DE328401C - Haarbrennschere - Google Patents
HaarbrennschereInfo
- Publication number
- DE328401C DE328401C DE1919328401D DE328401DD DE328401C DE 328401 C DE328401 C DE 328401C DE 1919328401 D DE1919328401 D DE 1919328401D DE 328401D D DE328401D D DE 328401DD DE 328401 C DE328401 C DE 328401C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- prongs
- protective body
- scissors according
- protective
- hair
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45D—HAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
- A45D1/00—Curling-tongs, i.e. tongs for use when hot; Curling-irons, i.e. irons for use when hot; Accessories therefor
- A45D1/06—Curling-tongs, i.e. tongs for use when hot; Curling-irons, i.e. irons for use when hot; Accessories therefor with two or more jaws
Landscapes
- Scissors And Nippers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Haarbrennschere der durch das Patent 318581 geschützten Art,
bei welcher an jeder Zinke ein die Wärme schlecht leitender, abnehmbarer Schutzkörper
auf der dem Kopf zugewendeten Seite angebracht ist. Beim Hauptpatent sind die Schutzkörper von der Schore vollständig abnehmbar
eingerichtet und werden mittels Sperrfedern an dieser gehalten. Diese Einrichtung erweist
j sich bei der praktischen Handhabung als etwas umständlich. Auch müssen die Schutzkörper
dabei ziemlich hoch sein, damit die Zinken hinreichend weit in die Vertiefungen des Welleisens
der Brennschere eindringen, um die
; Haarwellenbildung bewirken zu können. Der
Höhe der Schutzkörper sind aber durch die Gebrauchsanforderungen gewisse Grenzen gesetzt.
Man sieht sich daher veranlaßt, die Höhe der Wellen des Welleisens zu verkleinern, was aber
wiederum nachteilig auf die Haarwellenbildung wirkt.
Die vorliegende Erfindung stellt eine weitere Ausbildung der Haarbrennschere nach dem
Hauptpatent im Sinne einer Beseitigung der
, eben genannten Nachteile dar: Danach werden die Schutzkörper der Scherenzinken am hinteren
Ende mit diesen drehbar verbunden, ihre übrige Befestigung mit den Zinken ist leicht lösbar
und sie sind aus dem Bereiche der Zinken her-
. aus nach hinten umklappbar eingerichtet. Man hat dadurch die Möglichkeit, zum Zwecke des
Erhitzens der Schere die Zinken in einfacher und rascher Weise von den Zinken zu entfernen
und nach der Erhitzung ebenso rasch wieder an diesen anzubringen. Ferner ist die Verbindung
zwischen Zinken und Schutzkörpern in der Weise federnd ausgebildet, daß bei der Handhabung
der Brennschere die Zinken in das Innere der
Wellen eindringen können, während die Schutzkörper in der entsprechenden schützenden Stellung
verbleiben, ohne daß man dieselben unzulässig hoch ausbilden muß.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. i, 2 und 3 zeigen die Haarbrennschere in verschiedener gegenseitiger Stellung der einzelnen
Teile." Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie A-B, Fig. 5 ein solcher nach Linie C-D, Fig. 6
ein Schnitt nach Linie E-F der Fig. 1.
α sind die beiden Zinken der Brennschere,
b das zugehörige Welleisen, c die beiden Schutzkörper der Zinken. Die Schutzkörper sind an
einem hinter den Zinken befestigten Teile d angelenkt, so daß die Schutzkörper aus dem Bereiche
der Zinken heraus nach hinten umgeklappt.werden können. Damit sie hierbei nicht
in den Bereich der Handgriffe f der Brennschere kommen, ist am unteren Handgriff ein Anschlag g
befestigt, gegen welchen die beiden Schutzkörper sich stützen. .
Auf der den Zinken zugewendeten Seite "der Schutzkörper ist eine gerade Feder h mit dem
einen Ende Ux befestigt, während sie mit dem'
anderen Ende h2 in einer Führung h3 des Schutz-
körpers gehalten ist, derart daß dieses Ende längsverschiebbar ist und ein Ausbiegen der
Feder gegenüber dem Schutzkörper ermöglicht. Zwischen den beiden Enden A1 und A2 ist an der
Feder die untere Hälfte i eines Druckknopfes befestigt, während die Gegenhälfte k des Druckknopfes
mit der Zinke α verschweißt, vernietet oder auf sonst-geeignete Weise verbunden ist.
Vorn an jeder Welle des Welleisens ist ein Anschlag m angebracht, der mit dem zugehörigen
Schutzkörper zusammenwirken kann.
Da die bisher aus Holz hergestellten Schutzkörper beim Durchschieben durch das Haar
Widerstand entgegensetzten, so werden die Schutzkörper zweckmäßig aus" einem Mantel η
aus Blech hergestellt, in welchen ein Körper 0 aus die Wärme schlechtleitendem Stoff, wie
Holz, Gips usw. eingefügt ist. Die Ausbildung ist dabei so getroffen, daß die erhitzten Zinken
nur mit dem Körper 0, nicht aber mit dem Blechmantel % in Berührung kommen können.
