) fuhrt man der Stufe der Diarylkondensation zu, wobei der Kupfer(I)-Ammoniak-Komplcx verwendet
Den genannten Kupfer-Ammoniak-Komplex verwendet man vorher analog dem Beispiel 6, unter Verwendung von 8,26 kg Kupfer(I)-chIorid.
Die Diarylkondensation führt man hfti einer Temperatur von 10 bis 15°C und einem pH-Wert von 9,0 bis 9,5 durch, indem der genannte pH-Wert durch Einführen der wässerigen Ammoniaklösung gehalten wird.
Nach der Diarylkondensation isoliert man das Endprodukt durch Behandlung mit Schwefelsäure. Das niedergeschlagene Endprodukt trennt man durch Filtrieren ab und trocknet es.
Man erhält 7,6 kg N,N'-Di(m-tolyl)diimid der l.l'-DinaphthyM^'.S.S'.S^'-hexacarbonsäure; schmilzt erst bei 3000C (Essigsäure).
Gefunden, in %: N 3,97; 4,38
Berechnet, in %: N 4,24 C0H24N2Og
Beispiel 8
15,2 kg N-(p-Äthoxyphenyl)imid der l-Aminonaphthalin^.S.S-tricarbonsäure diazotiert man nach seinem Auflösen in 300 Liter 2,5%iger wässeriger Ätzkalilösung mit 3,52 kg Natriumnitrit bei einer Temperatur von 5 bis 1O0C und einem pH-Wert des Mediums von 1,5 bis 2,0, indem der genannte pH-Wert durch Einführen von Salzsäure gehalten wird.
Die erhaltene Diazoverbindung führt man der Stufe der Diarylkondensation zu, wobei der Kupfer(I)-Ammoniak-Komplex verwendet wird.
Den genannten Kupfer(I)-Ammoniak-Komplex erhält man vorher analog dem Beispiel 6 unter Verwendung von 8,8 kg Kupfer(I)-chlorid.
Die Diarylkondensation führt man bei einer Temperatur von 15 bis 200C und einem pH-Wert von 9,5 bis 10,0 durch, indem der genannte pH-Wert durch Einführen von wässeriger Ammoniaklösung gehalten wird.
Nach der Diarylkondensation isoliert man das Endprodukt durch Behandlung mit Salzsäure. Das niedergeschlagene Endprodukt trennt man durch Filtrieren ab und trocknet es.
Man erhält 8,22 kg N,N'-Di(p-äthoxyphenyl)diimid der !,l'-DinaphthyM^'^.S'^^'-hexacarbonsäurc; schmilzt erst bei 3000C (Essigsäure).
Gefunden, in %: N 3,46; 3,68
Berechnet, in %: N 3,88 C42H28N2O10
Beispiel 9
14,8 kg N-(p-Chlorphenyl)imid der l-Aminonaphthalin-4,5,8-tricarbonsäure diazotiert man nach seinem Auflösen in 300 Liter 2,5%iger wässeriger Ätzkalilösung mit 3,52 kg Natriumnitrit bei einer Temperatur von 0 bis 5°C und einem pH-Wert von 1,0 bis 1,5 durch, indem der genannte pH-Wert durch Einführen von Salzsäure gehalten wird.
Die erhaltene Diazoverbindung führt man der Stufe der Diarylkondensation zu, wobei der Kupfer(I)-Ammoniak-Komplex verwendet wird.
Den genannten Kupfer(I)-Ammoniak-Komplex erhält man vorher analog dem Beispiel 6 unter Verwendung von 9,32 kg Kupfer(I)-chIorid.
Die Diarylkondensation führt man bei einer Temperatur von 20 bis 25°C und einem pH-Wert von 8,0 bis 8,5 durch, wobei der genannte pH-Wert durch Einführen wässeriger Natriumhydrogencarbonatlösung gehalten wird.
Nach der Diarylkondensation isoliert man das Endprodukt durch Behandlung mit Salzsäure. Das niedergeschlagene Endprodukt trennt man durch Filtrieren ab und trocknet es.
Man erhält 7,93 kg N,N'-Di(p-chlorphenyl)-diim<d der l,l'-Dinaphthyl-4,4',5,5',8,8'-hexacarbonsäure; schmilzt erst bei 3000C (Essigsäure).
