DE329093C - Verfahren zur Erstarrungsbeschleunigung fluessiger Schallinien - Google Patents

Verfahren zur Erstarrungsbeschleunigung fluessiger Schallinien

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DE329093C
DE329093C DE1917329093D DE329093DD DE329093C DE 329093 C DE329093 C DE 329093C DE 1917329093 D DE1917329093 D DE 1917329093D DE 329093D D DE329093D D DE 329093DD DE 329093 C DE329093 C DE 329093C
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EDMUND WIERSCH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q11/00Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
    • B23Q11/10Arrangements for cooling or lubricating tools or work

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)

Description

Es sind bereits Vorrichtungen zur Erzielung einer möglichst starken Schallwiedergabe bekannt, bei welchen dem Schallstift eine große Beweglichkeit gegeben ist. Der Schall wird bei diesen Vorrichtungen als eine mehr oder weniger .flüssige, nachher erstarrende Wellenlinie aufgetragen, und zwar auf Platten, Walzen, Streifen, Fäden u. dgl., oder auch in die letzteren eingeschmolzen. Der
ίο als Glühstift oder Flüssigkeitsdüse ausgeführte Schallstift wird durch eine Membran elektromagnetisch oder durch die wechselnde Schmelzwirkung eines Glühdrahtes bewegt, welcher durch die elektrischen Stromschwingungen Temperatur wechsel erfährt.
Die auf diese Weise erzeugten Schallaufzeichnungen geben zwar sehr laute Wiedergaben, aber die im Schall enthaltenen leisen und schnellen Schwingungen, wie z. B. die
so Zisch- und Reibelaute der menschlichen« Sprache, fehlen in der Wiedergabe, und zwar um so mehr, je nachgiebiger die Registriermasse, d. h. je flüssiger die Schallinie war. Dies rührt daher, daß die Erstarrung der
as Schallinie zu langsam vor sich geht, so daß sie Zeit zu einer Deformation findet, bei welcher die kleinen kurzen Wellen vor der Erstarrung zerfließen.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, werden gemäß der Erfindung Mittel benutzt, durch die eine Beschleunigung der Erstarrung herbeigeführt wird. Als Mittel'wird ein Luftstrom und ein nachfahrender, kühler Schallstift verwendet. Während bei starken Schallinien gleichzeitig beide Mittel zur Anwendung kommen, genügt schon eines der Mittel, wenn die; Linie' fein oder weniger flüssig ist. Zur Erzeugung des auf die Schallinie gerichteten Luftstromes eignet sich jede Ventilations- oder Gebläsevofrichtung und jede Luftart, z. B. Kohlensäure.
In Fig. ι bis 3 bedeutet a, b einen Schlitten, welcher mittels einer durch die öffnung c geführten Schraubenspindel so an einer durch die Öffnung d geführte, feststehende Gleitschiene bewegt wird, daß sich die Spitze des Schallstifts e radial über die Oberfläche 3er Schallplatte/ hinwegbewegt; g ist die mit dem Schlitten verbundene Schalldose, deren Membran den Schallstift e bewegt.
Nach Fig." ι ist der Schallstift eine kaustische Schlinge, welche im Glühzustand bei Rotation der Schallplatte eine flüssige Schalllinie in letztere einzeichnet, welche durch den aus der unteren Öffnung der Düsenröhre h tretenden, kalten Luftstrom augenblicklich erstarrt, so daß die kleinen Wellen nicht mehr zerfließen. Wird die Glühschlinge statt durch Membran durch eingeleitete Stromschwingungen betätigt, so beschleunigt der kalte Luftstrom auch den Temperaturwechsel der ebenfalls getroffenen Glühschlinge, was die Deutlichkeit erhöht. Der schwingende Glühstift kann statt elektrisch durch ein Benzindampfgebläse oder durch eine Stichflamme erhitzt werden und ist dann dementsprechend zu gestalten. Während man mit dem Glühstift bei der in Fig. 1 gezeichneten Anordnung der Schalldose Edisonschrift erhält, erzeugt der Glühstift Grammophonschrift, wenn die Schalldose wie in Fig. 2 ^angeordnet wird, so daß die Membranschwingungen parallel
-r?
