DE328752C - Wascheinrichtung fuer Salze oder andere koernige oder schlammige Stoffe - Google Patents

Wascheinrichtung fuer Salze oder andere koernige oder schlammige Stoffe

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DE328752C
DE328752C DE1917328752D DE328752DD DE328752C DE 328752 C DE328752 C DE 328752C DE 1917328752 D DE1917328752 D DE 1917328752D DE 328752D D DE328752D D DE 328752DD DE 328752 C DE328752 C DE 328752C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01DCOMPOUNDS OF ALKALI METALS, i.e. LITHIUM, SODIUM, POTASSIUM, RUBIDIUM, CAESIUM, OR FRANCIUM
    • C01D3/00Halides of sodium, potassium or alkali metals in general
    • C01D3/04Chlorides
    • C01D3/08Preparation by working up natural or industrial salt mixtures or siliceous minerals

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Description

  • Wascheinrichtung für Salze oder andere körnige oder schlammige Stoffe. In Chlorkaliumfabriken und ähnlichen Anlagen bedient man sich zum Waschen (Decken oder Lösen) der körnigen und schlammigen Salze von anhafternden Flüssigkeiten oder löslichen und unlöslichen. Bestandteilen der bekannten- Deckbottiche oder Lösekessel. Sie sind nur für unterbrochenen Betrieb geeignet, weisen geringe Leistungen auf und erfordern viel Arbeit.
  • Neuerdings deckt und! löst man deshalb auch größere .Mengen Salz dadurch im Dauerbetrieb, daß man sie im Gegenstrom zur Waschflüssigkeit durch einen ebenen, muldenförmigen, offenen Trog in der Längsrichtung durch Waschflüssigkeit bewegt, wobei jedoch sehr viel Waschflüssigkeit gebraucht wird; weil der Trog nur teilweise mit Salz gefüllt werden kann und die Waschflüssigkeit dann zum Teil unbenutzt abfließt. Auch tritt mit der Waschflüssigkeit viel feinkörniges Salz aus dem Trog aus, welches wieder besonders abgeschieden werden: muß. Bei diesen Vorrichtungen ist die Reinigung (Decken) oder Lösung des Salzes nur bei Anwendung von sehr viel Waschflüssigkeit oder von sehr langem Wäschen eine vollkommene.
  • Um vorstehend geschilderte Nachteile zu vermeiden und bei der Waschung großer Salzmengen auch bei größter Reinheit des Erzeugnisses im Dauerbetrieb möglichst wenig Waschflüssigkeit zu gebrauchen und die ganze Arbeit ohne nennenswerten Salzverlust selbsttätig vor sich gehen zu lassen, dient nachstehende Erfindung: In. einem U-förmigen, laugendichten Hohlkörper von beliebigem Querschnitt, dessen Schenkel senkrecht oder geneigt stehen können, wird in dem ersten Schenkel (Waschschenkel) von oben das ungewaschene Rohsalz eingetragen, es sinkt bis zum Verbin-.dungsknie der beiden Schenkel und wird durch die entgegenströmende Flüssigkeit gewaschen. Im zweiten Schenkel (Austragschenkel) wird das gewaschene Salz unter Nachwaschen durch die oben einlaufende frische Flüssigkeit nach oben gehoben und hinausbefördert. Die Waschflüssigkeit wird in den zweiten Schenkel oben eingelassen, im Gegenstrom zum Salz durch den ersten Schenkel gedrückt und tritt nach dem Durchspülen der _ gewaschenen und ungewaschenen Salzmengen an der Eingabestelle des ungewaschenen Salzes mit den ausgewaschenen. Teilen aus.
  • Zur Verminderung des Vermischens der reinen Waschflüssigkeit im Austragschenkel mit der gebrauchten im Waschschenkel, kann man im Verbindungsknie der beiden Schenkel einen Verschluß mit Durchlaß, etwa einen Schieber, eine Kammerwalze oder eine sonst bekannte Vorrichtung anbringen, oder man kann so viel Salz einfüllen, daß das Knie immer durch Salz verschlossen bleibt.