Gefunden, in %: N 3,52; 3,74
Berechnet, in %: N 3,99 ' C38H18Cl2N2O8
Beispiel 10
14,6 kg N-(p-Xylyl)imid der l-Aminonaphthalin-4,5,8-tricarbonsäure diazotiert man nach seinem Auflösen in 300 Liter 2,16%iger wässeriger Ätznatronlösung mit 3,52 kg Natriumnitrit bei einer Temperatur von 5 bis 100C und einem pH-Wert des Mediums von 1,5 bis 2,0, wobei der genannte pH-Wert durch Einführen von Salzsäure gehalten wird.
Die erhaltene Diazoverbindung-führt man der Stufe der Diarylkondensation zu, wobei der Kupfer(I)-Ammo-
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niuk-Komplex verwendet wird.
Den genannten Kupfer(l)-Ammoniak-Komplex erhält man vorher analog d«im Beispiel 6 unter Verwendung von 9,62 kg Kupfer(I)-chlorid.
Die Diarylkondensation führt man bei einer Temperatur von 15 bis 200C und einem pH-Wert von 9,0 bis 9,5 durch, wobei der genannte pH-Wert durch Einführen wässeriger Ammoniaklösung gehalten wird.
Nach der Diarylkondensation isoliert man das Endprodukt durch Behandlung mit Salzsäure. Das niedergeschlagene Endprodukt trennt man durch Filtrieren ab und trocknet es.
Man erhält 8,0 kg N,N'-Di(p-xylyl)diimid der l,l'-Dinaphthyl-4,4',5,5',8,8'-hexacarbonsäure; schmilzt erst bei 3000C (Essigsäure).
Gefunden, in %: N 3,52; 3,84
Berechnet, in %: N 4,06 C42H28N2O8
Beispiel 11
15,7 kg N-(3,4-Diäthylphenylen)-imid der l-Aminonaphthalin-4,5,8-tricarbonsäure diazotiert man nach seinem Auflösen in 300 Liter 2,5"/oiger wässeriger Ätzkalilösung mit 3,52 kg Natriumnitrit bei einer Temperatur von 10 bis 150C und einem pH-Wert von 1, wobei der genannte pH-Wert durch Einführen von Schwefelsäure gehalten wird.
Die erhaltene Diazoverbindung führt man der Stufe der Diarylkondensation zu, wobei der K.upfer(l)-Ammoniak-Komplex verwendet wird.
Den genannten Kupfer(i)-Ammoniak-Komplex erhält man vorher analog dem Beispiel 6 unter Verwendung von 10 kg Kupfer(I)-chlorid.
Die Diarylkondensation führt man bei einer Temperatur von 10 bis 200C und einem pH-Wert des Mediums von 9,0 bis 9,5 durch, wobei der genannte pH-Wert durch Einführen wässeriger Ammoniaklösung gehalten wird.
Nach der Diarylkondensation isoliert man das Endprodukt durch Behandlung mit Schwefelsäure. Das niedergeschlagene Endprodukt trennt man durch Filtrieren ab und trocknet es.
Man erhält 9,09 kg N,N'-Di(3,4-diäthylphenylen)-diimid der Ul'-DinaphthyM^'.S^'^S'-hexacarbonsäure; schmilzt erst bei 3000C (Essigsäure).
Gefunden, in %: N 3,60; 3,62
Berechnet, in %: N 3,46 C46H36N2O,2
Beispiel 12
15,7 kg N-(p-tert. Butylphenyl)imid der l-Aminonaphthalin-4,5,8-tricarbonsäure diazotiert man nach seinem Auflösen in 300 Liter 2,5%iger wässeriger Ätzkalilösung mit 3,52 kg Natriumnitrit bei einer Temperatur von 5 bis i0°C und einem pH-Wert von 1, wobei der genannte pH-Werl durch Einführen von Salzsäure gehalten wird.
Die erhaltene Diazoverbindung führt man der Stufe der Diarylkondensation zu, wobei der Kupfer(I)-Ammoniak-Komplex verwendet wird.
Den genannten Kupfer(I)-Ammoniak-Komplex erhält man vorher analog dem Beispiel 6 unter Verwendung von 8,02 kg Kupfer(I)-chlorid.
Die Diarylkondensation führt man bei einer Temperatur von 5 bis 100C und einem pH-Wert von 9,0 bis 9,5 durch, wobei der genannte pH-Wert durch Einführen wässeriger Ammoniaklösung gehalten wird.