zur. Plattenebene erfolgen. In Fig. 2 ist der Schallstift e eine transversal schwingende Flüssigkeitsdüse, welcher aus dem Gefäß i gelöste oder, geschmolzene Masse zugeführt wird, die als flüssiger' Faden in Schallinienform auf die rotierende Platte/ aufgetragen wird und unter dem Einfluß des aus der Düse k tretenden Luftstromes erstarrt. Der Abstand zwischen der Düse'e und der Schalldose g ist der Plattengröße anzupassen. Die Membran ist mit der Flüssigkeitsdüse gekuppelt.
Das zweite Mittel der Erstarrungsbeschleunigung ist in Fig. 3 erläutert. I ist eine Glühschlinge, welche nicht schwingt, sondern eine glatte, erweichte bzw. · geschmolzene Linie herstellt und daher die Masse nicht wie ein Schallstift nur in einem Punkt, sondern ein beliebig langes Stück der Linie berühren darf. Die Linie gleitet in der gewünschten Konsistenz unter der Spitze des kühlen Schallstifts hindurch, welcher leicht beweglich den Schall einzeichnet und die Erstarrung herbeiführt, so daß letztere im Registriermoment selbst -erfolgt. Für besonders starke Schalllinien wird die Gebläsedüse m zu Hilfe ge-, nommen, deren Luftstrahl auch den Schallstift kühl hält. Die Glühschlinge kann durch jede beliebige andere vorausfahrende Schmelzvorrichtung ersetzt werden. Der kühle, nachfahrende. Schallstift gewährt im Gegensatz zum glühenden, gleichzeitig alle Vorteile der Arbeitsteilung und Spezialisierung wie größere Haltbarkeit, beliebige Dimensionierung von Schallstift und Verflüssigungsvorrichtung, beliebige Erhitzungsart und größere Schmelzkraft der -letzteren, Anwendbarkeit bei eingeschmolzenen und aufgetragenen Linien usw. In Fig. 3 ist η eine Platte,
: welche den Schallstift vor Erwärmung durch die' Glühschlinge I schützt. Der Abstand zwischen Schallstift und Schmelzvorrichtung
: kann zweckmäßig- veränderlich eingerichtet ; werden, da er von Einfluß auf die Konsistenz j der Schallinie im Aufzeichnungsmoment ist.
Eine Anwendung des neuen Verfahrens für band- oder fadenförmiges Aufzeichnungsmaterial zeigt Fig. 4. Von den Friktionsrollen o, 0 wird, der mit schmelzbarer Masse überzogene Streifen- über die Führungsrolle q gezogen, nachdem er oberflächlich durch eine Flamme r weich geworden ist. Der kalte Schallstift e zeichnet unter dem Einfluß der Membran der Schalldose g den Schall ■ ein, während die Düse j die Erstarrungsbeschleunigung unterstützt. Telephonische oder mikrophonische Stromschwingungen können durch den Schallstift μ unter dem Einfluß des Elektromagnets t aufgezeichnet werden. ■ Die Gebläsevorrichtung wie der nachfahrende, kühle Schallstift verhindern das Verschwinden der kleinen Schwingungen so erfolgreich, daß dadurch auch die Herstellung stärkerer Schallinien als- bisher zulässig ist.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch:
    Verfahren zur Erstarrungsbeschleunigung flüssiger Schallinien, dadurch gekennzeichnet, daß die flüssige Linie mit erstarrungsbewirkenden Mitteln, (wie mit einem auf diese gerichtete^ Luftstrom, kaltem, nachfahrenden Schallstift) berührt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1917329093D 1917-09-06 1917-09-06 Verfahren zur Erstarrungsbeschleunigung fluessiger Schallinien Expired DE329093C (de)

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DE329093T 1917-09-06

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DE (1) DE329093C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747218C (de) * 1938-08-14 1944-09-15 Schallband Syndikat Ag Verfahren und Vorrichtung zum Erwaermen von mit einer Wachsschicht versehenen Schallbaendern
DE840609C (de) * 1950-11-22 1952-06-09 Ernst Bergmann Verfahren zur Schallaufzeichnung auf fadenfoermigem Aufzeichnungstraeger

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747218C (de) * 1938-08-14 1944-09-15 Schallband Syndikat Ag Verfahren und Vorrichtung zum Erwaermen von mit einer Wachsschicht versehenen Schallbaendern
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