  • Um zu verhüten, daß im Waschschenkel eingeschüttete, feine Salzteilchen ungewaschen mit der abfließenden Waschflüssigkeit mitgerissen werden und mitabfließen, wird das Rohsalz durch eine Eintragvorrichtung - etwa eine Lutte - unterhalb des Flüssigkeitsspiegels eingeschüttet, so daß es sofort -benetzt wird und nach 'unten sinkt. Außerdem wird der Laugenauslauf erweitert so daß sich die Geschwindigkeit der abfließenden Lauge verringert und hierdurch etwa mitgerissene, ungewaschene Salzteilchen. in den Waschschenkel zurückfallen.
  • Um die Leistung der Einrichtung bezüglich Salzmenge und Waschreinheit beliebig verändern zu können,- kann durch Veränderung des -Überdrucks der Waschflüssigkeit etwa durch Erhöhung des Austragschenkels die durchfließende Flüssigkeitsmenge und damit die Waschwirkung erhöht oder vermindert werden.
  • Um zu verhüten, daß die Salze im Waschschenkel zu fest aufeinanderliegen und dadurch den Durchfluß der Waschflüssigkeit erschweren, wird in diesem Schenkel eine Bewegungsvorrichtung angebracht, welche aus einer Art Schnecke besteht. Diese hat den Zweck, das eingetragene Salz, besonders wenn es feinkörnig oder schlammig ist, zu lockern, in der Schwebe zu halten und langsam die Schneckenflügel hinabgleiten zu lassen, um dadurch der Waschflüssigkeit den Durchtritt zu erleichtern. Um die Geschwindigkeit des Hinabgleitens :der Salzmenge und der Salzfeinheit anzupassen, wird die Steigung der Schnecke verändert und diese j e nach der Art des Salzes rechts oder links herumgedreht. Sie kann auch ruhig stehen bleiben, wenn es die Art des Salzes erfordert. Auch kann sie Unterbrechungen aufweisen, so d'aß das Salz von einem Schneckenteil auf den anderen durch die Waschflüssigkeit fällt.- Endlich können die Schneckenflügel durchlöchert sein; um die Waschflüssigkeit besser,d'urch das Salz treten zu lassen und damit das feinere Salz durch diese Löcher hindurchfällt und nicht, wie das gröbere, den weiten Umweg auf den Schneckenflügeln macht, weil -es schneller angegriffen wird und nur kürzere Zeit gewaschen zu werden braucht. Um das Hinabgleiten des Salzes von der Schnecke zu verhindern, kann diese mit einem seitlichen, hochstehenden Rand versehen werden.
  • Beiliegende Zeichnung gibt die Wascheinrichtung grundsätzlich wieder. Aus derselben ist zu erkennen: Das Waschgut wird durch eine Eintragvorrichtung E unterhalb des Flüssigkeitsspiegels in den Waschschenkel W eingeführt. In diesem rutscht es auf der Schnecke, die auch unterbrochen sein kann, nach unten und wird dabei gewaschen. Das gewaschene Salz fällt von der Schnecke in den Fußbehälter, aus welchem es durch eine Austrageinrichtung A unter Wasserabschluß herausgefördert wird, wobei eine Nachwaschung stattfindet. Die Waschflüssigkeit wird in die Austragvorrichtung, welche höher ist als der Flüssigkeitsüberlauf U des Waschgefäßes, bei F eingelassen und fließt durch ihren Überdruck, .der durch Erhöhung oder Senkung des Flüssigkeitsspiegels geregelt werden kann, durch den Austragschenkel und den Waschschenkel dem zu reinigenden Salz entgegen, und zwar sowohl zwischen den Schneckenflügel hindurch als auch auf dem kürzeren Wege durch deren. siebartige Öffnungen bis zum Auslauf, welcher mit einem Überlauf -versehen wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRUCH, Zweischenkelige, im Gegenstrom arbeitende, Wascheinrichtung für Salze oder andere körnige oder schlammige Stoffe, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Trag- oder Bewegungsschnecke im Waschschenkel, deren Schneckenflügel gegebenenfalls durchlöchert und mit einem äußeren Rand versehen sein können.
DE1917328752D 1917-08-22 1917-08-22 Wascheinrichtung fuer Salze oder andere koernige oder schlammige Stoffe Expired DE328752C (de)

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