Nach der Diarylkondensation isoliert man das Endprodukt durch Behandlung mit Salzsäure. Das niedergeschlagene Endprodukt trennt man durch Filtrieren ab und trocknet es.
Man erhält 8,34 kg N,N'-Di(p-tert.butylphenyl)diimid der l.l'-DinaphthyM^'.S^'^.S'-hexacarbonsäure; schmilzt erst bei 3000C (Essigsäure).
Gefunden, in %: N 4,28; 4,62
Berechnet, in %: N 4,34 C38H30N2O8
Beispiel 13
16,5 kg N-(p-Bromphenyl)-imid der l-Aminonaphthalin-4,5,8-tricarbonsäure diazotiert man nach seinem Auflösen in 300 Liter 2,5%iger wässeriger Ätzkalilösung mit 3,52 kg Kaliumnitrit bei einer Temperatur von 5 bis 100C und einem pH-Wert von 1,5 bis 2,0, wobei der genannte pH-Wert durch Einführen von Schwefelsäure gehalten wird.
Die erhaltene Diazoverbindung führt man der Stufe der Diarylkondensation zu, wobei der Kupfer(I)-Ammoniak-Komplex verwendet wird.
Den genannten Kupfer(I)-Ammoniak-Komplex erhält man vorher analog dem Beispiel 6 unter Verwendung von 8,02 kg Kupfer(I)-chlorid.
Die Diarylkondensation führt man bei einer Temperatur von 5 bis 100C und einem pH-Wert von 9,0 bis 9,5 durch, wobei der genannte pH-Wert durch Einführen wässeriger Ammoniaklösung gehalten wird.
Nach der Diarylkondensation isoliert man das Endprodukt durch Behandlung mit Schwefelsäure. Das niedergeschlagene Endprodukt trennt man durch Filtrieren ab und trocknet es.
Man erhält 8,46 kg N,N'-Di(p-brompheiiyl)-diimid der 1,
schmilzt erst bei 3000C (Essigsäure).
33 OO 142
Gefunden, in %: N 3,59; 3,62
Berechnet, in %: N 3,55 C38Hi8Br2N2O8
Beispiel 14
17.2 kg N-(2-Chlor-4-tert.butylphenylen)-imid der l;-Aminonaphthalin-4,5,8-tricarbonsäure duzo-iieri man nach seinem Auflösen in 300 Liter 2,5%iger wässeriger Ätzkalilösung mit 3,52 kg Natriumnitrit bei einer Temperatur von 10 bis 15°C und einem pH-Wert von 2, wobei der genannte pH-Wert durch Einführen von Schwefelsäure gehalten wird.
ίο Die erhaltene Diazoverbindung führt man der Stufe der Diarylkondensation zu, wobei der Kupfer(I)-Ammoniak-Komplex verwendet wird.
Den genannten Kupfer(I)-Ammoniak-Komplex erhält man vorher analog dem Beispiel 6 unter Verwendung von 8,02 kg Kupfer(I)-chlorid.
Die Diarylkondensation führt man bei einer Temperatur von 5 bis 10°C und einem pH-Wert von 9,0 bis 9,5 durch, wobei der genannte pH-Wert durch Einführen der wässerigen Ammoniaklösung gehalten wird.
Nach der Diarylkondensation isoliert man das Endprodukt durch Behandlung mit Schwefelsäure. Das niedergeschlagene Endprodukt trennt man durch Filtrieren ab und trocknet es.
Man erhält 8,61 kg N,N'-Di(2-chlor-4-tert.butylphenylen)-diimid der !,l'-Dinaphthyl-^'^S'.il.S'-hexacarbonsäure; schmilzt erst bei 3000C (Essigsäure).
Gefunden, in %: N 3,86; 3,89
Berechnet, in %: N 3,94 C38H28CI2N2O8
Beispiel 15
16,4 kg N-(2-Propyl-4-methoxyphenylen)-imid der l-Aminonaphthalin-4,5,8-tricarbonsäure diaizotiert man nach seinem Auflösen in 300 ml 2,0%iger wässeriger Ätzkalilösung mit 3,52 kg Natriumnitrit bei einer Temperatur von 5 bis 1O0C und einem pH-Wert von 0 bisO,5, wobei dergenannte pH-Wert durch Einführen von Salzsäure gehalten wird.