Bei solcher Ausbildung erreicht man die gleiche wärmeschützende Wirkung, wie wenn die
Schutzkörper vollständig aus einen die Wärme schlecht leitendem Stoff hergestellt sind und hat
außerdem den Vorteil, daß die Schutzkörper leicht in das Haar einzuschieben sind.
Die Art der Benutzung und die Wirkung der neuen Haarbrennschere ist folgende: Die Zinken
und das Welleisen müssen in üblicher Weise auf einer Gasflamme usw. erhitzt werden, zu
welchem Zwecke man die Scherenteile in die Stellung der Fig. 3 bringt, die Schutzkörper c
aber in der in Fig. 2 strichpunktiert angedeuteten Weise nach hinten klappt,, so daß sie an
der Stütze g anliegen. Nach dem Erhitzen werden die Schutzkörper wieder nach vorn
geklappt und durch- Verbinden der Druckknopfhälften an den Zinken α befestigt. Die
Zinken mit den daran befindlichen Schutzkörpern werden dann in gebräuchlicher Weise
unter die zu wellenden Haare geschoben und die Brennschere zusammengedrückt. Dabei
treffen die Anschläge tri des Welleisens auf die Schutzkörper c und halten dieselben mit Bezug
auf das Welleisen fest, so daß sie in schützender Stellung verbleiben müssen und verhindern,
daß die Ränder des Welleisens mit der Kopfhaut in Berührung kommen. Infolge der Nachgiebigkeit
der federnden Verbindung können aber die Zinken α in der aus Fig. 3 ersichtlichen
Weise in die Vertiefung der Welle eindringen, wobei die Feder, wie Fig. 3 strichpunktiert zeigt,
durchgebogen wird, und es können so die Haare zwischen Welleisen und Zinke eingepreßt werden.
Läßt man mit dem Druck wieder nach, so werden die Zinken durch die Federn wieder
in die Ausgangsstellung zurückgeführt, bei der eine Einführung der Zinken mit Schutzkörper
unter die Haare nur möglich ist,
Natürlich könnte die eine oder „andere Anordnung
auch anders getroffen sein, ohne daß dadurch der Bereich der Erfindung überschritten
würde.
.
Claims (6)
1. Haarbrennschere nach Patent 318581,
dadurch gekennzeichnet, daß die .Schutzkörper am hinteren Ende mit den Scheren- 7c
zinken drehbar verbunden sind und aus dem Bereiche der Zinken heraus nach hinten geklappt
werden können.
2. Haarbrennschere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem unten 7;
befindlichen Griffteil der Schere ein nach unten gehender Anschlag (g) für die nach
hinten geklappten Schutzkörper angebracht ist. . " - "
3. Haarbrennschere nach den Ansprücheni 8(
und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzkörper mit den Zinken .durch eine
leicht lösbare Feder (A) derart in Verbindung stehen, daß sich die Zinken vom Schutzkörper
fortbewegen und in die Vertiefungen s>, des Welleisens eindringen können.
4. Haarbrennschere nach den Ansprücheni bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die langgestreckte
Verbindungsfeder (A) mit einem Ende am Schutzkörper (c) befestigt, mit dem g
anderen Ende verschiebbar an ihm gehalten ist, während etwa in der Mitte der Feder
die untere Hälfte (i) eines Druckknopfes befestigt ist, dessen Gegenhälfte (k) mit der
Zinke durch Schweißung, Nietung o. dgl. in fester Verbindung steht.
5. Haärbrennschere nach den Ansprüchen r bis 4, dadurch gekennzeichent, daß am vorderen
Teil jeder Welle des. Welleisens (δ) ein Anschlag (m) angebracht ist, der sich κ
gegen den zugehörigen Zinkenschutzkörper stützt und diesen in schützender Stellung
entsprechend außerhalb des Welleisens hält, während die Zinken infolge der Nachgiebigkeit
der Federverbindung in die Vertiefung lt
des Welleisens eindringen und die Haarwellen erzeugen können.
6. Haarbrennschere nach Anspruch 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzkörper aus einem auf der der Zinke 1
zugekehrten Seite offenen. Mantel (n) aus Blech o. dgl. bestehen, indem ein besonderer,
die Wärme schlecht leitender Körper (0) aus Holz, Gips o. dgl. eingefügt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE328401T | 1919-04-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE328401C true DE328401C (de) | 1920-11-03 |
Family
ID=6185960
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919328401D Expired DE328401C (de) | 1919-04-18 | 1919-04-18 | Haarbrennschere |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE328401C (de) |
-
1919
- 1919-04-18 DE DE1919328401D patent/DE328401C/de not_active Expired
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