Die erhaltene Diazoverbindung führt man der Stufe der Diarylkondensation zu, wo der Kupfer(I)-Ammoniak-Komplex verwendet wird.
Den genannten Kupfer(I)-Ammoniak-Komplex erhält man vorher analog dem Beispiel 6 unter Verwendung von 8,42 kg Kupfer(I)-chlorid.
Die Diarylkondensation führt man bei einer Temperatur von 10 bis 15°C und einem pH-Wert von 8,0 bis 8,5 durch, wobei der genannte pH-Wert durch Einführen wässeriger Natriumhydrogencarbonatlösung gehalten wird.
Nach der Diarylkondensation isoliert man das Endprodukt durch Behandlung mit Salzsäure. Das niedergeschlagene Endprodukt trennt man durch Filtrieren ab und trocknet es.
Man erhält 8,08 kg N,N'-Di(2-propyl-4-methoxyphenylen)-diimid der !,l'-DinaphthyM^'.S^'.S.R'-hexacarbonsäure; schmilzt erst bei 3000C (Essigsäure).
Gefunden, in %: N 3,62; 3,60
Berechnet, in %: N 3,61 C46H36N2O10
Beispiel 16
16,9 kg N-(3-MethyI-4-butyloxyphenyIen)-imid der l-Aminonaphthalin-4,5,8-tricarbonsäure diazotiert man nach seinem Auflösen in 300 ml 2,0%iger wässeriger Ätzkalilösung mit 3,52 kg Natriumnitrit bei einer Temperatur von 0 bis 5°C und einem pH-Wert von 1,5, wobei der genannte pH-Wert durch Einführen von Salzsäure gehalten wird.
Die erhaltene Diazoverbindung fuhrt man der Stufe der Diarylkondensation zu, wo der Kupfer(I)-Ammoniak-Komplex verwendet wird.
Den genannten Kupfer(I)-Ammoniak-Komplex erhält man voher analog dem Beispiel 6 unter Verwendung von 9,21 kg Kupfer(I)-chlorid.
Die Diarylkondensation fuhrt man bei einer Temperatur von 15 bis 200C und einem pH-Wert von 9,0 bis 9,5 durch, wobei der genannte pH-Wert durch Einführen der wässerigen Ammoniaklösung gehalten wird.
Nach der Diarylkondensation isoliert man das Endprodukt durch Behandlung mit Schwefelsäure. Das niedergeschlagene Endprodukt trennt man durch Filtriern ab und trocknet es.
Man erhält 8,44 kg N,N'-Di(3-methyl-4-butyloxyphenylen)-di5mid der l.l'-DinaphthyM^'^.S'^^'-hexacarbonsäure; schmilzt erst bei 3000C (Essigsäure).
Gefunden, in %: N 3,45; 3,49
Berechnet, in %: N 3,48 C48H40N2O10
Beispiel 17
17.3 kg N-i3,5-DipropyIphenylen)-imid der l-Aminonaphthalin-^S.S-tricarbonsäure diazotiert man nach seinem Auflösen in 300 Liter2,5%iger wässeriger Ätzkalilösung mit 2,88 kg Natriumnitrit bei einer Temperatur von
33 OO 142
5 bis 100C und einem pH-Wert von 2, wobei der genannte pH-Wert durch Einführen von Oxalsäure gehalten wird.
Die erhaltene Diazoverbindung führt man der Stufe der Diarylkondensation zu, wo der Kupfer(I)-Ammoniak-Komplex verwendet wird.
Den genannten Kupfer(I)-Ammoniak-Komplex erhält man vorher analog dem Beispiel 6 unter Verwendung von 8,82 kg Kupfe.lD-chlorid.
Die Diarylkondensation führt man bei einer Temperatur von 5 bis 100C und einem pH-Wert von 8,0 bis 8,5 durch, wobei der genannte pH-Wert durch Einführen der wässerigen Natriumhydrogencarbonatlösung gehalten wird.
Nach der Diary !kondensation isoliert man das Endprodukt durch Behandlung mit Schwefelsäure. Das niedergeschlagene Endprodukt trennt man durch Filtrieren ab und trocknet es.
Man erhält 8,13 kgN,N'-Di(3,5-dipropylphenyIen)-diimid der l,r-Dinaphthyl-4,4',5,5',8,8'-hexacarbonsäure; schmilzt erst bei 3000C (Essigsäure).
Gefunden, in %: N 3,87; 3,95
Berechnet, in %: N 3,91 C44H32N2O8
Beispiel 18
16,4 kg N-(4-Methyl-3-propyloxyphenyIen)-imid der l-Aminonaphthalin-4,5,8-tricarbonsäure diazotiert man nach seinem Auflösen in 300 Liter 2,5%iger wässeriger Ätzkalilosung mit 3,52 kg Natriumnitrat bei einerTemperatur von 0 bis 5°C und einem pH-Wert von 1,5 bis 2,0, wobei der genannte pH-Wert durch Einführen von Salzsäure gehalten wird.
Die erhaltene Diazoverbindung führt man der Stufe der Diarylkondensation zu, wo der Kupfer(I)-Ammoniak-Komplex verwendet wird.
Den genannten Kupfer(I)-Ammoniak-Komplex erhält man vorher analog dem Beispiel 6 unter Verwendung von 8,43 kg KupferUJ-chlorid.
Die Diarylkondensation führt man bei einer Temperatur von 10 bis 15°C und einem pH-Wert von 9,0 bis 9,5 durch, wobei der genannte pH-Wert durch Einführen wässeriger Ammoniaklösung gehalten wird.
Nach der Diarylkondensation isoliert man das Endprodukt durch Behandlung mit Salzsäure. Das niedergeschlagene Endprodukt trennt man durch Filtrieren ab und trocknet es.
Man erhält 8,70 kg N,N'-Di(4-methyl-3-propyloxyphenylen)-diimid der U'-DinaphthyW^S'&S'-hexacarbonsäure; schmilzt erst bei 3000C (Essigsäure).
Gerunden, in %: N 3,57; 3,59
Berechnet, in %: N 3,61 C^H36N2Oj0
Beispiel 19
14,6 kg N-(3,5-Dimethylphenylen)-imid der l-Aminonaphthalin-4,5,8-tricarbonsäure diazotiert man nach seinem Auflösen in 300 Liter2,2%iger wässeriger Ätzkalilösung mit 3,52 kg Natriumnitrit bei einer Temperatur von 10 bis 15°C und einem pH-Wert von 1,5 bis 2,0, wobei der genannte pH-Wert durch Einführen von Schwefelsäure gehalten wird.
Die erhaltene Diazoverbindung führt man der Stufe der Diarylkondensation zu, wo der Kupfer(I)-Ammoniak-Komplex verwendet wird.
Den genannten Kupfer(l)-Ammoniak-Komplex erhält man vorher analog dem Beispiel 6 unter Verwendung von 8,02 kg KupfertD-chlorid.
Die Diarylkondensation führt mrn bei einer Temperatur von 15 bis 200C und einem pH-Wert von 8,5 bis 9,0 durch, wobei der genannte pH-Wert durch Einführen wässeriger Ammoniaklösung gehalten wird.
Nach der Diarylkondensation isoliert man das Endprodukt durch Behandlung mit Schwefelsäure. Das niedergeschlagene Endprodukt trennt man durch Filtrieren ab und trocknet es.
Man erhält 8,40 kg N,N'-Di(3,5-dimethylphenylen)-diimid der !,l'-DinaphthyM^'.S^'.S.S'-hexacarbonsäure; schmilzt erst bei 3000C (Essigsäure).
Gefunden, in %: N 3,49; 3,67
Berechnet, in %: N 4,06 C4JH28N2O8

Claims (1)

  1. 33 OO 142
    Patentanspruch: :
    Verfahren zur Herstellung von !,l'-DinaphthyM^S^'.S.S'-hexacarbonsäure-Derivaten der allgemeinen Formel
    \/\/ COOH
    Hooc j/γΛ^
    worin
DE19833300142 1983-01-04 1983-01-04 Verfahren zur Herstellung von 1,1'-Dinaphthyl-4,4', 5,5', 8,8'-hexacarbonsäure-Derivaten Expired DE3300142C2 (de)

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SU366705A1 (ru) * 1971-04-28 1974-01-05 Способ получения производных 1,1'-динафтил-4,4', 5,5', 8,8' - гексакарбоновой кислоты12

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